Anzeige(1)

Angst um meinen Vater

Yumiko

Mitglied
Hallo,

ich habe Angst, sogar große Angst um meinen Vater. Er hatte schon seit längerer Zeit, dicke Beine. Um genau zu sagen waren seine Beine vom Fuss an bis etwar zur Wade etwas angewollen. Es spannte sobald er stand. Er hatte bis jetzt immer die Vermutung das es Wasser in den Beinen sein könnte. Letzten Freitag fuhr er dann auf den verdacht auf Thrombose (sein Hausarzt hatte diese Vermutung) in Krankenhaus. Er wurde soweit Untersucht und die Ärtztin sagte das es keine Thrombose sei, sondern nur eine Entzündung an den Nerven.

Doch heute rief mein Vater aus dem Krankenhaus an und teilte uns mit das der Oberarzt ihn erneut durch checken will, denn er sagte es könnte auch am Herzen liegen oder am Zucker. Die Ärztin im Krankenhaus hatte ihn ja zuvor untersucht und da war alles ok, selbst sein hoher Blutdruck war gesunken nach einigen Tagen im Krankenhaus. Doch nun hab ich große Angst, ich will das mein Vater wieder gesund nach Hause kommt. Ich weiß das er im Krankenhaus gut aufgehoben ist......aber das dachte ich damals bei meinen Großeltern auch und sah sie nie wieder.

Jetzt hab ich ANgst das es genauso bei meinem Vater ist. Ich weis Eltern sind nicht unsterblich und gott ich habe mir schon oft gedanken gemacht was wäre WENN? aber mir laufen die tränen auch wenn ich es ihm nicht jeden Moment sage, liebe ich ihn überalles, er ist doch mein Vater.... ich habe angst und ich hasse mich dafür das ich mir gedanken mach, darüber das er sterben könnte. Ich will das nicht egal was passiert. Doch dennoch fühl ich mich dreckig und ängstlich angst meinen Papa zu verlieren....

Ich bete zu Gott das es sich nicht bestätigt und alles okay mit seinem Herzen ist doch seit er anrief gehts mir nicht mehr aus den Kopf....und ich weis nicht wie ich mich ablenken soll. jede 10 sek in der ich was mache, muss ich dran denken das ich abgelenkt bin und dann komm ich sofort darauf zurück. Ich weis nimmer wie ich mich ablenken kann, nichts hilft.....
 

Anzeige(7)

M

Mahdia

Gast
Hallo Yumiko!

Erstmal finde ich es sehr schön, dass Dein Papa und Du so eine gute Beziehung zueinander habt! :)

Sicherlich erschrickt man wenn es heisst, es könnte mit dem Herz zu tun haben. Solche Nachrichten machen natürlich Angst und man denkt an das Schlimmste :(

Aber einerseits: es kann sein, muss aber nicht sein. Vielleicht wollen sie im Krankenhaus auf Nummer sicher gehen?

Und andererseits: auch wenn er vielleicht etwas am Herz haben sollte: je eher die Ärzte das herausfinden, umso schneller kann man Deinem Papa helfen.

Ist Dein Papa mittlerweile vom Krankenhaus zurück gekommen?

Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass es nicht so schlimm ist!

Liebe Grüße :)
 

Yumiko

Mitglied
danke dir ^^

nein ist er nicht wir müssen morgen ihm neue sachen bringen er wird wohl noch einige zeit drinn bleiben. ja mein vater und ich haben ein gutes verhältniss. auch wenn wir net immer sagen das wir uns lieb haben. er erzählt mir viel wies früher war und wie es damals war zu leben. er ist schon älter, aber er weis sehr viel und wenn ich ihn was frag hat er meistens eine antwort dadrauf. ok manchmal führ er sehr lange vorträge aber das bringt mich ja net um ausserdem hat man so auch schöne erinnerungen an seine eltern.

Ja ich hoffe nur es bestätigt sich net das etwas mit seinem herzen ist. aber danke dir das bringt mich schon zumlächeln, das du sowas liebes geschrieben hast. ^-^
 
M

Mahdia

Gast
Nichts zu danken! :)

Hmmm sie wollen wohl auf Nummer sicher gehen, indem sie ihn über Nacht behalten?

Wie gesagt, auch wenn es was ernstes sein sollte, sie haben ihn im Auge und werden sicher alles tun, damit er wieder gesund wird.

Darf ich fragen was mit Deinen Grosseltern damals war? (Musst nicht antworten wenn Du nicht möchtest)

Würde mich freuen wenn Du über weiteres hier berichtest!

Hoffentlich geht alles gut! Also: Kopf hoch und bleib zuversichtlich.

Liebe Grüsse aus Wien :)
 

Yumiko

Mitglied
klar kannst du fragen, es ist lange her 14 oder 15 jahre. Mein großvater wurde krank und sein Hausarzt schickte ihn ins krankenhaus. dort stellten sie fest das er krebs hatte. SIe behandelten es und es sah sehr gut aus doch dann kam der rückfall sehr kruze zeit später. nach einiger zeit war er nicht mehr ansprechbar und sein ganzer körper war mit krebs "durchzogen". Seine linke Körperseite konnte er nicht mehr bewegen und das morphium lies ihn etwas weniger schmerzen spüren. kurze zeit später war nix mehr zu machen. er lebte zwar noch lag aber von aussem gesehen wie im koma. Selbst die schwestern sagten er würde nix mehr mitbekommen. Sein bruder kam dann mit seiner frau ihn besuchen. Mama und ich saßen bei ihm. ich war 8 und wusste nur das opa krank ist doch wie schlimm wusste ich net und das er wahrscheinlich nicht wiederkommt. Doch dann hörten wir alle wie die frau von opas bruder sagte (ich zitiere): "Schau mal wie der aussieht der macht nicht mehr lange dann ist er weg vom Fenster"

auch wenn ich noch klein war diesen satz verstand ich und hatte in diesen moment soviel hass ihr gegenüber verspürt. meine mum schmiess sie dann raus und ihr onkel verabschiedete sich und entschuldigte sich für ihr verhalten. Eine std später gingen wir auch, aber bevor wir das zimmer verließen ging meine mama zu opa und sagte: "Ich liebe dich papa. hörst du? ich bin immer für dich da."
und genau in diesem mom floss eine träne aus seinen linken augenwinkel. dann fuhren wir heim und immer wieder schoss mir der gedanke und dieser satz in mir hinauf der mich heute noich net loslässt. als wir daheim waren machte meine mum essen und so. aber am abend klingelte das telefon und mum ging dran. kurz darauf ließ sich mich mit meinen bruder allein und als sie später heimkam weinte sie. kurz nachdem ich und meine mum das zimmer verlassen hatte verschlechterte sich der zustand rapide und net mal 2 std später verstarbt er.

knapp 6 monate später kam meine oma ins krankenhaus. sie kam rein wurde untersucht und die ärzte sagten sie wird bald gesund. es war ein sonntag das weis ich noch. als mama heimkam sagte sie mir noch: "oma is im krankenhaus du kannst sie freitag besuchen. sie wird wieder gesund" ich freute mich sie endlich wieder zusehen. doch donnerstag abend der anruf: "sie ist verstorben."
Es kam mir vor als ob sie mich nicht sehen wollte.

so ^^ niedergeschrieben bzw habs versucht kurz zu halten, was leider net funktionierte ^^
 

herzsprung

Mitglied
In diesem Jahr, genau am 28.09.2008, jährte sich der Todestag meines Vaters zum 10. mal.
Mein Vater war ein wunderbarer Mann. Er hat mich gefordert und gefördert. Ihn zu verlieren war für mich wie eine Amputation, ein Stück meines Herzens, meines Lebens, er war auf einmal nicht mehr da. ABER er war auch krank, er konnte nicht mehr, er wollte nicht mehr. Eines tages rief mich meine Mutter an und sagtr, Schatz ich glaube dein Vater ist eingeschlafen. ich hab gesagt Mami hör auf zu spinnen, nimm einen Spiegel, sie ob er noch atmet. Ich bin sofort hingefahren, er war wirklich eingeschalfen, zu Hause, einfach vom WC gefallen. Er lag im Korridor, die Hosen noch unten, der Notarzt mit Spritzen über ihm. Er kam nicht wieder. Ich hab mir geschworen, NIE WIEDER ziehe ich bunte Sachen an, nicht wieder fahre ich mit dem Auto zu meiner Elternwohnung (jeder Weg ist es wert zu Fuß zu gehen) ich bin total ausgeflippt. Ich wollte noch ein Kind, Retorte, weil mein Vater immer sagte Kinder sind die Zukunft etc. Ich bin total ausgelippt. Irgendwann habe ich eingesehen das es der reine Egoismus war. ich wollte noch was klären, ich wollte das er da ist, ich wollte das er mir hilft..........was war mit ihm? Er war krank, er hatte Schmerzen, er wollte nicht mehr. Das hat mir gehoflen. Ich weine auch heute noch, manchmal sprech ich mit ihm, er ist trotzdem immer bei mir und ich weiß er hat keine Schmezen mehr.
Hallo,

ich habe Angst, sogar große Angst um meinen Vater. Er hatte schon seit längerer Zeit, dicke Beine. Um genau zu sagen waren seine Beine vom Fuss an bis etwar zur Wade etwas angewollen. Es spannte sobald er stand. Er hatte bis jetzt immer die Vermutung das es Wasser in den Beinen sein könnte. Letzten Freitag fuhr er dann auf den verdacht auf Thrombose (sein Hausarzt hatte diese Vermutung) in Krankenhaus. Er wurde soweit Untersucht und die Ärtztin sagte das es keine Thrombose sei, sondern nur eine Entzündung an den Nerven.

Doch heute rief mein Vater aus dem Krankenhaus an und teilte uns mit das der Oberarzt ihn erneut durch checken will, denn er sagte es könnte auch am Herzen liegen oder am Zucker. Die Ärztin im Krankenhaus hatte ihn ja zuvor untersucht und da war alles ok, selbst sein hoher Blutdruck war gesunken nach einigen Tagen im Krankenhaus. Doch nun hab ich große Angst, ich will das mein Vater wieder gesund nach Hause kommt. Ich weiß das er im Krankenhaus gut aufgehoben ist......aber das dachte ich damals bei meinen Großeltern auch und sah sie nie wieder.

Jetzt hab ich ANgst das es genauso bei meinem Vater ist. Ich weis Eltern sind nicht unsterblich und gott ich habe mir schon oft gedanken gemacht was wäre WENN? aber mir laufen die tränen auch wenn ich es ihm nicht jeden Moment sage, liebe ich ihn überalles, er ist doch mein Vater.... ich habe angst und ich hasse mich dafür das ich mir gedanken mach, darüber das er sterben könnte. Ich will das nicht egal was passiert. Doch dennoch fühl ich mich dreckig und ängstlich angst meinen Papa zu verlieren....

Ich bete zu Gott das es sich nicht bestätigt und alles okay mit seinem Herzen ist doch seit er anrief gehts mir nicht mehr aus den Kopf....und ich weis nicht wie ich mich ablenken soll. jede 10 sek in der ich was mache, muss ich dran denken das ich abgelenkt bin und dann komm ich sofort darauf zurück. Ich weis nimmer wie ich mich ablenken kann, nichts hilft.....
 

Yumiko

Mitglied
mhhh also weiste, eigentlich wollte ich eher davon abgelenkt werden und nicht dadran denken das mein vater vllt was am herzen hast. aber dank dir denk ich nun düster -.- weist du du solltest bei sowas eher ein eigenes thema aufmachen. denn sowas kann ich mir auch selbst zusammenreimen was passiert. ich hab fast alle familienmitgleider verloren, nur mein onkel, meine tante und von mein vater die schwester sind übrig und wenn du meine sachen vorher gelesen hast dann müsstest du wissen das ich selbst erfahrungen gemacht hab was es den tod betrifft. ich kann mich an alles erinnern. ich weis selbst das die toten uns begleiten aber irgendwie scheint dein text darauf bezogen das mein vater gar keine chancen hat und da seh ich ganz rot. ich will nicht rumgiften aber da krieg ich echt zuviel! ich wollte mich ein bissel ablenken und net wieder nur dadran erinnert werden was passieren kann, denn das geht AUCH JETZT MIR DURCH DEN KOPF!!!!!

also vielen dank dafür das ich nun noch düsterer denke. manche menschen sollten sich überlegen was sie texten den fast alle schreiben hier rein das ihnen jemand zuhört und vllt ratschläge bekommen. die jenigen die das leichtfertig auf die schulter nehmen sollten lieber gar nix texten.
 

Yumiko

Mitglied
naja der arzt sagte er wolle ihn durchchecken und kam nimmer wieder -.- als mein papa fragte was sei sagte die schwester keine ahnung ich mach feierabend. *seufz* wird wohl später untersucht nur wünsche mir es wär schon so das ergebnisse vorliege. diese ungewissheit macht einen verrückt
 

Schildkröte

Aktives Mitglied
Hallo Yumiko.
Deine Angst um deinen Vater nimmt dir die Lebensfreude, und Angst ist auch kein guter Ratgeber. Deshalb möchte ich dir raten, löse dich von dieser Bindung und klammere dich nicht an das Leben deines Vater. Laß deinen Vater sein eigenes Leben leben. Oder möchtest du, daß andere Menschen oder vielleicht sogar dein Vater sich um dich Sorgen macht. Jeder Mensch hat sein eigenes Schicksal und muß sein Leben selber leben. Das hat nichts damit zu tun, daß man seinen Vater lieben und sich um ihn kümmern sollte. Diese Art von Liebe, die du ihm geben willst, ist klammern! Deinem Vater tust du damit keinen Gefallen und dir schon garnicht. Habe Vertrauen, daß alles gut wird und was und wie es geschieht, ist immer gut! Das beste was du für dich und für deinen Vater tun kannst ist, lerne deine Gedanken auszuwählen und kontrolliere sie, sodaß sie immer positiv sind, daß heißt einen bejahenden Charakter haben. Mach dir das Leben nicht unnötig schwer, indem du durch das klammern an deinen Vater sein Schicksal beeinflussen willst. Das ist der falsche Weg. Liebe Grüße Schildkröte
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • Chat Bot:
    Raumnachrichten wurden entfernt!

    Anzeige (2)

    Oben