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Gast
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Ich habe die Frage hier irgendso helesen, weiß aber nicht mehr wo!
Antwort auf die Frage:
Frage:
ich fasse michmal kurz und lasse den ganzen hintergrund-schnickschnack weg:
was ich suche sind allgemeine "psychologie-Tipps" bezüglich gewaltbereiten menschen (besonders jugendliche) da ich öfters damit zu tun habe...dabei gehts mir besonders um die verhaltensweisen bzw wie man gewisse situationen mit eigener mimik und gestik bewältigen kann. kennt da jemand internetseiten mit grundlagen bzw gute buchtipps?
mfg
Antwort:
Na, das kann man nicht so mal eben beantworten. Wir haben ein ganzes schulisches und erzieherisches Konzept dazu (Das haben übrigens die meisten Schulen inzwischen).
Nach diesem Konzept wird in allen Klassen gearbeiten, sodass bestimmte Grundlagen zur Streitschlichtung allen Kindern vertraut sind.
Dann haben wir eine Kollegin, die im Rahmen bestimmter Stunden mit den Kindern oder Kindergruppen Gespräche führt und für immer wiederkehrende Streitsituationen Lösungen mit den Schülern erarbeitet. Das kann man sich wie Verträge vorstellen, die mit den Schülern abgeschlossen werden bzw. die Schüler untereinander abschließen.
Bei Schülern, die besondere Schwierigkeiten mit dem Einhalten der Regeln haben, werden die Eltern miteinbezogen. Es gibt dann eine enge Rückmeldung und eine Art "Belohnungssystem".
Gründe für aggressives Verhalten können ja im Individuum (Kind/Jugendlichen) liegen oder in der sozialen Struktur. Meist kommen mehrere Sachen zusammen.
Da muss man sehr genau hinsehen.
In unserer Schule haben wir eine hohe Gewaltbereitschaft, sogar unter den Eltern. In einigen Klassen werden auch "soziale Kompetenz"-Trainings durchgeführt, die den Kindern alternative Reaktionsmöglichkeiten aufzeigen, wenn sie gereizt und provoziert werden. Dies gibt es auch bei den älteren Jugendlichen im Stadtteil.. da nennt sich das dann "De-Eskalations-Training" oder "Cool-down" Training. Es gibt viele kompetente Fachleute, die so etwas anbieten. Musst du mal entsprechend unter den Stichworten im Internet schauen... zum Beispiel auch "Mediation in der Schule"
Aber hinter allem steckt ein Konzept. Und man muss im Grunde eine Beziehung zu dem Klientel haben, sonst geht gar nichts. Das kann man nicht wie einen Trick anwenden.
Wahrscheinlich hab ich dir jetzt nicht geholfen... trotzdem alles Gute,
LG
Inga
Antwort auf die Frage:
Frage:
ich fasse michmal kurz und lasse den ganzen hintergrund-schnickschnack weg:
was ich suche sind allgemeine "psychologie-Tipps" bezüglich gewaltbereiten menschen (besonders jugendliche) da ich öfters damit zu tun habe...dabei gehts mir besonders um die verhaltensweisen bzw wie man gewisse situationen mit eigener mimik und gestik bewältigen kann. kennt da jemand internetseiten mit grundlagen bzw gute buchtipps?
mfg
Antwort:
Na, das kann man nicht so mal eben beantworten. Wir haben ein ganzes schulisches und erzieherisches Konzept dazu (Das haben übrigens die meisten Schulen inzwischen).
Nach diesem Konzept wird in allen Klassen gearbeiten, sodass bestimmte Grundlagen zur Streitschlichtung allen Kindern vertraut sind.
Dann haben wir eine Kollegin, die im Rahmen bestimmter Stunden mit den Kindern oder Kindergruppen Gespräche führt und für immer wiederkehrende Streitsituationen Lösungen mit den Schülern erarbeitet. Das kann man sich wie Verträge vorstellen, die mit den Schülern abgeschlossen werden bzw. die Schüler untereinander abschließen.
Bei Schülern, die besondere Schwierigkeiten mit dem Einhalten der Regeln haben, werden die Eltern miteinbezogen. Es gibt dann eine enge Rückmeldung und eine Art "Belohnungssystem".
Gründe für aggressives Verhalten können ja im Individuum (Kind/Jugendlichen) liegen oder in der sozialen Struktur. Meist kommen mehrere Sachen zusammen.
Da muss man sehr genau hinsehen.
In unserer Schule haben wir eine hohe Gewaltbereitschaft, sogar unter den Eltern. In einigen Klassen werden auch "soziale Kompetenz"-Trainings durchgeführt, die den Kindern alternative Reaktionsmöglichkeiten aufzeigen, wenn sie gereizt und provoziert werden. Dies gibt es auch bei den älteren Jugendlichen im Stadtteil.. da nennt sich das dann "De-Eskalations-Training" oder "Cool-down" Training. Es gibt viele kompetente Fachleute, die so etwas anbieten. Musst du mal entsprechend unter den Stichworten im Internet schauen... zum Beispiel auch "Mediation in der Schule"
Aber hinter allem steckt ein Konzept. Und man muss im Grunde eine Beziehung zu dem Klientel haben, sonst geht gar nichts. Das kann man nicht wie einen Trick anwenden.
Wahrscheinlich hab ich dir jetzt nicht geholfen... trotzdem alles Gute,
LG
Inga