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Alleinesein lernen als Lektion des Lebens

Nein das ist nicht so, früher vielleicht aber heute kräht kein Hahn danach

Naja... das ist wie mit den Kinderlosen- etwas stimmt nicht mit denen, das ist nicht normal...
Ich vermute, dahinter steckt ein urururaltes Programm, ein Paradigma.

Die meisten, die alleine leben sind diesen Fragen ausgesetzt- wieso bist du alleine..? Oder, wieso hast du keine Kinder...? Das wird als Ordnung empfunden, als richtig, das andere als falsch.

Meine Freundin hat einen Stoßseufzer gemacht, als sie erfahren hat, ihr zweiter Sohn hat nun endlich eine Gefährtin gefunden. Mir ging es ähnlich, als ich mitbekam, dass mein Jüngster endlich sesshaft geworden ist, war ich erleichtert. Familie oder Partnerschaften ...Lieben ist gscheiter, als Blödsinn machen. Für mich ist das, wie wenn alles in guten Bahnen läuft, so wie vom Chaos in die Ordnung kommen. Das ist ein inneres Programm.
 
Nein das ist nicht so, früher vielleicht aber heute kräht kein Hahn danach
Ich meine damit nicht nur eine Partnerschaft. Sondern allgemein wenn man auch keine Freunde hat.
Wie soll man das denn erklären ohne als seltsam zu erscheinen?

Für mich selbst ist es jetzt kein so großes Thema mehr, ich habe da eine für mich stimmige Erklärung parat. Aber das war auch nicht immer so, da fürchtete ich dieses näher ran lassen,- weil was denkt denn jemand von einem der keine Freunde hat?
Das kann wie ein Teufelskreis sein.
 
Naja... das ist wie mit den Kinderlosen- etwas stimmt nicht mit denen, das ist nicht normal...
Ich vermute, dahinter steckt ein urururaltes Programm, ein Paradigma.

Die meisten, die alleine leben sind diesen Fragen ausgesetzt- wieso bist du alleine..? Oder, wieso hast du keine Kinder...? Das wird als Ordnung empfunden, als richtig, das andere als falsch.

Meine Freundin hat einen Stoßseufzer gemacht, als sie erfahren hat, ihr zweiter Sohn hat nun endlich eine Gefährtin gefunden. Mir ging es ähnlich, als ich mitbekam, dass mein Jüngster endlich sesshaft geworden ist, war ich erleichtert. Familie oder Partnerschaften ...Lieben ist gscheiter, als Blödsinn machen. Für mich ist das, wie wenn alles in guten Bahnen läuft, so wie vom Chaos in die Ordnung kommen. Das ist ein inneres Programm.

Antwort weil ich es so will, ganz einfach. Wer da was auch immer über mich denkt oder gedacht hat war und ist mir dbzgl. völlig egal. Alleine leben hat nämlich auch durchaus beachtenswerte Vorzüge.
Nein das ist nicht immer besser,du hast schlechte Erfahrungen gemacht aber das muss nicht immer so sein 😊
Daas stimmt natürlich
 
Du lebst aber noch immer mit deiner (Ex-)Partnerin zusammen.
Hat vermutlich auch ein paar beachtenswerte Vorzüge.

Du machst hier immer einen auf einsamer Wolf, aber Nägel mit Köpfen machst du nicht.
Du weißt ja nicht wovon du redest, es hat Gründe ja stimmt die haben aber nichts mit meiner (Ex-) Partnerin zu tun. Ich mache immer Nägel mit Köpfen aber alles zu seiner wohlüberlegten Zeit. Damit sind keine materiellen Aspekte gemeint.
 
Deshalb erscheint es mir total wichtig, das Alleinesein zu lernen mit dem Ziel, dass es einem auch in solchen Phasen gut geht. Ich finde dies eine wichtige Lektion, die bestenfalls jeder von uns irgenwann lernen sollte.

Es wäre interessant, nachzuschauen, wie man es als Kind hatte.

Bei uns gab es nie ein leeres Haus, wegen der vielen Geschwister, wegen der Katzen, dem Hund und weil unsere Mutter Hausfrau war und meist in der Nähe war, bis auf ihre Krankenhausaufenthalte.
Wir hatten zudem auch eine Zeit lang ein Gasthaus, es war immer viel los und irgendwie lernte ich nie, alleine zu sein, bis heute nicht.
Alleine leben bedeutet für mich, wenn man niemanden hat, niemanden kennt, mit dem man privaten Austausch hat, das ist bei mir alleine deshalb ausgeschlossen wegen der großen Familie und dem beständigen Freundeskreis seit Kindheit an und auch wegen der durchgehenden Übung, immer mit jemanden in Kontakt zu sein.

Kann man nicht sagen, dass jemand, der unfreiwillig alleine ist, dass dieser mangelnde Übung hat und sich darum schwer tut auf jemanden zuzugehen?

Bei meinen Kindern war Usus, dass immer Freunde mitgenommen wurden, die Nachbarkinder bei uns aus und eingingen, rundherum viele Kinder lebten, mit denen sie spielten und manche davon sind bis heute noch geblieben als gute Freunde.
 
Bei uns zuhause, war auch immer viel los. Meine Schwester und ich haben meine Eltern schon vor einige Herausforderungen gestellt. Aber es war jeder willkommen. Vermutlich bin ich u.A. auch deswegen, so wie ich bin. Offen und kommunikativ.
Ich verbringe aktuell ja viel Zeit in der Geriatrie mit meiner Mutter. Und ich sehe, wie wichtig es ist, ein gutes soziales Umfeld zu haben. Menschen, die sich kümmern, die den Patienten umarmen, mal einfach nur die Hand halten, etc..
Mut machen. Klar, können das auch die MA im KH leisten (und tun sie oft auch), aber wichtiger sind die Menschen, die man kennt und denen man vertraut.
Hab jetzt vermutlich das Thema verfehlt. 🫣
 
Und ich sehe, wie wichtig es ist, ein gutes soziales Umfeld zu haben. Menschen, die sich kümmern, die den Patienten umarmen, mal einfach nur die Hand halten, etc..

Hab jetzt vermutlich das Thema verfehlt. 🫣
Finde ich nicht 😁

Es gehört nicht viel dazu um Allein zu sein, aber für soziale Verbundenheit schon.

Das eine Extrem ist halt überhaupt nicht alleine sein zu können, das andere Extrem nur alleine zu sein.
Die Balance zu finden ist sicher wohltuend.
Wenn man beides kann ist das ideal.
 
Viele, mit denen ich spreche, haben riesige Angst vor dem Alleinesein. Wenn sie alleine sind, geht es ihnen schlecht, sie wissen nichts mit sich, mit ihrer Zeit anzufangen. Sie leiden dann regelrecht.

Ich bin jedoch der Ansicht, dass wahrscheinlich jeder von uns irgendwann in seinem Leben alleine sein wird, möglicherweise auch nur als zeitbegrenzte Lebensphase. Und spätestens im Tod ist man mit sich alleine.

Deshalb erscheint es mir total wichtig, das Alleinesein zu lernen mit dem Ziel, dass es einem auch in solchen Phasen gut geht. Ich finde dies eine wichtige Lektion, die bestenfalls jeder von uns irgenwann lernen sollte.

Was sagt ihr dazu?
Ich habe die Zeiten für mich alleine schon immer gemöcht und genieße es grade zu, ob ich in einer Partnerschaft bin oder nicht. Ich empfand beides als sehr Wertvoll. In beiden Szenarien bin ich über mich hinausgewachsen und hatte wunderbare Momente, so wie auch Herausforderungen. Mir ist vor allem klar geworden, dass ich beides brauche. Gemeinschaft und Zeit für mich alleine. Das zweite sogar manchmal mehr als das andere. Ich finde es schön. Wenn ich alleine bin, freue ich mich wieder auf die Zeit zu Zweit bzw. Gemeinschaft mit anderen und anderes herum, freue ich mich nach einer schönen Zeit in Gesellschaft bzw. Zweisamkeit, auf die ruhige Zeit, um mit mir alleine zu sein.
 

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