E
einsteinsen
Gast
Heute empfinde ich ich eine große Traurigkeit.
Doch mit wem soll ich darüber reden? Jeder hat doch seine eigenen Probleme.
Dennoch muß alles raus. So kann ich nicht mehr weiterleben. Am schlimmsten ist es, wenn ich allein bin. Dann meine ich, daß es mich vor Schmerzen zerreißt.
Ich habe einen Menschen verloren, dem ich einmal sehr weh getan habe. Jetzt ist er tot. Dabei habe ich vor etwa vier Jahre aus dem Bauch heraus wieder Kontakt mit ihm aufgenommen und erklärt, daß ich vormals so gehandelt habe, weil ich noch nicht die Reife besessen hatte, mich hinter ihn zu stellen. Heute weiß ich, daß ich ihn allein gelassen habe. Das war ein Fehler.
Er hat über meine Kontaktaufnahme sehr gefreut. Danach ist der Kontakt wieder abgebrochen, weil wir uns beide beruflich und ehrenamtlich sehr engagiert waren.
Im November letzten Jahres habe ich im Internet ein Bild gefunden, auf dem dieser Mensch mir, von Krankheit gezeichnet, entgegenblickte. In der Danksagung stand geschrieben, daß er am 4. Dezember 2002 verstorben ist. Mit 56 Jahren starb er, der vielen anderen geholfen hatte und sie auf ihren Weg gebracht hat....
Er war für mich ein Vorbild. Nicht daß er den besten Lebenswandel hatte. Dennoch hat er sich für jugendliche Arbeitslose eingesetzt, für Prostituierte und Drogenabhängige. Er war der beste Chef, den ich je hatte. Beruflich hat er sieben Altenheime geleitet. Dieser Mensch hat mich sehr geprägt. Jetzt ist er nicht mehr da. Von ihm habe ich gelernt, daß man jedem Menschen eine zweite Chance geben muß.
Das Leben geht auch für mich weiter. Doch seit dieser Nachricht ist es nicht mehr das gleiche Leben wie vorher. Seitdem bin ich irgendwie orietierungslos geworden.
Mir hat das Forum gut getan, weil ich einfach mal alles aufschreiben konnte. Vielleicht bekomme ich ja auch ein paar Antworten.
Darüber freue ich mich.
Gruß Joachim
Doch mit wem soll ich darüber reden? Jeder hat doch seine eigenen Probleme.
Dennoch muß alles raus. So kann ich nicht mehr weiterleben. Am schlimmsten ist es, wenn ich allein bin. Dann meine ich, daß es mich vor Schmerzen zerreißt.
Ich habe einen Menschen verloren, dem ich einmal sehr weh getan habe. Jetzt ist er tot. Dabei habe ich vor etwa vier Jahre aus dem Bauch heraus wieder Kontakt mit ihm aufgenommen und erklärt, daß ich vormals so gehandelt habe, weil ich noch nicht die Reife besessen hatte, mich hinter ihn zu stellen. Heute weiß ich, daß ich ihn allein gelassen habe. Das war ein Fehler.
Er hat über meine Kontaktaufnahme sehr gefreut. Danach ist der Kontakt wieder abgebrochen, weil wir uns beide beruflich und ehrenamtlich sehr engagiert waren.
Im November letzten Jahres habe ich im Internet ein Bild gefunden, auf dem dieser Mensch mir, von Krankheit gezeichnet, entgegenblickte. In der Danksagung stand geschrieben, daß er am 4. Dezember 2002 verstorben ist. Mit 56 Jahren starb er, der vielen anderen geholfen hatte und sie auf ihren Weg gebracht hat....
Er war für mich ein Vorbild. Nicht daß er den besten Lebenswandel hatte. Dennoch hat er sich für jugendliche Arbeitslose eingesetzt, für Prostituierte und Drogenabhängige. Er war der beste Chef, den ich je hatte. Beruflich hat er sieben Altenheime geleitet. Dieser Mensch hat mich sehr geprägt. Jetzt ist er nicht mehr da. Von ihm habe ich gelernt, daß man jedem Menschen eine zweite Chance geben muß.
Das Leben geht auch für mich weiter. Doch seit dieser Nachricht ist es nicht mehr das gleiche Leben wie vorher. Seitdem bin ich irgendwie orietierungslos geworden.
Mir hat das Forum gut getan, weil ich einfach mal alles aufschreiben konnte. Vielleicht bekomme ich ja auch ein paar Antworten.
Darüber freue ich mich.
Gruß Joachim