A
Anna-Marie
Gast
Hallo liebe Leut!
Ich richte mich mit einem etwas merkwürdigen Problem an euch.
Ich habe Angst vor Männern. Bzw. glaube ich das.
Ich will mal etwas ausholen, wenn ich darf:
Ich bin Einzelkind, weiblich, und nur mit meiner Mutter aufgewachsen. Mein Vater verließ uns, als ich noch nicht mal geboren war. In meiner Familie gibt es nur wenige männliche Mitglieder. Ich habe zwei Onkel, die ich aber in meinem Leben vielleicht neun oder zehn Mal insgesamt gesehen habe, da sie ziemlich weit weg wohnen und nur selten zu Besuch sind. Ich bin also quasi nur von Frauen umgeben.
In der Schule hatten wir zwar auch ein, zwei männliche Lehrer, aber so wirklich Bezugspersonen waren die auch nicht. Und die Jungs in der Schule kann man wohl auch eher nicht als Männer betrachten.
Um auf den Punkt zu kommen: Für mich sind Männer unbekannte Wesen. Alien vom Mars, von deren Existenz ich zwar weiß, deren Verhalten ich aber nie verstanden habe.
Viel positives habe ich von Männern in meinem Leben bisher nicht erfahren. Die Jungs in der Schule glotzen mir nur auf die Brüste und machen dumme Bemerkungen. Das war schon in der Mittelschule und jetzt im Gymmi ist es nicht anders. Selbst im Schulpraktikum hat mir mein Betreuer nur da hin gestarrt. Mein Fahrlehrer hat mich begrapscht und in der 9. Klasse hat mir ein Junge aus der höheren Stufe auf den Hintern geklatscht, als ich auf eine Freundin gewartet hatte. Das war alles ziemlich demütigend.
Ich kann kaum vernünftig mit Männern oder Jungs reden. Ich weiß nicht warum aber sobald ein männliches Wesen in meiner Nähe ist, mache ich richtig dicht verkrampfe und suche instinktiv nach Fluchtwegen. Ich erschrecke, wenn ich eine tiefe männliche Stimme höre. Noch schlimmer ist es wenn es im Befehls- oder Schimpfton geschieht, z.B. bei einem Praktikum. Ich kenne so was nicht und es macht mir angst. Wenn ich irgendwen anrufen muss und es ist ein Mann überschlägt sich mein Herz beinahe vor Panik und ich weiche so gut es geht auf E-Mail aus.
Jeden Tag erlebe ich viele Männer von ihrer schlimmsten Seite: besoffen, laut, aggressiv, gewalttätig, ungeduldig und fordernd. Ich bin ein sehr sensibler, geduldiger und friedliebender Mensch, dem das alles total zusetzt. Ich weiß, dass nicht jeder so ist, aber leider bleiben einem die negativen Dinge besonders im Gedächtnis. Diverse brutale Vergewaltigungsfälle, wie zB der letzte in Indien, Massenvergewaltigungen in Kriegen und sowas, machen meiner Angst vor dem männlichen Geschlecht auch nicht gerade ein Ende. im Gegenteil. Eine meiner Freundinnen wurde einmal beinahe vergewaltigt und ich frage mich immer wieder, wie Männer so sein können :-(( Die haben doch auch Mütter und vielleicht Schwestern und andere weibliche Verwandte.
Ich hatte noch nie einen Freund, einen tollen Kuss oder nur eine freundschaftliche Umarmung mit einem Jungen oder Mann. Ich flüchte mich in Filme und Groschenheftchen, in denen es Männer gibt, wie ich sie gerne hätte: Liebevoll, stark, beschützerisch, respektvoll, etc...Ich ertrage die "echten" Männer nicht.
Ich will das alles aber eigentlich gar nicht. Ich möchte Männer ja nicht als etwas schlechtes ansehen, aber leider machen sie es einem teilweise sehr, sehr schwer.
Brauche ich eine Therapie? Wäre lieb, wenn mir jemand etwas dazu sagen kann, ohne mich zu verurteilen. Danke
Ich richte mich mit einem etwas merkwürdigen Problem an euch.
Ich habe Angst vor Männern. Bzw. glaube ich das.
Ich will mal etwas ausholen, wenn ich darf:
Ich bin Einzelkind, weiblich, und nur mit meiner Mutter aufgewachsen. Mein Vater verließ uns, als ich noch nicht mal geboren war. In meiner Familie gibt es nur wenige männliche Mitglieder. Ich habe zwei Onkel, die ich aber in meinem Leben vielleicht neun oder zehn Mal insgesamt gesehen habe, da sie ziemlich weit weg wohnen und nur selten zu Besuch sind. Ich bin also quasi nur von Frauen umgeben.
In der Schule hatten wir zwar auch ein, zwei männliche Lehrer, aber so wirklich Bezugspersonen waren die auch nicht. Und die Jungs in der Schule kann man wohl auch eher nicht als Männer betrachten.
Um auf den Punkt zu kommen: Für mich sind Männer unbekannte Wesen. Alien vom Mars, von deren Existenz ich zwar weiß, deren Verhalten ich aber nie verstanden habe.
Viel positives habe ich von Männern in meinem Leben bisher nicht erfahren. Die Jungs in der Schule glotzen mir nur auf die Brüste und machen dumme Bemerkungen. Das war schon in der Mittelschule und jetzt im Gymmi ist es nicht anders. Selbst im Schulpraktikum hat mir mein Betreuer nur da hin gestarrt. Mein Fahrlehrer hat mich begrapscht und in der 9. Klasse hat mir ein Junge aus der höheren Stufe auf den Hintern geklatscht, als ich auf eine Freundin gewartet hatte. Das war alles ziemlich demütigend.
Ich kann kaum vernünftig mit Männern oder Jungs reden. Ich weiß nicht warum aber sobald ein männliches Wesen in meiner Nähe ist, mache ich richtig dicht verkrampfe und suche instinktiv nach Fluchtwegen. Ich erschrecke, wenn ich eine tiefe männliche Stimme höre. Noch schlimmer ist es wenn es im Befehls- oder Schimpfton geschieht, z.B. bei einem Praktikum. Ich kenne so was nicht und es macht mir angst. Wenn ich irgendwen anrufen muss und es ist ein Mann überschlägt sich mein Herz beinahe vor Panik und ich weiche so gut es geht auf E-Mail aus.
Jeden Tag erlebe ich viele Männer von ihrer schlimmsten Seite: besoffen, laut, aggressiv, gewalttätig, ungeduldig und fordernd. Ich bin ein sehr sensibler, geduldiger und friedliebender Mensch, dem das alles total zusetzt. Ich weiß, dass nicht jeder so ist, aber leider bleiben einem die negativen Dinge besonders im Gedächtnis. Diverse brutale Vergewaltigungsfälle, wie zB der letzte in Indien, Massenvergewaltigungen in Kriegen und sowas, machen meiner Angst vor dem männlichen Geschlecht auch nicht gerade ein Ende. im Gegenteil. Eine meiner Freundinnen wurde einmal beinahe vergewaltigt und ich frage mich immer wieder, wie Männer so sein können :-(( Die haben doch auch Mütter und vielleicht Schwestern und andere weibliche Verwandte.
Ich hatte noch nie einen Freund, einen tollen Kuss oder nur eine freundschaftliche Umarmung mit einem Jungen oder Mann. Ich flüchte mich in Filme und Groschenheftchen, in denen es Männer gibt, wie ich sie gerne hätte: Liebevoll, stark, beschützerisch, respektvoll, etc...Ich ertrage die "echten" Männer nicht.
Ich will das alles aber eigentlich gar nicht. Ich möchte Männer ja nicht als etwas schlechtes ansehen, aber leider machen sie es einem teilweise sehr, sehr schwer.
Brauche ich eine Therapie? Wäre lieb, wenn mir jemand etwas dazu sagen kann, ohne mich zu verurteilen. Danke