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Angst vor neuen Kollegen

  • Starter*in Starter*in Anonyme
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    angst
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Anonyme

Gast
Hallo,
ich bin 24 und komme aus NRW. Da ich in meinem derzeitigem Beruf keine Mölichkeiten sehe eine Festeinstellung zu bekommen möchte ich den Beruf wechseln und eine neue Ausbildung machen. Aber: Ich habe unheimliche Angst das ich von den kollegen/Klassenkameraden nicht akteptiert/ausgegrenzt/gemobbt werde! Ich hab mehrere schlechte Erfahrungen auf dem Gebiet machen müssen und bekomme jetzt schon Herzrasen wenn ich nur daran denke zur Berufschule gehen zu müssen. Wer kann mir Rat geben? Ich hab Angst...
 
A

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Re: Angst vor neuen Kollegen
Hi,

du Arme, müssen ja wirklich schlimme Erlebnisse gewesen sein! Wenn du das Gefühl hast dass dich deine Angst zu sehr blockiert um deine Zukunft wunschgemäß gestalten zu können, würd ich dir doch nahelegen, einen Psychologen zu konsultieren. Vielleicht gibt's so etwas wie eine Mobbing-Opfer-Therapie?
http://www.mobbing-am-arbeitsplatz.de/
Man kann auch gute Strategien erlernen, wie man sich gegen Mobbing schützen kann.
Insgesamt denke ich, wenn du deine Ängste wirksam in den Griff kriegst und dein Selbstvertrauen wiedergewinnst (Selbstverteidigungskurs auch gut dazu) kannst du dich locker den zugegebenermaßen nicht immer leichten Situationen des Berufs- oder Ausbildungslebens ruhig und sicher stellen.
Man darf halt nicht vergessen dass der Mensch ein Rautier ist (wenn auch eins mit Bewußtsein, was es auch nicht grad besser macht) und man muß auch die heutigen Umstände (dichte Population, hohe Arbeitslosigkeit ---> Konkurrenzgebaren, Aggressivität gegeneinander) mitbeachten. Dat kostet dann den Einzelnen schon etwas Kraft und auch gewissen Techniken sich da durch zu lavieren. Es gibt aber auch zwischendrin sehr nette und mobbingablehnende Menschenexemplare....(so wie mich z.B.)
Ich denke, dass du das mit etwas Interesse und Investment an der Sache gut hinkriegen wirst.
Dazu drück ich dir fest die DAumen!

Lieber Gruß
Tyra
 
Vielen Dank für die aufmunternden Worte. Ich habe das Gefühl richtig ernst genommen zu werden. Das mit dem Psychologen klingt nicht schlecht, ich habe da schon eine Idee. Und ich möchte mich erkundígen ob die VHS Kurse anbietet, die für mich interessant sein können.
 
Ja stimmt, bei der VHS müßte es vielleicht auch etwas in der Richtung geben.
und natürlich ist ne Mobbing-Geschichte ne ernstzunehmende Sache. Ich glaube fast jeder hat so etwas im Berufsleben schon einmal erlebt.
Wichtig ist nur, dass man sich nicht unterkriegen läßt. Und als Mensch = lernfähiges Wesen kann man ja noch ne Menge dazulernen, wie man mit inneren und äußeren Konflikten besser umgehen kann.

Dabei wünsche ich dir viel Erfolg und danach weniger Angst vor neuen (Raubtier-)Kollegen....🙂)

Lieber Gruß
Tyra
 
Hallo Anonyme,

Mobbing kann dir leider überall widerfahren. Wichtig ist zu lernen, wie man die Situationen schon im Vorfeld erkennen lernt und evtl. ein Hochpushen verhindern kann.

Du weißt, was du kannst. Glaube an dich. Es ist ganz wichtig, dass du dir von niemandem einreden lässt, du wärst zu langsam, zu dumm oder was weiß ich. Und sei dir selbst gegenüber fair. Zu Beginn eines neuen Jobs oder einer Ausbildung muss man noch nicht alles können, das erwartet niemand. Aber wir selbst neigen oft dazu, uns in die Rolle der Unwissenden hineinzubegeben und fühlen uns mies - eigentlich ohne richtigen Grund.

Sobald du das Gefühl hast, dass jemand dir nicht wohlgesonnen ist, überdenke den Ablauf des Gesprächs oder der Situation, über die du dich aufgeregt hast. Wurdest du tatsächlich angegriffen oder war da 'nur' ein gewisser Unterton?

Bei mir reichte zum guten Schluss schon ein 'Guten Morgen' einer bestimmten Person und ich war auf 180. Ich weiß also, wovon ich rede.

Wenn du dir sicher bist, dass da jemand etwas gegen deine Person hat, dann versuche in einem 4-Augen-Gespräch die Ursache herauszufinden. Beschreibe einfach, wie du dich fühlst, dass dich eine bestimmte Bemerkung sehr getroffen hat, dass du gern wissen möchtest, wie diese Bemerkung tatsächlich gemeint war usw.

Wenn ihr bei diesem Gespräch keine gemeinsame Basis findet und der Terror weitergeht, dann bleibt dir noch, die nächsthöhere Instanz um Hilfe zu bitten. Das kann ein Vertrauenslehrer in der Berufsschule sein, ein Vorgesetzter o. ä.

Wichtig ist, nicht untätig zu sein. Schreib dir alle Begebenheiten mit Datum auf, führe ein sogen. Mobbingtagebuch.

Solltest du trotz aller Versuche das Gefühl haben, nicht weiterzukommen, dann warte nicht erst, bis dich die untragbare Situation krank macht, sondern schau dich auf dem Stellenmarkt um. Jede Bewerbung ist ein Stück Hoffnung. Ich hoffe auch immer noch ;o))
 

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