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Angst

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S

sarah18

Gast
hallo ich bin eileen und bin 18 jahre alt und ich hab ein sehr großes problem... ich habe angst in die schule zu gehn... ich bin jetzt auf einer sozialpädagogischen schule und mache eine ausbildung als erzieherin... die schule gilt als sehr streng und nicht einfach... ich bin jetzt seit 14.9.09 auf dieser schule und habe schon mehr als 20 fehltage weil ich es einfach nicht schaffe dort hinzugehn... wenn ich daran denke bekommen ich höllische bauch-und magenkrämpfe mir wird schlecht und ich hab einfach total angst, ich steigere mich auch dann immer voll drin rein und weiß dann auch nicht mehr weiter... meine leherin hat mich auch schon darauf angesprochen wegen meinen fehlzeiten und meinte wenn ich des sobald nicht in griff bekommen dann muss ich die schule verlassen weil mir sonst zu viel vom stoff des unterrichts fehlt... meine mutter weiß auch nichts davon und ich weiß auch nicht was ich zu ihr sagen soll bzw sie würde dann eh sagen das ich mir das nur einbilde... ich weiß jetzt nicht was ich tun soll... kennt vllt jmd eine gute beratungsstelle wie zb. profamila oder so etwas ?? würde mir vllt echt helfen...
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo sarah18,

schau mal hier: Angst. Hier findest du vielleicht was du suchst.

AW: Angst in die schule zu gehen

Warum hast Du denn genau Angst bzw. wovor? Wirst Du von Mitschülern gemobbt? Behandeln dich Lehrer ungerecht? Willst Du eigentlich gar nicht Erzieherin werden und "protestiert" quasi auf diese Weise gegen die Ausbildung? Haben dich die ersten Stunden inhaltlich verschreckt/hast Du Angst, den Stoff nicht zubewältigen? Gehen die Bauchschmerzen weg, wenn du im Klassenzimmer sitzt oder nur, wenn du wieder nach Hause gehst?

Viele Fragen, aber sie sind glaube ich wichtig, um deiner Angst auf den Grund zu gehen. Normalerweise ist so ein Neuanfang ja spannend, man ist erwachsen, ist jetzt "Azubi"...klingt doch schon mal erwachsener und selbstbestimmter als Schüler. Ängstigt dich vielleicht dieses "Erwachsenseinmüssen" im Allgemeinen und du überträgst die ganze Unsicherheit auf die Schule? Nur eine Idee, mehr nicht.

Eine Beratungsstelle ist sicher keine schlechte Idee...allerdings solltest Du dir erstmal überlegen, was Du möchtest. Die Ausbildung abschließen und die Angst loswerden? Dann musst Du angesichts der Fehlzeiten ganz schnell aktiv werden (vor allem ab sofort nicht mehr schwänzen). Gibt es an deiner Schule sowas wie Vertrauens-/Beratungslehrer? Wenn ja, geh hin.

Oder willst Du die Ausbildung eigentlich nicht? Dann schau dich nach einer Alternative um - und lass auch da nicht viel Zeit vergehen.
 
AW: Angst in die schule zu gehen

Ich habe einfach nur angst in die schule zu gehn... weil alles neu ist und ich einfach nicht mehr in meiner gewohnten umgebung bin... ich fühle mich einfach nicht wohl und schaffe es einfach nicht dort hinzugehn...
ich will schon erzieherin werden nur halt die schule ist das probelm... ich weiß auch nciht genau wie ich des schreiben soll....
 
AW: Angst in die schule zu gehen

Puh...naja, du magst es vielleicht nicht so gerne hören, aber Neuanfänge gehören zum Leben dazu. Es wird immer wieder Situationen geben, die dich aus der gewohnten Umgebung in eine neue, unbekannte bringen. Das können private oder berufliche Veränderungen sein...ohne Veränderungen gehts nicht im Leben. Mir fällt das Loslassen auch oft verdammt schwer, aber jeder Neuanfang in meinem Leben hat immer sehr viel Dynamik, Weiterentwicklung ... kurz ne Menge Positives gebracht.

Aber ja, Veränderungen tun manchmal auch weh. Vertrautes verlassen, tut weh. Und in deinem Fall sollst Du ja soweit ich das richtig verstanden hab, nicht deine Familie oder dein Wohnumfeld verlassen, sondern "nur" tagsüber einige Stunden in einer anderen Schule als deiner vertrauten verbringen. Magst es nicht einfach weiter versuchen? Die Zeit geht doch vorbei, jeden Nachmittag kannst wieder raus aus der Schule und nach Hause. Manchmal muss man sich auch ein bisschen zwingen, den inneren Schweinehund überwinden, einfach losgehen auch wenn alles in einem drin sagt: "Geh nach Hause, zieh die Decke übern Kopf". Das hat auch was mit dem Erwachsenwerden zu tun. Man hat Verantwortung für sein Leben und seine Entscheidungen, muss sich auch mal überwinden. Im Moment gehst du den einfachsten, kindlichsten Weg: Du schwänzt einfach den Unterricht, erzählst keinem davon...so wie jemand, der sich eine Decke übern Kopf zieht und hofft, dass wenn er die Welt nicht sieht, die ihn auch nicht findet. Das ist für ein Kind okay, aber das bist Du ja nicht mehr.

Du wirst sicher unheimlich stolz auf dich sein, wenn du es durchziehst. Denn überleg mal: Wenn Du diese Schule nun verlässt, käme über kurz oder lang eine andere, genauso neue Schule oder ein Lehrbetrieb. Wie schon geschrieben, ohne Veränderungen gehts nicht - und ohne wärs auch verdammt langweilig, oder?

Ich wünsch Dir viel Kraft
 
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