Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Angst vor Krankheiten

Also ein Therapeut würde das, was bei dir vorgeht ganz sicher ernst nehmen.
Wahrscheinlich fände er es sogar gut, dass du dir Hilfe suchst anstatt dass du abwartest bis das Problem evtl ein größeres Ausmaß angenommen hat.

Die Frage ist ja nicht, ob es Schlimmeres gibt als dein Problem. Denn ja, natürlich gibt es Leute die es noch schlimmer haben (man denke an die überfüllten Psychiatrien...).
Die wirklich wichtige Frage ist, ob du denkst dass es schlimm genug ist.

Dass du damit "aufgewachsen" bist, legt nahe dass dich das Problem schon lange genug begleitet, und dass du die Sache auch angehen solltest...
 
Also ein Therapeut würde das, was bei dir vorgeht ganz sicher ernst nehmen.
Wahrscheinlich fände er es sogar gut, dass du dir Hilfe suchst anstatt dass du abwartest bis das Problem evtl ein größeres Ausmaß angenommen hat.

Die Frage ist ja nicht, ob es Schlimmeres gibt als dein Problem. Denn ja, natürlich gibt es Leute die es noch schlimmer haben (man denke an die überfüllten Psychiatrien...).
Die wirklich wichtige Frage ist, ob du denkst dass es schlimm genug ist.

Dass du damit "aufgewachsen" bist, legt nahe dass dich das Problem schon lange genug begleitet, und dass du die Sache auch angehen solltest...

Vielleicht ist es auch so dieses: dass das Leben durch Krankheiten aus der Kontrolle gerät... man so hilflos und ohnmächtig dabei ist. Dass man nicht weiß, was mit einem passiert oder auch mit den Angehörigen... (?)
 
Noch ein paar kurze Gedanken zu den Haupt-Todesursachen bei Menschen:
Das sind Krebs und Herzinfarkt.

Beiden ist gemeinsam, dass sie in der Regel nur in höherem Alter auftreten. Wer einigermaßen vorsorgt, kann ohnehin davon ausgehen, alt zu werden.

Während man mit dem Hernzinfarkt den Vorteil hat, dass man recht plötzlich abtritt, ohne dass man lange Schmerzen gehabt hätte, ist bei einer Krebserkrankung immerhin gewährleistet, dass man sich noch um einige Dinge kümmern kann; sich und sein Umfeld auf das eigene Abtreten vorbereiten kann.
Mag zwar pervers klingen, aber die 'Vorteile' geben mir beim Gedanken ans Sterben etwas Gelassenheit.

Speziell zum Krebs sei auch erwähnt, dass grade ältere Menschen mit verlangsamtem Stoffwechsel den Krebs in der Regel nicht mehr besiegen können, aber grade durch die verlangsamte Stoffwechselrate kommt es öfter zu dem Fall, dass auch der Krebs nur langsam wachsen kann.
Diese Leute sterben irgendwann an Altersschwäche - mit aber nicht durch den Krebs.

Sowieso: Meine Großmutter trinkt den Tag über kaum Wasser, dafür recht viel Kaffee, isst sehr wenig Obst und Gemüse, raucht wie ein Schlot, und das auch in der Wohnung. Desweiteren wurde bei ihr früher ein Herzfehler diagnostiziert, der laut dem Fachmann operativ behandelt werden sollte.
Bewegung/Sport ist auch nicht am Tagesplan.
Eigentlich tut die gute Frau alles, was eine Krebserkrankung oder einen Herzinfarkt begünstigen würde.
Dennoch ist sie immernoch geistig vollkommen fit, führt ihren Haushalt selbst und erfreut sich eines doch recht hohen Alters.
Insofern noch einmal: Mach dir ums sterben keine Gedanken. Dafür hast du später noch Zeit, wenn du mal im entsprechenden Lebensabschnitt angekommen bist. Und selbst dann kann es sein, dass du eine von denen bist, die nicht tot zu kriegen sind (;
 
Nemo, stimmt doch auch, was du schreibst. Selbst wenn es ein wenig bizarr klingt an manchen Stellen.

Es gibt auch zahllose Bsp., wo die Leute wirklich ungesund leben und sehr alt werden. Siehe Helmut Schmidt mit seiner Schloterei.
 
Danke für die lieben Antworten.

Mit solchen Gedanken versuche ich mich auch immer zu beruhigen... Zwar rauche ich nicht, aber gesünder ernähren könnte ich mich schon. 🙂 Im Prinzip machen's die Gedanken auch für eine Weile, nur es kommt irgendwann wieder.

Über einen Weg zum Therapeuten denke ich schon länger nach... aber ich weiß nicht. Ich zögere halt. Ich bin ja immerhin bloß 18 Jahre. "Teenager-Probleme", wenn ihr versteht, was ich meine. 😉 Ich komm mir dann lächerlich vor. Nicht weil ich zum Therapeuten geh, sondern mit solchen "Problemen". Die Angst vor den Krankheiten, die ist ja nicht mal berechtigt... ist schwer zu erklären, aber ich denke mal, ihr versteht ungefähr, worauf ich hinaus will.

Wenn's nicht besser wird, gar schlimmer, dann sollte ich wohl mal meine Entscheidung überdenken...

Vielen Dank erst mal! 🙂 Darüber zu sprechen hat mir schon mal mehr geholfen, als es für mich zu behalten...
 
Du hast ein paar Denkfehler:

Viele Leute zögern mit Therapie, wenn sie jung sind. Dann werden sie älter, und das Problem schlimmer - also dauert es auch länger, die Sache zu behandeln.
Geh JETZT zum Therapeuten, und dann kommst du schneller aus der Nummer raus, als wenn du noch ein paar Jährchen wartest.

Dass deine Angst "nicht berechtigt", als auf ersten Blick nicht nachvollziehbar ist, ist erst recht die Begründung, warum du dir das mit einem Therapeuten anschauen solltest.
Immerhin wird diese Angst irgendwo ihre Ursachen haben, und da nichtmal du dir einen Reim darauf bilden kannst, woher das kommt, ist das der Punkt an dem ich sagen würde: Du hast jegliche Berechtigung, einen Therapeuten aufzusuchen.

Geh am besten gleich morgen zum Hausarzt, und sag ihm dass du mit einem Therapeuten reden möchtest.
Sag ihm auch, dass er dich zwar beruhigen kann jedoch hält das eben nicht lange vor, weil deine Gefühlswelt dort nicht für rationale Argumente empfänglich zu sein scheint.

Bitte du was für dich, anstatt nur darüber nachzugrübeln, ob du was für dich tust.
 
Uff, meinst du?
Der Gedanke an einen Therapeuten finde ich irgendwie beunruhigend. Wahrscheinlich einer der Gründe, warum ich das hinauszögere. Na ja. Leider ist das aufgrund meiner Arbeit momentan nicht möglich, einfach mal zum Arzt zu gehen... Aber ich versuch's mal. Auch wenn's mich Überwindung kostet... urgh.
Macht der Hausarzt das kommentarlos? Weißt du, wie das abläuft?
Danke nochmal. 🙂
 
Entweder suchst du selber nach Therapeuten und machst telefonisch Termine aus.
Der Nachteil davon ist, dass du nicht immer an einen fähigen Psychologen gerätst.

Der Hausarzt vermittelt entweder direkt zu nem Therapeuten, oder schreibt eine Überweisung zum Psychiater.
Den Psychiater kannst du ebenfalls selbstständig aufsuchen, und der vermittelt dann.

Bei Psychiatern muss man grundsätzlich vorsichtig sein; die verschreiben sehr schnell Medikamente.
Insofern wirst du evtl klar stellen müssen, dass du einen Therapeuten brauchst, und keine Medikation.
In deinem Fall würde ich jedenfalls keinen Sinn in einer Medikation erkennen; die Präparate haben teilweise starke Nebenwirkungen, und soo fertig scheinst du mir echt nicht zu sein.
Was du brauchst ist glaube ich jemand zu reden, und nicht jemand der dir Pillen aufschreibt, um deine Gefühlswelt zu dämpfen.

Zum Thema "wegen der Arbeit":
Ruf beim Arzt an, mach einen Termin aus und am Tag des Termines gehst du eben nicht zur Arbeit. So, wie das eigentlich jeder macht^^
Such dir keine "Ausflüchte", wieso du es nicht hinbekommst zu einem Psychologen zu gehen, sondern such Wege, die du das erreichst (-;
Ich weiß, dass die Überwindung groß ist - aber tu es. Trau dich endlich; es wird dich schon niemand beißen 😉
 
Sorry wenn ich das jetzt so sage aber was machst du denn wenn du wirklich erkranken solltest?

Ich bin mit 17 (!) an einer unheilbaren Krankheit erkrankt. Mit 17 denkt man an so etwas gar nicht. Ich war auch sonst immer gesund. Tja und nun darf ich mich jedes Jahr mit Darmkrebsvorsorge quälen und täglich Medikamente. 🙁
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Ich habe Angst vor Krankheiten Ich 8
G Paruresis - Angst vor Toiletten Ich 69
G Angst vor einem normalen Leben? Ich 3

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 2) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben