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Angst vor der Zukunft

naja, wenn sich die Eltern dauernd streiten, oder die Eltern / Mutter unglücklich ist, wird das Kind auch leiden. Ich finde es egoistisch, ein Kind "für sich" zu bekommen, man muss zuerst daran denken, wie es dem Kind gehen wird. Und in dieser Hinsicht wird es einiges abbekommen und in keiner glücklichen Familie aufwachsen.
Das ist keine höhere Gewalt und kein unumgängliches Szenario, dass es so kommt. Viele, wenn nicht die meisten, arrangieren sich und freuen sich über das Kind.
Andererseits - sind alle Wunschkinder glücklich?
Es kommt immer auf den einzelnen Menschen an, wie so oft.
 
eben, ohne Kind(er) ist man heutzutage doch keinesfalls unvollständig oder hat kein ausgefülltes Leben.

Es kommt halt drauf an ob man mehr Spaß daran hat Windeln zu wechseln und am Spielplatz zu sitzen oder ob man lieber reist, seinen Hobbys nachgeht, Freunde trifft, noch Party macht.....

Nicht jeder hat zum Glück einen Kinderwunsch, die Welt ist eh schon sehr überbevölkert.
Stimmt, aber du siehst das zu nüchtern. Man wechselt keiner Puppe die Windeln, sondern einem Kind, das man über alles liebt, und das einem tausendprozentig vertraut.
 
Wie merkt ihr es, dass ihr jemanden wirklich liebt?
Wenn ich weiß das ich den jenigen am liebsten immer um mich haben möchte und mir nicht die Frage stelle: "Wie merke ich eigentlich ob ich ihn liebe"
Ich habe ihm das bereits kommuniziert, dass ich zB die nächsten zwei Jahr 100% nicht zusammenziehen möchte
Ich glaube das du ihn eigentlich nicht liebst...Für dich wird das eine Zweckbeziehung sein um deine Bedürfnisse zu befriedigen.
Wenn er wirklich der Richtige wäre, hättest du keine Zweifel, da käme die Frage: "will ich Kinder mit ihm" überhaupt nicht auf! Sondern eher: "wann legen wir los"??
This
von Deinen starken Gefühlen lese ich da nicht so viel.
Ich auch nicht.
 
Stimmt, aber du siehst das zu nüchtern. Man wechselt keiner Puppe die Windeln, sondern einem Kind, das man über alles liebt, und das einem tausendprozentig vertraut.

Natürlich ist das keine Puppe, aber wenn man keinen Kinderwunsch hat, sieht man es eben nüchtern und ich hatte immer Horror bei dem Gedanken, schmutzige Windeln wechseln zu müssen und nicht mehr durchschlafen zu können und keine Freizeit mehr zu haben.

Wer einen Kinderwunsch hat, nimmt diese Nachteile natürlich in Kauf.

Es steht zum Glück heutzutage jedem frei, sich zu entscheiden was einem mehr Freude mehr - Kinder oder seine Ruhe.

Und ich habe sogar bei Freundinnen mit großem Kinderwunsch mitbekommen, wie anstrengend und mühsam sie die Babyzeit und Kleinkinderzeit oft empfunden haben, trotz Liebe zum Baby.
 
Ich finde nicht, dass man, wenn man jemanden wirklich liebt, automatisch einen Kinderwunsch haben muss und es kaum erwarten kann, loszulegen. Man muss noch nicht mal heiraten wollen. Das hat überhaupt nichts mit "wahrer Liebe" zu tun.

Allerdings sehe ich auch bei euch beiden eine ziemliche Diskrepanz zwischen euren Lebensentwürfen und Vorstellungen. Und ich finde, keiner sollte sich verbiegen müssen. Weder du noch er.

Da ich ebenfalls finde, du solltest auf gar keinen Fall ihm zuliebe bald ein Kind bekommen, wäre es wohl nur möglich, es weiterhin langsam anzugehen. Verlangen kann man das von ihm aber nicht. Wenn er das nicht kann und will, dann trennt euch besser. Keiner von euch sollte verzichten müssen.
 
Ich fand die Baby- und Kleinkinderzeit schön, alles nochmal durch und mit den Augen von Kindern erleben 😍 .

Oft kommt der Kinderwunsch mit dem passenden Partner, jetzt bist du noch nicht bereit - und gut ist.

Aber der gesamte Partner scheint nicht zu passen und eher als Lückenfüller für dich zu dienen.
 
Wenn er wirklich der Richtige wäre, hättest du keine Zweifel, da käme die Frage: "will ich Kinder mit ihm" überhaupt nicht auf! Sondern eher: "wann legen wir los"??
Es wäre alles sonnenklar für dich.
Das sehe ich, so wie @Fantafine es gerade auch schon schrieb, anders. Beziehungen müssen im Regelfall Zeit und Raum haben zu wachsen, dann kann man / frau irgendwann an den Punkt gelangen, dass man sich mit diesem Partner auch Kinder vorstellen kann bzw den Wunsch danach entwickelt. Das ist aber keineswegs ein Automatismus; es gibt genügend Menschen, denen die Partnerschaft völlig reicht, auch ohne dass sie von Kindern "gekrönt" wird, und das ist auch völlig in Ordnung so. Ein anderer Lebensentwurf eben, aber das wertet die Partnerschaft nicht ab.
von Anfang an wußte ich das ich bei ihm bleibe und ihn heiraten 💜 werde.
Das hört sich toll an, und wahrscheinlich würde das jeder gern so von sich sagen können 🙂. Ich gönne es jedem, der das so erlebt, aber ich gehöre nicht dazu. Ich habe Arbeit und Energie in meine Beziehung (inzwischen 17jährige Ehe) gesteckt und tue das, so wie mein Mann, auch heute noch.

Menschen ändern und entwickeln sich und in den seltensten Fällen entwickelt sich die Beziehung, meiner Erfahrung nach jedenfalls, als Selbstläufer parallel mit. Es wird im Laufe der Jahre und mit zunehmendem Alter einfacher, weil man irgendwann in ruhigeres Fahrwasser kommt. Die großen Entscheidungen (typischerweise Heirat, Kinder, Wohnort) sind gefallen. Aber dass alles selbstverständlich einfach gut vor sich hin läuft, daran glaube ich nicht. B

Bei mir wird zB der nächste große Umbruch sein, wenn in 3-4 Jahren die Kinder aus dem Haus gehen. Dann muss man sich, zumindest in Teilbereichen, auch als Partner wieder anders finden. Der Fokus liegt dann wieder stärker auf dem Paar als Mann und Frau und nicht als Mama und Papa. Ist nur ein Beispiel; was ich sagen will ist: in eine Beziehung muss auch immer Energie von beiden Seiten investiert werden, von selber läuft das alles nicht. Ausnahmen bestätigen vielleicht die Regel.
oder ob man lieber reist, seinen Hobbys nachgeht, Freunde trifft, noch Party macht.....
Das nur schnell zu deiner evtl Beruhigung: all das ist auch mit bzw trotz Kindern möglich. Im Baby- und Kleinkindalter nicht so spontan und auch nicht so oft, das stimmt, aber prinzipiell möglich. Und wenn die Kinder größer sind, sowieso. Für mich war/ ist eines der schönsten Dinge, meinen Kindern die Welt zu zeigen. Vom Reisen hätte ich mich nie abhalten lassen.
 
Das nur schnell zu deiner evtl Beruhigung: all das ist auch mit bzw trotz Kindern möglich. Im Baby- und Kleinkindalter nicht so spontan und auch nicht so oft, das stimmt, aber prinzipiell möglich. Und wenn die Kinder größer sind, sowieso. Für mich war/ ist eines der schönsten Dinge, meinen Kindern die Welt zu zeigen. Vom Reisen hätte ich mich nie abhalten lassen.

Ich könnte mir mit Kind das alles nicht vorstellen.
Wer hat die Energie bis 5 Uhr morgens in der Disco zu tanzen, wenn er Baby oder Kleinkind hat?
Nach so einer Disconacht braucht man den Sonntag zur Erholung und das ist mit Baby kaum möglich.

Reisen mit Kind stelle ich mir als Horror vor, was man da alles einpacken muss.
Und ein schreiendes Baby oder Kleinkind ist auch für die Mitreisenden im Flugzug eine Zumutung und Stress fürs Kind.

Ich liebe es stundenlang zu lesen oder Serien zu schauen, mit Kind sicher nicht ungestört möglich.
Und mein nächtlicher Schlaf ist mir heilig.

Also ich denke der Kinderwunsch muss schon groß sein, damit jemand diese Freiheiten aufgibt.
 
TE: Du willst im Moment keine Kinder und man muss mit 27 jahren auch noch keine Kinder kriegen bzw. eine Familie gründen.

Rede mit deinem Freund, ob er sich mit 40 Jahren zu alt fühlen würde, Vater zu sein . Du kannst ihm ja keine Garantie geben kannst, dass Du dann noch mit ihm sein wirst, wenn Du 33 Jahre alt bist geschweige denn 100% sicher sein, ob Du dann wirklich Kinder willst.

Daher wäre es die Frage, ob Ihr nicht mal an eine Trennung denken solltet, denn er wird nicht jünger und irgendwann fühlt er sich vielleicht zu alt für Familie und Du Dich unter Druck, Kinder kriegen zu wollen.

Natürlich sind Kinder anstrengend und auch wenn man sie liebt, sind sie oft anstrengend, aber wenn man etwas oder jemanden liebt, dann nimmt man auch Dinge in Kauf, die weniger schön sind. Kein Mensch wechselt gerne Windeln.
Da muss jede/jeder gucken, was man im Leben will und ob man selbst das gerne mit Kindern machen möchte oder eher alleine bzw. nur mit dem partner.
 
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