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Alles steht still, nichts macht mehr Sinn!

Chaosgirl

Mitglied
Diagnosen: Borderline, Depression, Angststörung, Binge Eating Discorder (Essstörung) Ptbs und Adipositas.
Therapien: 2015 Dbt , 2016/2017/2018 viele Krisen Aufenthalte, 2019 Spezialstation für Essstörung
Medikament: zur Zeit ein Antidepressiva 25 mg
Wohnhaft: stationär betreute Wohneinrichtung
Therapeutin: angebunden an der PIA
_________________________________________________________________________________________________________________________
Symptome:

Depressiv
Stimmungsschwankungen
Selbstverletzendes Verhalten
negative Gedanken
Essattacken
Manipulierende Art (in Online Spielen) -selbst schaden überwiegend!
Pc Konsum sehr hoch
vermehrt müde und erschöpft
beine wackeln
psychischer Schwindel
psychisch bedingte "Aussetzer" (Dissoziation)

Ein Teil von mir wartet auf die Spezial Trauma Therapie für die ich allerdings schon seit 4 Monaten auf der Warteliste bin , ein anderer Teil möchte sich jetzt Hilfe holen und in die Klinik. Jedoch habe ich keine Lust mehr auf Krisen Stationen und würde wenn schauen wollen, ob es vielleicht noch eine Spezial Station gibt , wo die Wartezeit nicht so lang ist.
 
Aus der Kindheit...Mobbing, sexueller Missbrauch, Schlagen vom Vater, stundenlang ans Bett gefesselt worden ohne Essen als Baby..Mobbing auch jetzt noch..
 
Postman, posttraumatische Belastungsstörungen und eine Borderline Persönlichkeitsstörungen werden durch Traumata ausgelöst.
Da Chaosgirl schreibt, dass es ihr akut sehr schlecht, bitte ich Dich und alle anderen, da nicht weiter zu wühlen und nachzuhaken.

Hallo Chaosgirl,

was schreckt Dich den auf der Krisenstation ab und falls Du doch hinwillst und musst: können wir Dir vielleicht dabei helfen, ein bisschen Mut und seelisches Rüstzeug anzulegen, bevor Du da hingehst?
Ich war ja wegen Depressionen in Akutbehandlungen und die Krisenststionen, die in der Klinik für Dich in frage kämen, waren im gleichen Haus, also hat man dann doch teilweise mitbekommen, was da los war.
Problematisch fand ich die Stationspolitik, Konflikte nicht moderierend zu begleiten, solange sie klein und lösbar sind, sondern erst dann einzugreifen - und dann recht hart- wenn es eskalierte. Also Frontenbildung, Körperlichkeiten u.ä.

Es schwanken da ja alle gerade unter der Last, die sie zu tragen haben und man ist empfindlich, man hat nicht die Kraft, speziell auf die Empfindlichkeiten von 15 oder 20 neu kennengelernten Leuten zu achten.

Auf die Konflikte, die die Menschen dort mit sich selbst hatten, wurde aber wohl immer gut eingegangen. Jeder Patient hat eine Bezugspflegekraft.
Und irgendwann meinte mal eine junge Frau, die öfter mit mir und zwei Mitpatienten in der Caféteria war, dass ihr eine ältere Mitpatientin geraten hätte, sich an ein paar nicht mehr superjunge "Depris" anzuflanschen, weil das erdet.
Konnte sie bestätigen und wir fanden das erstmal eher weird - aber wir hatten ja immer ne nette Zeit mit ihr und wenns umgekehrt genauso war und sie sich unsere eher konfliktscheue Meinung zu ihren Sorgen und Streits auf der Station anhören und annehmen konnte - umso besser.
 
was schreckt Dich den auf der Krisenstation ab und falls Du doch hinwillst und musst: können wir Dir vielleicht dabei helfen, ein bisschen Mut und seelisches Rüstzeug anzulegen, bevor Du da hingehst?

Dass es immer nur um stabilisieren geht und nicht speziell auf die Probleme richtig eingegangen wird. Es wurde bisher immer nur gesagt; Sie müssen die und jene Therapie machen und dies und das tun. Dadurch habe ich mich im Kreis gedreht und musste immer wieder in die Klinik.

Ich wohne in Hamburg und bin für jeden Klinik Tipp dankbar. Ich weiß welche für mich verantwortlich sind vom Sektor, möchte mich aber gern informieren 😉
 
Also deine Text und die Schilderung, welchen Stand Du z.Zt hast, wie es Dir geht und wo Du hin willst, in dieser Ordung geschrieben,ist erstaunlich Gut,..gegen das, was ich in eher chaotischerweise suchend und Verweifelt, die letzen mal von Dir gelesen habe.
Ich erinner mich Gut an Dich Chaosgirl^^
Ich habe alle Achtung vor dem, was Du jeden Tag trägst und schon ertragen musstest.

Und Du scheinst Dich um einiges geordnet und weiter Entwickelt zu haben ,auch wenn es Dir immer noch zu Wenig scheint, hat sich Augenscheinlich einiges bei Dir getan.
Sonst hättest du dein Thread Text nicht so Gut formulieren können. 🙂
Siehst du das nicht auch so ?

Eine Arkut-Trauma-klinik gibt es leider nicht.
Die Therapeuten können eine solche lange und tiefe Therapie nicht eben aus den Ärmel schütteln.
Es bleibt leider nur die Arkut Klinik um zu stabilisieren, in der Not.
Die, die du schon kennst.
Es gibt noch psychosomatische Arkut-Kliniken,aber es läuft auch dann nur auf die Stabilisierung hinaus und wenn ich es Richtig verstanden habe,brauchst du eben mehr.

Nach deiner Trauma Klinik wäre es das wichtigste überhaupt,eine gute ambulante Therapeut/in zu finden,die dich weiter Therapiert und auf lange Zeit begleitet. Wahrscheinlich auch tiefenanalytisch.
Frage da nochmal nach.
Es sollen jetzt von der Krankenkasse einige neue Psychotherapeuten/in zu gelassen werden,über die Kassenärtzliche Vereinigung. ENDLICH.
Spätestens anfang nächsten Jahres .Frage mal deine Betreuerin,das ihr das im Auge behaltet.
Wenn du da jemand nach deiner Trauma Klinik findest,kannst du auch endlich mehr zur Ruhe
kommen.
Deine jetzige Trauma Klinik meldet sich bestimmt bald. Ansonsten rufe da nochmal an, oder Frage deine Betreuerin, ob Sie da anruft.
Ich drücke Dir die Daumen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Chaosgirl,

deine Zustände hören sich wirklich schwierig an. Es muß echt eine Last sein durch dieses Gefühlschaos eine gerade Linie zu finden.
So kenn ich das natürlich nicht. Aber wenn ich meine Erfahrung mit einbringen darf, dann solltest du dir üblegen, welcher deine Impulse lebendig machen und welche eher destruktiv sind.
Ich weiß als Frau soll man immer super gut aussehen. Geht mir als Mann nicht anders. Aber wenn du Appetit hast, dann ist es Lebenszeichen und dann solltest du auch den Moment des Essens wirklich genießen. Ich weiß es es schwierig gegen diese sonst so richtigen Denkstrukturen zu fühlen. Aber manchmal ist es einfach ok. Dann nimm dir ne Schüssel Salat oder einen Korb voll mit Obst und genieß, was das Leben lebenswert macht, aber es nutzt nichts sich das Lebenswerte mit negativen Gedanken kaputt zu machen.
Es gibt gewiß Gründe um sich über irgendwelche Dinge zu ärgen. Aber man muß sich immer überlegen, ob es sich lohn und ob man seine innere Stimme nicht besser für etwas nutzen möchte, wie sich darüber zu freuen etwas Gutes gegessen zu haben oder sich aus irgendwelchen erfindlichen Gründen mal wohl zu fühlen.
Wenn du dir sagen kannst, du machst was Gutes für dich, und wenn man sich nur bei einem Game die Seele baumeln läßt, warum sollten dich deswegen deine Nerven nerven.
Es gibt immer etwas was andere besser machen oder was man sich eigentlich meist nur ausdenkt, was andere gar nicht wirklich besser machen.
Aber du solltest dir denke ich überleghen, ob es für dich gut genug ist. Und wenn es für dich gut genug ist, dann sollte es deine innere Stimme dir auch sagen.
Mich beruhigen die Worte, die ich zu dir sagen kann. MIr spiegeln sie ein wenig die inneren Prozesse bei mir selbst wieder.
Aber ich sehe auch bei der Vielzahl deiner Probleme, dass du es nicht so einfach hast, wie ich. Aber ich wünsche dir dennoch, dass du es schaffst die friedlichen Momente mit dir selbst besser zu genießen oder wertzuschätzen und ich hoffe dir natürlich alles Gute.
 
Hab das doch noch gefunden,vllt hilft dir da eine Beratung weiter..

Traumaambulanz:
Kurzfristige Hilfe bei posttraumatischen Belastungsstörungen findet man bei der Charité
Intensivierte Traumatherapie im Zentrum für Intensivierte Psychotherapie und Beratung (ZIPB)
St. Hedwigs-Krankenhaus
Große Hamburger Str. 5-11
10115 Berlin
Tel: 030-2311-1880
 

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