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Alles anders

  • Starter*in Starter*in Seth
  • Datum Start Datum Start
S

Seth

Gast
Ich bin 19 Jahre alt.Ich weiß hier haben andere leute viel ernsthaftere probleme aber ich bin nur auf der suche nach einer antwort.Vor 7 Monaten haben meine Freundin und ich uns getrennt.Nun hat sie geheiratet.Das komplizierte ist aber, dass sie bei uns zuhause arbeitet.ALs kindermädchen für meine schwester.Seit der Trennung bin ich ein anderer Mensch.Das meinen alle und ich selbst habe es auch bemerkt. Ich war ein lustiger, optimistischer lebensfroher Mensch. Nun verlasse ich mein Zimmer nur um zu essen.Ich dunkle alle meine Fenster ab,sitze da und tue einfach nichts.Und ich meine NICHTS!!!!ich versinke in meiner Trauer und Optimismus hab ich schon ewig nicht mehr gezeigt.Dieses verdammte Selbstmitleid ekelt mich an.Ich meide Menschen wenn ich es kann.Bin lieber allein.Meinen Humor habe ich vollständig verloren.Wenn ich mich dann doch entschließe mit jemandem zu reden dann laber ich nur über sie!! Ich bin zu einem Steinblock geworden.Mich berührt nichts mehr und ich habe so gut wie keine Gefühle.Die Frage: Wie komme ich aus diesem Loch hinaus?
 

Hallo Seth,

schau mal hier: Alles anders. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Oh Junge du kommst mir bekannt vor mann.
Ich hab ähnliches durchgemacht.
Mit 15. Naja und da hab ich erstmal 3 Tage geheult und nichts gegessen.
Und ich hab sie auch die ganze Zeit gesehen(Waren gemeinsame Ferien)
Naja is ja auch egal aber ich kann dir einfach nur raten auch mal dein Zimmer für anders zu verlassen.
Mach was geh Feiern, mach was mit Freunden, geh einen Rauchen oder einen Heben aber es ist nicht richtig sich in seiner Trauer zu ersäufen.
Das bringt nichts.
Ich war und bin wieder Optimist und wenns mir dreckig geht sag ich meinen "Homies":
Leute mir gehst dreckig!
Und die:
Jo scheiss drauf lass einen rauchen und du erzählst es uns!
Also mach was.
LENK DICH AB!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

MfG
Leori
 
hallo seth,

ich denke, du hast schon erkannt, dass dir keiner helfen kann aus dem loch herauszukommen, sondern dass du dir selbst helfen musst...

die vergangenheit - daran kannst du dich nicht festhalten, und selbstmitleid ist in deinem fall doch vergangenheit. wenn ihr euch getrennt habt, und sie jetzt geheiratet hat - tja, dann habt ihr nicht zueinander gepasst. und in so einem fall ist die trennung doch besser als eine einseitige liebe..

lass sie doch jetzt los, sie lebt ihr eigenes leben..
und du - sei in eigener sache wieder aktiv, reiss dich aus der lethargie und igle dich nicht mehr ein. du weisst doch im grund selbst, dass das falsch ist..

peter
 
Hallo Seth,

nach meiner letzten Trennung habe ich auch sehr lange gebraucht, mich davon zu "erholen". Ich habe nichts gefühlt und das Schlimmste war, ich habe mir eigebildet, mir würde nichts fehlen. Später habe ich verstanden, dass ich nur eine Mauer um mich herum gebaut hatte.
Ich habe damals wirklich geglaubt, es wäre mein Schicksal, alleine durch den Rest meines Lebens zu gehen.
Irgendwann habe ich mich aber wieder ins Licht getraut und habe mindesten mit Freunden etwas unternommen... das hat mir sehr gut getan, obwohl ich wie Du schreibst, mich eher um die Belange der anderen gekümmert habe. Aber dieser Weg war der Anfang ...
Und es kam der Tag, an dem ich den Mann traf, an dem ich nicht mehr vorbeikam ... Diese Emotionalität hat mich umgehauen, da ich nicht wußte, wie ich damit umgehen sollte... Es war so neu... als wenn man wieder das Laufen erlernen muß.
Nun kann ich wieder Laufen und bin unendlich dankbar ...
Und glaube mir, auch Du wirst wieder lieben können, wenn Du der Liebe ein Tür offen lässt.
 

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