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Angst vor der (schizophrenen?) Nachbarin!

Hallo Delilah,

zu oft solltest du die Polizei aber auch nicht rufen, denn sonst wirst du von denen nicht mehr ernst genommen und giltst als Querulant. Allerdings könntest du, wenn du einmal Zeit hast, bei euerem Polizeirevier nachfragen, wie du dich aus deren Sicht am besten verhalten sollst.

Alles Gute
Sisandra
 
Ja, da hast Du natürlich recht.
Ich habe da auch Hemmungen, zum Telefon zu greifen, weil ich Konflikten eigentlich am Liebsten aus dem Weg gehe.
Andererseits hat der Polizist uns dazu geraten, immer gleich anzurufen.
Je voller die Akte dieser Frau, desto besser für uns, sollte es mal vor Gericht gehen.
Ich denke, wir haben den Polizisten auch wirklich leid getan. Sie waren echt sehr verständnisvoll, wenn auch selber im Grunde hilflos.
Dass die Beiden mir den Tipp zum Pfefferspray gegeben haben, zeigt ja irgendwo auch, das sie die Frau als nicht ungefährlich einschätzen.

Liebe Grüße,

Delilah
 
Das Mitleid, das ich anfangs aufgrund Ihrer offensichtlich psychischen Störung mit Frau D. hatte, ist verschwunden.

Meiner Meinung nach, gehört die Frau in ein Betreutes Wohnen....das klingt nach akuter Psychischer Störung!
 
hallo delilah,

gott was du erzählst klingt ja schrecklich!

die idee mit der anzeige wegen lärmbelästigung oder hausfriedensbruch finde ich sehr gut!
ich würde diesbezüglich nochmal bei der polizei nachfragen!

was diese frau macht ist ja regelrechter terror!

vielleicht tut ihr euch mit einpaar anderen nachbarn, denen das auch auf den geist geht, zusammen!?

zu mehreren erreicht man oft viel mehr und die geschichte wird ernster genommen!

dass die frau nicht mehr alle tassen im schrank hat ist ja offensichtlich! das kann man auch nicht ewig ignorieren, sofern es auf kosten anderer geht!

lg, kena
 
Hallo,


ich denke auch, der sozialpsychatrische Dienst kann am Ehsten was machen. Die arbeiten mit dem Amtsarzt zusammen und der kann sich beim Richter die Erlaubnis holen, die Frau zu untersuchen und einzuweisen.

Eure Nachbarin ist offensichtlich krank und ich sehe nichts Böses darin, massiv nachzuhelfen, sie in eine Klinik zu bekommen. Wenn du also zum sozialpsychiatrischen Dienst gehst, drück ordentlich auf die Tränendrüse. Mach denen massiv klar, dass du Angst hast.

Kleiner Tipp: Geh zum Hausarzt, schildere deine Situation und lass dir was Leichtes verschreiben. Johanniskraut oder so. Und wenn du nur ein Privatrezept für Vitamin C bekommst. Das schadet gerade bei dem derzeitigen Wetter nichts und du kannst beim SpD angeben, dass du dir bereits Medikamente verschreiben lassen musstest. Welches geht die Leute ja nichts an.

Jedes mal, wenn sie hustet, mach eine Anzeige wegen Stalking. Wenn sie an die Tür klopft, ruf die Polizei und sag denen, sie hat dir gedroht, dich umzubringen, du hast massive Angst.

Überleg dir, ob sie nicht irgendwann mal so ausgesehen hat, als würde sie dich angreifen wollen. Dann kannst du nämlich sagen, du konntest dem tätlichen Angriff gerade noch so entgehen.

Je mehr Einträge bei der Polizei vorliegen, umso schneller wird ein Richter anordnen, dass sie untersucht wird.

Mach auch ein Tagesprotokoll, wo du alles reinschreibst, selbst wenn sie nur zufällig in deine Richtung pupst. Und eine Fliege an der Wand ist ein übermäßiges Insektenaufkommen mit der Vermutung, dass die Nachbarwohnung vermüllt ist.

Du musst ja nicht lügen, aber übertreiben ist erlaubt.

Wenn die Nachbarin im Garten Teestunde für Zwerge geben würde, wäre es das eine, aber sie leidet unter Paranoia und in dem Zustand weiß man nie, auf was für Ideen die Leute kommen. Sie wäre nicht die Erste, die das ganze Haus in die Luft sprengt.

Es liegt doch bereis eine Fremdgefährdung vor. Oder bezeichnest du euren Zustand als normal? Also schildere die Lage auch so, dass klar wird, dass du gefährdet bist.

Es wird euch und ihr niemand helfen, solange ihr Nachbarn die Lage nicht dramatisiert. Auch die Polizei muss nicht warten, bis das Haus lodernd in Flammen steht. Die dürfen vorher eingreifen. Es ist nur halt Arbeit, weil sie dazu jede Menge Papiere brauchen.

Ach so, der Vermieter sollte sich ebenfalls an die Polizei wenden und das schildern, was er dir erzählt hat. Er muss keine Anzeige machen oder so, sondern nur als pflichtbewusster Bürger auf einen Mißstand hinweisen. Da reicht schon ein Anruf auf dem Revier. Er muss da nicht mal hingehen.

Auch die anderen Nachbarn sollten ihre Bedenken gegenüber der Polizei äußern. Vielleicht nimmst du ja auch eine Unterschriftenliste zum SpD mit, bei der deine Nachbarn bestätigen, dass auch sie sich belästigt und bedroht fühlen.

Ich wünsche dir und deinem Freund ganz viel Kraft und dass der Spuk bald ein Ende findet.


Tuesday
 
Hallo Kena & Tuesday,

ja, ich wünschte, es wäre mehr Zusammenhalt in unserem Haus.
Anfangs, als sie nur uns terrorisiert hat, war es wirklich schlimm, weil die Nachbarn und auch der Vermieter uns nicht wirklich geglaubt haben.
Da haben wir uns richtig schuldig gefühlt, dass wir als die "Neuen" gleich Ärger machen.
Auch wenn es gemein ist: Mittlerweile bin ich regelrecht froh darüber, dass diese Frau jetzt auch einen anderen Nachbar nervt und zu weiteren zumindest meist abweisend und unfreundlich ist.
Endlich glauben sie uns!
Trotzdem wollen sie nichts damit zu tun haben. So ist es leider oft in der Stadt. Viele Leute wollen einfach ihre Ruhe haben und anonym leben.
Zumindest solange, bis sie selbst Hilfe brauchen.
Während wir vorgestern die Polizei gerufen haben, hat die eine Nachbarin Frau D. gewarnt. Sie solle schnell die Musik leiser machen.
Ich hätte nie gedacht, dass man uns so in den Rücken fallen würde. Diese Nachbarin ist eine eigentlich sehr nette und hilfsbereite Person, die sich in Ihrer Freizeit viel um Behinderte und Sozialfälle kümmert.
Hier geht mir ihre Nächstenliebe aber doch entschieden zu weit. Naja, ich will mich nicht mit noch mehr Nachbarn anlegen, und verhalte mich deshalb vorerst ruhig im Haus.
Es tut schon mal sehr gut, dass uns geglaubt wird und wir wenigstens einen Nachbar auf unserer Seite haben.
Ich nehme übrigens tatsächlich etwas gegen den Streß.
Beruhigungstee und Bachblüten-Tropfen. Die sind echt gut.

Danke Euch! Liebe Grüße.

Delilah
 
Hallo Tränenarm,

ich sehe das auch so.
Ich habe nicht vor, diese Frau mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Dazu habe ich auch weder den passenden Charakter noch die Kraft.
Ich will auch, dass sie Hilfe bekommt, aber sie will sich nicht helfen lassen, weil sie gar nicht versteht, dass sie Hilfe braucht.
In ihren Augen wollen wir ihr Böses.
Sie hört Dinge, die nicht zu hören sind. Sie sieht uns in ihrer Wohnung. Sie sagt sogar, wir würden sie durch die Stadt verfolgen.
Sie erzählt, sie hätte uns da und dort gesehen.
Für etwa zwei Monate hatte sie einen Job in einer Bäckerei. Dort hätten wir angeblich Brötchen bei ihr kaufen wollen, was völliger Blödsinn ist. Aber für sie ist es leider völlig real.
Ich vermute, dass ihr Zustand sich noch weiter verschlimmern wird, da Ihre Halluzinationen sich ja auch schon von uns auf andere Nachbarn ausgebreitet haben.

Liebe Grüße,

Delilah

Was denkt ihr, wie wir uns ihr gegenüber verhalten können/sollten?
Ich meine, im Fall einer Begegnung draußen, im Treppenhaus oder auf dem Balkon?
Ignorieren? Zurück schreien? Normaler Ton?
Wahrscheinlich ist das sogar egal, weil sie ohnehin alles in den falschen Hals bekommt oder eben ihre ganz eigene Art hat, Dinge zu sehen und zu verstehen.
Was soll ich tun, wenn sie mich durch die Wand anschreit? Zurückschreien? Ignorieren? Bisher habe ich nicht darauf reagiert, weil ich total davon eingeschüchtert bin.
Mein Freund ist da nicht so zimperlich. Ich habe ihn schon oft davon abgehalten, zu ihr rüber zu gehen und ihr die Meinung zu sagen.
Er weiß, wie ich darunter leide und will mir helfen. Aber ich denke, das es alles nur schlimmer machen würde.
Ich muß irgendwie mit der jetzigen Situation bis (hoffentlich) Hilfe kommt, fertigwerden. Nur wie?
 
Ich bin echt erschrocken, was hier ab geht. Sorry

Delilah, ich kann Dich wirklich gut verstehen, auch das Du Angst hast und das der Zustand mehr als belastend ist und so nicht weiter gehen kann/darf.

Aber vergesst mal bitte, bei Eurer ganzen Empörung nicht, wenn die Frau schizophren ist, dass sie wirklich krank ist und Hilfe braucht.

Das ist an sich richtig. Es geht ja auch nicht um Hexenjagd oder dass die Frau auf Teufel komm raus weg soll, sondern auch um Hilfe. Die lässt sich aber erst erzwingen, wenns schon zu spät ist oder eben mit etwas rabiateren Mitteln.

Bei allem Verständnis für kranke Leute, aber wenn es einen selbst in der Lebensgestaltung so massiv betrifft, dann hört bei mir das Verständnis auf. Ich persönlich habe in sehr privatem Rahmen mächtig Federn gelassen und weiß, wie zerstörerisch diese Krankheit sein kann.
 
ich würde mich weitestgehen "normal" verhalten!
du kannst es ja erstmal damit versuchen sie einfach zu ignorieren, womöglich verliert sie dann ohnehin das interesse an euch!
kann ich mir aber schwer vorstellen...

ansonsten "ganz normal"!
noch lebt sie wie eine gesunde person, also kann man sie auch so behandeln und wenn dir etwas zu bunt ist, dann kannst du ihr das ruhig sagen!

ansonsten würde ich aber schauen dass ich schnellstmöglich hilfe bekomme!
 

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