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Alles verloren

tina13011996

Neues Mitglied
Ich habe vor einem halben Jahr angefangen Pharmazie zu studieren. Mein absolutes Traum Studium. Der Beginn war richtig schön. Ich habe am Anfang gleich gute Freunde gefunden. Als die Klausurenphase began , fingen die Probleme an. Ich hatte sehr viel Stress welchen meine Mitstudenten auch bemerkt haben. Sie haben angefangen mich als psychisch krank zu bezeichnen. Fas hat sich im ganzen Studiengang rumgesprochen. Ich hatte dann eine Diskussion mit einem Mädchen aus meinem Semester, die auch grundlos schlecht über mich geredet hat. Aus Frust habe ich mich für das 2 Semester beurlauben lassen. An der Uni ist auch ein Junge an dem Ich Interesse hatte. Ok ich muss zugeben. Ich habe ihm einige Male verletzt aber trotzdem. Mich kotzt es so an. Warum habe ich kein normales Studentenleben? Ich ziehe mivh seit Wochen immer mehr aus der Gesellschaft. Der Junge meinte zu mir er könne sich eine Zukunft mit mir vorstellen aber will das ich da mit ihm weiterstudiere. Ich bin so verzweifelt. Ich wünschte ich könnte morgens nicht mehr aufwachen wäre mir sogar egal. Ich habe schon alles wichtige im Leben verloren. Mehr geht garnicht. Wenn ich da hingehe und weiterstudiere,werde ich meine Mitstudenten wieder sehen....
 

Hallo tina13011996,

schau mal hier: Alles verloren. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Warum lässt Du Dich aus Frust und wegen dem dummen Gerede beurlauben?

Ist das nicht rückgängig zu machen?

Später im Beruf, kannst du Dich auch nicht immer beurlauben lassen, wenn Dir das Gerede nicht gefällt.

Da müsstest Du erwachsener damit umgehen können.
 
Liebe Tina,

sicher erleben wir im Laufe unsere kurzen Lebens nicht nur Gewinne - sondern auch Verluste. Mir tut es immer leid, wenn ich von Leid erfahre. Jedoch bin ich noch mehr traurig über die Hoffnungslosigkeit, die aus so vielen Beiträgen spricht - wie auch hier bei Dir.

Wo bleibt die Sehnsucht nach einem erfüllenden und schönen Leben? Wo ist die Beschreibung der guten Ziele, für deren Erreichung wir uns einsetzen wollen? Musst Du nur mal kurz erinnert werden, dass es auch Gutes gibt?

Meine Erfahrung ist, dass das Gute immer größer und besser ist, als das Schlechte . Es mag so sein, dass das Schlechte den Menschen nach unten zieht. Jedoch das Gute zieht nach oben und dies mit größerer Kraft. Der Mensch muß sich ihm nur zuwenden und anvertrauen.

LG, Nordrheiner
 
Was ich nicht so ganz verstehe, weshalb Dein Stress in der Klausurenphase bei Deinen Kommilitonen dazu geführt hat, Dich als psychisch krank zu bezeichnen? Was genau ist da abgelaufen, das so eine Reaktion herbeiführte?
Dann frage ich mich auch, weshalb Du Dich wg. einer Diskussion mit einem Mädel aus Frust beurlauben hast lassen. So einem solchen Mittel greift man ja, wenn es gar nicht mehr anders geht, oder?
Insofern habe ich jetzt aus Deinen Schilderungen gar kein Gespür dafür, was von Deiner Seite aus gesehen evtl. eine überzogene Reaktion ist oder auch nicht.
Wenn es schlicht darum geht, dass man nach einem Streit mit einer (!) Person hatte und vor dem Hintergrund, dass evtl. ein paar andere schlecht über einen reden, ein Urlaubssemester einreicht und nun vor dem Aus des beruflichen Traums (Pharmazie) steht – dann frage ich mich, warum man einen Streit oder Dissenz mit ein paar Leuten zum Anlass nimmt seinen Traum fallen zu lassen? Was hat Dich dazu verleitet das zu tun? War dieser Traum weniger wichtig als der Streit mit den anderen?
Wenn das Studium Dein Traum ist – jetzt zusätzlich noch ein neuer Freund dort (der Dich da ja unterstützen könnte) – was genau hindert Dich daran, diesen Traum zu verwirklichen?
Manchmal muss man auch unangenehme Situationen aushalten bzw. sich damit auseinandersetzen. Zur Flucht zu greifen mit dem Resultat, dass Du a) Dein Studium um ein Semester nach hinten schiebst und b) evtl dieses Studium überhaupt nicht mehr machen zu können erscheint mir völlig überzogen.
Das kann aber auch daran liegen, dass Deine Beschreibung, weshalb es plötzlich Probleme mit den anderen gab, hier nicht hinreichend genug ist sich eine Meinung zu bilden oder wirklich einen Rat geben zu können.
Beschreib doch mal genau wie die Klausurenphase für Dich ablief, was Du gemacht / nicht gemacht hast und wie die Reaktionen darauf waren.

Aber egal was war: Du solltest Dir unbedingt Gedanken machen, wie Du zukünftig mit Konflikten umgehen willst (die wirds immer geben, auch an anderen Unis) und wie Du Deinen Traum verwirklichen kannst und vor allem: wie wichtig ist Dir dieser Traum – wenn es „nur“ ein Traum ist, wird es einer bleiben. Wenn es ein Ziel ist, wirst Du es erreichen, weil Du alles erforderliche tun willst, um dieses Ziel zu erreichen (und wenn Du dann auch wieder mit den anderen Leuten Kontakt hast). Vielleicht wirst Du dann auch für dieses Ziel, Dich mit den Leuten auseinandersetzen und die Situation klären.

Viel Glück dabei.

 

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