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Gast
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Hallo.
Vor Jahren, als ich ungefähr 10 oder so war, wurde ich ein paar mal von Jungs überfallen.
Das erste Mal war ich auf dem Weg zur Musikschule und ging durch einen abgeschiedenen Weg, der abseits von großen Straßen liegt. Vor mir gingen trotzdem ca. 2-3 Leute. Den Jungen bemerkte ich schon, hatte ein komisches Gefühl dabei, ging aber trotzdem weiter. Das war wahrscheinlich sehr töricht, denn er musste es für eine Aufforderung gehalten haben.
Jedenfalls hatte er eine große Eisenstange dabei, die wie ein T geformt war. Er schlug sie mir in die Kapuze, hielt mich quasi damit fest. Was danach passiert ist, weiß ich nicht mehr so genau, er wollte auf jeden Fall, dass ich die kleinen Lampen, die in den Weg eingebaut waren, mit der Eisenstange kaputt machte, demonstrierte es und forderte mich auf, es auch zu tun.
Ich weiß nciht mehr, ob er danach oder davor die Stifte von mir haben wollte; auf jeden Fall fing ich nach ein paar Minuten an zu weinen, brachte sowieso die ganze Zeit kein Wort heraus und stand wie unter einer Glasglocke. Den Tintenkiller, den er verlangt hatte, gab er daraufhin zurück und er ließ mich gehen, nachdem er mir eingeschärft hatte, niemandem was zu erzählen.
Zur Musikschule bin irgendwie gekommen, habe wahrscheinlich auch meiner Lehrerin davon erzählt und zu Hause auf jedem Fall meinem Vater.
Das zweite Mal war ich auf einer Einweihung eines Kindergartens in unserer Stadt, meine Eltern waren auch da uns alles. Ich wollte von einer Seite des Grundstückes zur andern und hatte zwei Möglichkeiten: Einmal durchs Haus und einmal durch einen schmalen Weg zwischen Haus und Hecke. Den zweiten habe ich genommen, auf halben Wege kam mir ein Junge entgegen (ich weiß nciht, ob es derselbe war wie oben - null Erinnerung), er blieb vor mir stehen, versperrte mir den Durchgang (der Weg war wirklich sehr schmal) und als ich an ihm vorbeiwollte, packte er mich an den Schultern (oder so) und drückte mich in die Hecke. Das geschah so plötzlich, das ich wie betäubt war. Er sprach auch mit mir, aber ich habe bis heute keine Ahnung was. Dann ließ er mich los und gehen.
Inzwischen bin ich 20, bin davon aber immer noch geprägt. Es äußert sich in der Angst vor Männern, Berührungsängsten, Verschlossenheit, dem Bestreben, es allen recht zu machen, manchmal dem Wunsch zu schreien, Angst vor dem Augenkontakt mit Männern, starke Unsicherheit bis hin zur Gelähmtheit im Umgang mit ihnen, das Gefühl mich ganz klein machen und verstecken zu müssen, Schweißausbrüche, starkes Herzklopfen, plötzliche panische Anwandlungen, die ich aber unterdrücke.
In den letzten Jahren hat sich das alles sehr gebessert, nur manchmal kommt es halt noch hoch. Anscheinend habe ich die Vorkommnisse noch nicht überwunden.
Vielleicht habt ihr ein paar Vorschläge, wie ich das überwinden, einen normalen Umgang mit Männern haben kann. Vielleicht habt ihr etwas ähnliches erlebt und kommt damit besser klar, bzw. könnt ein paar Vorschläge machen.
Ich wäre sehr dankbar dafür.
mfg
Vor Jahren, als ich ungefähr 10 oder so war, wurde ich ein paar mal von Jungs überfallen.
Das erste Mal war ich auf dem Weg zur Musikschule und ging durch einen abgeschiedenen Weg, der abseits von großen Straßen liegt. Vor mir gingen trotzdem ca. 2-3 Leute. Den Jungen bemerkte ich schon, hatte ein komisches Gefühl dabei, ging aber trotzdem weiter. Das war wahrscheinlich sehr töricht, denn er musste es für eine Aufforderung gehalten haben.
Jedenfalls hatte er eine große Eisenstange dabei, die wie ein T geformt war. Er schlug sie mir in die Kapuze, hielt mich quasi damit fest. Was danach passiert ist, weiß ich nicht mehr so genau, er wollte auf jeden Fall, dass ich die kleinen Lampen, die in den Weg eingebaut waren, mit der Eisenstange kaputt machte, demonstrierte es und forderte mich auf, es auch zu tun.
Ich weiß nciht mehr, ob er danach oder davor die Stifte von mir haben wollte; auf jeden Fall fing ich nach ein paar Minuten an zu weinen, brachte sowieso die ganze Zeit kein Wort heraus und stand wie unter einer Glasglocke. Den Tintenkiller, den er verlangt hatte, gab er daraufhin zurück und er ließ mich gehen, nachdem er mir eingeschärft hatte, niemandem was zu erzählen.
Zur Musikschule bin irgendwie gekommen, habe wahrscheinlich auch meiner Lehrerin davon erzählt und zu Hause auf jedem Fall meinem Vater.
Das zweite Mal war ich auf einer Einweihung eines Kindergartens in unserer Stadt, meine Eltern waren auch da uns alles. Ich wollte von einer Seite des Grundstückes zur andern und hatte zwei Möglichkeiten: Einmal durchs Haus und einmal durch einen schmalen Weg zwischen Haus und Hecke. Den zweiten habe ich genommen, auf halben Wege kam mir ein Junge entgegen (ich weiß nciht, ob es derselbe war wie oben - null Erinnerung), er blieb vor mir stehen, versperrte mir den Durchgang (der Weg war wirklich sehr schmal) und als ich an ihm vorbeiwollte, packte er mich an den Schultern (oder so) und drückte mich in die Hecke. Das geschah so plötzlich, das ich wie betäubt war. Er sprach auch mit mir, aber ich habe bis heute keine Ahnung was. Dann ließ er mich los und gehen.
Inzwischen bin ich 20, bin davon aber immer noch geprägt. Es äußert sich in der Angst vor Männern, Berührungsängsten, Verschlossenheit, dem Bestreben, es allen recht zu machen, manchmal dem Wunsch zu schreien, Angst vor dem Augenkontakt mit Männern, starke Unsicherheit bis hin zur Gelähmtheit im Umgang mit ihnen, das Gefühl mich ganz klein machen und verstecken zu müssen, Schweißausbrüche, starkes Herzklopfen, plötzliche panische Anwandlungen, die ich aber unterdrücke.
In den letzten Jahren hat sich das alles sehr gebessert, nur manchmal kommt es halt noch hoch. Anscheinend habe ich die Vorkommnisse noch nicht überwunden.
Vielleicht habt ihr ein paar Vorschläge, wie ich das überwinden, einen normalen Umgang mit Männern haben kann. Vielleicht habt ihr etwas ähnliches erlebt und kommt damit besser klar, bzw. könnt ein paar Vorschläge machen.
Ich wäre sehr dankbar dafür.
mfg