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Alles steuert auf Trennung zu. Zwischen Hoffnung und Trauer.

Ich meinte damit, dass du vielleicht eher das Negative der letzten Tage wahrnimmst als das Positive....mit Fragezeichen wohlgemerkt.

Tendenziell tun das alle Menschen. Erst im Rahmen meiner Psychotherapie (paar Jahre her) wurde mir das klar. Man kann lernen, nach und nach umzudenken. Dankbarkeitsübungen beispielsweise können hilfreich sein. Ich möchte nochmals betonen, dass der 2. Absatz allgemein gemeint ist - ob das auf euch zutrifft, weiß ich nicht.
Danke für die Erklärung.

Teilweise ist es vielleicht so. Auf die letzten Tage bezogen, weiß ich nicht. Da bin ich eher die, die es schade findet, wie schnell die gute Stimmung wieder passé war. Ich würde gerne die Entspannung und schöne gemeinsame Stunden mit in den Alltag nehmen, es wertschätzen, dass wir tolle Tage zusammen haben, anstatt zu nölen, dass ich nach einem langen Dienst vielleicht (!) nicht zu einer Abendveranstaltung will.
 
Ich würde gerne die Entspannung und schöne gemeinsame Stunden mit in den Alltag nehmen, es wertschätzen, dass wir tolle Tage zusammen haben, anstatt zu nölen, dass ich nach einem langen Dienst vielleicht (!) nicht zu einer Abendveranstaltung will.

Das Problem ist halt das jeder Mensch aufgrund von verschiedenen Faktoren eben nicht den selben Energiehaushalt hat, wenn in einer Beziehung dafür kein Verständnis ist und man dafür vorwürfe bekommt ist es ein kritischer Faktor..

Es hat halt wie gesagt nicht jeder die selbe Energie - schön wäre es aber dem ist halt nicht so, in einer guten Beziehung geht man darauf ein und akzeptiert die jeweiligen Unterschiede bzw. arrangiert sich damit.
 
Eigentlich das nicht, aber ich bin mittlerweile sehr sensibel was Stimmungen betrifft und fühle mich davon sehr schnell gestresst und unter Druck gesetzt.

Genau deswegen wäre mir an deiner Stelle die Pause wichtig, ich versteh dich sehr gut das es sich für einen Rückschritt anfühlt aber so wie es jetzt läuft von dem wie du es schilderst ist es ja für euch beide auch keine Lösung.

Vielleicht brauchst du und sie Zeit für sich 🤷‍♀️
 
Es hat halt wie gesagt nicht jeder die selbe Energie
In unserem Fall ist es der nicht vergleichbare Alltag. Wenn wir frei haben, ticken wir recht ähnlich vom Biorhythmus und Anteil an Aktivität/Entspannung wir brauchen.

So ist einfach schwierig, dass sich unser Berufsalltag so unterscheidet. Meine Freundin ist sehr selbstbestimmt, arbeitet von zu Hause aus und kann sich selbst einteilen wie viel sie jeden Tag macht und wie sie sich das über den Tag und die Woche aufteilt. Ich bin oft stundenlang auf den Beinen ohne Pause, muss mich sehr konzentrieren und nach einem Dienst oft einfach k.o.

Das lässt sich immer schwerer vereinbaren. Meine Freundin wünscht sich nach einem Arbeitstag alleine und eher passiv, ruhig, wenig Bewegung und Action, zum Feierabend Aktivität und Spaß. Ich würde gerne runterkommen und mich erholen, wenigstens ab und zu.

Ich glaube, wir haben uns beide verändert. Ich konnte die Anstrengung besser wegstecken und war aktiver. Meine Freundin empfand ich aber auch verständnisvoller, wenn ich mal einfach nur ins Bett wollte.

Aber das ist auch nur eines unserer Probleme. In den letzten Tagen war meine Angst wieder sehr stark, dass wir immer mehr die Verbindung zueinander verlieren.
Das Gefühl, nicht zu reichen, wird auch immer stärker.
Einerseits versuche ich meiner Freundin ganz viel Liebe zu geben und zu zeigen, dass ich mich bemühe. Versuche ihr zuzuhören und ihre Bedürfnisse zu sehen. Aber wenn das nicht reicht, kann ich meinen Frust schlecht verbergen und runterschlucken. Das führt zu Missverständnissen und Streit. Habe sie während der Woche nach langen Diensten zweimal zu Abendveranstaltungen begleitet. Von Freitagmittag bis Samstagmittag musste ich arbeiten, worüber sie sauer war (aber dafür hatte ich über Ostern fünf Tage frei), weil sie gerne Samstag etwas unternehmen wollte. Was sie machen wollte, hätte man auch am Sonntag machen können (war nicht an den Samstag gebunden), aber da war ihr die Lust vergangen, weil sie auf Samstag eingestellt war. (Kennt meinen Dienstplan aber seit Jahresanfang, weil ich ihn in unseren gemeinsam Kalender eintrage.)

Therapiesuche gestaltet sich auch schwierig und konfliktreich.
Wir haben uns jetzt ein paar Mal zusammen drangesetzt, was sehr mühsam und zäh war. Hundert mögliche Paartherapeuten angeklickt, meine Freundin legt entweder sofort ein hartes Veto ein, wenn irgendetwas gar nicht passt oder sie zuckt die Schultern und weiß nicht, ob es passen könnte. Zu meinem Vorschlag, dass sie mal alleine in Ruhe sucht und sich alle rausschreibt, bei denen es für sie passen könnte und ich dann ihre Auswahl nochmal nachsortiere, so dass am Ende die übrig bleiben, mit denen wir es uns beide vorstellen könnten, war ihr Kommentar: "Das ist mir zu kompliziert." Zu dem Vorschlag, es umgekehrt zu machen: "Ist das sinnvoll so?"
Aber mehr Möglichkeiten als zusammen zu suchen und beide alleine fallen mir auch nicht mehr ein.

Heute ist mein Gefühl ein bisschen: Kampf gegen Windmühlen, weil nichts (mehr) richtig ist.
Der Gedanke es nicht mehr "reparieren" zu können, treibt mir aber die Tränen in die Augen und wenn ich wüsste, was ich tun könnte, würde ich es versuchen.
Genau deswegen wäre mir an deiner Stelle die Pause wichtig, ich versteh dich sehr gut das es sich für einen Rückschritt anfühlt aber so wie es jetzt läuft von dem wie du es schilderst ist es ja für euch beide auch keine Lösung.

Vielleicht brauchst du und sie Zeit für sich 🤷‍♀️
Ich glaube, dass es darauf hinausläuft und wir mal probieren, wie es uns damit gehen würde.
Obwohl ich auch Sorge habe, dass es uns vielleicht noch mehr auseinander treibt.
 
Hey Du,

es tut mir sehr leid, dass du gerade so hoffnungslos bist!
Von außen denke ich, dass es auch einfach ein großer Schritt ist, Paartherapie zu machen und es ganz schön viel vertrauen in die therapierende Person braucht. Dass da erstmal viele "Aber" und bedenken da sind, verstehe ich. Für mich klingt es trotz aller Schwierigkeiten so, als wärt ihr echt flott. Bei mir und meinem Freund lagen zwischen der Entscheidung und dem konkreten Kontaktieren von Therapeut*innen einige Wochen, es dauerte, bis wir uns dann wirklich dazu überwinden konnten.
Und auch dann kamen erstmal einige Absagen, dies und das war kompliziert etc. Ich glaube, bei den wenigsten Paaren läuft das ganz reibungslos ab, verliere nicht den Mut! Es ist toll, dass ihr euch prinzipiell beide dazu bereit erklärt habt, das wird schon! 🙂
 
Hey Du,

es tut mir sehr leid, dass du gerade so hoffnungslos bist!
Von außen denke ich, dass es auch einfach ein großer Schritt ist, Paartherapie zu machen und es ganz schön viel vertrauen in die therapierende Person braucht. Dass da erstmal viele "Aber" und bedenken da sind, verstehe ich. Für mich klingt es trotz aller Schwierigkeiten so, als wärt ihr echt flott, bei mir und meinem Freund hat es zwischen der Entscheidung und eem konkreten kontaktieren einige Wochen gedauert, bis wir uns dann wirklich dazu überwinden konnten.
Und auch dann kamen erstmal einige Absagen, dies und das war kompliziert etc. Ich glaube, bei den wenigsten Paaren läuft das ganz reibungslos ab, verliere nicht den Mut! Es ist toll, dass ihr euch prinzipiell beide dazu bereit erklärt habt, das wird schon! 🙂
Danke für deinen Erfahrungsbericht und, dass du mir da nochmal den Kopf zurecht rückst!
Bin ich zu ungeduldig und erwarte ich zu viel?
Sehe ich wirklich nur das Negative und nicht das Positive?

Ich bin froh, dass meine Freundin offen für Paartherapie ist.
(Was mich aber auch nicht überrascht, weil wir beide schon Erfahrung mit Einzeltherapie haben und eine positive Einstellung dazu haben.)

Es ist auch okay sich für den Auswahlprozess Zeit zu nehmen und Kriterien zu haben.
Trotzdem frustrierend wenn man zwei Stunden sich durch die Suchergebnisse klickt und von 30 Seiten kein einziger übrig bleibt. In einer Großstadt wohl gemerkt. Ich will nicht zu jemanden gehen, bei dem meine Freundin ein schlechtes Gefühl hat! Würde ich niemals wollen. Aber denke auch, dass es beim Suchen schon gut ist, wenn der Eindruck und die Kriterien zu 80% passen und den Rest der persönliche Eindruck entscheidet. Man auch Abstriche in Kauf nehmen kann, die nicht relevant für die Therapie selbst sind. (Stadtteil und Fahrzeit zum Beispiel).

Vielleicht bin ich aber auch eine frustrierte, alte Schachtel geworden??? 😟
 
Ich glaube nicht, dass du eine frustrierte alte Schachtel bist. 😉

An deiner Stelle wäre ich auch unglücklich und gestresst, ich war auch mit vielem nicht so glücklich, wie das bei uns damals lief, wobei eher ich die vielen Kriterien hatte und dann schlussendlich auch nicht viele übrig blieben (in Berlin, also eigentlich auch viel Auswahl...). Dafür ist mein Freund meist nicht der schnellste, was Veränderung angeht und in Kombi hat es eben etwas gedauert, aber wir haben ja dann trotzdem jemanden gefunden und sie passt auch richtig gut.

Ich finde Paartherapie nochmal herausfordernder als Einzeltherapie, ich finde, bei letzter hat man selbst mehr Kontrolle, kann entscheiden, welche Themen auf den Tisch kommen, zu dritt ist alles dynamischer und auch weniger kontrollierbar. Deswegen kann ich auch verstehen, wenn viele Ängste bestehen, vielleicht auch, dass sich die beiden anderen gegen einen verbünden, man selbst am Ende die "Buh Frau/Mann" ist, etc. Zumindest hatten sowohl ich als auch mein Freund solche Ängste, auch wenn wir wussten, dass es wahrscheinlich nur in unserem Kopf stattfindet.

Es gibt sicher einige Widerstände zu überwinden, aber ich glaube, ihr schafft das schon jemanden zu finden! 🙂
 
Wir haben uns am Wochenende getrennt.
Eigentlich ging es in dem Gespräch um eine Pause/Trennung auf Zeit für 1-2 Wochen und dann weiter zu sehen.
Meine Freundin hat die Sinnhaftigkeit angezweifelt und sich für den finalen Schritt entschieden.
Ich bin am Boden zerstört und wanke wie ferngesteuert herum. Realisiere es noch gar nicht und kann es nicht glauben.
 
Wir haben uns am Wochenende getrennt.
Eigentlich ging es in dem Gespräch um eine Pause/Trennung auf Zeit für 1-2 Wochen und dann weiter zu sehen.
Meine Freundin hat die Sinnhaftigkeit angezweifelt und sich für den finalen Schritt entschieden.
Ich bin am Boden zerstört und wanke wie ferngesteuert herum. Realisiere es noch gar nicht und kann es nicht glauben.

Das tut mir wahnsinnig leid 🙁 wie traurig! 😢
 
Was verstehst du unter Hilfe ?
Hat Paartherapie eig schon mal irgendwem überhaupt geholfen?
Hm...
wenn sie nicht helfen würde, weshalb wird sie dann angeboten ?
Manchen hilft es, sich selbst und ihr verhalten besser zu verstehen.
Hat sie Männern geholfen?
Gehen nur homosexuelle Paare zur Paartherapie ?
😉

Warst du schonmal dort ?
Ernst gemeinte Frage jetzt.
Jepp, ernst gemeint.
 

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