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Alleine sein

Lara16

Neues Mitglied
Hey,

ich weiß nicht ob ich hier überhaupt richtig bin.

Also ich fang mal an:

Ich bin allein niemand schein mich zu merken. Kenn Ihr das gefühlt unscheinbar und unwichtig zu sein?
Ich bin alleine, alle haben sich von mir entfernt.
Okay man muss sich damit abfinden. Aber ich kann das nicht, ich beginne langsam mein leben zu hassen. Ich beginne mich selbst zu hassen, und alle die um mich herum sind auch.
Alles scheint mir sinnlos, ich weiß selbst nicht was mit mir los ist.
 

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Mino1337

Mitglied
So etwas ähnliches kenne ich auch ...

Ich falle überall auf und kann mich nicht verstecken, Riesen Kerl, Laute Stimme.

Und trotzdem bin ich meistens allein. Nicht weil mich alle meiden, ich meine eher weil mich niemand versteht und echt niemand so ist wie ich (nichmal so ähnlich).

Ich Lebe mit dieser tatsache schon eine ganze weile und mein Rezept dagegen was ich mit ca. 18 Jahren gefunden habe ist, immer weiter suchen nach Leuten die so sind wie du oder denen es so geht wie dir.

UND die die du schon kennst und denen du nicht ausweichen kannst (Eltern ect.) die musst zuerst DU versuchen zu verstehen dann wirst du dich Automatisch (ein ganz klein wenig) anpassen an den jeweiligen Menschen und schon habt ihr wieder einen draht zueinander.

Also mein Tipp:

Wenn dich niemand versteht, musst du zuerst den jenigen um den es geht verstehen.
Wenn du niemanden auffällst, begib dich in eine position in der du bemerkt wirst (DASS jetz nich in den falschen hals bekommen ich meine damit keine Krassen Aktionen sondern, zB smalltalk) <--- dass wiederrum macht dich interressanter.

Ausserdem musst du deine Situation mal Kalt und Berrechnend Analysieren, mag dich wirklich KEINER leiden ? Wo gibs Leute die wenigstens Neutral zu dir stehen, dass sind leichte Opfer.

ich hatte zB. in meiner Jugend einen recht großen Freundeskreis. Alles Loser und Freaks, die die keiner wollte ... Also hab ich sie mir gegriffen und es sind die besten Freunde ever ...

Also such dir ein Paar leute die sonst keiner mag und übe dich ein wenig in Toleranz ... schon hast du wem zu Reden den dieses verhältniss genauso viel bedeutet wie es dir bedeutet ...

NIEMAND ist wertlos ausser die leute die behaupten andere wären es ...
 

Garrarufa

Mitglied
Okay man muss sich damit abfinden.
Das ist die eine Möglichkeit, aber man muss es nicht. Du kannst auch versuchen dich zu verändern, dahingehend dass du keinen Grund mehr hast, dich zu hassen. Wenn du dich selbst liebst, wirst du nicht lange allein bleiben.
Versuche zuerst mal herauszufinden, was genau du an dir nicht magst und was die anderen an dir wohl nicht mögen, dass sie sich von dir entfernen. Und dann kannst du an diesen Dingen arbeiten. Das wird nicht von heute auf morgen gehen, aber wenn du es richtig machst, kannst du schnell ein Ergebnis sehen. Ich war auch in deiner Situation und ich wusste nicht, was ich falsch gemacht habe, woher auch. Die Antwort hab ich in der Psychologie gefunden. Ich hab mir das Wissen, was ich für meine Veränderung brauchte, angelesen.
Vielleicht hilft dir das weiter.
 
S

Sonnenwind

Gast
Hi Lara,
ich denke, das, was mit Dir los ist, nennt man "Jugend"
Eine wundervolle und zuweilen scheinbar nur schwer zu ertragende Phase der menschlichen Ent-wickel-ung.
Die Zeitspanne eines Menschenlebens betrachtend, stehst Du im Vorfrühling Deines Lebens.
Vieles von dem was in Dir steckt schlummert noch in Dir und ist im Begriff zu keimen. Manche Knospen sind gerade erst aufgebrochen, andere treiben zarte Triebe hin zum Licht und an manchen Zweigen prangen schon die frischen, voll entfalteten Blüten, die das Leben weiter führen wollen.

Und wie der Vorfrühling das so mit sich bringt, bist Du den Nachwehen des weichenden Winters eben so ausgesetzt in Deiner Zartheit und Verletzlichkeit, wie den Frühlingsstürmen und den Regenschauern und den ersten tiefgründig wärmenden Strahlen der Sonne, die die Lebensströme der belebten Natur in Bewegung setzen.
Und zwischen all dem wandelst Du mit weit geöffneten Sinnen und horchst gespannt und leicht verwirrt von all dem Strömen darauf, was das Leben Dir mitzuteilen hat.

Da musst Du durch!

Das ist die bittere Medizin, die Dir Heilung verheißt.
Das ist ein kurzes Stück des Weges, den Deine Seele für Dich auserkoren hat, um das zu werden, was Du bist und was Du sein kannst und vielleicht sollst.

Du wirst diese Phase durchleben und wirst gestärkt aus ihr heraustreten und weiter gehen, hin zu Dir selbst, mit kräftig ausholenden oder mit zaghaften Schritten.

Der Sinn begegnet Dir Unterwegs
 

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