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Alkoholproblem, Eingeständnis, erste Schritte

Fina

Mitglied
Guten Tag liebe Mitglieder,

mir ist es etwas unangenehm, aber ich muss es mir eingestehen.

Ich habe ein Alkoholproblem.

Angefangen hat es vor drei Jahren, als ich in meinem ersten Job in der Probezeit gekündigt wurde.
Ich war in einen Loch und habe zu Alkohol gegriffen um den Schmerz zu lindern.

Jedenfalls so gut. Im letzten Jahr habe ich einges durchmachen müssen: Arbeitslosigkeit, Unfall, Neuer Job, Kündigung, langer Klinikaufenthalt.

Durch die ganzen Ereignisse sind meine Depressionen stärker geworden.. ich konnte nicht so leicht entspannen und habe zur Alkoholflasche gegriffen.


Ich war in der Klinik.
Ich habe schnell einen neuen Job gefunden..

Ich wollte an meinem Alkoholproblem arbeiten und habe stattdessen am Anfang Bsp. nur Radler abends getrunken.

Jetzt ist mein Auto kaputt gegangen und ich habe Schwierigkeiten zur meiner Arbeit zu kommen.

Das mit dem Auto hat mich umgehauen und ich habe wieder viel Alkohol getrunken.

Jetzt bin ich soweit das ich fast täglich 3,4 Flaschen Bier trinke um die innere Unruhe zu "bändigen".

Ich muss mir aber eingestehen. Ich habe ein Alkoholproblem.

Ich mache bereits eine Verhaltenstherapie. Meine Therapeutin hat mir gesagt, ich sollte es mit dem Alkohol lassen.

Aber wenn ich abends alleine bin.. die Hemmschwelle ist niedrig schnell was neues zu kaufen.

Ich denke mir manchmal eins zwei Bierchen (Feierabendbierchen) können ja nicht schaden.


Ich finde es schwierig, es einfach mit dem Alkohol sein zu lassen. Es entsteht ja eine Leere. Und die füllt sich ja dann mit Depressionen, oder keine Ahnung.

Meint ihr, ich kann es mit Radler probieren?

Oder wie kann man Alkohol ersetzen?

Soll ich alkoholfreies Bier kaufen?

Bin ich ein hoffnungsloser Fall?

Muss ich wieder in die Klinik - aber diesmal wegen der Suchtproblematik? Ich war ja in der Klinik, aber wegen Depressionen.
 

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Schroti

Sehr aktives Mitglied
Steige auf alkoholfrei um.
Dramatisiere es nicht - du musst deshalb in keine Klinik, solltest aber keinesfalls täglich Alkohol trinken.
(Bier macht dick. Das schreckt auch ab. Gönn dir teure Tees und feine Säfte. Und ab und zu ein Alkoholfreies.)
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Dein Auto ist kaputt, dann lass es endlich reparieren oder Kauf dir einen preiswerten Neu oder Jahreswagen.

Statt Bier kannst dich auch Kytta Sedativum probieren, hat mir gut nach einem Sterbefall geholfen. Alkoholfreies Bier beruhigt übrigens auch. Kauf Bitburger 00, das schmeckt wie ein normales.
 

Chipsy

Neues Mitglied
Versuch es mal mit Ablenkung wie zum Beispiel Sport...geh lieber Laufen...und sage Dir das der Alkohol nicht dein Freund ist.....beim Sport bekommt man gute Gefühle....Alkohol hilft dir nicht...zieht dich nur runter..
Wenn du kannst tausch den Alkohol mit alkoholfreiem aus...der schmeckt gut und schadet nicht😊
 
G

Gelöscht 96937

Gast
Hallo Fina,

ich hab auch lange Zeit täglich Alkohol getrunken. Oft auch zu viel. Ich war frustriert, fühlte mich einsam, schlecht, nutzlos. Nächster Tag dicker Kopf, unzufrieden, aggressiv.....

Irgendwann habe ich mir vorgenommen, einen Tag nichts zu trinken. Dann zwei, dann drei. Dann war es eine Woche. Mittlerweile ist es fast 5 Wochen her, dass ich das letzte Mal Alkohol getrunken habe. Die Tage hatte ich auch wieder so richtig, richtig den Drang nach Alkohol. Ich habe eine Dose Radler Alkoholfrei getrunken. Dann war der Drang weg, ich trotzdem nüchtern und obendrein noch zufrieden, denn ich hatte mein eigenes Tabu nicht gebrochen. An deiner Stelle würde ich es so versuchen.
 

Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

na dein " Unruhiges Gefühl" wirst du wohl mit Alkoholfreien Getränken nicht bändigen können. Gerade die Promille beruhigen ja deine Gefühle und ist ja von dir so auch gewünscht.

Schon Mal festgestellt das du hauptsächlich trinkst wenn irgendwo ein Problem autritt!!!!
Du solltest deine Probleme anders lösen als sie mit Alkohl zu bekämpfen. Der Alkohol löst keines deiner Probleme.

Ich würde in der Therapie mal Gas geben und schnellstens an deinem Problem arbeiten. Nämlich daran zu arbeiten, dass du dich deinen Problemen stellst und sie löst als lieber zum Alkohol zu greifen um deine Probleme mit ihm auszublenden. Da sind sie nämlich trotz Alkohol noch da.
Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

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