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Angst wieder arbeiten zu gehen

Um näheres zu beurteilen, müsste man wie andere sagten wissen, was du ungefähr studiert hast und welche Erkrankung du hast.
Es reicht ja schon, wenn man weiß, ob es psychisch ist oder etwas mit den Knochen, mit dem Blut usw.

Fakt ist, es sind nicht alle Menschen für einen 9 to 5 Job gemacht und ich finde es genauso schlimm, über andere Menschen zu urteilen. Es gibt immer wieder Menschen, die aus speziellen Gründen nicht für den normalen Arbeitstag gemacht sind. Da muss man schauen, ob eine Selbstständigkeit etwas für einen wäre oder man muss seinen Lebensstandard so weit reduzieren, dass man mit wenig klar kommt. Das soll es geben.
 
Wenn man wo neu anfängt, wird man normalerweise gründlich eingearbeitet - bei uns ist das zumindest so.
Und man hat immer einen Ansprechpartner den man fragen kann, bei Unklarheiten.

Es ist doch immerhin ein Fortschritt das du dich von selbst auf die Stelle
beworben hast, weil du glaubst du kannst es bewältigen?!

Hast du mal einen Schnuppertag/Probearbeiten vereinbart?
Dann weißt du auch gleich was dich erwartet und kannst dich ggf. noch umentscheiden, wenn es dich zu sehr verunsichert.

LG Yado
 
@Maya:
Ich habe eine Krankheit die mit Konzentrationsproblemen, einem Aufmerksamkeitsdefizit, Müdigkeit, einem gestörten Essverhalten und einem erhöhten Schlafbedürfnis einhergeht.

@Beyoondgot:
Die Ängste kann man ja nur in Griff bekommen, wenn ich erfolgreich einer Arbeit nachgehe. Und das habe ich bislang nicht, weil ich keinen Job gefunden habe.

"Es ist nicht schlimm, nicht alles zu wissen für eine neue Arbeitsstelle."

Doch das ist schlimm, wenn du die Grundlagen des Studiums nicht weißt. Ich empfinde es auch als absolut nicht normal.

"anstatt dir das einfach Stück für Stück anzueignen"

Es ist mit meiner Erkrankung nicht möglich arbeiten zu gehen und mir nebenbei noch das verpasste Wissen anzueignen. Außerdem erwarten Arbeitgeber, dass das Wissen aus dem Studium bereits am 1. Arbeitstag zur Verfügung steht und nicht vielleicht irgendwann mal in 3 Jahren.

@Bonsoir:
Ich habe ein Lehramtsstudium gemacht. Ich habe weder ein psychisches Leiden noch etwas mit den Knochen oder Blut. Es sind bestimmte Neuronen die bei mir zerstört wurden.
Eine Selbstständigkeit halte ich bei eingeschränkter Arbeitsfähigkeit, mangelnder Qualifikation und ohne Startkapital für utopisch. Mit wenig Geld komme ich zwar aus, aber ob das in 10 Jahren noch so ist weiß ich jetzt eben auch nicht.
 
Oft braucht man ja auch gar nicht alles Wissen und eignet sich das, was man braucht während der Einarbeitungsphase mit an.

Ich habe im Laufe meines Berufslebens auch schon ein Haufen Zeugs gelernt, von dem ich vorher keine Ahnung hatte.

Um was für eine Stelle handelt es sich denn überhaupt?
 
Hallo Zebratiger,


das mit dem Rentenstatus habe ich nicht verstanden.

Ansonsten finde ich es schwierig, dir zu raten. Du sagst, die Stelle klingt interessant. Bedeutet das auch für dich, dass du dich dieser Stelle vom Wissen her eher gewachsen fühlst, als es sonst so der Fall war?

Glaubst du, dass es vom Arbeitsaufwand und der Stundenzahl mit deinem Gesundheitszustand zu vereinbaren ist?

Vielleicht gibst du uns noch ein paar mehr Informationen.

Angst, arbeiten zu gehen, hatte ich sehr oft in meinem Leben. Das hing aber bei mir mit der Psyche zusammen und mit meinem Selbstwertgefühl, ich dachte oft, ich wäre zu doof für alles.

Liebe Grüße
saminabi
 
Zebratiger, dass sind doch konkrete Ansagen, mit denen man was anfangen kann.
Nicht alle Lehrer arbeiten in Vollzeit. Wäre das etwas für dich? Teilzeit arbeiten?

Ansonsten würde ich bei einem Nachhilfeinstitut anheuern, versuchen mich auf eine Teilzeitstelle als Lehrer zu bewerben oder zu versuchen stundenweise in einem Schulamt unterzukommen.

Wenn all das nicht geht, Reha beantragen und eine vorzeitige Rente versuchen bzw. zu Erwirken einen Behindertenstatus zu erlangen.

Ich kenne einen Lehrer, der hat keine Nieren mehr und der arbeitet 20 Stunden in der Woche und kommt dabei auf über 1000 Euro.
Es muss nicht immer Vollzeit sein. Hast du dein Referendariat beendet?
 
@Saminabi:
Ja die Stelle traue ich mir von der Qualifikation her zu.
Ob ich die Stundenanzahl schaffe weiß ich nicht.

@Bonsoir:
Ich weiß nicht ob ich Teilzeit schaffe. Weniger macht aber auch keinen Sinn, dann reicht das Geld nicht. Nur ohne Qualifikation findet man in der Regel keine Stelle bei der man mit Teilzeit genug verdient, dass es zum Leben reicht. Daher habe ich bislang auch keine geeignete Stelle gefunden. Wieso soll ich mich jetzt auf eine andere Stelle bewerben? Zumal mir für Nachhilfe die Qualifikation fehlt. Als Lehrerin kann ich nicht arbeiten, da ich ja bereits in den Ruhestand versetzt worden bin und auch keine Qualifikation habe.
Eine Reha kommt für mich nicht in Frage. Und ob mir so einfach noch mal der Rentenstatus anerkannt wird, wenn ich den jetzt aufgebe wage ich zu bezweifeln. Zumindest wäre das sicherlich mit sehr viel Aufwand, Frust und Behördenwillkür verbunden.
Einen GdB habe ich bereits.
Das Referendariat habe ich vorzeitig mit dem Vorruhestand wegen Dienstunfähigkeit beendet.
 
Ich weiß nicht ob ich Teilzeit schaffe. Weniger macht aber auch keinen Sinn, dann reicht das Geld nicht.

Sorry, aber irgendwie klingt das alles etwas schwammig. Du musst doch schriftlich dokumentiert haben, dass du wegen deiner Erkrankung nur bedingt belastbar bist. Für sowas gibts Rehamaßnahmen oder den Amtsarzt, der dir bescheinigt nur bedingt belastbar zu sein. Wenn du das nicht hast oder keine EU Rente, musst du Teilzeit arbeiten oder deinen Lebensstil umstellen und mit wenig Geld zufrieden sein.
Wenn du wirklich nachweisbar erkrankt bist, wird dir das auch von den geeigneten Stellen bescheinigt. Ich denke, von einer Akademikerin ist zu verlangen, dass sie die nötigen Schritte einleitet.
Wenn du das Ref nicht beendet hast, bist du keine Lehrerin. Dann müsste man dir alternative Angebote vorschlagen oder eine Weiterbildungsmaßnahme. Manchmal gibt es die auch mit wenigen Stunden. Wichtig wäre auch zu wissen, wie alt du bist, denn mit über 50 siehst es schon schlechter aus als mit 30.

Eine Reha kommt für mich nicht in Frage. Und ob mir so einfach noch mal der Rentenstatus anerkannt wird, wenn ich den jetzt aufgebe wage ich zu bezweifeln.

Warum kommt eine Reha nicht in Frage? Bezweifeln ist doch nicht versuchen. Versuch doch erst einmal was geht. Für mich klingt das nicht, als ob du alle Optionen schon ausgeschöpft hast.
Lass dich dazu vom Rententräger beraten.

Jammern ist manchmal okay, aber man muss manchmal auch die Ärmel hochkrempeln und aktiv werden.

Ich weiß nicht ob ich Teilzeit schaffe. Weniger macht aber auch keinen Sinn, dann reicht das Geld nicht.

Probier es doch erst einmal aus. Ohne es zu probieren, kannst du es doch auch nicht wissen. Und klar, reicht das Geld nicht für große Sachen, wenn man nicht arbeiten geht und auf das Amt angewiesen ist, aber manchmal ist das eben so und dann gilt es sich damit zu engagieren.

Für mich liest sich das, als ob du dir auch etwas selbst im weg stehst. Du zweifelst,hast aber bestimmte Sachen gar nicht ausprobiert und weißt gar nicht, wie belastbar du wirklich bist.

Entweder du machst eine Arbeitsbelastung, schulst nochmal um oder lebst von der Stütze oder du bekommst EU Rente und arrangierst dich mit weniger Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Saminabi:
Ja die Stelle traue ich mir von der Qualifikation her zu.
Ob ich die Stundenanzahl schaffe weiß ich nicht.

@Bonsoir:
Ich weiß nicht ob ich Teilzeit schaffe. Weniger macht aber auch keinen Sinn, dann reicht das Geld nicht. Nur ohne Qualifikation findet man in der Regel keine Stelle bei der man mit Teilzeit genug verdient, dass es zum Leben reicht. Daher habe ich bislang auch keine geeignete Stelle gefunden. Wieso soll ich mich jetzt auf eine andere Stelle bewerben? Zumal mir für Nachhilfe die Qualifikation fehlt. Als Lehrerin kann ich nicht arbeiten, da ich ja bereits in den Ruhestand versetzt worden bin und auch keine Qualifikation habe.
Eine Reha kommt für mich nicht in Frage. Und ob mir so einfach noch mal der Rentenstatus anerkannt wird, wenn ich den jetzt aufgebe wage ich zu bezweifeln. Zumindest wäre das sicherlich mit sehr viel Aufwand, Frust und Behördenwillkür verbunden.
Einen GdB habe ich bereits.
Das Referendariat habe ich vorzeitig mit dem Vorruhestand wegen Dienstunfähigkeit beendet.

In einem anderen Thread hast du geschrieben es gibt erst noch eine Untersuchung, ob man dir den Rentenstatus überhaupt gibt. Aber du konntest und wolltest nicht dorthin fahren.
Hat sich zwischenzeitlich geändert?
 
Hm, ich verstehe das alles irgendwie nicht richtig.

Also, es scheint, als hättest du den Rentenstatus. Den würde ich auch nicht aufgeben. Ich meine, es gibt doch die Möglichkeit, geringfügig dazu zu verdienen. Bei voller Erwerbsminderungsrente ist da natürlich die Stundenzahl sehr begrenzt. Es müssten unter 15 Stunden die Woche sein.

Alles nicht einfach, ich befinde mich auch in einer Situation, in der ich natürlich gerne mehr Geld hätte. Bekomme volle Erwerbsminderungsrente + aufstockende Grundsicherung. Wenn ich arbeiten wollen würde, müsste das unter drei Stunden pro Tag sein. Der Verdienst würde mit der Grundsicherung verrechnet werden. Ich hätte also finanziell praktisch nichts davon.

Ist ne doofe Situation, ist aber einfach so.

Wie alt bist du denn?

Und beschreibe doch wirklich nochmal genauer deine Situation bezüglich Rente usw.

Sonst kann man dir wirklich schwer raten.

Libe Grüße
 

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