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Anschreiben

Bonus65

Aktives Mitglied
Vielleicht kann mir jemand hier helfen. Ich bin seid ca. 6 Jahren arbeitsuchend. Meine Zeugnisse sind eigentlich sehr gut, Zeitlich bin ich absolut flexibel und habe keinerlei Probleme mit Wochenendarbeit oder Überstunden.
Trotzdem habe ich jetzt bei ungefähr 200 Bewerbungen erst 1 Vorstellungsgespräch bei den anderen habe ich entweder gar keine Rückmeldungen bekommen oder erst Monate später eine Absage.
Ich muss dazusagen das ich mich nur noch Online Bewerbe da dies auf Dauer wesentlich günstiger ist. Meinen Lebenslauf und div. Zeugnisse habe ich abgespeichert sowie ein neues Foto von mir.
Ich denke das es an meinem Anschreiben liegt das hört sich irgendwie nicht gut an, vielleicht könnte mir hier jemand helfen.

[FONT=&quot]Sehr geehrte Frau ***********,[/FONT]

[FONT=&quot]mit großem Interesse habe ich ihr Stellenangebot, auf der Seite der Arbeitsagentur, gelesen. [/FONT]
[FONT=&quot]Ich bin gelernte Bürokauffrau, aber schon einige Jahre, aus privaten Gründen, nicht mehr berufstägig.[/FONT]
[FONT=&quot]Da meine Tochter nun in einem Alter ist, indem ich nicht mehr gebraucht werde würde ich gerne wieder ins Berufsleben einsteigen.[/FONT]
[FONT=&quot]Zeitlich bin ich absolut flexibel und habe auch kein Problem damit am Wochenende zu arbeiten.[/FONT]

[FONT=&quot]Sehr gerne bin ich auch jederzeit bereit mich Weiterzubilden da ich ja dem Arbeitsmarkt noch mindestens 20 Jahre angehören möchte und ich schon aufgrund meiner persönlichen Veranlagung immer neugierig und aufgeschlossen bin, etwas Neues zu lernen[/FONT]


[FONT=&quot]Wen sie noch offene Fragen zu meiner Person haben kann ich diese gerne bei einem persönlichen Gespräch beantworten.[/FONT]

[FONT=&quot]Ich freue mich darauf von ihnen zu hören.[/FONT]

[FONT=&quot]Mit freundlichem Gruß[/FONT]

[FONT=&quot]**************[/FONT]
 

Hallo Bonus65,

schau mal hier: Anschreiben. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich bewerbe mich auch, wenn es geht, online per Mail, das ist wirklich die zumutbarste Möglichkeit.

Was die Formulierungen angeht, kann ich dir leider nicht wirklich helfen, weil es auch nicht gerade meine Stärke ist. Aber den Satz mit deiner Tochter würde ich auf jeden Fall versuchen zu umschreiben. Die Formulierung, dass sie dich nicht braucht klingt etwas missverständlich... schreibe stattdessen vielleicht, dass sie in einem Alter ist, bei dem sie nicht den ganzen Tag beaufsichtigt werden muss oder ähnliches.
Einen Tipp kann ich dir noch geben: Anreden wie "Sie" und "Ihnen" schreibt man in solchen Anschreiben immer groß.

Das ist leider das einzige von mir im Moment, aber ich wünsche dir viel Erfolg beim Bewerben.
 
[FONT=&quot]Da meine Tochter nun in einem Alter ist, indem ich nicht mehr gebraucht werde würde ich gerne wieder ins Berufsleben einsteigen.


den satz würd ich rauslassen klingt nach bevor ich sinnlos daheim sitz versuch ichs halt mal mit arbeit

an deiner stelle würd ich eher hervorheben das die betreuung deiner tochter gesichert ist wenn se mal krank is usw


ansonnsten denk ich kannst dus so lassen
[/FONT]
 
In welcher Art Unternehmen hast du zuletzt gearbeitet? Als Bürokauffrau gibt es sicherlich mehrere Einsatzmöglichkeiten.

Seit wann arbeitst du nicht mehr? Worin besteht dein Interesse an gerade dieser Stelle, auf d
ie du dich bewirbst?

Mir fehlt, welche Aufgaben - gebiete du übertragen bekommen hattest als du noch gearbeitet hast, also welche Vorerfahrung du hast bzw. worin. Was kannst du als Bürokauffrau? Welches sind deine Stärken? (PC-Erfahrung, telefonieren, Kundenkontakt, Kundengespräche, selbständiges Handel, Selbständigkeit, eigenverantwortlich, Organisationstalent.....) Mach die Leute auf dich neugierig 🙂




 
Hallo Bonus65,

aufgrund eines solchen Bewerbungsschreibens würde ich dich nicht zu einem Vorstellungsgespräch einladen.

Vorab: ich bin keine ausgebildete Personalsachbearbeiterin, kann also meine Eindrücke nur vor dem Hintergrund des Klein-Arbeitgebers wiedergeben - ich bitte dich, darin keinen Angriff oder Abwertung zu lesen, ok? 🙂

Zunächst: eine "gelernte Bürokauffrau" (Bürokauffrau reicht, das ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, "gelernt" ist hier überflüssig) sollte imstande sein, einen Text ohne Rechtschreib- und Kommafehler zu verfassen, darüber hinaus auch wissen, wie ein Bewerbungsschreiben formatiert sein sollte - gerade im Bereich Verwaltung/Sekretariat/Bürokommunikation ist ein Bewerbungsschreiben wie eine Visitenkarte. Aus deinem Bewerbungsschreiben sehe ich, daß dir die gängigen Standards nicht vertraut sind - sprich: ich würde deine Bewerbung sofort als nicht brauchbar weglegen.

Kein Beinbruch hier: Rechtschreib- und Kommaregeln kann man problemlos mittels der Rechtschreibprüfung (Open Office oder Microsoft Office) überprüfen lassen, die Gestaltung von Briefen im Geschäftsleben muß man ebenfalls nicht absolut sicher auswendig können - aber es wäre schon gut, wenn man dann weiß, wo man nachschlagen kann: Die Gestaltung von Schriftstücken nach DIN 5008.

Außerdem würde ich in einem Bewerbungsschreiben alle privaten Informationen als überflüssig 'herauslesen' - beispielsweise:

[FONT=&quot]Da meine Tochter nun in einem Alter ist, indem ich nicht mehr gebraucht werde würde ich gerne wieder ins Berufsleben einsteigen.[/FONT]
- liest sich, als würdest du einer netten Bekannten im Plauderton erzählen, daß deine Tochter nun groß ist, du gerne wieder... usw. - interessiert mich als Arbeitgeber nicht, sowas erwarte ich im Lebenslauf zu finden. Wenn ich also so einen "persönlichen" Bewerbungsbrief bekäme, würde ich den Eindruck haben: "Quasselt und begründet gerne auf der privaten Ebene" (bissl überspitzt ausgedrückt) und würde daraus schlußfolgern, daß ich dich im Falle einer Einstellung recht 'kommunikativ' mit den anderen Angestellten, weniger arbeitsorientiert erleben würde. Mag ein Vorurteil sein, so aber wirkt dein Anschreiben auf mich. Eine frühere Chefin von mir sagte gerne: "Kurz, prägnant, präzise!" - so viel Information wie nötig, so wenig Beiwerk wie möglich.

[FONT=&quot]Sehr gerne bin ich auch jederzeit bereit mich Weiterzubilden da ich ja dem Arbeitsmarkt noch mindestens 20 Jahre angehören möchte und ich schon aufgrund meiner persönlichen Veranlagung immer neugierig und aufgeschlossen bin, etwas Neues zu lernen[/FONT]

...würde mich weniger interessieren - in Bewerbungsschreiben sehe ich (mein persönlicher Eindruck) solche Bemerkungen eher als Füllsel, die ich nicht überprüfen kann. Ein bis zwei Zertifikate über Workshops oder Kurse bei IHK oder sonstigen Anbietern im Bürobereich finde ich überzeugender - selbst wenn diese Kurse keine Bereiche betreffen, die für eine freie Stelle besonders relevant wären. Aber ich würde daraus lesen: Aha, da ist jemand, die sich aus Eigeninitiative und Interesse auf dem neuesten Stand in ihrem Bereich bringt.


Was das Bewerbungsverfahren selbst angeht: ich mag Online-Bewerbungen, die tabellarischen Lebenslauf und aktuelles Foto beinhalten, wenn möglich mit Zeugnissen im PDF-Format angehängt (zeigt mir, daß jemand in der Lage ist, Scanner und Umwandlung ins PDF beherrscht oder zumindest weiß, daß es sowas gibt). Und ich mag es außerdem, wenn eine Bewerberin sich nach 2 - 3 Tagen telefonisch meldet und nachfragt, ob die Bewerbung angekommen ist und in welchem Zeitraum eine Antwort zu erwarten ist. Kann gut sein, daß das nicht überall gut ankommt - ich habe damit auch als Bewerberin meistens gute Erfahrungen gemacht, bei mir kommt damit das Signal an: "Da kümmert sich jemand, da möchte jemand wirklich Arbeit und bewirbt sich nicht nur, weil er von der ARGE aus dazu verpflichtet ist".

Ich hoffe, meine Kritikpunkte sind nicht zu harsch geschrieben - vielleicht kannst du für dich daraus ein wenig Nutzen ziehen.
 
Ich denke, das größte Manko sind die Rechtschreibfehler in deinem Text. Von einer Bürokauffrau erwartet man eine orthographisch fehlerfreie Bewerbung. Hier dein Text ohne Rechtschreibfehler (wer doch noch welche findet, soll sie bitte auch mitteilen – nobody is perfect):

mit großem Interesse habe ich Ihr Stellenangebot auf der Seite der Arbeitsagentur gelesen.


Ich bin gelernte Bürokauffrau aber schon einige Jahre aus privaten Gründen nicht mehr berufstätig.

Da meine Tochter nun in einem Alter ist, in dem ich nicht mehr gebraucht werde, würde ich gerne wieder ins Berufsleben einsteigen.

Zeitlich bin ich absolut flexibel und habe auch kein Problem damit, am Wochenende zu arbeiten.

Sehr gerne bin ich auch jederzeit bereit, mich weiterzubilden, da ich ja dem Arbeitsmarkt noch mindestens 20 Jahre angehören möchte und ich schon aufgrund meiner persönlichen Veranlagung immer neugierig und aufgeschlossen bin, etwas Neues zu lernen.

Wenn Sie noch offene Fragen zu meiner Person haben, kann ich diese gerne bei einem persönlichen Gespräch beantworten.

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen
 
mit großem Interesse habe ich Ihr Stellenangebot auf der Seite der Arbeitsagentur gelesen.


Ich bin gelernte Bürokauffrau, aber schon einige Jahre aus privaten Gründen nicht mehr berufstätig.

Da meine Tochter nun in einem Alter ist, in dem ich nicht mehr gebraucht werde, würde ich gerne wieder ins Berufsleben einsteigen.

Zeitlich bin ich absolut flexibel und habe auch kein Problem damit, am Wochenende zu arbeiten.

Sehr gern(e) bin ich auch jederzeit bereit mich weiterzubilden, da ich ja dem Arbeitsmarkt noch mindestens 20 Jahre angehören möchte und ich schon aufgrund meiner persönlichen Veranlagung immer neugierig und aufgeschlossen bin, etwas Neues zu lernen. --- Dieser Satz ist zu lang. Auf jeden Fall in zwei separate Sätze aufteilen.

Wenn Sie noch offene Fragen zu meiner Person haben, kann ich diese gerne bei einem persönlichen Gespräch beantworten.

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen ---- soll abgelöst worden sein durch: "Freundliche Grüße"


(wenn ich nix übersehen habe, man sieht ja den Wald vor lauter Bäumen nicht.) 🙂


 
Habe einen gewissen faible für Rechtschreibung "und so". 🙂

Ich finde das Anschreiben jedoch auch inhaltlich eher nicht so gut, auch der Satz mit der Tochter gehört so nicht in eine Bewerbung. Wie fritzie schrieb, ist zu plaudermäßig, wie mit einer Bekannten.

Was hilfreich sein kann zum Orientieren:

Es gibt im Netz etliche Beispiele von Bewerbungsanschreiben, ein Googlen lohnt sich, um ein "zeitgemäßes" Bewerbungsschreiben zu verfassen.

Von diesen Vorlagen KANN man sich einiges rauspicken und dann ein Schreiben entwerfen, das gut standhalten kann bei der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. 😉

Das wird schon und viel Erfolg. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
für eine schriftl. bewerbung gibts bewerbungskostenbeihilfe glaube 5€/stk. außerdem kannst du in so einen hilfeverein gehen das wird auch vom a-amt bezahlt die helfen dir beim schreiben und du kannst dort alles ausdrucken usw.

das mit 20jahre,tochter und weiterbilden würde ich weglassen

mfg
 

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