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Angst eine Frau anzuschreiben

Ich würde erst mal die von dir genannten Probleme und Operationen angehen und abschließen, bevor ich mich auf die Partnersuche begebe.

Ein Schritt nach dem anderen.
 
Also ich sehe das nicht so kategorisch, von wegen, keine Frau interessiert sich .
Es gibt auch Frauen, die selber arm oder verschuldet sind.
Oder operiert und nicht ohne Makel.
Das sind dann aber meist die schüchternen, die sich auch nicht trauen.
Oder lügen und sich besser darstellen.
Das wird sicher schwer, so auf öffentlichen Portalen.
Da wirst du Geduld brauchen, aber versuchen würde ich es auf jeden Fall und nicht zu schnell aufgeben.
 
Ja, das ist eine besonders gute Idee man trifft sich und der andere schweigt zu allen Themen. Dann sind die Frauen schneller weg, als er gucken kann.

Ich würde mal sagen, keine Frau hat Interesse auf einen hoch verschuldeten Mann der mit 32 noch bei den Eltern wohnt, weil er sich keine Wohnung leisten kann. Dann geht in die Insolvenz. Vieleicht hast du ja Glück und findest eine Frau, der das egal ist. Ist nur blöd, dass man sich absolut nichts leisten kann.

Du hast mit deinem Hintergrund schlechte Karten.

Super! Viel demotivierender geht es dann wohl nicht. Ich hatte auch mal eine Freundin, welche mit Anfang 30 noch bei den Eltern gewohnt hat und gerade nicht arbeiten konnte. Der Mensch zählt doch an erster Stelle!

Und ich bleibe dabei: Es ist eine schwierige Situation und für den TE nicht einfach. Das muss man nicht sofort in der Kennenlernphase alles offenbaren, da kann man zur Not auch ausweichen etc.
Wenn ich eine Frau kennenlerne, würde ich auch nicht erwarten, dass sie mir sofort ihre aktuellen Schicksalsschläge erzählt, auch eine Notlüge würde ich akzeptieren an dieser Stelle.
Außerdem heißt auch Privatinsolvenz und Schulden nicht, dass man den potentiellen Partner mitversorgen muss. Und das gute an einer Privatinsolvenz ist auch, dass diese irgendwann vorbei ist.

Aber einen Partner ganz neu mit solch einer Last kennenzulernen ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Das würde ich tatsächlich nicht wollen und erst recht würde ich stinkesauer, wenn mir das verschwiegen würde.
Tja, und wo wäre da jetzt der Unterschied? Jemand würde dir von Anfang an erzählen, dass er aktuell in Privatinsolvenz ist, du hast keine Lust drauf und bist weg.
Du würdest es später erfahren, wärst stinkesauer und auch weg. Also keine Chance von Anfang an!
 
Du hast mit deinem Hintergrund schlechte Karten.

Wer verliebt ist, nimmt viel in Kauf, im wahrsten Sinn des Wortes.


Dieser Mann, von dem ich öfters erzählt habe, der ohne Arme, ohne Beine geboren wurde, hat eine besonders attraktive Ehefrau plus vier Kinder und ist deshalb genommen worden, weil er als Mensch punktete, er definiert sich nicht als "minder"- nur weil er unfreiwillig zu so einem Körper gekommen ist.

Die Bücher, die jener schreibt, die sollen jeden helfen, der meint, er bekommt keinen Partner, oder er kann nie froh werden, weil ein Manko da ist.

Ich glaub, es würde sich lohnen dessen Denke anzuschauen. Der Titel eines seiner Bücher heißt: """ohne Leib, aber mit Seele""" Autor: Georg Frahberger .

Grundsätzlich finde ich sicher sinnvoll, wenn man sich nicht als Problemfall vorstellt. Jeder hat bestimmte Vorzüge, die soll man von sich wissen und kennen, das hilft beim Auftreten sicher mit, wenn man sich nicht als "NUR" -Verlierer betrachtet.

Einer meiner Bekannten ist spastisch gelähmt, er zieht ein Bein deutlich nach, er war nie der Meinung, deshalb keine Frau abzukriegen, es gab ein normales Zugehen auf alle ( er ist heute verheiratet, hat zwei Kinder, führt ein normales gutes Leben, warum nicht? So würde ich auch vorgehen, lieber TE, lieber PatoX- geh ganz normal in Kommunikation mit allen- zb auf Plattformen, via Internet zuerst- rein nur, um dich darin zu üben, Kontakte in die Wege zu leiten, dich zu unterhalten, dich frei und offen mit anderen auszutauschen und zuhören, aufs Gehörte eingehen, schlicht und einfach schnuppern und dich beschnuppern lassen- OHNE die Absicht, jemanden festhalten zu wollen.
Dieses Fixe ergibt sich, wenn man merkt, dass man gut kann miteinander. Das wird wohl nur jemand hinnehmen, was du an Großbaustellen hast, wenn du jenen damit nicht belastest.
Du kannst viele Bedenken nehmen, wenn du zb deine Geschichte als vorübergehende Momentaufnahme siehst selber, was sie auch ist. Mein Arm muss noch eingebunden bleiben, hab was an der Muskulatur zu behandeln, mein Ziel wäre, danach voll durchzustarten usw- falls das Gespräch darauf kommt, dann sei zuversichtlich und strahle das auch aus.
""Wenn du damit leben kannst, dann ist es wohl nicht so schlimm- wenn du es nicht immer so hast, dann ist das weniger bedenklich"", man wählt ja deshalb ab, wenn man nie gute Aussichten erkennen kann, weil jener komisch ist, unfertig, wenig Optimismus verbreitend.
Arm sind auch Studenten, aber weil sie ein tolles Ziel haben, sind sie begehrenswert. Krank ist der, der sich krank anfühlt, dem es wohl nie gut gehen wird, das ist kein guter Ort für eine Familiengründung, wo er nicht kompensieren kann, nicht ausgleichen kann, was an Manko da ist.

Kurz- entweder du schämst dich, oder du glaubst an dich.
 
Super! Viel demotivierender geht es dann wohl nicht. Ich hatte auch mal eine Freundin, welche mit Anfang 30 noch bei den Eltern gewohnt hat und gerade nicht arbeiten konnte. Der Mensch zählt doch an erster Stelle!

Und ich bleibe dabei: Es ist eine schwierige Situation und für den TE nicht einfach. Das muss man nicht sofort in der Kennenlernphase alles offenbaren, da kann man zur Not auch ausweichen etc.
Wenn ich eine Frau kennenlerne, würde ich auch nicht erwarten, dass sie mir sofort ihre aktuellen Schicksalsschläge erzählt, auch eine Notlüge würde ich akzeptieren an dieser Stelle.
Außerdem heißt auch Privatinsolvenz und Schulden nicht, dass man den potentiellen Partner mitversorgen muss. Und das gute an einer Privatinsolvenz ist auch, dass diese irgendwann vorbei ist.


Tja, und wo wäre da jetzt der Unterschied? Jemand würde dir von Anfang an erzählen, dass er aktuell in Privatinsolvenz ist, du hast keine Lust drauf und bist weg.
Du würdest es später erfahren, wärst stinkesauer und auch weg. Also keine Chance von Anfang an!
Der Unterschied wäre, dass man evtl. Gefühle aufbaut, den TE näher an sich heran lässt, sich öffnet, Vertrauen schenkt... all das würde ich womöglich gar nicht erst (zulassen) wollen, wenn ich wüsste, welches Päckchen der andere trägt, da es ja maßgeblichen Einfluss auf beide in einer Partnerschaft hätte. Hier gilt es mit offenen Karten zu spielen und fair zu sein, damit beide frühzeitig wissen, worauf sie sich einlassen.

Ich denke auch, dass das nicht heißen muss, dass man auf diese Weise niemanden finden kann. Sicherlich gibt es genügend Frauen, die damit kein Problem hätten. Andere finden aber wiederum ihr Leben schon herausfordernd genug, haben vielleicht schon ihre Erfahrungen gemacht, dass sie für sich entschieden haben, nicht noch weitere Probleme (mit)tragen zu wollen. Und diese Einstellung finde ich absolut legitim.

Eine Privatinsolvenz geht m. W. über 6 Jahre. Das ist eine lange Zeit. Selbst wenn man den anderen nicht "mitversorgen" müsste, hat diese Phase direkten und maßgeblichen Einfluss darauf, wie das gemeinsame Leben läuft, was man sich leisten kann, woran man teilhaben kann. Das ist kein Zuckerschlecken.

Es gibt hier einfach gleichberechtigte 2 Sichten, nämlich die des TE und dann die einer potenziellen Partnerin. Ich finde es völlig daneben, eine Partnerin, die ein Leben im beschriebenen Konstrukt ablehnt, dafür verurteilen und als schlechten Menschen hinstellen zu wollen. Sie mag dafür völlig valide Gründe haben und sollte das ganz allein für sich entscheiden können.

Das gleiche gilt übrigens für bereits vorhandene Kinder. Man muss die nicht gleich mit zum ersten Date bringen, aber sehr wohl frühzeitig von ihnen erzählen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie sieht das denn bei dir mit sozialen Kontakten aus?
Kannst du da mit Menschen und auch mit Frauen sprechen?Frauen ansprechen?
Hast du vor auf Dating Portalen Frauen anzuschreiben?

Du hattest eine schwere Zeit,du warst krank, dadurch haben sich Schulden angehäuft.
Dafür brauchst du dich nicht schämen.
Du scheinst eine Kämpfernatur zu sein!
Gib nicht auf!
 
Der Unterschied wäre, dass man evtl. Gefühle aufbaut, den TE näher an sich heran lässt, sich öffnet, Vertrauen schenkt... all das würde ich womöglich gar nicht erst (zulassen) wollen, wenn ich wüsste, welches Päckchen der andere trägt, da es ja maßgeblichen Einfluss auf beide in einer Partnerschaft hätte. Hier gilt es mit offenen Karten zu spielen und fair zu sein, damit beide frühzeitig wissen, worauf sie sich einlassen.

Ich denke auch, dass das nicht heißen muss, dass man auf diese Weise niemanden finden kann. Sicherlich gibt es genügend Frauen, die damit kein Problem hätten. Andere finden aber wiederum ihr Leben schon herausfordernd genug, haben vielleicht schon ihre Erfahrungen gemacht, dass sie für sich entschieden haben, nicht noch weitere Probleme (mit)tragen zu wollen. Und diese Einstellung finde ich absolut legitim.

Eine Privatinsolvenz geht m. W. über 6 Jahre. Das ist eine lange Zeit. Selbst wenn man den anderen nicht "mitversorgen" müsste, hat diese Phase direkten und maßgeblichen Einfluss darauf, wie das gemeinsame Leben läuft, was man sich leisten kann, woran man teilhaben kann. Das ist kein Zuckerschlecken.

Es gibt hier einfach gleichberechtigte 2 Sichten, nämlich die des TE und dann die einer potenziellen Partnerin. Ich finde es völlig daneben, eine Partnerin, die ein Leben im beschriebenen Konstrukt ablehnt, dafür verurteilen und als schlechten Menschen hinstellen zu wollen. Sie mag dafür völlig valide Gründe haben und sollte das ganz allein für sich entscheiden können.

Das gleiche gilt übrigens für bereits vorhandene Kinder. Man muss die nicht gleich mit zum ersten Date bringen, aber sehr wohl frühzeitig von ihnen erzählen.

Ich verstehe was du meinst. Ich stelle es mir nur aus praktischer Sicht vor: Der TE lernt jemanden kennen und trifft sich. Und noch beim selben Treffen erfährt die potentielle Partnerin, die noch keine wirkliche Verbindung zu dem TE hat, von der Privatinsolvenz, keine eigene Wohnung etc. Wie schon einige hier geschrieben haben, würden sich wahrscheinlich fast alle nach dem Treffen nicht mehr melden. Schwere finanzielle Probleme sind nun mal eine "Red Flag" bei vielen Frauen.

So, und damit will ich nicht die Frau als schlechten Menschen hinstellen. Jeder kann frei entscheiden mit wem er seine Zeit verbringt oder eine Beziehung eingeht. Ich will nur damit sagen, dass es mit dieser kompletten Offenheit von Anfang an relativ wahrscheinlich nicht zum Erfolg führen wird. Und das hat meiner Meinung nach auch nichts mit Lügen zu tun, denn jeder Mensch hat ebenfalls die Freiheit gewisse Dinge zu offenbaren oder auch (erstmal) nicht.
Aber wenn der Kontakt intensiver wird, wäre es nur fair mit offenen Karten zu spielen. Man sollte dann auch gleichzeitig überzeugend darstellen, dass man dabei ist die Probleme zu lösen und diese in auch in absehbarer Zeit gelöst werden.

P.S.: Eine Privatinsolvenz dauert seit 2020 nur noch 3 Jahre und der Selbstbehalt ist 1550 Euro. Das ist nicht üppig, aber man kann damit erstmal auskommen. Und drei Jahre sind auch eine recht lange Zeit, aber überschaubar.
 

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