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Alles bleibt an mir hängen

@Ich-bin-Ich
Für jemanden ohne psychische Probleme in dem Alter ist das ja wohl machbar. Mache ich ja schließlich auch, nur dass ich nicht den ganzen Tag "daheim rumsitze" sondern noch mein Abi nachhole und arbeite. Ich bin auch 16 und habe auch so einiges hinter mir, psychisch kranke Mutter, Morddrohungen, Freiheitsberaubungen, bin selbst Suizidgefährdet gewesen. Das ist noch lange nicht alles.
Heutzutage ist den meisten Jugendlichen doch wirklich alles zu viel.
Aber gut, das betrifft jetzt "normale" Jugendliche.

@TE
Dass dir das zu viel ist, jetzt wo du erst da wieder raus bist, kann ich verstehen. In den Haushalt muss man erst mal reinwachsen und wenn es einem nicht gut geht, wird schnell alles zu viel.
Das Gassi gehen, kannst du ja für dich nutzen. Spazieren gehen befreit den Kopf, vielleicht auch mit dem Hund Joggen, damit Glücksgefühle durch Hormone aufkommen.
Ich bezweifle, dass du wirklich immer nur den ganzen Tag putzt bzw. dass man das nicht anders machen kann. Vermutlich kommst du einfach mit der Menge noch nicht klar.
Wie wäre es wenn du dich um die Tiere kümmerst, die Wäsche machst, jeden Tag ein Zimmer putzt und Abends vielleicht was zu essen herrichtest? Für den Haushalt brauchst du dann vielleicht 2h (außer du musst abends kochen) und für den Hund ... kommt drauf an, wie lang ihr draußen seid. So kommst du auf maximal 5h am Tag, wenn du dir damit Zeit lässt.
Ich denke sogar, dass dir Haushalt in Maßen ganz gut tut. Nichts tun ist genauso "schädlich". Irgendeine Aufgabe braucht man doch.
 
@Ich-bin-Ich,
Ich habe mal die Forenregeln durchgeblättert, ich kann keine Verbot finden, in dem steht, das man keine Links einstellen darf.

Mag sich ein Mod dazu äußern?

Aber ich denke, Schattenmädchen wird es schon finden.

@Schattenmädchen,
Ich persönlich rate dir die Möglichkeit mit dem JA als allerletzten Ausweg zu wählen, denn das ist ein Schritt wo du auch ins Ungewisse gehst.

Eine Tagesklinik ist meiner Ansicht eher das Richtige, wo es darum geht auch besonders an deinen SSV Gefühlen zu arbeiten. Und du lernen kannst, diesen Gefühl zu widerstehen.
Das Leben wird nicht leichter als Erwachsene, auch wenn du jetzt schon die Arbeiten eines Erwachsenen auferlegt bekommst, grrrr, so ist zb. Arbeitstelle und Finanzkram, eigene Wohnung irgendwann, auch sehr anstrengend und nochmal eine andere Nummer.

Der geschützte Rahmen einer Tagesklinik, wäre das Richtige. Zumal aufkommende Probleme in der Familie sicher von dir mit Therapeuten besprochen werden können. Du dort gestärkt werden kannst.

Gibt es sowas in deinem Wohngegend?
 
@Ich-bin-Ich
Für jemanden ohne psychische Probleme in dem Alter ist das ja wohl machbar. Mache ich ja schließlich auch, nur dass ich nicht den ganzen Tag "daheim rumsitze" sondern noch mein Abi nachhole und arbeite. Ich bin auch 16 und habe auch so einiges hinter mir, psychisch kranke Mutter, Morddrohungen, Freiheitsberaubungen, bin selbst Suizidgefährdet gewesen. Das ist noch lange nicht alles.
Heutzutage ist den meisten Jugendlichen doch wirklich alles zu viel.
Aber gut, das betrifft jetzt "normale" Jugendliche.



Ich zitiere nochmal den Tagesablauf einer 16(!!!)jährigen:
ich stehe um 8 Uhr in der Früh auf richte mich her und esse was kleines, danach füter ich die Katzen, mache die Wäsche und soll das ganze Haus putzen, daraufhin muss ich mit dem Hund Gassi gehen, dann um 12 kommt meine Mutter nach hause sie möchte dann Mittag essen also soll ich essen machen, dann hab ich bisschen ruhe muss aber während dessen ja die Wäsche machen. So und dann nochmal mit dem Hund raus und Danach Katzen füttern und Essen für meine Familie machen.


Seid ihr noch gescheit, DAS für "normal" zu halten???? 😕🙄

Sie ist 16!!!!

Ich war lange Zeit alleinerziehende Mutter und auch meine Jungs mussten mit ran, was völlig ok ist.
Aber doch NICHT SO!!!

Ichbin einfach nur geschockt, wenn ich sowas lese.

@TE: BITTE suche dir am Ort Hilfe, du brauchst echt Unterstützung in deiner Situation!
 
Ich zitiere nochmal den Tagesablauf einer 16(!!!)jährigen:
ich stehe um 8 Uhr in der Früh auf richte mich her und esse was kleines, danach füter ich die Katzen, mache die Wäsche und soll das ganze Haus putzen, daraufhin muss ich mit dem Hund Gassi gehen, dann um 12 kommt meine Mutter nach hause sie möchte dann Mittag essen also soll ich essen machen, dann hab ich bisschen ruhe muss aber während dessen ja die Wäsche machen. So und dann nochmal mit dem Hund raus und Danach Katzen füttern und Essen für meine Familie machen.


Seid ihr noch gescheit, DAS für "normal" zu halten???? 😕🙄

Sie ist 16!!!!

Ich war lange Zeit alleinerziehende Mutter und auch meine Jungs mussten mit ran, was völlig ok ist.
Aber doch NICHT SO!!!

Ichbin einfach nur geschockt, wenn ich sowas lese.

Wie gesagt, ich bin selber 16 und mache das auch. Und die Eltern hätten durchaus Recht, wenn sie nicht psychische Probleme hätte. Denn wenn man den ganzen Tag nichts tut, nicht zur Schule geht und nicht Arbeitet, kann man ja wohl den Haushalt übernehmen!! Seine Kinder verhätscheln braucht man jetzt auch wieder nicht. Entweder sie gehen zur Schule/Arbeiten und machen nur ein bisschen was im Haushalt, so wie die arbeitenden Eltern auch, oder die Kinder dürfen, wenn sie das nicht tun, den Haushalt übernehmen.
Aber wie schon gesagt, sie hat psychische Probleme, bei ihr schaut es anders aus.
 
Hallo ich bin 16 Jahre alt und Psychisch krank. da ich ein Halbes Jahr in einer Heckscher Klinik war musste ich meine Ausbildung zur Kinderpflegerin abbrechen, nun bin ich bis September daheim.
eigentlich nicht mal so schlimm nur, bleibt alles im Haushalt an mir hängen mit der Begründung: du bist eh den ganzen Tag daheim und wir in der Arbeit. Da ich zusätzlich aber noch Psychisch krank bin und ich total unter druck stehe ist das nicht so schön. ich habe ständig den drang mich zu ritzen und habe jeden Tag streit mit meiner Schwester.

ich beschreibe euch mal meinen Tagesplan:

ich stehe um 8 Uhr in der Früh auf richte mich her und esse was kleines, danach füter ich die Katzen, mache die Wäsche und soll das ganze Haus putzen, daraufhin muss ich mit dem Hund Gassi gehen, dann um 12 kommt meine Mutter nach hause sie möchte dann Mittag essen also soll ich essen machen, dann hab ich bisschen ruhe muss aber während dessen ja die Wäsche machen. So und dann nochmal mit dem Hund raus und Danach Katzen füttern und Essen für meine Familie machen. Als wäre ich die Hausfrau.
ich will doch auch mal am Wochenende was mit Freunden machen oder wieder reiten gehen.
ich habe jeden tag das verlangen zu sterben.
und wenn ich meine Eltern darauf anspreche, heißt es nur, du kannst auch was machen, wenn du schon den ganzen Tag daheim bist.

was soll ich tun, ich kann das nicht mehr.

Hallo Schattenmädchen,

es tut mir wirklich Leid, was Du erleben musst!
Einerseits ist schon klar, dass Du auch "etwas" machen kannst im Haushalt, denn das bringt einen ja auch auf andere Gedanken. Aber andererseits bist Du nicht die Haussklavin, die alles machen sollte. Ich verstehe deine Familie nicht! Sie wissen doch, dass Du in der Seele angeschlagen bist und sollten dich eher in den Arm nehmen und dir viel Liebe und Gebirgenheit schenken, damit sie Dich stärken und aufbauen und nicht als kostenlose Haushaltshilfe missbrauchen. Das ist meine Meinung!

Wenn ich Du wäre, würde ich vielleicht Kontakt zur Klinik aufnehmen und freiwillig den Aufenthalt daheim abbrechen, da ich mich an deiner Stelle in der Klinik besser aufgehoben fühlen würde.
Aber was sage ich da? Ich bin nicht in deiner Lage und kann es nur aus meiner Sicht sehen!
Ich wünsche Dir aber, dass Du den Freiraum und auch die familiäre Zuwendung bekommst, welche Du für Deine baldige Genesung benötigst.

Lieben Gruß
 
Wie gesagt, ich bin selber 16 und mache das auch. Und die Eltern hätten durchaus Recht, wenn sie nicht psychische Probleme hätte. Denn wenn man den ganzen Tag nichts tut, nicht zur Schule geht und nicht Arbeitet, kann man ja wohl den Haushalt übernehmen!! Seine Kinder verhätscheln braucht man jetzt auch wieder nicht. Entweder sie gehen zur Schule/Arbeiten und machen nur ein bisschen was im Haushalt, so wie die arbeitenden Eltern auch, oder die Kinder dürfen, wenn sie das nicht tun, den Haushalt übernehmen.
Aber wie schon gesagt, sie hat psychische Probleme, bei ihr schaut es anders aus.



Ich wiederhole: Helfen ja, ganz gewiss, meine mussten das auch und es hat sie befähigt, ihren Haushalt zu schmeißen, als sie allein wohnten. Und es gab auch Zeiten - ich betone: ZEITEN! -, in denen sie mal, das allerdings zu dritt!, alles allein machen mussten.
Aber doch nicht auf Dauer und nicht in dieser krassen Form. Sorry, das geht nicht, ob krank oder gesund.
Und hier kommt eben die Krankheit noch hinzu.
Und das bittere Ergebnis haben wir ja jetzt gesehen..... 🙁
 

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