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Anerkennungsjahr Erzieherin

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 128586
  • Datum Start Datum Start
Hi Lynn,
ich habe deinen Thread jetzt nur quergelesen, was ich mich dabei aber immer wieder gefragt habe ist:
„ möchte sie überhaupt als Erzieherin arbeiten, ist es wirklich das, womit sie ihr Berufsleben verbringen möchte?“
jetzt hast du mir das in der ersten Zeile deines letzten Beitrags beantwortet:
du möchtest gerne Musicaldarstellerin werden. Das ist dein Wunsch.
da sind wir doch schon mal einen Schritt weiter. 😉
ich sag‘s jetzt mal so:
als Musicaldarstellerin ist es natürlich weitaus schwieriger, einen Job zu bekommen als im Erzieherberuf.
Also auf jeden Fall durchhalten, wenn es irgendwie geht, und das Anerkennungsjahr beenden.
Danach musst du damit rechnen, dass dich die Jobangebote regelrecht überschwemmen werden.
Du kannst also in naher Zukunft mehr Geld verdienen, und du kannst dir deinen Arbeitsplatz aussuchen, da es wie gesagt ja überall an Erzieherinnen und Erziehern mangelt.
Die meisten Einrichtungen bieten den Bewerbern Probe-Arbeitstage an, was eine gute Möglichkeit ist, mal in den Betrieb reinzuschnuppern und vor allem auch einen Eindruck vom Betriebsklima zu bekommen.
Das finde ich generell, aber auch ganz besonders in diesem Beruf immens wichtig!

So, jetzt ist da aber noch der große Traum von der Bühne.
Ich kann dich nur dazu ermuntern, an diesem Traum dranzubleiben!
Warum? Zum einen, weil ich immer dafür bin, für seine Träume zu kämpfen und meiner eignen Erfahrung nach ist das um einiges leichter, je jünger man ist!
Zum anderen, weil ich es kenne, im Erzieherberuf kreuzunglücklich zu sein,
und das ist weder für dich gut, noch für die Kinder, für die du ja nun mal die Verantwortung trägst und die es letzen Endes einfach verdienen, dass jemand mit Freude und Herzblut mit ihnen arbeitet.
Du scheinst mir jemand zu sein, der seine Aufgaben sehr ernst nimmt und sich in seinem Beruf engagieren möchte.
Ich könnte mir daher vorstellen, dass du die Arbeit als Erzieherin auch sehr gut machst, obwohl es nicht deine erste Wahl ist.
Aber vergiss dabei nicht dich!!!
Soziale Berufe sind mental und psychisch sehr fordernd.
Ich möchte dir folgendes raten:
Arbeite erstmal als Erzieherin ( wenn möglich vielleicht in Teilzeit) und sei äusserst achtsam, wie es dir dabei geht!
Schau dich immer wieder mal um, was es für Alternativen gibt; z.b. durch Fortbildungen in einen anderen Bereich reinzukommen oder aber auch noch mal eine ganz andere Ausbildung zu machen.

Wie es mit den Ausbildungsmöglichkeiten zur Musicaldarstellerin aussieht, weiß ich nicht, aber ich vermute, dass das eine recht kostspielige Angelegenheit ist, so dass du möglicherweise nebenher noch jobben müsstest.
Erkundige dich. Wenn du dich traust, ruf doch mal bei einer solchen Schule an, und frag ob du dich dort mal bei den Studierenden umhören darfst.
Vielleicht werden ja auch offene Tage angeboten.

Ich hoffe sehr, dir mit meinem kleinen Text hier zumindest ein bisschen weiterhelfen zu können.
Zufriedenheit im Beruf ist unglaublich wichtig!
Ich wünsche dir, dass du deinen Weg dahin finden wirst, wie auch immer er aussehen mag. 😊
 
Hi Lynn,
ich habe deinen Thread jetzt nur quergelesen, was ich mich dabei aber immer wieder gefragt habe ist:
„ möchte sie überhaupt als Erzieherin arbeiten, ist es wirklich das, womit sie ihr Berufsleben verbringen möchte?“
jetzt hast du mir das in der ersten Zeile deines letzten Beitrags beantwortet:
du möchtest gerne Musicaldarstellerin werden. Das ist dein Wunsch.
da sind wir doch schon mal einen Schritt weiter. 😉
ich sag‘s jetzt mal so:
als Musicaldarstellerin ist es natürlich weitaus schwieriger, einen Job zu bekommen als im Erzieherberuf.
Also auf jeden Fall durchhalten, wenn es irgendwie geht, und das Anerkennungsjahr beenden.
Danach musst du damit rechnen, dass dich die Jobangebote regelrecht überschwemmen werden.
Du kannst also in naher Zukunft mehr Geld verdienen, und du kannst dir deinen Arbeitsplatz aussuchen, da es wie gesagt ja überall an Erzieherinnen und Erziehern mangelt.
Die meisten Einrichtungen bieten den Bewerbern Probe-Arbeitstage an, was eine gute Möglichkeit ist, mal in den Betrieb reinzuschnuppern und vor allem auch einen Eindruck vom Betriebsklima zu bekommen.
Das finde ich generell, aber auch ganz besonders in diesem Beruf immens wichtig!

So, jetzt ist da aber noch der große Traum von der Bühne.
Ich kann dich nur dazu ermuntern, an diesem Traum dranzubleiben!
Warum? Zum einen, weil ich immer dafür bin, für seine Träume zu kämpfen und meiner eignen Erfahrung nach ist das um einiges leichter, je jünger man ist!
Zum anderen, weil ich es kenne, im Erzieherberuf kreuzunglücklich zu sein,
und das ist weder für dich gut, noch für die Kinder, für die du ja nun mal die Verantwortung trägst und die es letzen Endes einfach verdienen, dass jemand mit Freude und Herzblut mit ihnen arbeitet.
Du scheinst mir jemand zu sein, der seine Aufgaben sehr ernst nimmt und sich in seinem Beruf engagieren möchte.
Ich könnte mir daher vorstellen, dass du die Arbeit als Erzieherin auch sehr gut machst, obwohl es nicht deine erste Wahl ist.
Aber vergiss dabei nicht dich!!!
Soziale Berufe sind mental und psychisch sehr fordernd.
Ich möchte dir folgendes raten:
Arbeite erstmal als Erzieherin ( wenn möglich vielleicht in Teilzeit) und sei äusserst achtsam, wie es dir dabei geht!
Schau dich immer wieder mal um, was es für Alternativen gibt; z.b. durch Fortbildungen in einen anderen Bereich reinzukommen oder aber auch noch mal eine ganz andere Ausbildung zu machen.

Wie es mit den Ausbildungsmöglichkeiten zur Musicaldarstellerin aussieht, weiß ich nicht, aber ich vermute, dass das eine recht kostspielige Angelegenheit ist, so dass du möglicherweise nebenher noch jobben müsstest.
Erkundige dich. Wenn du dich traust, ruf doch mal bei einer solchen Schule an, und frag ob du dich dort mal bei den Studierenden umhören darfst.
Vielleicht werden ja auch offene Tage angeboten.

Ich hoffe sehr, dir mit meinem kleinen Text hier zumindest ein bisschen weiterhelfen zu können.
Zufriedenheit im Beruf ist unglaublich wichtig!
Ich wünsche dir, dass du deinen Weg dahin finden wirst, wie auch immer er aussehen mag. 😊
Vielen Dank für deinen langen Text .
Tatsächlich habe ich am 19.04.24 einen Workshop bei einer Musicalschule .
Allerdings hatte ich heute meinen Praxisbesuch und mir wurde gesagt das ich momentan auf 4 oder 4,5 stehe was bedeutet das ich eventuell nicht bestehe.
Es fühlt sich einfach an als hätte ich 5 Jahre zum Fenster rausgeworfen
 
Ohje…. was genau bedeutet nicht bestehen: dass du das Anerkennungsjahr wiederholen musst oder ist dann alles futsch?
Falls es „nur“ das Anerkennungsjahr ist, hätte das vielleicht sogar was Gutes, denn du schreibst ja, dass du dich da gar nicht wohl fühlst und oft angemotzt wird.
so ein Klima ist natürlich die denkbar schlechteste Voraussetzung für gute Leistungen,
von daher denke ich, kein Wunder, dass das Angebot gestern in die Hose gegangen ist.
worauf ich mit dem „Guten“ hinauswollte: du könntest dir dann für das Wiederholungsjahr woanders eine Stelle suchen, wo Auszubildende wertschätzend behandelt werden.
Vielleicht kannst du ja auch jetzt schon direkt zu einer anderen Praxisstelle wechseln. 🤔
Gibt es an deiner Fachschule eine Lehrerin oder einem Lehrer, mit dem du darüber reden könntest?
Gibt es Leute, die an deiner Seite sind/ die dich unterstützen - Freunde, Geschwister, Eltern?

Aber der Workshop an der Musicalschule ist doch auf jeden Fall schon mal eine gute Sache!
Der erste Schritt zum grossen Ziel…. ☺️
Und mit der Ausbildung jetzt, da wird es schon eine Lösung geben.
Auch, wenn du sie jetzt noch nicht sehen kannst.
Ich wünsch dir Kraft!
 
Was wird denn bemängelt und kannst du dagegen steuern? Z. B. wenn du dich sehr passiv und abwartend verhältst, kannst du das ändern? Du könntest ein eigenes Projekt starten mit den kids, z. B. ein Kindermusical einstudieren und aufführen. Würde dir das Spaß machen? Damit könntest du sicher das Ruder rumreißen und bessere Noten erzielen. Ich hatte in meinem Anerkennungsiahr vor vielen Jahren einen Schwerpunkt gesetzt (Sprachförderung) und viele Aktionen gestartet, das kam sehr gut an.
 
Ohje…. was genau bedeutet nicht bestehen: dass du das Anerkennungsjahr wiederholen musst oder ist dann alles futsch?
Falls es „nur“ das Anerkennungsjahr ist, hätte das vielleicht sogar was Gutes, denn du schreibst ja, dass du dich da gar nicht wohl fühlst und oft angemotzt wird.
so ein Klima ist natürlich die denkbar schlechteste Voraussetzung für gute Leistungen,
von daher denke ich, kein Wunder, dass das Angebot gestern in die Hose gegangen ist.
worauf ich mit dem „Guten“ hinauswollte: du könntest dir dann für das Wiederholungsjahr woanders eine Stelle suchen, wo Auszubildende wertschätzend behandelt werden.
Vielleicht kannst du ja auch jetzt schon direkt zu einer anderen Praxisstelle wechseln. 🤔
Gibt es an deiner Fachschule eine Lehrerin oder einem Lehrer, mit dem du darüber reden könntest?
Gibt es Leute, die an deiner Seite sind/ die dich unterstützen - Freunde, Geschwister, Eltern?

Aber der Workshop an der Musicalschule ist doch auf jeden Fall schon mal eine gute Sache!
Der erste Schritt zum grossen Ziel…. ☺
Und mit der Ausbildung jetzt, da wird es schon eine Lösung geben.
Auch, wenn du sie jetzt noch nicht sehen kannst.
Ich wünsch dir Kraft!
Danke also so wie ich es verstanden habe ist alles dann futsch .
Ja meine Mama unterstützt mich
 
Was wird denn bemängelt und kannst du dagegen steuern? Z. B. wenn du dich sehr passiv und abwartend verhältst, kannst du das ändern? Du könntest ein eigenes Projekt starten mit den kids, z. B. ein Kindermusical einstudieren und aufführen. Würde dir das Spaß machen? Damit könntest du sicher das Ruder rumreißen und bessere Noten erzielen. Ich hatte in meinem Anerkennungsiahr vor vielen Jahren einen Schwerpunkt gesetzt (Sprachförderung) und viele Aktionen gestartet, das kam sehr gut an.
Naja ich habe Krippenkinder da ist sowas nicht zu einfach. Ich habe ein Projekt zum Thema Bücher worüber ja auch mein Angebot ging . Meine Lehrerin meinte ich Überwalze die Kinder mit fragen da sie nicht antworten können .
 
Meine Lehrerin meinte man fällt egal ob es nur in einem Bereich wenn man ne 4,5 hat durch . Habe zu viele Fragen gestellt
Vielleicht hat sie ja recht? Ich kenne mich mit Krippenkindern nicht aus, aber kann mir schon vorstellen, dass da so klassisches Fragen a la "Wer weiß, was das hier ist?" schwer funktioniert. Schöner sind da doch Vorleserunden oder Reime, bei denen man irgendwas mitklatschen oder gestikulieren kann.

Wenn diese eine Note das Aus für die ganze Ausbildung bedeuten soll, was war das denn? Eine Art Abschlussprüfung?
 
Vielleicht hat sie ja recht? Ich kenne mich mit Krippenkindern nicht aus, aber kann mir schon vorstellen, dass da so klassisches Fragen a la "Wer weiß, was das hier ist?" schwer funktioniert. Schöner sind da doch Vorleserunden oder Reime, bei denen man irgendwas mitklatschen oder gestikulieren kann.

Wenn diese eine Note das Aus für die ganze Ausbildung bedeuten soll, was war das denn? Eine Art Abschlussprüfung?
Naja ich hab auf Anraten meiner Anleitung eine Erzählschiene gemacht .
Wir fragen die Kinder generell ziemlich viel .
Aber meine Lehrerin meinte es ist zuviel fragen an sich seien ja okay aber das war halt einfach zu viel
Es war mein letzter Praxisbesuch und deswegen zählen alle Praxisbesuche zu einer Note und ja
 

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