Du hast mit deinem Hintergrund schlechte Karten.
Wer verliebt ist, nimmt viel in Kauf, im wahrsten Sinn des Wortes.
Dieser Mann, von dem ich öfters erzählt habe, der ohne Arme, ohne Beine geboren wurde, hat eine besonders attraktive Ehefrau plus vier Kinder und ist deshalb genommen worden, weil er als Mensch punktete, er definiert sich nicht als "minder"- nur weil er unfreiwillig zu so einem Körper gekommen ist.
Die Bücher, die jener schreibt, die sollen jeden helfen, der meint, er bekommt keinen Partner, oder er kann nie froh werden, weil ein Manko da ist.
Ich glaub, es würde sich lohnen dessen Denke anzuschauen. Der Titel eines seiner Bücher heißt: """ohne Leib, aber mit Seele""" Autor: Georg Frahberger .
Grundsätzlich finde ich sicher sinnvoll, wenn man sich nicht als Problemfall vorstellt. Jeder hat bestimmte Vorzüge, die soll man von sich wissen und kennen, das hilft beim Auftreten sicher mit, wenn man sich nicht als "NUR" -Verlierer betrachtet.
Einer meiner Bekannten ist spastisch gelähmt, er zieht ein Bein deutlich nach, er war nie der Meinung, deshalb keine Frau abzukriegen, es gab ein normales Zugehen auf alle ( er ist heute verheiratet, hat zwei Kinder, führt ein normales gutes Leben, warum nicht? So würde ich auch vorgehen, lieber TE, lieber PatoX- geh ganz normal in Kommunikation mit allen- zb auf Plattformen, via Internet zuerst- rein nur, um dich darin zu üben, Kontakte in die Wege zu leiten, dich zu unterhalten, dich frei und offen mit anderen auszutauschen und zuhören, aufs Gehörte eingehen, schlicht und einfach schnuppern und dich beschnuppern lassen- OHNE die Absicht, jemanden festhalten zu wollen.
Dieses Fixe ergibt sich, wenn man merkt, dass man gut kann miteinander. Das wird wohl nur jemand hinnehmen, was du an Großbaustellen hast, wenn du jenen damit nicht belastest.
Du kannst viele Bedenken nehmen, wenn du zb deine Geschichte als vorübergehende Momentaufnahme siehst selber, was sie auch ist. Mein Arm muss noch eingebunden bleiben, hab was an der Muskulatur zu behandeln, mein Ziel wäre, danach voll durchzustarten usw- falls das Gespräch darauf kommt, dann sei zuversichtlich und strahle das auch aus.
""Wenn du damit leben kannst, dann ist es wohl nicht so schlimm- wenn du es nicht immer so hast, dann ist das weniger bedenklich"", man wählt ja deshalb ab, wenn man nie gute Aussichten erkennen kann, weil jener komisch ist, unfertig, wenig Optimismus verbreitend.
Arm sind auch Studenten, aber weil sie ein tolles Ziel haben, sind sie begehrenswert. Krank ist der, der sich krank anfühlt, dem es wohl nie gut gehen wird, das ist kein guter Ort für eine Familiengründung, wo er nicht kompensieren kann, nicht ausgleichen kann, was an Manko da ist.
Kurz- entweder du schämst dich, oder du glaubst an dich.