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Als Entwicklungshelfer ins Ausland?

AmeliaS

Aktives Mitglied
Ich brauche einfach ein paar Anregungen/Ideen/Meinungen von euch:

Nach Ausbildung habe ich gearbeitet, dann studiert und dann eine Stelle angenommen. Da passte ich überhaupt nicht rein und bin ganz schnell wieder weg. Meine jetzige Stelle habe ich seit einem halben Jahr und ist im Sozialen Bereich. Die Arbeit ist toll, aber die Umstände ist derartig verfahren und miserabel, dass ich überlege, etwas anderes zu machen. Ein bisschen Flucht ist also dabei, da ich gleichzeitig aber auch nicht weiß, wie lange das mit meinem jetzigen Betrieb gutgeht, ist es auf jeden Fall nötig, die Augen offen zu halten.

Da ich ein idealistischer Mensch bin, brauche ich das Gefühl, etwas "sinnvolles" zu tun. Und so überlege ich, ob Entwicklungszusammenarbeit etwas für mich ist. Eine zeitlang also etwas ganz anderes zu tun und völlig neue Erfahrungen machen mit dem Bewusstsein, eine kleine Veränderung zum Positiven zu bewirken (wenn es denn gut läuft).

Je mehr ich darüber nachdenke, desto attraktiver wird die Idee für mich. Gleichzeitig bin ich mir nicht sicher, ob es nicht einfach nur Flucht ist. Oder/und Abenteuerlust. Oder ob ich nur einem Traumbild hinterherhechte. Oder....

Naja, wollt also einfach mal fragen....hat jemand von euch schon mal als Entwicklungshelfer gearbeitet? Oder sich mit der Idee auseinandergesetzt? Ich bin ja noch eher am Anfang meiner Überlegungen😕
 
Ich brauche einfach ein paar Anregungen/Ideen/Meinungen von euch:

Nach Ausbildung habe ich gearbeitet, dann studiert und dann eine Stelle angenommen. Da passte ich überhaupt nicht rein und bin ganz schnell wieder weg. Meine jetzige Stelle habe ich seit einem halben Jahr und ist im Sozialen Bereich. Die Arbeit ist toll, aber die Umstände ist derartig verfahren und miserabel, dass ich überlege, etwas anderes zu machen.

du bist also Unsicher ...suchst nach Orientierung..🙂
geht jedem mal so ....endtäuschungen in der Arbeitswelt bleiben einen nicht erspart, das Hand-Tuch werfen geht schnell...aber WAS dann ???
experimentieren ...heutzutage ...ziemlich schwer 😎


Ein bisschen Flucht ist also dabei, da ich gleichzeitig aber auch nicht weiß, wie lange das mit meinem jetzigen Betrieb gutgeht, ist es auf jeden Fall nötig, die Augen offen zu halten.

suche dir ein Land der nicht "entwicklungs-bedürftig" ist
wo du dich trotzdem "entfalten" kannst 🙂

Da ich ein idealistischer Mensch bin, brauche ich das Gefühl, etwas "sinnvolles" zu tun. Und so überlege ich, ob Entwicklungszusammenarbeit etwas für mich ist. Eine zeitlang also etwas ganz anderes zu tun und völlig neue Erfahrungen machen mit dem Bewusstsein, eine kleine Veränderung zum Positiven zu bewirken (wenn es denn gut läuft).

tja - wenn es gut läuft ???
Entwicklung - gut und schön aber VIELE sind schon daran gescheitert ....an IDEALISMUS 😉
jede Entwicklung braucht ZEIT und Menschen die "sich entwickeln wollen" - mal krass ausgedrückt😉🙂


Je mehr ich darüber nachdenke, desto attraktiver wird die Idee für mich. Gleichzeitig bin ich mir nicht sicher, ob es nicht einfach nur Flucht ist.

denke auch so😉

Oder/und Abenteuerlust. Oder ob ich nur einem Traumbild hinterherhechte. Oder....

ja ...oder...oder ...

Naja, wollt also einfach mal fragen....hat jemand von euch schon mal als Entwicklungshelfer gearbeitet? Oder sich mit der Idee auseinandergesetzt? Ich bin ja noch eher am Anfang meiner Überlegungen😕

wie ich schon sagte - suche dir ein Land wo DU DICH Entwickeln kannst ....und...nicht umgekehrt 🙂
LG: Bonita🙂
 
hey

ich hab selbst noch nicht als entwicklungshelfer gearbeitet, aber schon öfterst mit dem gedanken gespielt und ihn wieder verworfen,...

da du im sozialen bereich arbeitest, verfügst du im gegensatz zu vielen entwicklungshelfern womöglich schon über eine gewisse erfahrung an deinem neuen fernen arbeitsort, aber solange du nicht für längere zeit dort eine stelle annimmst, für die sich keine einheimische arbeitskraft finden lässt, halte ich nicht viele von dem erlebnis entwicklungshilfe; entwicklungshilfe sollte nach der idee "hilfe zur selbsthilfe" verlaufen und nicht zu einem selbsterfahrungstrip verkommen, den wir uns reiche eurpäer für ein paar monate gönnen, wenn irgendeine art von sinnkrise ins haus steht. diese aussage ist nicht als beleidigung gegen dich zu verstehen, aber letztendlich sollte immer die entwicklungsarbeit im mittelpuntk stehen und nicht die bedürfnisse oder erwartungen eines ausländischen, weitgereisten helfers.

da du ja bereits im sozialen bereich arbeitest, wundert es mich ein wenig, dass du deine arbeit nicht als sinn voll bertrachtest. vllt. würde dir ein arbeitplatzwechsel mehr helfen als gleich das land bzw. den ganzen kontinent zu verlassen.

übrigens ist es eine recht harte erfahrung für lange zeit so fern all seiner freunde und seiner familie zu leben, in einem land zu leben, wo man zuerst die sprache nur sehr mangelhaft beherrscht. ich habe einmal ein jahr in südamerika gelebt und heimweh ist manchmal schon was ganz elendiges,...

entschuldige, dass ich teilweise ein wenig streng bis hart klang, aber du hattest zu beginn deines eintrags um meinungen gebeten, sodass ich nicht widerstehen konnte und da hast du nun den senf
wünsch dir noch viele gute gedanken und überlegungen
 
Hey Autobus,

ich arbeite nicht im sozialen Bereich, ganz im Gegenteil, ich komme aus dem kaufmännischen Bereich, allerdings in einer Sparte, die für Entwicklungshilfeorganisationen im Fokus liegt. Der Bereich, in dem ich arbeiten möchte, wäre tatsächlich "Hilfe zur Selbsthilfe". Ich war allerdings noch nie länger in einem Entwicklungsland, das längste war 2 Monate🙄

Keine Angst, das nicht zu hart🙂Ich wollte ja ein paar Meinungen hören. Ich bin ja halt selbst total am Hin- und Herschwanken.
 
wie gesagt, ich stehe dahinter, wenn sich der einsatz bei der entwicklugshilfe darum dreht, dass Fachleute im zielland dran arbeiten, wissen weiterzugeben oder ine lücke mit ihrer fachkompetenz zu füllen, da sich momentan dort kein anderer geeigneter kandidat findet,...

falls du dich letzlich dafür entscheidest, wüsch ich dir viel erfolg und eine wertvolle zeit, die ein paar deiner erwartungen erfüllt

wie schwer es manchmal ist in einem land zu lebenb, ist glaube ich eine erfahurung, die vor allem einsetzt, wenn man länger als so die mehr der weniger übliche urlaubszeit (so bis zu drei monaten) in dem land verbracht hat und irgendwann die phase erreicht ist, dass man sich ein komplett neues leben aufgebaut hat, inklusive freunde etc. und die rückkehr in die "alte heimat" zu beginn erst einmal recht überfordert, weil man sich wieder völlig neu orientieren muss, das alte mit neuen entwicklungen verbinden muss und die eigenen veränderungen in das bestehende irgendwie integriert werden soll...
klingt alles grad ein wenig unklar, finde aber kiene bessere formulierung sry
 

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