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An Gott glauben

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 120516
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G

Gelöscht 120516

Gast
Um es gleich vorwegzunehmen, ich glaube an Gott, bezeichne mich aber nicht als Christin und habe auch mit keiner Religion, bzw. Kirche etwas am Hut.
Mir liegt auch überhaupt nichts daran andere zu missionieren oder davon überzeugen zu wollen das es Gott gibt, aber ich finde es total daneben wenn andere davon erfahren das man an Gott glaubt, das sie einen "angreifen" und versuchen, indem sie "ihren" Glauben vorschieben, einen davon zu überzeugen das es keinen Gott gibt.
In meinen Augen ist Gott unbegreiflich, unermesslich, vor allem für uns Menschen. Wieso gibt es Menschen die von sich meinen das sie Gott mit ihrem Verstand "erfassen" können? Wenn es so wäre dann wäre jeder Mensch Gott. Für mich ist Gott jemand der über allem drüber steht, der unfassbar intelligenter ist als es ein Mensch je sein kann. Die menschliche Intelligenz ist nicht mal ansatzweise dazu in der Lage Gott zu begreifen.
Ich finde es total daneben wenn man seinen Glauben an Gott verheimlichen soll, bzw. sich dafür schämen, denn genau das vermitteln die "Ungläubigen" einem nur zu gerne.
Mich brauchen "Ungläubige" nicht zu retten, bisher bin ich mit meinem Glauben ganz gut zurecht gekommen und sehe von daher keinerlei Notwendigkeit darin mich von meinem, ganz persönlichen Glauben an Gott abzukehren.

Ist euer Glaube an Gott, mit Kirche, Religion, Wissenschaft, usw. untrennbar verbunden oder auch eher nicht?
 

Hallo Gelöscht 120516,

schau mal hier: An Gott glauben. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Preisfrage: Wozu braucht man irgendeinen "unbegreiflichen" Gott? Menschen suchen sich Götter üblicherweise nach ihren Bedürfnissen aus, wenn ihnen der Glaube nicht mit Gewalt eingeprügelt wird, weil sie sich was davon versprechen, meistens ist das Glück oder wenigstens ein Sinn im Leben und sowas wie eine Weiterexistenz nach dem Tod. Etwas worauf sie sich verlassen können, wenn sie ziemlich wenig Verlaß auf andere Menschen oder das Leben an sich erfahren haben. Wofür es aber leider keinerlei Beweis gibt, außer dem was sie sich selber dazu einreden. Des Menschen Wille ist bekanntlich sein Himmelreich.
Nur ein Glaube an irgendeinen Gott ohne Erwartung von Gegenleistungen ist eine ziemlich sinnfreie Angelegenheit. Egal ob die Gegenleistungen bewußt oder auch ganz unbewußt erwartet werden.
 
Ich glaube an etwas Höheres. An einen menschlichen Gott eher nicht. Aber an etwas das alles ist. Bisher konnte man noch nie an einen Punkt kommen, wo alles erklärbar war. Mit Weltreligionen kann ich mich nicht identifizieren. Jetzt kommt sicher gleich wieder Berdine und sagt mir, dass ich unlogisch denke, weil entweder hab ich mich gefälligst einer Weltreligion anzuschließen oder ich habe gefälligst an gar nichts zu glauben.
 
Ich begreife Gott als objektive Schöpfungskraft, quasi ein Katalysator. Für mich hat Gott keine Wesenheit, religiöse Vorstellungen von Gott sind schon mal gar nicht meins. Gott ist für mich ein Wort für eine Kraft, die schafft und manifestiert. Und das unabhängig von Dogmen. Nicht in Form einer Wesenheit. Einfach ein menschgewähltes Wort für die Kraft, Dinge zu manifestieren. Und damit ist Gott im ganzen Universum und in allem, was darin ist. Ganz ohne religiöse Verklärung.

Diese Kraft kann zerstörerisch oder auch konstruktiv wirken, angenehme oder unangenehme Folgen haben, "böse" oder "gut" genutzt werden. Denn die Verantwortung, wie man diese Kraft nutzt, liegt beim Menschen selbst oder, im Falle von Natureignissen, bei niemandem, da wertfrei.

Das Gebot der Nächstenliebe rockt, Ganz unabhängig von einem Gottesbegriff.
 
Rückfrage: An wen oder was GLAUBST denn dann??? 🤔
Gott ist kein Eigentum der Christen, Gott gibt es in jeder Religion, manchmal auch Götter. Das macht es nicht richtig oder falsch.
Die Christen haben kein Patent auf alles... Weder "Gott" noch den Regenbogen.
 
@Fantafine: dann dürfte "Gott" ein eher schlechtes Wort dafür sein, wegen der ganzen religiösen Vorbelastung wie: allmächtiger alter Typ mit Bart und Anbetungsfetisch, reagiert grätig auf Schwule und Ungläubige, verursacht Plagen und Sintfluten.
 
Ich glaub nicht an Gott, aber an Wiedergeburt und dass unser Handeln im hier und jetzt bestimmt, als was wir wiedergeboren werden.
 
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