Findefuchs ich habe übrigens nur meinen Kumpel zitiert, das ist nicht meine Meinung.
Na gut^^. Gerade die Passage hat sich für mich so gelesen, als wäre es auch deine Meinung:
Ganz klar findet man natürlich junge Mädels Anfang 20 sexy und würde auch gerne mit ihnen flirten, hat aber im Hinterkopf irgendwie schon seine Ü30 Lenze, und denkt dann natürlich dass man dort eh keine Chance mehr hat, und bald nur noch geschiedene Frauen mit Ende 20 / Anfang 30 abbekommt.
Sicherlich merkt man die paar Jahre mehr ihr halt wie vielen anderen an, aber er scheint damit ein Problem zu bekommen, vermutlich weil sie ihm dann nicht mehr attraktiv genug ist.
Was ist mit ihm selbst? Sieht er selbst noch so angeblich sexy und attraktiv aus, wie noch vor ein paar Jahren
🙄? Wahrscheinlich wäre er der erste, der empört schreit, wenn seine Freundin auch laut überlegen würde, ob es nicht besser gewesen wäre, sich einen jüngeren Mann als Partner zuzulegen. Oder ist er allein durch die Tatsache, weil er ein Mann ist, immer attraktiv und frisch?
🙄
Selbst wenn er sich mit 40 eine 20-jährige zulegt: irgendwann wird die auch älter. Seinem Denken nach spätestens dann, wenn er 50 geworden ist ... Was macht er dann? Wechselt er die dann wieder aus, oder findet er sich mit seinem tragischen Schicksal ab, nur noch verbrauchte und unattraktive Frauen ab 30 zu bekommen?
😕
Ich kann nur hoffen, dass seine Freundin irgendwann noch den Absprung schafft und die Beziehung beendet, wenn eine seiner größten Sorgen zu sein scheint, dass sie bereits mit Ende 20 schon "abbaut" und "nachlässt".
Naja. Ich weiß schon, warum ich seit Jahren nicht an Liebe glaube oder an dauerhafte Beziehungen, die monogam und mit Respekt funktionieren oder etwas sind, das solide Zukunft hat. Und je mehr ich hier gewisse Kommentare von Männern lese, werde ich immer mehr darin bestätigt.
Als ob jetzt zwischen Anfang 20 und Ende 20 so ein gigantischer und krasser Unterschied wäre ... und als ob ein paar Mimikfältchen mehr eine Frau gleich verderben
🙄.
Ich finde Frauen ab Ende 20 viel weiblicher als Frauen mit 20. Die haben oft eine tiefgründigere Ausstrahlung und wenn sie sich als Frau erkannt haben und wissen, was sie wollen, ist der Erotikfaktor nicht zu verachten. Ich denke, dass ein gewisser Anteil an Männern nur so krass Altersgrenzen steckt, weil sie Angst haben, einer Frau auf Augenhöhe zu begegnen, die auch ganz andere Ansprüche an das Leben und an einen Partner hat, als eine 18-20-jährige Frau.
Männer um die 30 wirken auch viel männlicher und diese Reife kann durchaus sehr anziehend wirken. Vor allem, weil sie im Idealfall oft besser wissen, was sie wollen und entspannter reagieren. Mit Anfang 20 sind das oft noch solche Bubis ... keine richtigen Männer. so 18-20-jährige haben manchmal noch richtige "Milchgesichter".
Es verstört mich sowieso, weshalb um ein paar Jahre so ein Drama gemacht wird. Natürlich verändert man sich mit den Jahren, aber in jeder Lebensphase ist man attraktiv und hat seine ganz eigene Ausstrahlung. Und ein attraktiver Mensch mit Ausstrahlung wird auch mit mehr Fältchen etc. attraktiv bleiben. Und ob nun jemand Mitte 20 ist oder Anfang 30 macht vom Aussehen her keinen so großen Unterschied aus. Aber vermutlich stehe ich (mal wieder) mit dieser Meinung ziemlich alleine da.
Und das mit der inneren Einstellung ist zwar schön und gut, aber wie schon erwähnt, angenommen ich gehe mit Ü40 so feiern wie früher (weil ich mich ja innen so fühl), dann ernte ich sicher komische Blicke.
Es gibt nicht deswegen komische Blicke, weil jemand älteres das Leben genießt und ausgelassen sein will, sondern wenn jemand mit über 40 sich noch wie ein unreifer 20-jähriger aufführt. Es gibt nichts peinlicheres, als Leute, die sich wie halbe Teenager benehmen, weil sie meinen, dass sie nur so vital und jung wirken. Es kommt einfach lächerlich rüber, wenn sich ein erwachsener Mensch vor seiner Reife und Verantwortung drückt und mitunter Dinge vertritt, die er unter weniger Druck und Jugendwahn gar nicht mehr gut finden würde.
Deswegen sind auch Leute so lächerlich, die sich einen wesentlich jüngeren Beziehungspartner zulegen, nur weil sie sich nicht mit dem Lauf der Zeit abfinden wollen und weniger aus Liebe oder weil ihnen dieser jüngere Mensch wirklich etwas bedeutet (was ja durchaus auch vorkommt!).
In meinen Stammlocations gibt es auch mal ältere Semester zwischen 35-50 Jahren, die dort feiern gehen. Die meisten davon sind sehr cool und imponieren mir sehr, weil sie frisch, vital und jung rüberkommen, das Leben genießen und ausgelassen sind, aber sich deswegen dennoch ihres Alters nicht schämen und dass sie deswegen bestimmte Dinge nicht mehr möchten oder gut finden. Keinem macht es etwas aus, dass die dabei sind und einige davon sind Stammgäste.
Es geht auch bei möglichen Attraktivfinden nicht nur um das Alter, sondern wo man im Leben steht und wo man hinmöchte. Wenn ich mir jetzt vorstelle, einen 40-jährigen vor mir zu haben, der mich gerne als Partnerin hätte, würde es nicht in erster Linie an der Optik und angeblich geschmälerten Attraktivität scheitern, sondern weil der Altersunterschied oft ein großes Problem werden kann. Weil man ganz andere Dinge vom Leben möchte und erwartet und unterschiedliche Erfahrungswerte hat. Das ist der Knackpunkt, warum ich so jemanden wahrscheinlich weniger für eine ernste Beziehung wollen würde. Ich denke also weniger, dass man als Ü30er Abfuhren von 20-jährigen bekommt, weil man angeblich schon so verlebt und wie ein alter Mann wirkt
🙄, sondern weil man einfach an verschiedenen Punkten im Leben steht und jemand häufig tatsächlich in einer "anderen Liga" spielt. Allein ausbildungstechnisch oder was die Zukunftswünsche angeht.
Schlimm ist es bestimmt für Menschen sein deren Körper ihr Kapital ist, sprich Models und dergleichen.
Die erotischsten Männermodels oder Schauspieler, die mein Blut wirklich richtig in Wallung bringen
😀 sind alle zwischen Mitte 20 und Mitte 30.