LittleSunny
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich muss einfach mal meine Gedanken loswerden und hoffe auch auf den ein oder anderen Rat. Ich bin nun Mitte 20 und habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag und auch eine eigene Wohnung. Ich arbeite im öffentlichen Dienst und bin in meinem Ausbildungsbetrieb angestellt. Ich mag meine Arbeit und meine Kollegen in der Regel und komme gut klar. Natürlich gibt es mal bessere und schlechtere Tage, aber das ist ja normal. Meine Ausbildung habe ich vor wenigen Jahren verkürzt und mit einem 1,... Schnitt abgeschlossen.
In meiner Familie wird sehr viel Wert auf Bildung gelegt. Es haben eigentlich alle in der erweiterten Familie studiert und praktisch jeder hat einen Akademiker geheiratet und die Kinder haben wiederum studiert, usw.. Das Abitur was das Mindeste. Die Ausbildung war in den Augen meiner Mutter nicht schlecht, aber nicht genug. Mein jüngerer Bruder hat studiert und auch meine ältere Schwester ist mit ihrem berufsbegleitenden Studium fast fertig. Also dachte ich bereits vor einem Jahr, dass ich auch eine Weiterbildung machen sollte, auch um nicht zu sehr abzufallen. Für diese habe ich mich nun angemeldet (sie beginnt zu Beginn des nächsten Jahres) und mein Arbeitgeber unterstützt mich finanziell extrem. Es ist berufsbegleitende Weiterbildung. Das bedeutet zweimal abends unter der Woche und jeden Samstag 8 Stunden. Mir war von Anfang an klar, dass es hart wird. Es sind 14 Monate (mit insgesamt 6 Wochen Pause). Ich habe mich gegen ein Studium entschieden, weil mir drei Jahre einfach zu viel sind.
Nur langsam steigt meine Panik und meine Angst, auch weil mein Arbeitgeber sich finanziell beteiligt. So steigt auch der Druck auf ein gutes Abschneiden. Ich habe einfach solche Panik, dass ich das nicht packe und mich übernommen habe. Ich kann es mir absolut nicht vorstellen, wie eine sechs-Tage-Woche werden soll. Ja, der Wunsch ging ursprünglich von mir aus, aber ich weiß nicht, ob ich mich genauso entschieden hätte, wäre ich in einer anderen Familie aufgewachsen. Für mich bietet die Ausbildung einfach die Möglichkeit Erfahrungen außerhalb des öffentlichen Dienstes zusammeln. Natürlich gibt es kein zurück mehr und ich will es auch schaffen, aber ich mache mir selbst einfach einen enormen Druck.
Für mich ist die größte Angst, dass es mich psychisch erschöpft und mir meine angeschlagene Psyche einen Strich durch die Rechnung macht. Ich habe offen darüber mit meiner Schwester gesprochen, da sie ähnliche Probleme hat (nur deutlich extremer). Meine Mutter nimmt diese ganze Thematik nicht ernst, weshalb ich ihr gegenüber schon immer sehr vorsichtig war. Sie zuckt immer nur die Schultern und meint, dass Leute mit psychischen Erkrankungen (in ihren Augen auch Magersucht) einfach nicht genug Durchhaltevermögen und sowas haben. Die Leute sind in ihren Augen einfach nur faul und machen es sich auf Kosten anderer in Kliniken und so gemütlich. Mich schockiert die Aussage so dermaßen und es macht mir auch Angst, weil ich nicht mit ihr darüber sprechen kann und so vieles in mich hineinfresse, was dafür sorgt, dass ich eine enome Versagensangst bezüglich der Weiterbildung entwickelt habe.
Könnt ihr mich mal aufmuntern und mir einen Rat geben?
ich muss einfach mal meine Gedanken loswerden und hoffe auch auf den ein oder anderen Rat. Ich bin nun Mitte 20 und habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag und auch eine eigene Wohnung. Ich arbeite im öffentlichen Dienst und bin in meinem Ausbildungsbetrieb angestellt. Ich mag meine Arbeit und meine Kollegen in der Regel und komme gut klar. Natürlich gibt es mal bessere und schlechtere Tage, aber das ist ja normal. Meine Ausbildung habe ich vor wenigen Jahren verkürzt und mit einem 1,... Schnitt abgeschlossen.
In meiner Familie wird sehr viel Wert auf Bildung gelegt. Es haben eigentlich alle in der erweiterten Familie studiert und praktisch jeder hat einen Akademiker geheiratet und die Kinder haben wiederum studiert, usw.. Das Abitur was das Mindeste. Die Ausbildung war in den Augen meiner Mutter nicht schlecht, aber nicht genug. Mein jüngerer Bruder hat studiert und auch meine ältere Schwester ist mit ihrem berufsbegleitenden Studium fast fertig. Also dachte ich bereits vor einem Jahr, dass ich auch eine Weiterbildung machen sollte, auch um nicht zu sehr abzufallen. Für diese habe ich mich nun angemeldet (sie beginnt zu Beginn des nächsten Jahres) und mein Arbeitgeber unterstützt mich finanziell extrem. Es ist berufsbegleitende Weiterbildung. Das bedeutet zweimal abends unter der Woche und jeden Samstag 8 Stunden. Mir war von Anfang an klar, dass es hart wird. Es sind 14 Monate (mit insgesamt 6 Wochen Pause). Ich habe mich gegen ein Studium entschieden, weil mir drei Jahre einfach zu viel sind.
Nur langsam steigt meine Panik und meine Angst, auch weil mein Arbeitgeber sich finanziell beteiligt. So steigt auch der Druck auf ein gutes Abschneiden. Ich habe einfach solche Panik, dass ich das nicht packe und mich übernommen habe. Ich kann es mir absolut nicht vorstellen, wie eine sechs-Tage-Woche werden soll. Ja, der Wunsch ging ursprünglich von mir aus, aber ich weiß nicht, ob ich mich genauso entschieden hätte, wäre ich in einer anderen Familie aufgewachsen. Für mich bietet die Ausbildung einfach die Möglichkeit Erfahrungen außerhalb des öffentlichen Dienstes zusammeln. Natürlich gibt es kein zurück mehr und ich will es auch schaffen, aber ich mache mir selbst einfach einen enormen Druck.
Für mich ist die größte Angst, dass es mich psychisch erschöpft und mir meine angeschlagene Psyche einen Strich durch die Rechnung macht. Ich habe offen darüber mit meiner Schwester gesprochen, da sie ähnliche Probleme hat (nur deutlich extremer). Meine Mutter nimmt diese ganze Thematik nicht ernst, weshalb ich ihr gegenüber schon immer sehr vorsichtig war. Sie zuckt immer nur die Schultern und meint, dass Leute mit psychischen Erkrankungen (in ihren Augen auch Magersucht) einfach nicht genug Durchhaltevermögen und sowas haben. Die Leute sind in ihren Augen einfach nur faul und machen es sich auf Kosten anderer in Kliniken und so gemütlich. Mich schockiert die Aussage so dermaßen und es macht mir auch Angst, weil ich nicht mit ihr darüber sprechen kann und so vieles in mich hineinfresse, was dafür sorgt, dass ich eine enome Versagensangst bezüglich der Weiterbildung entwickelt habe.
Könnt ihr mich mal aufmuntern und mir einen Rat geben?