Du vergisst, das auch Psychiater nur Menschen sind - die selber auch Angst vorm Sterben haben können 🙂
ja aber sie wissen damit umzugehen..auch ohne dabei Gott zu erwähnen...auf wissenschaftlich-sachliche Weise. In der Regel sind Psychiater und Psychologen darin geschult sich selber zurückzunehmen und auch ihre eigenen Ängste weitgehend aus einer Therapie rauszunehmen...sie sind halt reflexionsgeschult...können auf eine gewisse Art und Weise denken...und vermitteln diese Denkweise weiter...womit die Angst händelbar wird. Das sie nur Menschen sind die die menschlichen Grundängste aus eigener Erfahrung kennen ist ja ein Vorteil und dazu kommt dann noch der Vorteil, dass sie Wege kennen wie man damit umgeht...
Angst ist kein Feind, sondern ein Freund der einen vor Gefahren warnt und uns aus Fehlern lernen läßt...Angst sollte man jedoch beherrschen anstatt sich zu sehr von ihr beherrschen zu lassen. Ein solides Selbstbewusstsein und ausreichender Wille zur Macht (über die Angst) kann da schon einiges bewerkstelligen. Gegen Ohnmachstgefühle kann man angehen...nicht nur indem man betet sondern v.a. indem man an sich arbeitet und in sich selbst einen starken Kern ausbaut, seine inneren Kräfte, die an sich von Anfang an in jedem Menschen vorhanden sind aktiviert und gezielt einsetzt...manchmal gegen zu viel Angst zum Beispiel.
Selbstbewusstsein? mmmh....aus dieser Anmerkung:
@Lena: Ja das denke ich auch, dass Problem bei mir besteht auch darin zum Psychater zu gehen ich will doch nicht als Irre da stehen 😉
spricht große Angst, Unsicherheit und mangelndes Selbstbewusstsein an dem du arbeiten solltest. Zudem sprechen daraus die üblichen Vorurteile ggü Psychodocs...
Es ist keine Schande mal zu einem Psychodoc zu gehen. Ich habe an sich ein gut entwickeltes Selbstbewusstsein, hatte dennoch vor einigen Jahren auch eine Angststörung..eine Zahnarztphobie....und war bei einem Psychodoc, einer Therapeutin, die mich ans Patschehändchen genommen hat und mich zu einigen Zahnarztbesuchen begleitet hatte und mit mir gezielt daran gearbeitet hat die Phobie in den Griff zu kriegen..was bei mir relativ schnell ging..weil ich ne gute Erwartungshaltung (das mir nix erspart bleibt und ich letztlich allein da durch muss) hatte und mich sehr bemüht habe.
Selbstverständlich wussten alle Bescheid dass ich in Therapie war...Verwandte, Eltern, Freunde, Bekannte, ...warum auch nicht? Ist doch nix dabei...Therapeut ist genauso ein Dienstleister wie ein Friseur oder Maniküre...nur dass er die Seele pflegt anstatt die Haare oder Fingernägel....in Amerika ist es normal und auch chic, dass man beim Therapeuten auf der Couch liegt....ist normale Seelenhygiene und -pflege...Nur einige mitteleuropäische Dusselflachköppe denken immer noch dass Psychotherapeuten Irrenärzte wie im Mittelalter sind die einem direkt mit Elektroschocks am Tresen empfangen? Sry..aber mich ärgert so was und sry das ich das so hart ausgedrückt habe. Schlicht ausgedrückt solltest du diese völkischen Vorurteile nicht übernehmen, sondern dich davon distanzieren und dir ne eigene Meinung bilden..indem du es einfach erstmal (bei tatsächlichem Bedarf wenn ne Depression oder Angststörung vorliegt..was bei panischer Angst an sich schon gegeben ist) ausprobierst. Einfach mal mehr Selbstbewusstsein zeigen und dir mal mehr zutrauen. Über Klischees hinwegsetzen und Chancen nutzen.
Ein schwaches Selbstbewusstsein ggü dem Tod nennt sich Depression und du handelst unverantwortlich dir selbst und auch der Allgemeinheit ggü wenn du keine fachärztliche Behandlung zuläßt und annimmst...denn eine Depression ist ein akuter Seelendurchbruch...so ähnlich wie ein akuter Blinddarmdurchbruch bei dem du ja auch zum Facharzt gehen würdest...oder nicht? Tu also einfach was NOTWENDIG ist ohne auf die (schrägen) Ansichten/Vorurteile anderer zu achten.
Die Frage ist an sich wie oft du diese Angstgedanken hast..wie sehr dich das Thema beschäftigt...zu viel ist halt zu viel und dann krankhaft und sollte behandelt werden...bevor es sich manifestiert, also festsetzt.
Wenn es kein Problem gäbe hättest du ja an sich keinen thread aufgemacht oder? Du solltest deine psychischen Probleme ernst nehmen und dir sollte klar sein, dass ein Internetforum (oder Beten etc.) eine gezielte Therapie nicht ersetzen kann. Zum Diskutieren ganz gut, aber bei tieferliegenden Problemen nur begrenzte Wirkkraft.
Dein Leben...deine Entscheidung was du tust oder nicht tust!
Tyra
P.S Was für ein Hobby hast du denn?