Der Mensch (ob Mann oder Frau) wurde von Gott (Mann oder Frau?) perfekt erschaffen. Das Göttliche tragen wir alle noch immer in uns. Aber nur allzu oft sind wir davon abgeschnitten.
Als Frau werden noch heute bestimmte charakteristische Züge bevorzugt. Das Mütterliche, gefühlvolle, ausgleichende, sanfte usw. Als Mann sollte man auch heute noch stark sein, erfolgreich in allen Lebenslagen, und ja nicht zu viel Gefühle zeigen. Ich weiß wovon ich rede. Ich bin verheiratet und hab einen typischen Mann daheim. Er läßt leider nicht allzuviel Gefühle zu und wenn doch mal ein kleines bisschen davon zu vorschein kommt begreife ich als Frau erst wie verletzlich er im Grunde seines Wesens ist. Aber das darf Mann ja nicht zugeben. Die große Scheiße wie ich denke ist die, das wir alle noch immer nach abgedroschenen Stereotypen agieren und nicht unser volles Potenzial entwickeln und nach aussen tragen können.
Macho oder Phantoffelheld. Und dazwischen?
Mutter/Heilige oder H***? Und dazwischen?
Männer sind, glaube ich noch immer zu sehr von ihren Gefühlen abgeschnitten und Frauen vergessen nur allzuoft ihre Stärken und Fähigkeiten. Aber beides ist in den Geschlechtern ausreichend vorhanden. Man muss nur die richtigen Kanäle wieder benutzen. Nicht alles immer nur in Schwarz oder Weiß sehen. Da gibt es doch noch so viele Abstufungen dazwischen. Es gibt Menschen die absolut gefestigt in ihrer Persönlichkeit sind. Die müssen sich nichts mehr vormachen und sich bis zum gehtnichtmehr verbiegen. Und wenn ich jetzt cool bin, dann bin ich erst beliebt. Und wenn ich jetzt diese Markenklamotten anhabe bin ich erfolgreich. Und wenn ich Untergewicht bis zum geht nicht mehr habe, dann haben mich alle erst gern. Und wenn ich ein aufgemotztes Auto fahre, gehöre ich erst dazu und werde anerkannt. Könntet ihr euch einen Mahatma Gandhi vorstellen, der sich Sorgen darüber macht, ob er bei seinen Mitmenschen ankommt oder sich nicht doch lieber einen Porsche (oder was auch immer an Prestigebeschleunigern) kauft um "IN" zu sein?
Das alles brauchte er nicht um Geschichte zu schreiben. Er war autentisch und das reichte voll auf. Er glaubte an sich und die Unabhängigkeit Indiens.
Die Evolution ist noch lange nicht beendet (und wird es auch nie sein) und es ist abzuwarten, wie sich die Geschlechter weiterentwickeln werden. Beide Geschlechter können vom "Anderen" noch viel lernen um wieder ganz zu werden.
Küsschen Lilith!
Hoffe bin nicht zu sehr vom Thema abgekommen.
Was wärn wir ohne unsere Männer?😛
Und sie ohne uns?🙂