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Gast
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Hallo, mein Name ist Kate 🙂
Mein Leben lang hatte ich mehr oder weniger große Probleme: In der 1. und 2. Klasse war ich noch sehr beliebt bei all meinen Mitschülern. Anfang des dritten Schuljahrs wurde ich ihnen gegenüber sehr agressiv. Woran das lag weis ich nicht genau: Ich lebe bei meinen Großeltern und meine Mutter (die ich bis dahin für meine Tante hielt sagte mir, ich sei ihre Tochter und meine Großeltern hätten mich ihr weggenommen) ich verlor jeglichen Halt, aber ob es daran lag KA jedenfalls wurde ich von meinen Mitschüler/innen ausgegrenzt und gehänselt.
Nach der Grundschule kam ich auf das schwerste Gymnasium in der Stadt und fühlte mich superwohl, fand schnell Freunde und schrieb gute Noten. Aber irgentwann konnte ich mich nicht mehr konzentrieren und mir wurd ständig schlecht in der Schule. Das ging ein Jahr so und ich würd immer schlechter... Nach dem Jahr wusste ich dann was es war: eine schwere Blinddarmentzündung.
nach einem Blinddarmdurchbruch kam ich dann 1 Monat lang ins Krankenhaus.
Meine Lehrer empfahlen mir auf die Realschule zu gehen und dort die Klasse noch mal zu wiederholen, da ich sehr schlecht geworden war. Das tat ich auch, doch die Schule war natürlich viel zu leicht für mich. Ich schrieb nur gute Noten und war der Liebling aller Lehrer: das waren aber auch die einzigen die mich mochten... in der Klasse hab ich mich nie intrigieren können! Die waren alle assozial, konnten kein richtiges Deutsch und waren kein Stück intelligent. Ich wurde gemobbt, fertiggemacht und verprügelt bis ich weinend am boden lag... Ich könnte viele Geschichten darüber erzählen aber das würde zu lange dauern! Angefangen hat es bei geklauten Hausaufgaben über schimmlige Brote in der Tasche bis hin zu den eben erwähnten Prügeleien.
Ich wollte so gern dazugehören aber es war zu spät! Ich schrieb absichtlich schlechte Noten und so ein Quatsch nur damit sie mit diesen Qualen aufhören.
Lehrer und meine Großelternltern haben nichts mitgekriegt und erzählen konnte ich es ihnen auch nicht. Sie wissen es bis heute nicht. (auch wenn sie immer sagen ich wäre Gemobbt worden, sie wissen NICHTS) Na ja die schechten Noten brachten mich auch nicht weiter und das ganze gab auch noch Stress zu Hause. Wenn es nach meinen Großeltern geht muss ich nur einsen schreiben dann abi machen und studieren... all das was meine Mutter nicht erreicht hat.
Ich bringe eine eins nach Hause: Schön.
Ich bringe eine zwei nach Hause: geht besser ne!
Ich bringe eine drei nach Hause: muss mir ne Standpauke anhören... eine drei ist mittelmaß! also nicht gut genug!
Bei ner 4 trau ich mich nicht nach Hause: könnt euch denken warum!
Und mit ner 5 oder 6 brauch ich nicht zu kommen!
Mein Zeignis: Durchschnitt 1,5 Aussage: die drei in Erdkunde ist natürlich Sch***e!
Na ja vor 1,5 Jahren hab ich dank meinen super Zeugnisses die Schule wechseln können und bin jetzt auf einer privaten Realschule.
Dort ist es super ich hab viele Freunde die Lehrer kommen gut mit mir aus und ich schreib gute Noten aber wie das Schicksal es will macht wieder etwas meine heile Welt kaputt:
Es stand das Gespräch über meine Vergangenheit an: Warum ich mein Leben lang bei meinen Großeltern lebe:
Mein Vater wollte mich damals nicht haben und hat meine Mutter und mich schlecht behandelt...(Ich weiß nicht genau was vorgefallen ist nur dass es mit Gewalt zu tun hat) ER ist sogar 2 mal vor Gericht gegangen und meinte ich wäre nicht seine Tochter und so. Meine Großeltern haben mich und meine Mutter (damals 17) von diesem Typen weg. Seitdem hab ich bis vor etwa einem Jahr NICHTS gehört ( nicht mal zum Geburtstag oder zu Weihnachten) danach meinte er so zu Jugendamt das er mich kennenlernen will usw. aber ich wollte das nicht! Um so einen Typen kennen lernen zu wollen muss schon einiges passieren!!!
Meine Mutter hat schon immer ales kaputt gemacht: schlechte Schülerin: intelligent aber faul. Von der Privatschule wo ich jetzt drauf bin geflogen und auf die Hauptschule gekommen. Anschließend ist sie ohne Schulabschluss abgegangen.. In meinem Alter ist sie oft von zu Hause ausgerissen. Mit 17 hat sie mich zur Welt gebracht und ist zu meinen Großeltern gegangen sagte: 'Ach ich will ein toller Mensch werden! meinen Schulabschluss nachmachen, bla bla..' Mich nach ein paar Wochen aber allein lassen und 5 Jahre nicht auffindbar sein! Da ich ihr sehr Ähnlich sehe und TEILWEISE einen ähnlichen Carakter habe wie sie werde ich oft mit ihr verglichen! Das belastet mich sehr denn ich bin nicht so wie sie!!!!!!!!!!!!!
Egal was ich zu Hause mache es ist alles falsch oder nicht gut genug!
Seit ich das weis gebe ich mir an allem was passiert die Schluld, weil bei der Sache unsere Familie zerbrochen ist! Ich bin immer die die für alle da ist und sich all Probleme anhört und immer glücklich ist! Keiner merkt wie ich leide. Mir fällt es schwer anderen zu vertrauen weil ich so oft verletzt wurde! Durch den Leistungsdruck hab ich Prüfungsangst gekriegt,Verlusstangst hatte ich schon länger!
Vor 2,5 Jahren wollte ich mich umbringen, die Gedanken sind öfter noch da, aber ich habe mich für das Leben entschieden..
Damals stand ich auf der Brücke, davor hatte ich mich mal wieder geschnitten (Auch das tue ich nicht mehr, ich bin selbst davon losgekommen.. Etwa 2 Monate habe ich mich mit einer Klinge selbst verletzt, doch aus Angst, dass man die Narben sieht habe ich damit aufgehört. Immer wenn ich den Drang hatte zu schneiden schlug ich mit dem Kopf oder das Schienbeinen vor den Badewannenrand oder andere Gegenstände, aber auch das habe ich mir verboten und halte mich schon so gut es geht dadran)
Ich stand da oben und weinte, ich war bitterlich am weinen. Vor meinen Augen spielte sich ein Film ab: Ich hörte all die Beleidigungen, spürte die Qualen und eins wusste ich: Im Tod wird alles anders sein. Ich sehnte mich so sehr danach: Ich hatte ja niemanden. Zu Hause gab es Stress wegen meiner Noten, in der Schule wurd ich gomobbt und niemand merkte wie sehr ich leide.. Ein Fuß verließ den Brückenrand. Doch dann ein Bild, ein schönes Bild: Mein Pflegepony! Ich weiß, dass klingt lächerlich aber es hat mir durch alle Tiefphasen geholfen und es konnte mich verstehen!! Es war immer für mich da und ich wollte es verlassen? Und dann kam ich ins nachdenken und entschied mich für das Leben.
Ich wollte es allen zeigen, hab mich in er schule angestrengt und die schule gewechselt (siehe oben)
Doch dabei habe ich wieder Mist gebaut (wie könnte es anders sein).
Ich habe nicht mehr über den Tod nachgedacht und mich nicht mehr geschnitten oder geschlagen, ich wollte neu anfangen, aber die Worte meiner Mitschüler nahm ich mir immernoch zu Herzen (Das war jetzt noch auf meiner alten Schule). Ich bin zu sensibel um soetwas an mir abprallen zu lassen.
Ich war damals etwas pummelig und ich dachte wenn ich etwas abspecke werde ich mich wohler und besser fühlen und die anderen können aufhören zu reden.. Aber ich gehöre zu den Frustessern und da habe ich angefangen mir den Finger in den Hals zu stecken. Ich habe gefastet, dann kam eine Fressatacke in denen ich die ganze Vorratskammer leergegessen habe. Ich hatte so einen Hunger, mein ganzer körper gierte nach dem essen, das ich mir verboten hatte und dann hab ich es getan und die Kontrolle verloren.
Ich habe gefressen ohne zu kauen, ohne zu schmecken.. all das was ich mir verboten hatte und dann wurd ich schlagartig satt. Mein Magen tat weh ich war am schwitzen und zittern, manchmal habe ich es nur so gerade aufs Klo geschafft, manchmal war es nciht so schlimm und manchmal bin ich auch nur nach dem normalen Essen 'reinmachen' gegangen.
Es ist komisch: Erst isst man ohne zu merken was man tut, dann kommt das schlechte Gewissen und man geht sich entleeren und dann geht es einem gut und man fühlt sich besser. Aber trotzdem schämt man sich für das was man tut, weil man es nicht kontolieren kann, weil man wiederwertiges tut..
Nach einem Jahr habe ich das erste mal fast nur Blut erbrochen, da war für mich klar ich muss aufhören und habe versucht 'normal zu essen'. Das war vor einem Jahr.
Und ich hatte es geschafft, ich zählte zwar noch kalorienen und lag an der Grenze zum Untergewicht, aber ich aß kontrolliert und erbrach nicht mehr.
Es war hart, aber ich habe es ALLEINE geschafft. Und kein Frustessen mehr 😉
Doch da bekam ich Angst in der Öffentlichkeit zu essen, Angst vor dem Essen selbst. Angst, dass ich wieder die Kontrolle verliere, kotze obwohl ich es mir verboten habe.
Also hörte ich auf zu essen.
Ich nam schnell ab, wog nur noch 44 kg meine Lehrer und Mitschüler hielten mich für Magersüchtig, das war ich vielleicht auch ?! Aus Protest habe ich angefangen viel in der Öffentlichkeit zu essen, wollte erbrechen aber ich verbat es mir.. Nachts machte ich weiter Gymnastikübungen, ging weiterhin regelmäßig laufen aber ich nam trotzdem zu.. Alle sagten mir, dass ich gut aussehe, dass ich endlich wieder etwas auf den Rippen hätte für mich beudeutet das: ICH BIN WIEDER FETT!!
In den Sommerferien vorletzten Jahres (2009) hatte ich dann ein Erlebnis: Ich wurde fast vergewaltigt.. Ich kam vom Reitunterricht (den ich jetzt aufgegeben habe) und musste durch ein kleines Waldstück fahren. Da stand ein Autofahrer mit einer Karte auf der Motorhaube. Er sprach mich an, ob ich nicht den Weg zu der Stadt xy kennen würde, ich wollte ihm den Weg erklären, aber als ich mich über die Karte beugte berührte er 'zufällig' meinen Busen.. Ich hatte ein ungutes gefühl, hörte nicht darauf, denn meinem Gefühl konnte ich in solchen Situationen nie vertrauen. Als er meinen A**** anfasste wurd es mir aber zu bund ich wollte gehen. Er hielt meinen Arm fest, drückte oder kniff (keine Ahnung) vor Schmerz ging ich zu Boden. Ich war ihn am anflehen mich bitte gehen zu lassen aber er sagte du hast mir nicht weitergeholfen, darum müsse ich ihm eine entschädigung liefern, ich fing an zu weinen. Er schubst mich nach hinten ich falle in den Graben (ein kleiner Bach fliest da nur nicht im Sommer, darum Graben) er auf mich drauf ich weinte sagte 'bitte nicht' immer wieder aber er machte trotzdem weiter, seine Hand brannte auf meiner Haut, sein Mund pulsierte über meinen Körper, ich spürte jede kleinste Bewegung von ihm. Ich war gelämt, wehrte mich nicht aber bat ihn aufzuhören. Er hatte sich zu meiner Hose vorgearbeitet, öffnete sie aber weiter kam er nicht. Ein Traktor näherte sich, er bekam Panik und verschwand. Ich lag da lange zeit zusammengerollt, weinent. Kam nach Hause, spürte immernoch seine Berührungen, scheuerte meine Haut rot, spürte ihn immernoch. Blutete stellenweise, fühlte ihn immernoch, tagelang. In meinen Träumen verfolgt er mich (heute noch). Hab es nie erzählt. Aufgeschrieben im Tagebuch, verarbeitet in meinen Gedichten.. aber nie vergessen.
Ich habe Angst vor Berührungen, Angst vor Nähe. Möchte keine Beziehung eingehen, darum hatte ich noch keine.
Ich habe viele Ängste
Ich wollte es schaffen, aber ich hatte Angst große Angst!
Angst davor, das die anderen Enttäuscht sind
Angst davor, das ich es nicht schaffe und wieder versage und das alles nur schlimmer macht...
Angst davor, dass die mich nicht verstehen...
Darum habe ich es allein gemacht, ohne Hilfe. Es wundert mich bis heute, dass niemand auch nur ansatzweise etwas mitbekommen hatt: Nicht die Selbstverletzungen, meine Suizidgedanken oder die Bulimie NICHTS.
Ich hielt/halte es wieder für ein Zeichen, dass ich wertlos bin.
Hilfe gesucht hab ich mir nie wirklich... ich bin zwar in svz im Austausch mit vielen Gleichgesinnten, aber ich hab mir in svz auch nie wirklich Hilfe gesucht... ich habe immer den anderen geholfen so viele sagen 'hey, du schaffst das, wenn nicht du wer dann' und das, weil ich viele in ne thera gebracht habe, viele vom selbstmord abgehalten hab und viele magersüchtige dazu wenigstens etwas zu essen, viele die unter SVV leiden sich weniger zu schneiden... das ich aber nicht so stark bin wie ich anderen Stärke beibringe sieht niemand!
Ich habe immer von eigenen Erfahrungen gesprochen, wusste was sie brauchen: Jemanden zum reden, jemand der zuhört, versteht und berät aber nicht urteilt. Jemand der nicht kritisiert, wenn man wieder dem Drang nachgibt sodern sagt 'es wird besser, nächstes mal schaffst du es'
Ich wünsche mir, dass ich jemanden Finde der mal meine momentanen Stimmungsschwankungen außer acht lässt: Ich bin ein sehr geduldiger Mensch aber manchmal habe ich keine Kontrolle über meine Gefühle, dann kann ich richtig ausflippen, Stunden durchheulen und dabei in ein tiefes Loch fallen.
Dann habe ich zu nichts lust und fühle mich innerlich leer. Diese innere Leere habe ich schon immer gehabt.. Und ich habe versucht sie verschwinden zu lassen: Ganz früher (Grundschule) durch meine Agressivität, dann durchs schneiden bzw, schlagen, dann durchs essen (Und entleeren) und jetzt hab ich nichts.
Ich dachte immer, dass ich selbst schuld bin. Dass man einen Menschen wie mich nicht mögen kann und ich wertlos bin.
Ich bin da um anderen zu helfen, aber sollte mich selbst vergessen, aber das kann ich nicht.
Ich liege Nächtelang wach, grübel und denke nach. Über mich, mein Leben, alle anderen. Und auch meine Vergangenheit.
Ich schlafe nicht gerne, denn wenn ich es tue, dann habe ich Alpträume.
Mehr als 4 Stunden schlafe ich nie. Und wenn doch, dann habe ich Schlaftabletten genommen (Die ich nicht mehr nehme, da ich abhängig geworden bin und das nicht möchte).
Jetzt schlucke ich Koffeintabletten, damit ich die Schule überstehe.
Meine Lehrer kriegen natürlich auch mit, dass etwas nicht stimmt und die sind ja auch alle total lieb, aber ich sage immer ich hab nichts.
Ich meine, Ich habe jetzt so viel Alleine durchgestanden, dass ich dass jetzt auch packe.
Mein Mathelehrer sagte mal, ich solle zu ner Psychologin gehen.
Meine Deutschlehrerin, der ich nur von meiner Prüfungsangst erzählt habe, sagt das selbe.
Und meine Englischlehrerin, die auch die Geschichte mit meinen Eltern kennt, sagt das auch.
Und ich denke dann nur, wenn ihr wüsstet was ich schon durchgemacht hab, dann müsst ihr zum Psychologen oder was?
Ich kann das dann nicht nachvollziehen. Auch meine Freunde sagen: Du bist immer für jeden da aber dir darf man nie helfen.
Und so ist es ja auch..
Na ja der dank dafür, dass ich so vielen Menschen geholfen hab war, dass SVZ mich durchgehend gelöscht hat! 12 Mal glaub ich schon.
Vor 3 Monaten rief mich ein Mädchen an, das ich über svz kennengelernt hab. Sie sagte mir, dass sie sich verabschieden möchte, weil ich der einzige Mensch bin, den sie mag und dem sie vertrauen kann...
Sie sagte, dass sie auf der anderen Seite des Brückengeländers steht und nur auf wiedersehen sagen wollte. Sie weinte doch dann fing sie an zu lachen und sagte im Tod wird es keine Schmerzen mehr geben.
Ich redete auf sie ein und erinnerte sie an alles schöne was sie mir erzählt hatte und wieder fing sie an zu weinen. Und ich redete weiter, fand die richtigen Worte ohne nachzudenken...
Sie stieg von der Brücke ist jetzt zu ner Berarungsstelle gegangen...
Das hat mich so sehr an mich erinnert..
Jetzt habe ich mich einfach entschlossen mal jemandem von meiner Geschichte zu erzählen, ich bekomme gerade Zweifel, ob das richtig ist aber ich hab jetzt so viel geschrieben
Und ich finde das alles sehr unübersichtlich^^ Darum mal eine Zeittafel:
Vor meiner Geburt, kleinkindalter: Zu Großeltern gekommen, wiel Vater kein Interesse, gewalttätig und Mutter abgehauen.
Grundschule: 1+2. Klasse beliebt, dann erfahren dass meine Großeltern nicht meine Eltern sind /(von meiner Mutter)
Grundschule: Ab 3. Klasse: agressiv, keine Freunde
Gymnasium: Beliebt, gute Schülerin
Gymnasium: Blinddarmdurchbruch empfehlung für realschule
Realschule: Gute Schülerin, Mobbing
Realschule: Starkes Mobbing, schlechtere Schülerin, Selbstverletzung und Suizidgedanken
Realschule: halbes Jahr Bulimie, (SVV vorbei)
Neue Realschule: halbes Jahr Bulimie, beliebt, gute Schülerin, Magersucht?
Neue Realschule: (Bulimie vorbei), depressionen, in SVZ Hilfe suchen (Via 2. Account), versuchte Vergewaltigung
Jetzt: spielen dass es mit 'gut' geht, FAs sehr zugenommen. Manchmal wieder Bulimiephasen, Hungerphasen
Ich möchte dass das alles aufhört, ich möchte niemanden mehr mit unkontrollierten Wutatacken vergraulen oder durch Heulkrämpfe als Heulsuse gelten.
Ich möchte nicht mehr bei allem was ich tue denken, dass ich zu schlecht dafür bin. Ich möchte nicht mehr bei jedem Blick bei jedem Wort, ob es an mich gerichtet war oder nicht, denken, dass es an mich gerichtet war.
Möchte alles nicht mehr als Bestätigung meiner Wertlosigkeit empfinden.
Ich möchte keine Panikatacken mehr kriegen in engen Räumen oder wenn mir ein Mensch zu nahe kommt.
Ich möchte dass diese innere Leere verschwindet, die ich versuche seit Jahren zu füllen.
Ich möchte geliebt werden, aber gleichzeitig soll mir keiner zu nahe kommen, damit ich ihn nicht verletzte oder ich ihn nicht verletzten kann, wie es immer der Fall ist.
Ich möchte denn Drang zum schneiden verlieren (den ich leider immernoch habe und wo es mir eine verdammte Kraft kostet immer dagegen anzukämpfen! Besonders wenn ich allleine bin) Ich möchte nicht alleine sein, dann kommt wieder die Angst!!!
Ich möchte mal wieder schlafen können, die Schule ohne Koffeintabletten bestehen!
Ich möchte keine Prüfungsangst mehr haben und möchte meine Lehrer nicht mehr verletzten. Sie wollen mir helfen und ich stoße ihnen vor den Kopf!! Aber ich weiß was passiert wenn ich mich ihnen gegenüber öffne, dann erwarte ich wieder zu viel und wenn sie meinen Erwartungen nicht gerecht werden, dann fange ich an sie zu hassen.. ich kann nichts dafür WIRKLICH!!
Ich möchte nicht mehr so sein wie ich bin, aber ich weiß nicht wer ich bin. Kann ich dann überhaupt jemand sein??
Ich möchte nicht mehr durch mein Leben gehen, wie in einem Film. Es ist so irreal so unwirklich. manchmal sitze ich wie in einer Käseglocke und um mich herum geschieht alles in zeitlupe, dann verschwimmt alles und ich höre nichts mehr. Dann bekomme ich Angst, große Angst denn dann geschieht es immer: Dann erlebe ich sie viel wieder und wieder, alle schlimmen Situationen in meinem Leben.. Kann nichts dagegen tuen, damals hab ich mich dann selbst verletzt, doch jetzt muss ich es geschehen lassen! Es ist furchtbar.
Ich möchte nicht mehr weinen, dann meine Tränen haben für andere schon längst die Bedeutung verloren, bin ja immer am rumheulen.
Ich möchte kein Essen mehr in mich hineinstopfen, denn dann will ich wieder erbrechen. Und dann sage ich mir wie gierig ich doch bin.
Ja, ich bin gierig. Ich möchte nicht gierig sein. Lieber Magersüchtig als gierig und kotzen.
Hab die letzten Tage wieder gehungert, weil ich zugenommen hab.. das macht mich fertig und wenn ich sowas sage, meinen alle ich hab einen knall. Sie sagen die Bohnenstange will abnehmen..
Sie belügen mich, dessen bin ich mir sicher. Sie wissen nicht, dass ich mich entscheiden MUSS zwischen dem Hungern und dem kotzen..
Aber ich bin im mom so stabil, dass ich keine Suizidgedanken mehr habe und ich denke, das ist ein großer Fortschritt ;-)
Danke, dass ihr mir zugehört habt.
Mein Leben lang hatte ich mehr oder weniger große Probleme: In der 1. und 2. Klasse war ich noch sehr beliebt bei all meinen Mitschülern. Anfang des dritten Schuljahrs wurde ich ihnen gegenüber sehr agressiv. Woran das lag weis ich nicht genau: Ich lebe bei meinen Großeltern und meine Mutter (die ich bis dahin für meine Tante hielt sagte mir, ich sei ihre Tochter und meine Großeltern hätten mich ihr weggenommen) ich verlor jeglichen Halt, aber ob es daran lag KA jedenfalls wurde ich von meinen Mitschüler/innen ausgegrenzt und gehänselt.
Nach der Grundschule kam ich auf das schwerste Gymnasium in der Stadt und fühlte mich superwohl, fand schnell Freunde und schrieb gute Noten. Aber irgentwann konnte ich mich nicht mehr konzentrieren und mir wurd ständig schlecht in der Schule. Das ging ein Jahr so und ich würd immer schlechter... Nach dem Jahr wusste ich dann was es war: eine schwere Blinddarmentzündung.
nach einem Blinddarmdurchbruch kam ich dann 1 Monat lang ins Krankenhaus.
Meine Lehrer empfahlen mir auf die Realschule zu gehen und dort die Klasse noch mal zu wiederholen, da ich sehr schlecht geworden war. Das tat ich auch, doch die Schule war natürlich viel zu leicht für mich. Ich schrieb nur gute Noten und war der Liebling aller Lehrer: das waren aber auch die einzigen die mich mochten... in der Klasse hab ich mich nie intrigieren können! Die waren alle assozial, konnten kein richtiges Deutsch und waren kein Stück intelligent. Ich wurde gemobbt, fertiggemacht und verprügelt bis ich weinend am boden lag... Ich könnte viele Geschichten darüber erzählen aber das würde zu lange dauern! Angefangen hat es bei geklauten Hausaufgaben über schimmlige Brote in der Tasche bis hin zu den eben erwähnten Prügeleien.
Ich wollte so gern dazugehören aber es war zu spät! Ich schrieb absichtlich schlechte Noten und so ein Quatsch nur damit sie mit diesen Qualen aufhören.
Lehrer und meine Großelternltern haben nichts mitgekriegt und erzählen konnte ich es ihnen auch nicht. Sie wissen es bis heute nicht. (auch wenn sie immer sagen ich wäre Gemobbt worden, sie wissen NICHTS) Na ja die schechten Noten brachten mich auch nicht weiter und das ganze gab auch noch Stress zu Hause. Wenn es nach meinen Großeltern geht muss ich nur einsen schreiben dann abi machen und studieren... all das was meine Mutter nicht erreicht hat.
Ich bringe eine eins nach Hause: Schön.
Ich bringe eine zwei nach Hause: geht besser ne!
Ich bringe eine drei nach Hause: muss mir ne Standpauke anhören... eine drei ist mittelmaß! also nicht gut genug!
Bei ner 4 trau ich mich nicht nach Hause: könnt euch denken warum!
Und mit ner 5 oder 6 brauch ich nicht zu kommen!
Mein Zeignis: Durchschnitt 1,5 Aussage: die drei in Erdkunde ist natürlich Sch***e!
Na ja vor 1,5 Jahren hab ich dank meinen super Zeugnisses die Schule wechseln können und bin jetzt auf einer privaten Realschule.
Dort ist es super ich hab viele Freunde die Lehrer kommen gut mit mir aus und ich schreib gute Noten aber wie das Schicksal es will macht wieder etwas meine heile Welt kaputt:
Es stand das Gespräch über meine Vergangenheit an: Warum ich mein Leben lang bei meinen Großeltern lebe:
Mein Vater wollte mich damals nicht haben und hat meine Mutter und mich schlecht behandelt...(Ich weiß nicht genau was vorgefallen ist nur dass es mit Gewalt zu tun hat) ER ist sogar 2 mal vor Gericht gegangen und meinte ich wäre nicht seine Tochter und so. Meine Großeltern haben mich und meine Mutter (damals 17) von diesem Typen weg. Seitdem hab ich bis vor etwa einem Jahr NICHTS gehört ( nicht mal zum Geburtstag oder zu Weihnachten) danach meinte er so zu Jugendamt das er mich kennenlernen will usw. aber ich wollte das nicht! Um so einen Typen kennen lernen zu wollen muss schon einiges passieren!!!
Meine Mutter hat schon immer ales kaputt gemacht: schlechte Schülerin: intelligent aber faul. Von der Privatschule wo ich jetzt drauf bin geflogen und auf die Hauptschule gekommen. Anschließend ist sie ohne Schulabschluss abgegangen.. In meinem Alter ist sie oft von zu Hause ausgerissen. Mit 17 hat sie mich zur Welt gebracht und ist zu meinen Großeltern gegangen sagte: 'Ach ich will ein toller Mensch werden! meinen Schulabschluss nachmachen, bla bla..' Mich nach ein paar Wochen aber allein lassen und 5 Jahre nicht auffindbar sein! Da ich ihr sehr Ähnlich sehe und TEILWEISE einen ähnlichen Carakter habe wie sie werde ich oft mit ihr verglichen! Das belastet mich sehr denn ich bin nicht so wie sie!!!!!!!!!!!!!
Egal was ich zu Hause mache es ist alles falsch oder nicht gut genug!
Seit ich das weis gebe ich mir an allem was passiert die Schluld, weil bei der Sache unsere Familie zerbrochen ist! Ich bin immer die die für alle da ist und sich all Probleme anhört und immer glücklich ist! Keiner merkt wie ich leide. Mir fällt es schwer anderen zu vertrauen weil ich so oft verletzt wurde! Durch den Leistungsdruck hab ich Prüfungsangst gekriegt,Verlusstangst hatte ich schon länger!
Vor 2,5 Jahren wollte ich mich umbringen, die Gedanken sind öfter noch da, aber ich habe mich für das Leben entschieden..
Damals stand ich auf der Brücke, davor hatte ich mich mal wieder geschnitten (Auch das tue ich nicht mehr, ich bin selbst davon losgekommen.. Etwa 2 Monate habe ich mich mit einer Klinge selbst verletzt, doch aus Angst, dass man die Narben sieht habe ich damit aufgehört. Immer wenn ich den Drang hatte zu schneiden schlug ich mit dem Kopf oder das Schienbeinen vor den Badewannenrand oder andere Gegenstände, aber auch das habe ich mir verboten und halte mich schon so gut es geht dadran)
Ich stand da oben und weinte, ich war bitterlich am weinen. Vor meinen Augen spielte sich ein Film ab: Ich hörte all die Beleidigungen, spürte die Qualen und eins wusste ich: Im Tod wird alles anders sein. Ich sehnte mich so sehr danach: Ich hatte ja niemanden. Zu Hause gab es Stress wegen meiner Noten, in der Schule wurd ich gomobbt und niemand merkte wie sehr ich leide.. Ein Fuß verließ den Brückenrand. Doch dann ein Bild, ein schönes Bild: Mein Pflegepony! Ich weiß, dass klingt lächerlich aber es hat mir durch alle Tiefphasen geholfen und es konnte mich verstehen!! Es war immer für mich da und ich wollte es verlassen? Und dann kam ich ins nachdenken und entschied mich für das Leben.
Ich wollte es allen zeigen, hab mich in er schule angestrengt und die schule gewechselt (siehe oben)
Doch dabei habe ich wieder Mist gebaut (wie könnte es anders sein).
Ich habe nicht mehr über den Tod nachgedacht und mich nicht mehr geschnitten oder geschlagen, ich wollte neu anfangen, aber die Worte meiner Mitschüler nahm ich mir immernoch zu Herzen (Das war jetzt noch auf meiner alten Schule). Ich bin zu sensibel um soetwas an mir abprallen zu lassen.
Ich war damals etwas pummelig und ich dachte wenn ich etwas abspecke werde ich mich wohler und besser fühlen und die anderen können aufhören zu reden.. Aber ich gehöre zu den Frustessern und da habe ich angefangen mir den Finger in den Hals zu stecken. Ich habe gefastet, dann kam eine Fressatacke in denen ich die ganze Vorratskammer leergegessen habe. Ich hatte so einen Hunger, mein ganzer körper gierte nach dem essen, das ich mir verboten hatte und dann hab ich es getan und die Kontrolle verloren.
Ich habe gefressen ohne zu kauen, ohne zu schmecken.. all das was ich mir verboten hatte und dann wurd ich schlagartig satt. Mein Magen tat weh ich war am schwitzen und zittern, manchmal habe ich es nur so gerade aufs Klo geschafft, manchmal war es nciht so schlimm und manchmal bin ich auch nur nach dem normalen Essen 'reinmachen' gegangen.
Es ist komisch: Erst isst man ohne zu merken was man tut, dann kommt das schlechte Gewissen und man geht sich entleeren und dann geht es einem gut und man fühlt sich besser. Aber trotzdem schämt man sich für das was man tut, weil man es nicht kontolieren kann, weil man wiederwertiges tut..
Nach einem Jahr habe ich das erste mal fast nur Blut erbrochen, da war für mich klar ich muss aufhören und habe versucht 'normal zu essen'. Das war vor einem Jahr.
Und ich hatte es geschafft, ich zählte zwar noch kalorienen und lag an der Grenze zum Untergewicht, aber ich aß kontrolliert und erbrach nicht mehr.
Es war hart, aber ich habe es ALLEINE geschafft. Und kein Frustessen mehr 😉
Doch da bekam ich Angst in der Öffentlichkeit zu essen, Angst vor dem Essen selbst. Angst, dass ich wieder die Kontrolle verliere, kotze obwohl ich es mir verboten habe.
Also hörte ich auf zu essen.
Ich nam schnell ab, wog nur noch 44 kg meine Lehrer und Mitschüler hielten mich für Magersüchtig, das war ich vielleicht auch ?! Aus Protest habe ich angefangen viel in der Öffentlichkeit zu essen, wollte erbrechen aber ich verbat es mir.. Nachts machte ich weiter Gymnastikübungen, ging weiterhin regelmäßig laufen aber ich nam trotzdem zu.. Alle sagten mir, dass ich gut aussehe, dass ich endlich wieder etwas auf den Rippen hätte für mich beudeutet das: ICH BIN WIEDER FETT!!
In den Sommerferien vorletzten Jahres (2009) hatte ich dann ein Erlebnis: Ich wurde fast vergewaltigt.. Ich kam vom Reitunterricht (den ich jetzt aufgegeben habe) und musste durch ein kleines Waldstück fahren. Da stand ein Autofahrer mit einer Karte auf der Motorhaube. Er sprach mich an, ob ich nicht den Weg zu der Stadt xy kennen würde, ich wollte ihm den Weg erklären, aber als ich mich über die Karte beugte berührte er 'zufällig' meinen Busen.. Ich hatte ein ungutes gefühl, hörte nicht darauf, denn meinem Gefühl konnte ich in solchen Situationen nie vertrauen. Als er meinen A**** anfasste wurd es mir aber zu bund ich wollte gehen. Er hielt meinen Arm fest, drückte oder kniff (keine Ahnung) vor Schmerz ging ich zu Boden. Ich war ihn am anflehen mich bitte gehen zu lassen aber er sagte du hast mir nicht weitergeholfen, darum müsse ich ihm eine entschädigung liefern, ich fing an zu weinen. Er schubst mich nach hinten ich falle in den Graben (ein kleiner Bach fliest da nur nicht im Sommer, darum Graben) er auf mich drauf ich weinte sagte 'bitte nicht' immer wieder aber er machte trotzdem weiter, seine Hand brannte auf meiner Haut, sein Mund pulsierte über meinen Körper, ich spürte jede kleinste Bewegung von ihm. Ich war gelämt, wehrte mich nicht aber bat ihn aufzuhören. Er hatte sich zu meiner Hose vorgearbeitet, öffnete sie aber weiter kam er nicht. Ein Traktor näherte sich, er bekam Panik und verschwand. Ich lag da lange zeit zusammengerollt, weinent. Kam nach Hause, spürte immernoch seine Berührungen, scheuerte meine Haut rot, spürte ihn immernoch. Blutete stellenweise, fühlte ihn immernoch, tagelang. In meinen Träumen verfolgt er mich (heute noch). Hab es nie erzählt. Aufgeschrieben im Tagebuch, verarbeitet in meinen Gedichten.. aber nie vergessen.
Ich habe Angst vor Berührungen, Angst vor Nähe. Möchte keine Beziehung eingehen, darum hatte ich noch keine.
Ich habe viele Ängste
Ich wollte es schaffen, aber ich hatte Angst große Angst!
Angst davor, das die anderen Enttäuscht sind
Angst davor, das ich es nicht schaffe und wieder versage und das alles nur schlimmer macht...
Angst davor, dass die mich nicht verstehen...
Darum habe ich es allein gemacht, ohne Hilfe. Es wundert mich bis heute, dass niemand auch nur ansatzweise etwas mitbekommen hatt: Nicht die Selbstverletzungen, meine Suizidgedanken oder die Bulimie NICHTS.
Ich hielt/halte es wieder für ein Zeichen, dass ich wertlos bin.
Hilfe gesucht hab ich mir nie wirklich... ich bin zwar in svz im Austausch mit vielen Gleichgesinnten, aber ich hab mir in svz auch nie wirklich Hilfe gesucht... ich habe immer den anderen geholfen so viele sagen 'hey, du schaffst das, wenn nicht du wer dann' und das, weil ich viele in ne thera gebracht habe, viele vom selbstmord abgehalten hab und viele magersüchtige dazu wenigstens etwas zu essen, viele die unter SVV leiden sich weniger zu schneiden... das ich aber nicht so stark bin wie ich anderen Stärke beibringe sieht niemand!
Ich habe immer von eigenen Erfahrungen gesprochen, wusste was sie brauchen: Jemanden zum reden, jemand der zuhört, versteht und berät aber nicht urteilt. Jemand der nicht kritisiert, wenn man wieder dem Drang nachgibt sodern sagt 'es wird besser, nächstes mal schaffst du es'
Ich wünsche mir, dass ich jemanden Finde der mal meine momentanen Stimmungsschwankungen außer acht lässt: Ich bin ein sehr geduldiger Mensch aber manchmal habe ich keine Kontrolle über meine Gefühle, dann kann ich richtig ausflippen, Stunden durchheulen und dabei in ein tiefes Loch fallen.
Dann habe ich zu nichts lust und fühle mich innerlich leer. Diese innere Leere habe ich schon immer gehabt.. Und ich habe versucht sie verschwinden zu lassen: Ganz früher (Grundschule) durch meine Agressivität, dann durchs schneiden bzw, schlagen, dann durchs essen (Und entleeren) und jetzt hab ich nichts.
Ich dachte immer, dass ich selbst schuld bin. Dass man einen Menschen wie mich nicht mögen kann und ich wertlos bin.
Ich bin da um anderen zu helfen, aber sollte mich selbst vergessen, aber das kann ich nicht.
Ich liege Nächtelang wach, grübel und denke nach. Über mich, mein Leben, alle anderen. Und auch meine Vergangenheit.
Ich schlafe nicht gerne, denn wenn ich es tue, dann habe ich Alpträume.
Mehr als 4 Stunden schlafe ich nie. Und wenn doch, dann habe ich Schlaftabletten genommen (Die ich nicht mehr nehme, da ich abhängig geworden bin und das nicht möchte).
Jetzt schlucke ich Koffeintabletten, damit ich die Schule überstehe.
Meine Lehrer kriegen natürlich auch mit, dass etwas nicht stimmt und die sind ja auch alle total lieb, aber ich sage immer ich hab nichts.
Ich meine, Ich habe jetzt so viel Alleine durchgestanden, dass ich dass jetzt auch packe.
Mein Mathelehrer sagte mal, ich solle zu ner Psychologin gehen.
Meine Deutschlehrerin, der ich nur von meiner Prüfungsangst erzählt habe, sagt das selbe.
Und meine Englischlehrerin, die auch die Geschichte mit meinen Eltern kennt, sagt das auch.
Und ich denke dann nur, wenn ihr wüsstet was ich schon durchgemacht hab, dann müsst ihr zum Psychologen oder was?
Ich kann das dann nicht nachvollziehen. Auch meine Freunde sagen: Du bist immer für jeden da aber dir darf man nie helfen.
Und so ist es ja auch..
Na ja der dank dafür, dass ich so vielen Menschen geholfen hab war, dass SVZ mich durchgehend gelöscht hat! 12 Mal glaub ich schon.
Vor 3 Monaten rief mich ein Mädchen an, das ich über svz kennengelernt hab. Sie sagte mir, dass sie sich verabschieden möchte, weil ich der einzige Mensch bin, den sie mag und dem sie vertrauen kann...
Sie sagte, dass sie auf der anderen Seite des Brückengeländers steht und nur auf wiedersehen sagen wollte. Sie weinte doch dann fing sie an zu lachen und sagte im Tod wird es keine Schmerzen mehr geben.
Ich redete auf sie ein und erinnerte sie an alles schöne was sie mir erzählt hatte und wieder fing sie an zu weinen. Und ich redete weiter, fand die richtigen Worte ohne nachzudenken...
Sie stieg von der Brücke ist jetzt zu ner Berarungsstelle gegangen...
Das hat mich so sehr an mich erinnert..
Jetzt habe ich mich einfach entschlossen mal jemandem von meiner Geschichte zu erzählen, ich bekomme gerade Zweifel, ob das richtig ist aber ich hab jetzt so viel geschrieben
Und ich finde das alles sehr unübersichtlich^^ Darum mal eine Zeittafel:
Vor meiner Geburt, kleinkindalter: Zu Großeltern gekommen, wiel Vater kein Interesse, gewalttätig und Mutter abgehauen.
Grundschule: 1+2. Klasse beliebt, dann erfahren dass meine Großeltern nicht meine Eltern sind /(von meiner Mutter)
Grundschule: Ab 3. Klasse: agressiv, keine Freunde
Gymnasium: Beliebt, gute Schülerin
Gymnasium: Blinddarmdurchbruch empfehlung für realschule
Realschule: Gute Schülerin, Mobbing
Realschule: Starkes Mobbing, schlechtere Schülerin, Selbstverletzung und Suizidgedanken
Realschule: halbes Jahr Bulimie, (SVV vorbei)
Neue Realschule: halbes Jahr Bulimie, beliebt, gute Schülerin, Magersucht?
Neue Realschule: (Bulimie vorbei), depressionen, in SVZ Hilfe suchen (Via 2. Account), versuchte Vergewaltigung
Jetzt: spielen dass es mit 'gut' geht, FAs sehr zugenommen. Manchmal wieder Bulimiephasen, Hungerphasen
Ich möchte dass das alles aufhört, ich möchte niemanden mehr mit unkontrollierten Wutatacken vergraulen oder durch Heulkrämpfe als Heulsuse gelten.
Ich möchte nicht mehr bei allem was ich tue denken, dass ich zu schlecht dafür bin. Ich möchte nicht mehr bei jedem Blick bei jedem Wort, ob es an mich gerichtet war oder nicht, denken, dass es an mich gerichtet war.
Möchte alles nicht mehr als Bestätigung meiner Wertlosigkeit empfinden.
Ich möchte keine Panikatacken mehr kriegen in engen Räumen oder wenn mir ein Mensch zu nahe kommt.
Ich möchte dass diese innere Leere verschwindet, die ich versuche seit Jahren zu füllen.
Ich möchte geliebt werden, aber gleichzeitig soll mir keiner zu nahe kommen, damit ich ihn nicht verletzte oder ich ihn nicht verletzten kann, wie es immer der Fall ist.
Ich möchte denn Drang zum schneiden verlieren (den ich leider immernoch habe und wo es mir eine verdammte Kraft kostet immer dagegen anzukämpfen! Besonders wenn ich allleine bin) Ich möchte nicht alleine sein, dann kommt wieder die Angst!!!
Ich möchte mal wieder schlafen können, die Schule ohne Koffeintabletten bestehen!
Ich möchte keine Prüfungsangst mehr haben und möchte meine Lehrer nicht mehr verletzten. Sie wollen mir helfen und ich stoße ihnen vor den Kopf!! Aber ich weiß was passiert wenn ich mich ihnen gegenüber öffne, dann erwarte ich wieder zu viel und wenn sie meinen Erwartungen nicht gerecht werden, dann fange ich an sie zu hassen.. ich kann nichts dafür WIRKLICH!!
Ich möchte nicht mehr so sein wie ich bin, aber ich weiß nicht wer ich bin. Kann ich dann überhaupt jemand sein??
Ich möchte nicht mehr durch mein Leben gehen, wie in einem Film. Es ist so irreal so unwirklich. manchmal sitze ich wie in einer Käseglocke und um mich herum geschieht alles in zeitlupe, dann verschwimmt alles und ich höre nichts mehr. Dann bekomme ich Angst, große Angst denn dann geschieht es immer: Dann erlebe ich sie viel wieder und wieder, alle schlimmen Situationen in meinem Leben.. Kann nichts dagegen tuen, damals hab ich mich dann selbst verletzt, doch jetzt muss ich es geschehen lassen! Es ist furchtbar.
Ich möchte nicht mehr weinen, dann meine Tränen haben für andere schon längst die Bedeutung verloren, bin ja immer am rumheulen.
Ich möchte kein Essen mehr in mich hineinstopfen, denn dann will ich wieder erbrechen. Und dann sage ich mir wie gierig ich doch bin.
Ja, ich bin gierig. Ich möchte nicht gierig sein. Lieber Magersüchtig als gierig und kotzen.
Hab die letzten Tage wieder gehungert, weil ich zugenommen hab.. das macht mich fertig und wenn ich sowas sage, meinen alle ich hab einen knall. Sie sagen die Bohnenstange will abnehmen..
Sie belügen mich, dessen bin ich mir sicher. Sie wissen nicht, dass ich mich entscheiden MUSS zwischen dem Hungern und dem kotzen..
Aber ich bin im mom so stabil, dass ich keine Suizidgedanken mehr habe und ich denke, das ist ein großer Fortschritt ;-)
Danke, dass ihr mir zugehört habt.