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Als Kind verprügelt wie gehe ich damit um

L

Luna

Gast
Hallo ich bin weiblich 35 Jahre alt.
Ich weiß garnicht wie ich überhaupt anfangen soll. Eigendlich war meine Kindheit bis zum 11 Lebensjahr Recht normal. Ich hab 3 Schwestern 2 ältere eine jüngere. Ich kann mich erinnern das meine Schwester die 4 Jahre älter ist als ich mit c.a 9 Jahren immer in einer Ecke im Wohnzimmer oder Küche stand sie wurde geschlagen musste auf Heftzwecken stehen bekam kaum was zu essen und war auch nie geduscht. Sie tat mir als Kind immer irgendwie leid. Als dann irgendwann das Jugendamt darauf aufmerksam geworden ist kam sie mit 13 in einer Einrichtung für schwer erziehbare. Und auf einmal ging es bei mir los. Ich wurde öfters ohne essen ins Bett geschickt bekam auch nichts mit in die Schule. Irgendwann durfte ich mich nicht mehr duschen oder hinsetzen. Ich weiß garnicht wie sich das so einschlich. Auf jeden Fall haben meine Eltern das immer so hingestellt als wenn das von mir aus ging das ich nicht duschen wollte. Ich weiß aber nach all den Jahren das ich so psychisch kaputt gemacht worden bin das ich nachher garnicht mehr wusste was richtig oder falsch ist. Meine Eltern verprügelten mich sehr oft. Mit dem Gürtel mit der Hand mit einer Stange.. sie warfen essen vor mir in die Mülltonne ich musste stundenlang in der Küche stehen ohne trinken ohne das man auf Klo durfte. Ich war soooooo dünn als die Leute dann anfingen zu fragen warum ich so dünn sei wurde ich mit Haferflocken gemästet.(ein Liter Milch im Messbecher Haferflocken einführen 2 Minuten Mikrowelle fertig) bis ich etwas zugelegt hatte und die Leute nicht mehr redeten.was denen wohl nicht auffiel das ich wieder dünner wurde.Ich erinnere mich dass man in den Augen meiner Mutter nichts richtig machen konnte. Hat man zu laut geatmet gab es einen an Hals. Ich musste später immer in meinem Zimmer weil wenn Besuch kam sieht es ja blöd aus das ich da so stehe die Rollos waren bis auf einen spalt runter und die Birne in der Lampe rausgedreht. So verbrachte ich die meiste Zeit meiner Jugend im Dunkeln. In der Schule haben sie die erste Zeit nichts gemerkt. Obwohl ich immer dreckig war und gestunken hatte. Irgendwann rief die Lehrerin an und fragte was denn los sei und meine Mutter sagte einfach das ich es so will. Dabei war ich mir immer unsicher was ich denn jetzt zu tun hatte. Für die Schule gab es oft Entschuldigungen für schwimmen oder Sport. Ich erinnere mich an einer Situation da durfte ich beim Schwimmunterricht mitmachen weil es ja auch irgendwann auffällt wenn man immer eine Entschuldigung hat da sollte ich zuhause den Badeanzug vor die Waschmaschine legen. Egal wo ich ihn hinlegte meine Mutter sagte immer : Da nicht nein da nicht und irgendwann stieß sie mich zu Boden und trat mir in die Rippen.. ich hatte dann eine riesen Beule am Rippenbogen. Der blieb auch meiner Freundin nicht verborgen und sie sagte es ihrem Vater. Doch da meine Mutter mit den Eltern sehr sehr gut befreundet war hat sie einfach gesagt daß ich so anstrengend bin. Und somit war ich selber schuld es gab von der Mutter meiner Freundin die gleichzeitig die beste Freundin meiner Mutter ist noch eine Ansage das ich meinen Eltern das leben nicht so schwer machen soll und das war's. Meine Schwester die im Heim für schwer erziehbare war kam öfters übers Wochenende nach Hause meine Eltern krümmten ihr kein Haar mehr sie waren sogar nett zu ihr sie war ja mittlerweile auch alt genug um sich zu wehren.. Ich bin öfters umgekippt weil ich nichts zu essen oder zu trinken bekommen habe. Mit c.a 14 Jahren hatte ich gemerkt das ich einen Kreislauf Zusammenbruch bekomme und sagte ich muss aufs Klo meine Mutter hielt die Tür zu und ich bin ohnmächtig geworden.meine Schwester erzählte mir Jahre später das mein Vater sagte er hoffe das ich dabei liegen bleiben würde. Sie hatt immer wieder in ihrer Einrichtung gesagt das meine Eltern das gleiche mit mir wie mit ihr machen aber nichts geschah. Es wurde immer drauf geachtet das ich nie blaue Flecken hatte die die Kleidung nicht verdecken konnte. Dann hat mein Vater mich Mal wieder durchs Haus geprügelt weil Mutter wieder irgendwas nicht passte.. er hob mich hoch und schmiss mich im Wohnzimmer auf dem Boden die Sterne die ich da gesehen habe sehe ich heute noch vor mir er zog mich über den Teppich ich hatte am Nasen Rücken und an der Lippe Verbrennungen vom Teppich und musste sagen ich wäre auf die Straße gefallen. Einmal als ich wieder in der Küche stehen musste hat meine Mutter gewischt und ist immer mit den Wischer zu mir und hat versucht mir damit die Beine unterm Hintern wegzuziehen und ich bin wie ein Affe durch die Küche getanzt weil ich nicht wusste wo ich hin sollte ich hatte soo Angst das sie mir mit dem Wischer eine rüber zieht.ich hatte auf einmal ein tinitus und mir war sooo kalt heute glaube ich das ich Todesangst hatte. Dann mit 16 hat meine Mutter mir ein Veilchen verpasst und in der Schule erzählte ich,mir wäre eine Rakete von Silvester reingeflogen. Daraufhin wurde endlich das Jugendamt informiert und wir bekamen eine Familien Hilfe. Jedesmal wenn die Familienhilfe kam wurde man vorher gebrieft damit man nichts falsches erzählt. Dort hieß es immer warum wäscht du dich nicht warum stehst du immer in der Küche Rum warum machst du das. Und ich hab immer gesagt ich weiß es nicht. Es wurde immer gesagt wäre es nicht schöner mit deinen Eltern am Tisch zu sitzen zum essen etc. Dann dusch dich doch einfach...was sie nicht wussten ist das es wirklich nicht an mir lag. Das Veilchen wurde als Überforderung meiner Eltern abgetan Irgendwann haben sie wohl gemerkt das nicht nur ich die treibende Kraft bin sondern meine Eltern und ich kam in einer Einrichtung für schwer erziehbare. Aber in einer anderen als meine Schwester. Dort ging es mir vom ersten Tag gut ich hatte ein neues Leben. Keiner weiß das es nicht an uns gelegen hat das wir so waren. Mit meinen Eltern verstehe ich mich mittlerweile gut wobei ich sagen muss dass ich sie schon irgendwie hasse aber auch gleichzeitig denke sie sind ja meine Eltern. Mittlerweile habe ich selber eine kleine Familie 2 Kinder einen Ehemann ein schönes Haus mir geht es gut ich verstehe nicht wie man seinen Kindern so etwas antun kann. Jetzt mit Mitte 30 denke ich viel über das erlebte nach Ich habe öfters so eine Art flashbacks ich weiß nicht ob ich zum Psychologen gehen soll schließlich ist es schon lange her. Was meint ihr wäre es eine Idee oder werde ich da nur blöd angeguckt?
Vielleicht hat es ja auch schon geholfen einen kleinen Teil hier auf zu schreiben. Tut mir leid für die Rechtschreibung Grammatik etc.. an die jenigen die bis hier her gelesen habe ein dickes Danke.
Liebe Grüße und bleibt gesund
 

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Mondsonne

Aktives Mitglied
Mit meinen Eltern verstehe ich mich mittlerweile gut wobei ich sagen muss dass ich sie schon irgendwie hasse aber auch gleichzeitig denke sie sind ja meine Eltern.
Aber Eltern tun ihrem Kind so etwas nicht an. Für mich sind das keine Menschen, sie haben dich schwer misshandelt, gequält, gedemütigt und deinen Tod in Kauf genommen.
Ich würde den Kontakt für immer abbrechen.
Du bist schwer traumatisiert, daher die Flashbacks. Ich würde versuchen, eine Traumatherapeutin zu finden.
Alles Gute!
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Jetzt mit Mitte 30 denke ich viel über das erlebte nach Ich habe öfters so eine Art flashbacks ich weiß nicht ob ich zum Psychologen gehen soll schließlich ist es schon lange her. Was meint ihr wäre es eine Idee oder werde ich da nur blöd angeguckt?
Vielleicht hat es ja auch schon geholfen einen kleinen Teil hier auf zu schreiben. Tut mir leid für die Rechtschreibung Grammatik etc.. an die jenigen die bis hier her gelesen habe ein dickes Danke.
Liebe Grüße und bleibt gesund
Hallo Luna,
Tut mir leid, dass du so eine unschöne Kindheit hattest.
So sollte kein Kind aufwachsen müssen.
Es ist schön zu lesen, dass du es bei deinen Kindern anders machen kannst.

Ob du zum Psychologen gehen solltest, hängt meiner Meinung nach davon ab, ob du JETZT noch unter deiner Vergangenheit leidest. Die Flashbacks könnten darauf hindeuten, dass du das, zumindest im Unterbewusstsein noch tust und da einen Leidensdruck hast. Also wäre es vielleicht eine Idee. Es könnte nur schwer werden, einen Therapieplatz zu bekommen, falls du das aufarbeiten möchtest. Aber das sollte dich nicht entmutigen, es zu versuchen, wenn der Wunsch da ist.
Blöd angeguckt wirst du zumindest sicher nicht. Psychotherapeuten kennen solche traurigen Geschichten wie deine, und wissen, was das in einem Menschen anrichten kann. Und haben in der Regel Fingerspitzengefühl und können passend auf dich eingehen.

Wenn du im Moment aber an sich keinen Leidensdruck hast, keine Probleme in deiner eigenen Familie und auch sonst durch deine Vergangenheit nicht ausgebremst wird, dann wäre es vielleicht besser die Sache als abgeschlossenes Kapitel zu betrachten. Und nicht in der Vergangenheit zu stochern und Sachen wieder aufzuwühlen.

Aber du musst es selber wissen. Mache das, was sich für dich richtig anfühlt. Mache es nicht für deine Eltern. Der Eindruck kommt ein bisschen bei deinem Zitat "wobei ich sagen muss dass ich sie schon irgendwie hasse aber auch gleichzeitig denke sie sind ja meine Eltern. "
Ja, sie sind deine Eltern, aber das entschuldigt nicht alles und nur wegen dem Umstand, dass sie dich gezeugt haben (denn wie wahre/gute Eltern verhalten, haben sie sich nicht), musst du nicht verzeihen.
Im Gegenteil, weil sie dich gezeugt haben, hätten sie die Pflicht gehabt besser mit dir und auch mit deinen Schwestern umzugehen.
Also wenn da noch Groll/Hass/Verletzungen sind, die du aufarbeiten möchtest, mache das. Du musst deinen Eltern zuliebe nicht auf "alles fein jetzt" machen.

Also wenn du dich dafür entscheidest, dass du die Sache auf sich beruhen lassen willst, dann weil DU mit der Sache im Reinen bist. Nicht weil du denkst "aber es sind doch meine Eltern".
Ansonsten wäre Psychotherapie eine Möglichkeit. Oder ein Austausch mit deinen Schwestern , die zum Teil ja das selbe erfahren haben wie du ( falls die widerrum dazu bereit wären und denen das auch helfen könnte)

Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute.
 
L

Luna

Gast
Hallo Luna,
Tut mir leid, dass du so eine unschöne Kindheit hattest.
So sollte kein Kind aufwachsen müssen.
Es ist schön zu lesen, dass du es bei deinen Kindern anders machen kannst.

Ob du zum Psychologen gehen solltest, hängt meiner Meinung nach davon ab, ob du JETZT noch unter deiner Vergangenheit leidest. Die Flashbacks könnten darauf hindeuten, dass du das, zumindest im Unterbewusstsein noch tust und da einen Leidensdruck hast. Also wäre es vielleicht eine Idee. Es könnte nur schwer werden, einen Therapieplatz zu bekommen, falls du das aufarbeiten möchtest. Aber das sollte dich nicht entmutigen, es zu versuchen, wenn der Wunsch da ist.
Blöd angeguckt wirst du zumindest sicher nicht. Psychotherapeuten kennen solche traurigen Geschichten wie deine, und wissen, was das in einem Menschen anrichten kann. Und haben in der Regel Fingerspitzengefühl und können passend auf dich eingehen.

Wenn du im Moment aber an sich keinen Leidensdruck hast, keine Probleme in deiner eigenen Familie und auch sonst durch deine Vergangenheit nicht ausgebremst wird, dann wäre es vielleicht besser die Sache als abgeschlossenes Kapitel zu betrachten. Und nicht in der Vergangenheit zu stochern und Sachen wieder aufzuwühlen.

Aber du musst es selber wissen. Mache das, was sich für dich richtig anfühlt. Mache es nicht für deine Eltern. Der Eindruck kommt ein bisschen bei deinem Zitat "wobei ich sagen muss dass ich sie schon irgendwie hasse aber auch gleichzeitig denke sie sind ja meine Eltern. "
Ja, sie sind deine Eltern, aber das entschuldigt nicht alles und nur wegen dem Umstand, dass sie dich gezeugt haben (denn wie wahre/gute Eltern verhalten, haben sie sich nicht), musst du nicht verzeihen.
Im Gegenteil, weil sie dich gezeugt haben, hätten sie die Pflicht gehabt besser mit dir und auch mit deinen Schwestern umzugehen.
Also wenn da noch Groll/Hass/Verletzungen sind, die du aufarbeiten möchtest, mache das. Du musst deinen Eltern zuliebe nicht auf "alles fein jetzt" machen.

Also wenn du dich dafür entscheidest, dass du die Sache auf sich beruhen lassen willst, dann weil DU mit der Sache im Reinen bist. Nicht weil du denkst "aber es sind doch meine Eltern".
Ansonsten wäre Psychotherapie eine Möglichkeit. Oder ein Austausch mit deinen Schwestern , die zum Teil ja das selbe erfahren haben wie du ( falls die widerrum dazu bereit wären und denen das auch helfen könnte)

Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute.
Danke für deine liebe Antwort. Meiner älteren Schwester und meiner jüngsten Schwester wurde der A**** gepudert auf gut deutsch gesagt. Mit meiner Schwester die das gleiche erlebt hat habe ich einmal drüber gesprochen ihr geht es nicht so gut damit.. ich überlege es noch Mal mit der Therapie und gucke wie es mir weiterhin so ergeht.
Liebe Grüße
 

Sadie02

Aktives Mitglied
Hi!

Mit achtzehn bin ich gerade halb so alt wie du. Und meine Leidenszeit, was Gewalt daheim angeht, war mit elf vorbei. Aber da ich selbst den Mut hatte, eine Therapie anzufangen, kann ich dir nur sagen, dass du es auch tun solltest.
Denn das, was du erlebt hast, war sicher traumatisch und eine sehr heftige Form von seelischer und körperlicher Gewalt. Du hast das gewiss irgendwie abgespeichert. Und klar, im Moment funktioniert es und du funktionierst auch. Aber wenn irgendwann mal es doch nach außen bricht, ist es vermutlich akut schwerer unter Kontrolle zu bringen, als wenn du eine Therapie jetzt machst, wenn keine akuten Probleme bei dir vorlegen. Lächerlich ist das sicher nicht. Und wenn ein Therapeut deine Geschichte hört, dann zweimal nicht.

Ich habe meine Therapie nur angefangen, um noch besser sprechen zu können, weil ich aus traumatischen Gründen gestottert habe. Mittlerweile bin ich auch aus anderen Gründen sehr froh, die Therapie begonnen zu haben. Es wird nicht immer angenehm sein, wenn du dich Dingen von früher stellst. Aber es macht Sinn und bringt weiter.

Eines noch, obwohl es mich nichts angeht, will ich aber los werden: An deiner Stelle würde ich mit diesen Leuten, diesen „Erzeugern“ - denn warum sollte man sie Eltern nennen – nichts mehr zu tun haben wollen. Täterkontakt abschalten und so. Diese Leute haben keinerlei Anspruch mehr auf irgendetwas, was dein Leben betrifft. Gerade auch in Bezug darauf, dass du eigene Kinder hast. Dass das Amt dir damals nicht geholfen hat, ist ein Skandal.

Alles Gute dir!
 

Yado_cat

Aktives Mitglied
Mir tut deine schlimme Kindheit so leid 😢.
Wie können Eltern ihren Kindern so etwas antun 😔?!
Ich hatte eine Freundin die hatte eine ähnliche Kindheit, die Mutter hat hier ihren ganze Wut in Gewaltexzessen an ihren beiden Töchtern ausgelassen 😱.
Meine Freundin hatte auch weiterhin Kontakt zur Mutter, vermutlich werden wir - die sowas nicht erlebt haben - es einfach nicht verstehen können.

Natürlich sind es immer noch deine Eltern, aber ich an deiner Stelle könnte nie so tun als wäre alles nicht passiert, denn das war ja keine Überforderung sondern Spass am quälen, erniedrigen und demütigen.
Und Machtdemonstration.
Und alle rundherum haben weggeschaut, das Leid ignoriert oder sich nur halbherzig für dich eingesetzt.

Jetzt hast du selbst eine Familie und weißt was falsch gelaufen ist und deshalb kommen Flashbacks.
Es ist gut das du das hier niedergeschrieben hast und noch besser wäre es natürlich die ganze Sache mit einem speziellen Therapeuten aufzuarbeiten.
Es ist nie zu spät dafür.
 
D

Die Queen

Gast
Ein Therapeutin ist definitiv angebracht.

Das was deine Eltern dir angetan haben war schwerer körperlicher und emotionaler Missbrauch, die bei dir tiefe Narben hinterlassen haben. Es ist mir echt ein Rätsel wie Schule und Jugendamt damals so blind sein konnten.

Dass du trotzdem zu denen hältst überrascht mich nicht so sehr. Durch die ständige Machtausübung und der Tatsache, dass du als Kind weder einen Vergleich noch Unterstützung hattest, hat dafür gesorgt, dass du immer noch emotional abhängig ist.

Du glaubst wahrscheinlich immer noch, dass du schuld bist, nicht wahr?

Dass sie jetzt "nett" sind, liegt wahrscheinlich daran, dass sie inzwischen alt und gebrechlich und dadurch zu feige sind ihre erwachsenen Kinder zu drangsalieren. Ein Erwachsener könnte sich ja wehren und aufeinmal sind sie die Schwachen...
 
W

Wiesoweshalbdarum

Gast
Hi,
wenn du Kontakt zu den Tätern hast, ist das sehr belastend. Nach Außen hin scheinst du ihnen verziehen zu haben. Aber dein Inneres ist aufgewühlt, spielt dir immer dieselben Bilder ein.

Wenn ihr die Kraft habt, solltet ihr eure Eltern anzeigen. Ich hoffe, dass ihr eine Regelung getroffen habt, wer das Sorgerecht für die Kinder bekommt, solltet ihr plötzlich versterben. Weiß aber nicht, ob das möglich ist. Vielleicht kann man das im Testament vermerken?
Erlaub deinen Kindern auf keinen Fall Kontakt mit diesen absolut gestörten Personen. Brich die Zelte ab. Wirklich. Deine Vergebung/Dein Verzeihen ist nur oberflächlich und das aus gutem Grund.
Dein Gehirn möchte deine Seele schützen, weil diese die Wahrheit nicht ertragen könnte. Du darfst wütend sein und NEIN, dich guckt keiner blöd an. Du bist durch die Hölle gegangen. Ein Psychologe kann dir helfen, zu lernen, damit umzugehen. Denn offensichtlich belastet dich die Vergangenheit.

Wünsche dir von Herzen alles Gute!
 

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