C
Caramella
Gast
dabei fühle ich mich einfach mit jedem Tag leerer und einsamer. Ich sehe mein bisheriges Leben vor mir, versuche den Sinn zu erkennen - und merke nur, wie alles nicht mehr so ist, wie bisher. Die Welt sollte still stehen, aber sie dreht weiter - auch für mich. Viele fragen "Wie geht es dir" aber ist jemand überhaupt ernsthaft interessiert? Habe ich nicht nun bereits einen Monat lang zu spüren bekommen, dass 90 % aller Menschen, lieber diese aufgestellte, humorvolle, coole Person möchten, als diese Traurige, Nachdenkliche? Zu viele Momente peinlicher Stille, wenn mein Gegenüber einfach keine Worte fand....denn es gibt keine Worte - es gibts nichts, dass den Schmerz von diesem Verlust lindern könnte....Also ist es wohl so, dass viele Menschen, "Freunde" , stückweit lieber aus dem Weg gehen....jeder sagt mir: "Melde dich, wenn du mich brauchst", aber keiner denkt, dass mir schlichtweg die Kraft fehlt, mich zu melden...Oder liegt es an mir?
Vielleicht zur Vorgeschichte - vor gut einem Monat ist mein Papa sehr plötzlich und absolut mitten aus dem Leben gerissen gegangen. Bereits 2 Tage bevor er starb, spürte ich, dass er keine Kraft mehr hat aus dem Koma zurück zu kommen. Irgendwie konnte ich auch Abschied nehmen - ich war gefasst. Oder vielleicht funktionierte ich auch einfach nur sehr gut. Es ist ein Schmerz - irgendwo in mir, ein enormer, tiefer Schmerz, aber ich spüre nichts. Ich gehe durch mein Leben, Arbeite, Treffe Freunde, Lache - alle denken, es geht mir doch gut....aber mit jeder Minute mehr die verstreicht, fühle ich mich leerer und einsamer. Und eigentlich bin ich ja selber schuld, weil ich ja allen das Gefühl gebe, gefasst und ach wie Stark zu sein......Aber ich schaff es nicht - diese Gefühle sind in mir, aber sie wollen nicht raus....und oft habe ich das Gefühl daran zu ersticken. Da auch meine langjährige Beziehung im Januar in die Brüche ging, fehlt mir jeglicher Rückhalt. Und morgen, da muss ich aufstehen, mich anziehen, mit dem Zug zur Arbeit fahren - den ganzen Tag meine Kraft aufwenden - und ich frage mich, für was ich das überhaupt tue...
Ich habe auch schon versucht, mit meiner Mam zu sprechen - aber sie geht mit ihrem Schmerz anders um - oder vielleicht verdrängt sie es noch (meine Mam und mein Pap's waren 35 Jahre glücklich verheiratet...) und ich verstehe sie ja auch -aber trotzdem kommt in mir eine Wut hoch - über das Leben, über die Unfähigkeit zu sprechen......Ich blicke auf 27 Jahre meines Lebens zurück, und sehe keinen Sinn darin...
Vielleicht zur Vorgeschichte - vor gut einem Monat ist mein Papa sehr plötzlich und absolut mitten aus dem Leben gerissen gegangen. Bereits 2 Tage bevor er starb, spürte ich, dass er keine Kraft mehr hat aus dem Koma zurück zu kommen. Irgendwie konnte ich auch Abschied nehmen - ich war gefasst. Oder vielleicht funktionierte ich auch einfach nur sehr gut. Es ist ein Schmerz - irgendwo in mir, ein enormer, tiefer Schmerz, aber ich spüre nichts. Ich gehe durch mein Leben, Arbeite, Treffe Freunde, Lache - alle denken, es geht mir doch gut....aber mit jeder Minute mehr die verstreicht, fühle ich mich leerer und einsamer. Und eigentlich bin ich ja selber schuld, weil ich ja allen das Gefühl gebe, gefasst und ach wie Stark zu sein......Aber ich schaff es nicht - diese Gefühle sind in mir, aber sie wollen nicht raus....und oft habe ich das Gefühl daran zu ersticken. Da auch meine langjährige Beziehung im Januar in die Brüche ging, fehlt mir jeglicher Rückhalt. Und morgen, da muss ich aufstehen, mich anziehen, mit dem Zug zur Arbeit fahren - den ganzen Tag meine Kraft aufwenden - und ich frage mich, für was ich das überhaupt tue...
Ich habe auch schon versucht, mit meiner Mam zu sprechen - aber sie geht mit ihrem Schmerz anders um - oder vielleicht verdrängt sie es noch (meine Mam und mein Pap's waren 35 Jahre glücklich verheiratet...) und ich verstehe sie ja auch -aber trotzdem kommt in mir eine Wut hoch - über das Leben, über die Unfähigkeit zu sprechen......Ich blicke auf 27 Jahre meines Lebens zurück, und sehe keinen Sinn darin...