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Am Ende

  • Starter*in Starter*in Rose84
  • Datum Start Datum Start
R

Rose84

Gast
Ich kann einfach nicht mehr.
Ich habe schon oft überlegt ob der Tod der bessere Weg ist, habe es auch schon mehrfach versucht, doch die Überwindung war bisher immer zu groß.
Ich glaubte solange an das Gute, das es irgendwann einmal kommt, doch immer wieder werde ich vom Gegenteil überzeugt, für mich ist diese Welt schlecht geworden sehr schlecht.
Schon einmal wollte ich gehen, neu anfangen und so, doch dann kam das berufliche mir in den Weg.
Nun werde ich wohl im Sommer gehen, in ein neues Land.
Doch ich frage mich immer wieder ob das die Lösung ist, wenn ich hier nicht glücklich werden kann, warum dann woanders.
Es gab einen Menschen der hat mir das Leben etwas erträglicher gemacht, hat mich mehrmals von meinen Vorhaben abgehalten, doch diesen Menschen gibt es nicht mehr.
Ich habe keinen Halt mehr und auch keinen Menschen mehr dem mein Leben interessieren könnte, bin völlig alleine.
Warum ich es noch nicht getan habe?, ich pack es irgendwie nicht.
Ich will mir keinen Mut sammeln, ich will einen Weg finden.
Habe schon oft versucht meine ANgst zu überwinden und zum Arzt zu gehen, doch ich habe es noch nicht weit genug geschafft, ich ziehe immer wieder den Schwanz ein.
Ich habe keine Angst vor dem Tod, im Gegenteil ich habe Angst vor dem Leben und was noch kommt.
Ich bin innerlich schon zerstört, vielleicht sogar schon Tod.
Ich finde keine Lösung keinen Ausweg.
Wenn es so weiter geht, dann kann ich irgendwann nicht mehr und tue das was ich eigentlich nicht will.
Es wären nur ein paar Sekunden, dann wäre ich frei.
Ich versuche immer wieder mir selber zu helfen, doch irgendwie immer falsch.
Ich will raus aus dieser Phase, ich möchte einfach nur leben und vielleicht irgendwann einmal etwas glücklich sein.
 

Hallo Rose84,

schau mal hier: Am Ende. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Bist Du sicher das Du dann frei wärst?
Halt? Du hast keinen Halt?
Du solltest Dein Halt sein, Du Dir selber,
Du solltest Dir selber soviel wert sein, das es einfach zu schade wäre, wenn es Dich nicht mehr gäbe und glaube mir, ich weiß wovon ich rede,
dann vergeht Dein Wunsch, von dieser Welt zu gehen.
Stecke Dir Ziele, trink einen großen Schluck NONI und mach weiter.

Aufgeben ist keine Obtion...

...lieben Gruß
Charlyz
 
Hallo Charlyz
Ich weiß nicht ob ich frei wäre, doch wäre ich nicht mehr hier.
Diese Welt hat nichts mehr übrig für mich.
Ich versuche mir Halt zu geben doch es funktioniert nicht weil ich mir einfach nicht mehr wichtig bin.
All die Ziele die ich mir vor AUgen hielt habe ich nie erreicht.
Ich will nicht in Mitleid zerfließen.
Doch bin ich zu der Ansicht gekommen, das ich nichts mehr wert bin.
Weiter machen ist leicht gesagt,
weißt du im Momemt lebe ich nicht mehr ich wache nur auf gehe arbeiten und gehe wieder ins Bett, mein Leben ist wie im Trance, es gibt nichts was mich noch interessiert.
Ich möchte auch nicht aufgeben, doch finde ich diesen Weg einfach nicht, der weiter geht.
Danke dir trotzdem
MFG Rose84
 
Hast Du in einem anderen Thread schon etwas über Dich geschrieben? Hier ist nicht zu erkennen, was Dich konkret so verzweifeln lässt.
Du sagst, Du hast keines Deiner Ziele erreicht und fühlst Dich deshalb minderwertig.
Hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, ob es vielleicht die falschen Ziele waren?
Manchmal muss man durch eine Phase des absoluten Tiefs und Schmerzes hindurchgehen, bevor man die wirklichen Ziele seines Lebens findet. Vielleicht wird für die wirklichen Ziele ein Reifegrad erwartet, den Du noch nicht hast und den Du erwerben sollst, was aber nur durch ein vorübergehend schweres Schicksal möglich ist, weil man nur daran lernen kann.

Setz Dich doch einmal in aller Ruhe hin, gehe jede einzelne negative Episode in Deinem Leben in Gedanken nocheinmal durch und versuche herauszufinden, was es sein könnte, dass Dich diese negative Episode lehren wollte. Vielleicht findest Du selbst den roten Faden, der Dein bisheriges Leben durchläuft.

Wenn es Dir alleine nicht gelingt, dann sende mir eine E-mail, ich will versuchen, Dir dabei zu helfen, Deinen Zielen auf den Grund zu gehen.

Auf jeden Fall ist es ein besserer Weg, als dauernd über den frühzeitigen Abschluss Deines Lebens nachzudenken.
Der von mir gezeigte Weg hat zumindest gute Chancen und Aussichten für Dich.
Hab den Mut, und schau Dir die unangenehmen Seiten so nüchtern wie möglich ohne Wertung an, damit Du das Lernziel erkennst.

Ich wünsche Dir dabei viel Geduld, Kraft und Mut (denn es kann manchmal unangenehm sein, aber es lohnt sich)
Luiserl
 
Hallo Luiserl
Ich habe noch nichts konkretes über mich geschrieben dies möchte ich dann in dem Tagebuch hauptsächlich tun.
Ich denke nicht dass meine Ziele zu hoch oder so waren, ich hätte sie bewältigen können, ich denke dass ich einige dieser Ziele aus Angst nicht erreicht habe, die Angst zu versagen oder ähnliches.
Ich denke auch dass es inzwischen vielleicht auch einfach zu wichtig für mich geworden ist etwas zu erreichen und ich es vielleicht ein wenig erzwingen möchte.
Das mit in Ruhe hinsetzten habe ich schon versucht, doch da kam einiges nicht zum Vorschein, ich konnte einfach nicht daran denken und andere Dinge haben mir Angst gemacht, so dass ich es dann abbrach, da ich mir nicht sicher war wohin es führen könnte.
Mein Hauptziel ist es im Momemt einfach zu einem Thsychiater zu gehen, ich habe es so oft versucht doch nie richtig geschafft, ich habe einfach zu viel Angst.
Angst vor dem was kommen könnte, vielleicht wäre es etwas dass ich nicht will.
Ich hoffe jedoch dass ich irgendwie diese ANgst überwinden kann.
Ich versuche es sehr oft, doch immer wieder scheitere ich, wobei ich ganz genau weiß dass ich es brauche.
Es gibt noch viele weitere Ziele die ich erreichen möchte oder wollte, gut die Verganenheit ist vielleicht nicht mehr so wichtig doch sie erinnert mich an mein scheitern.
Sicher ist das Aufgeben keine Lösung, doch wenn man so oft scheitert verlässt einen die Kraft, man sieht keinen Sinn mehr zum kämpfen, wenn man dazu noch völlig alleine steht im Leben ist es noch schlimmer, es ist ja keiner da im Leben der einem wichtig ist, man lebt alleine und man versagt alleine.
Ich werde es trotzdem weiterhin versuchen, denn ich weiß nur wenn ich das Ziel erreiche kann mir geholfen werden.
LG Rose
 
Hallo Rose,

Mein Hauptziel ist es im Momemt einfach zu einem Thsychiater zu gehen, ich habe es so oft versucht doch nie richtig geschafft, ich habe einfach zu viel Angst.
du meinst gewiss Psychiater, denk' ich. Klar, wenn man noch nie damit zu tun hatte, weiß man nicht unbedingt, wie sich das schreibt...ich wollte dich nur darauf hinweisen, sonst suchst du im Telefonbuch ewig ;-)

Ein Psychiater ist übrigens etwas anderes als ein Psychologe. Ein Psychiater ist ein Arzt und der hat Medizin studiert. Ein Psychologe, oder genauer: psychologischer Psychotherapeut, hat dagegen Psychologie studiert. Der Psychiater betrachtet eine psychische Störung als Erkrankung des Körpers und behandelt demnach mit Medikamenten. Ein Psychotherapeut betrachtet eine psychische Störung als Erkrankung der Psyche und behandelt mittels Gesprächen, Rollenspiele, Gruppentherapien und ähnlichem. Aber beide Herangehensweisen sind wirksam und können auch kombiniert werden. Letztlich musst du das selbst herausfinden, was für dich am besten ist.

Zum Finden eines Psychologen habe ich schon mal etwas geschrieben: http://www.hilfeschrei.de/forum/upload/showthread.php?t=2924

Beim Psychiater ist es wie bei anderen Ärzten auch, man schildert seine Beschwerden, der Psychiater stellt noch einige Fragen, macht eine körperliche Untersuchung und verschreibt eventuell ein Medikament.
Viele psychische Probleme haben aber ihre Ursache in ungünstigen Denk- und Verhaltensweisen, die sich natürlich nicht ändern, indem man Tabletten schluckt. Es kann aber sein, dass z.B. bei starken Ängsten oder Depressionen der Patient gar nicht in der Lage ist, sein Verhalten zu ändern, so dass erst einmal diese Symptome medikamentös behandelt werden müssen, bevor man an den eigentlichen Ursachen arbeitet.

Ein Psychologe macht keine Gehirnwäsche oder so, vielmehr macht er sich ein umfassendes Bild von deiner aktuellen Lebenssituation und kann dir dann sagen, was du in deinem Leben ändern solltest, damit es dir wieder gut geht. Das heißt aber auch, dass dir kein Therapeut diese Arbeit abnehmen kann, nur du allein kannst an deinen Problemen arbeiten. Die Hilfe des Therapeuten besteht dann darin, dir die Zusammenhänge aufzuzeigen, die du aus deiner Sicht nicht erkennen kannst, die aber verhindern, dass du so leben kannst, wie du es gerne möchtest.

Mach dir keine Gedanken darum, dass du in einer Lage bist, in der du nicht mehr weiter weist. Das kann jedem anderen auch passieren. Ich würde sogar sagen, dass ruhig jeder mal zum Psychologen gehen sollte, denn wer kommt schon mit seinen ganzen Problemen allein zurecht?! Außer die Psychologen vielleicht...

Viele Grüße,
Jens
 
Hi ihr,

fast richtig was Jens sagte, es gibt ärztliche Psychotherapeuten, die das als Weiterbildung, oder als Facharzt nach der normalen Arztausbildung machen (ich schätze mal als Ärzte dürfen die auch verschreiben) und dann gibt es Psychologen und den Facharzt für Psychiatrie ("Psychiater",wovon letzterer auch verschreiben darf), und dann ist für beide zusätzlich eine dreijährige Ausbildung zum Psychotherapeuten möglich, "wodurch ein Psychologe den Titel des psychologischen Psychotherapeuten und der Psychiater den Titel Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie" erhält. (teilzitat wikipedia) Ich denke die Methoden die psychotherapeuten lernen, sind die gleichen, egal aus welcher richtung sie kommen. der FA für Psychiatrie und Psychotherapie, kann aber alles, fette Medikamente verschreiben und therapieren.

Gruß Max
 
sry wegen der Rechtschreibung
Also um ehrlich zu sein bin ich jetzt etwas irritiert.
Hat denn jemand vielelicht eine Idee was die besser Variante wäre, also hat jemand schon mal beide seiten getestet und kann sagen was im allgemeinen besser ist.
Zunächst denke ich werde ich zum Sozialpsychiatrischen Beratungsdienst gehen, um erst einmal so zu reden,w as überhaupt in Frage kommen könnte für mich, doch ob ich dazu den Mut haben werde.
Mein Grundproblem ist es einfach dass ich immer wieder weg renne, obwohl ich das nicht müßte, habe es zwar shon mal geschafft mir einen Termin zu holen, mehr aber auch nicht, bin dann einfach nicht hingegangen.
Vielelicht sollte ich vorher die ANgst besiegen bevor ich dort hingehen kann.
Ich danke dir trotzdem ganz lieb für deine umfassende Erklärung, war jedenfalls leichter zu verstehen als auf den Internetseiten einiger Praxen.
 
Hallo Rose,

ich habe schon beides gemacht; aber man kann das leider nicht vorher wissen, welche Behandlung die beste ist. Es kann durchaus sein, dass z.B. ein Medikament bei dem einen sehr gut wirkt und bei einem anderen mit den gleichen Problem gar nicht wirkt bzw. nur Nebenwirkungen hat. Das einzigste, was man weis ist, dass eine Kombination von Psychotherapie und Pharmakotherapie allgemein besser wirkt als jedes einzeln für sich. Welches Medikament oder welche Therapieform oder auch welcher Therapeut dann für dich am Besten ist, musst du mehr oder weniger ausprobieren. Du sollst dich nun aber nicht wie ein Versuchskaninchen fühlen...genau genommen sucht man nicht nach dem Besten, sondern nach dem am wenigsten Schlechten. Das heißt, sobald du etwas hast, was dir gut zusagt, dann bleibe zunächst dabei. Erst wenn nach 2-3 Monaten keine Verbesserung eintritt, kann man mal über einen Wechsel nachdenken...

Dass du erstmal zum Sozialpsychiatrischen Beratungsdienst gehen willst, ist eine ganz hervorragende Idee! Dort wirst du kompetente Ansprechpartner haben, die dich dann an die richtigen Adressen weiter vermitteln können.
Mach dir keine Sorgen...die Leute dort sind doch für solche Problem zuständig und werden dir vollstes Verständnis entgegen bringen 🙂
Hol dir einen neuen Termin und geh da hin, du bist dort in besten Händen! Frag doch mal eine Freundin oder Geschwister oder irgendwen, ob sie dich beim ersten Mal begleiten... Ich bin da auch schon mal bei einer Bekannten zwecks Unterstützung mitgegangen und die Psychologin war ganz lieb, so dass meine Bekannte ihr gleich vertraut hatte und sogar allein in die Beratung ging.

Vorsicht übrigens, wenn du einfach nicht zum Termin gehst. Beim so einem Beratungsdienst mag das noch gehen, aber bei einem richtigen Therapeuten kann es sonst sein, dass du die Therapiestunde (anteilig) selbst bezahlen musst (ca. 40€). Denn wenn die Therapiestunde nicht statt findet, bezahlt das die Krankenkasse natürlich nicht, aber der Therapeut möchte ja trotzdem sein Geld haben, schließlich hätte er auch einen anderen Patienten behandeln können in der Zeit. Einzige Ausnahme ist, wenn du plötzlich krank wirst; sonst den Termin immer zwei Tage vorher absagen, falls dir was dazwischen kommt.

Viele Grüße,
Jens
 
Ich habe nun einen Termin bei einem Psychologen, hoffentlich werde ich es schaffen.
Trotzdem danke ich euch erst einmal, jetzt heißt es wohl abwarten.
 

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