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Am 08.12.2007 Licht aus in Deutschland...

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Natürlich brauchen wir Wissenschaft und Technik - sonst werden wir die Zukunft nicht erkennen können und stagnieren.

Wenn wir dafür bestraft werden müssen, damit wir jenes nicht tun und anderes sein lassen - dann haben wir schon versagt. Man kann raten und hinweisen - das wäre effektiver.

Und umweltschonende Technologien sollten für jeden bezahlbar sein und nicht nur für eine Minderheit, dann haben wir einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht - aber wie immer klemmt es an Macht und Profit - auf die keiner verzichten möchte - auch nicht der Umwelt zu liebe.
 
Wenn wir dafür bestraft werden müssen, damit wir jenes nicht tun und anderes sein lassen - dann haben wir schon versagt. Man kann raten und hinweisen - das wäre effektiver.

Das glaubst Du ja selbst nicht. Wenn heute z.B. keine Mineralölsteuer auf den Kraftstoffen wäre, würden alle fahren was das Zeug hält. Wir würden alle große Autos fahren ( in Amerika noch zu sehen übrigens! ), es gäbe gar keine Warenlager mehr, weil alles auf der Autobahn gelagert wäre. Keine Eisenbahn mehr, und es würde sich vermutlich lohnen Krabben in Südafrika puhlen zu lassen. ( Transport mit dem LKW versteht sich )
Der Mensch funktioniert nur über den Geldbeutel.
 
Wenn wir dafür bestraft werden müssen, damit wir jenes nicht tun und anderes sein lassen - dann haben wir schon versagt. Man kann raten und hinweisen - das wäre effektiver.

Das glaubst Du ja selbst nicht. Wenn heute z.B. keine Mineralölsteuer auf den Kraftstoffen wäre, würden alle fahren was das Zeug hält. Wir würden alle große Autos fahren ( in Amerika noch zu sehen übrigens! ), es gäbe gar keine Warenlager mehr, weil alles auf der Autobahn gelagert wäre. Keine Eisenbahn mehr, und es würde sich vermutlich lohnen Krabben in Südafrika puhlen zu lassen. ( Transport mit dem LKW versteht sich )
Der Mensch funktioniert nur über den Geldbeutel.

und was wäre wenn - wir Alle Fahrzeuge fahren könnten die weder Benzin noch Diesel brauchen - Fahrzeuge mit Solarzellen zum Beispiel?🙄
 
Das Elektroauto - oder ähnliches - kommt erst, wenn das Benzinauto zu teuer geworden ist. ( siehe unter "Marktwirtschaft" ) Wir sind auf dem Wege dazu. Oder man würde entsprechende Subventionen in diese Richtung investieren. Tut man ja auch schon, aber natürlich nur in bescheidenem Umfang.
 
Im Großen und Ganzen ist der Trend nicht abwärts.
Man kann heute mehr Krankheiten heilen, als jemals zuvor. Den Menschen geht es besser als jemals zuvor - jedenfalls im Westen.

Arbeitsplätze die auf Groß-Industrie aufbauen, werden immer weniger. Dagegen entstehen Arbeitsplätze, die so gut wie kein Co2 ausstoßen.

Die Maschinen werden nicht erfunden um den Planeten niederzumachen!
Wer denkt sich denn ernsthaft sowas?

"Heute verschmutze ich mal die Umwelt - weil ich grad Lust dazu hab" 🙄
Sowas denkt doch kein Mensch.

Maschinen werden zu aller erst entwickelt, um den Menschen das Leben einfacher und bequemer zu machen.
Oder willst du, dass deine gesamte Familie in der Landwirtschaft arbeiten muss, um "überleben" zu können?

Ich habe schön öfters davon gesprochen, dass viele Ansatz gibt - schon heute - wie man das stoppen kann.
Hierbei geht es nicht um irgendeine Maschinen, sondern um wirkliche Hoch-Technologie.

Vor kurzem hab ich einen Artikel gelesen, wonach Forscher Bakterien entdeckt haben, die sich von Methan ernähren.
Die Wissenschaftler wollen jetzt dran forschen, ob man diese Bakterien verändern kann, um sie gegen den Klimawandel einzusetzen. Eine von vielen Möglichkeiten bzw. Chancen.

Mein Gott, wir leben im Jahr 2007 und ihr wollt mir echt weiß machen, dass man in 93 Jahren - ab 2100 soll der Klimawandel ja richtig zum tragen kommen - nichts dagegen entwickeln kann?

Was ist denn in den letzten 93 Jahren alles möglich geworden?
Und der Fortschritt wird schneller, nicht langsamer.

Ich bin wie immer optimistisch.....😉

@ Benjamin:
Vielleicht bin ich ja bei dem Thema so radikal und polemisch, weil mir dieser Klimawandel-Overkill auf die Nerven geht. Kein Tag ohne Klimawandel-Meldung, kein Tag ohne das mir jemand - in den Medien - sagt, wie viel Co2 mein Computer, mein Auto, mein Herd, meine Flugreise usw. verursacht.

Man hat förmlich das Gefühl, dass die Tage der Erde immer schneller gezählt sind. Eine UNO Klimabericht ist schlimmer als der andere, eine Klima-Konferenz folgt der nächsten und dazwischen unsere Kanzlerin die das Co2 wohl persönlich aus der Luft saugt!
 
Das Elektroauto - oder ähnliches - kommt erst, wenn das Benzinauto zu teuer geworden ist. ( siehe unter "Marktwirtschaft" ) Wir sind auf dem Wege dazu. Oder man würde entsprechende Subventionen in diese Richtung investieren. Tut man ja auch schon, aber natürlich nur in bescheidenem Umfang.

siehst und das meine ich - neue Technologie sollte für jeden Nutzbar und bezahlbar sein
 
Im Großen und Ganzen ist der Trend nicht abwärts

Ja, in der Augenblicksaufnahme aus doch sehr beschränkter Sicht.
Was Du als Vorteil hinstellst - die Menschen werden älter -ist doch in Wirklichkeit ein großer Nachteil. Jetzt werden wir nämlich so alt, damit wir auch wirklich alle Krankheiten bekommen können.

Über den Rest muß man nichts schreiben. Eine globale und vollständige Ausblendung der Wirklichkeit.
 
Hallo Marie,

Also ich bin auch Vertreter der Meinung, dass die Menschen NICHT allein Schuld am Klimawandel sind.
Ich hab selbst bis vor 5 Jahren als Geowissenschaftler in der Klimaforschung gearbeitet. Im nächsten Jahr will ich in dem Bereich weiterarbeiten - und wenn ich mir anschaue, wie sich in den letzten 5 Jahren die Prognosen verändert haben, dann muss ich sagen, dass die Erwartungen sehr viel schlechter geworden sind.

Klima ist ein überaus komplexes System. Man hat darum als Laie eigentlich keine Möglichkeit selbst zu beurteilen, was stimmt und was nicht. Man kann nur schauen, ob die Quellen, denen man glaubt seriös sind. Seriöse Quellen sind sicherlich die UNEP, der Club of Rome, und die Berichte renomierter Forschungsinstitute. Hier in Deutschland besonders das Wuppertal Institut oder das Alfred-Wegener-Institut in Bremen und das GEOMAR in Kiel. Auch das Potsdam Institut.

Mein Fachgebiet ist die Rekonstruktion des Klimas in der Vergangenheit. Ich kann darum mit Sicherheit sagen, dass es zwar gundsätzlich stimmt, dass Klimawandel normal ist. Überhaupt nicht normal ist aber die Geschwindigkeit des Klimawandels im letzten Jahrhundert.

Ein Beispiel von Vielen wäre die letzte Eiszeit, die so vor 13.000 Jahren endete. Das passierte nicht aprupt, sondern begann so vor 15.000 Jahren und dauerte bis vor 7.000 Jahren - an manchen Stellen sogar bis vor 5.000 Jahren. Das war damals eine natürliche aber trotzdem sehr schnelle Klimaveränderung - die 8.000 Jahre lang dauerte. In diesen 8.000 Jahren hat sich die Jahresmitteltemperatur in der Antarktis um knapp 6 Grad Celsius erhöht.
Wie gesagt, ich kenne mich mit dem Klima in der Vergangenheit aus, mit den Folgen des Klimawndels weniger, aber 6 Grad Temperaturunterschied in der Antarktis bedeuten -salopp gesagt- den Unterschied zwischen einer 20 Meter dicken Eisschicht über Deutschland oder den grünen Wälder die wir jetzt haben.

Wenn man sich nun dagegen die Erwärmung der letzten 100 Jahren anschaut, dann sieht das anders aus. Nur innerhalb des letzten Jahrunderts hat sich die Temperatur schon um knapp 1 Grad Celsius erhöht. Das muss man schon als katastrophal bewerten. Bis zum Ende des Jahrhunderts befürchtet man nun weitere 2 bis 5 Grad. Das ist eine Situation, die es zuvor noch nicht gegeben hat. Auch nicht in den erdgeschichtlichen Katastrophen, von denen wir aus der Vergangeneheit wissen. Es kann darum nicht natürlichen Ursprungs sein, was jetzt gerade passiert. Wenn es allerdings zusätzlich natürliche Faktoren gibt, die den Klimawandel auch noch beschleunigen - dann ist das um so schlimmer.

Wir leben jetzt und hier in einer in der Erdgeschichte einmaligen Situation. In historischen Zeiträumen gesehen, verändert sich das Klima ungewöhnlich schnell - in geologischen Zeiträumen gesehen verändert es sich aber explosionsartig.
Das lässt sich nicht wegdiskutieren und es wäre sehr unwahrscheinlich, wenn die Folgen für das globale Ökosystem und für unsere Zivilisation nicht von gravierend bis katastrophal sein werden. Das ist zu erwarten, da sich unsere Zivilisation in den letzten 5.000 Jahren nur entwicklen konnte, weil das Klima sehr stabil war. Wenn sich das ändert, wird es zum Beispiel sehr schwierig werden, Landwirtschaft zu betreiben.

Die Klimaveränderungen waren in den letzen Jahrzehnten übrigens in jedem Fall höher als von den seriösen Wissenschaftlern prognostiziert wurde. Was die Bildzeitung dazu schreibt, mag etwas anderes sein.

Die seriösen Prognosen gehen in die Richtung, das in den nächsten 10 Jahren eine Kehrtwende im Energieverbrauch gelingen muss, um die schon eingetretenen Folgen der vergangenen Fehler einzudämmen.
Es gibt dazu ja auch gute Konzepte, wie man reagieren kann.
 
Deine Argumentation ist nur schlüssig, wenn du die Menschheit als Krankheit - als Krebsgeschwür - der Erde ansiehst. Ich tue das nicht.

Das die Menschen älter werden ist ein Glück.
Übrigens werden sie nicht nur einfach älter, sondern bleiben auch länger im Alter gesund.

Von daher ist es nicht wahr, wenn du schreibst, dass wir jetzt so alt werden und dadurch alle Krankheiten kriegen.

Ich hätte lieber mit 80 Rheuma, als mit 50 gesund zu sterben.
Aber das ist Ansichtssache.
Manchmal kommst du mir übrigens sehr lebensmüde vor....😉
 
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