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alkoholismus in der familie

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rosenquarz

Gast
ich bin seit einiger zeit wegen depressionen in therapie. wir sprechen dabei meist über dinge aus meinem jetzigen leben, da es eine verhaltentherapie ist.
mein vater ist alkoholiker und meine kindheit war eine miese zeit für mich. es gibt einige dinge in meinem leben, die man nicht verstehen kann ohne das zu wissen... denke ich. ich habe sehr viel angst davor wie die anderen leute mich beurteilen könnten. wenn ich mich mit anderen leuten treffen, dann traue ich mich nicht etwas zu sagen, weil ich angst habe was ich sage könnte dumm oder unfreiwillig komisch sein. ich glaube das kann man nicht verstehn ohne das zu wissen. ich habe mir schon sehr oft vorgenommen mit der therapeutin darüber zu reden, aber ich habe es nie geschafft. ich will meinem vater gegenüber nicht illoyal sein oder ihm in den rücken fallen.
 
Hallo rosenquarz

Du musst keine Angst von der Gruppe zu haben. Ich war dieses Jahr im Sommer wegen Mobbing und Angstzustände in einer Psychosomatischer Klinik und dort haben wir auch Gruppentherapie gemacht. Es ist zwar am Anfang sehr schwer sich zu öffne, aber glaub mir, es hilft wirklich. Selbst der Fakt, dass man seine Probleme loswerden kann ist sehr hilfreich. Du musst nicht alles auf einmal erzählen. In einer Gruppentherapie darf jeder soviel über sich sagen was er gerade für angemessen hält und es herrscht auch Schweigepflicht.
Ich kann Dir nur raten: Fasse Dich zusammen und wirft Dein Ballast weg.

Gruß
Andy
 
Hi rosenquarz,

du fällst deinem Vater auf gar keinen Fall in den Rücken, wenn du während der Therapie auch über den Alkoholismus von ihm sprichst. Hier geht es doch einzig und alleine darum, dass du dein Leben für dich angenehmer machst.

Alkoholismus ist eine Krankheit. Durch diese ist dein Leben negativ beeinflusst worden. Um das Ganze zu verarbeiten, was in deinem Leben mies gelaufen ist, gehört das auf jeden Fall in die Therapie. Du brauchst dich dafür doch nicht zu schämen. Es lag doch nicht an dir.

Was du während der Therapie aus deinem Leben erzählst, bleibt doch bei der Therapeutin. Und sie kann dir noch viel mehr helfen als bisher.

Alles Gute.
 
Hey ihr,

ich kenne diese ganze S**** zu genüge. Meine Oma und meine Mutter sind Alkeholikerinnen und habe auch schon deshalb schon viel S**** gesehen, aber ich kann dir nur raten mit deiner therapeutin über so viel wie möglich zu reden da es die Arbeit erleichtert und sie besser mit dir umgehen kann und dich besser interpretieren kann.

ganz liebe grüße
A.
 
hallo Rosenquarz, ich kann dir nur raten versuche eine Therapie. Meine Mutter war auch Alkoholikerin und starb als ich 12 Jahre war. Heute bin ich 41 und habe mein bisheriges Leben darunter gelitten. Aber ich rede heute ganz offen zu all und jeden darüber, was aber sehr lange gedauert hat. Es war mir peinlich eine Mutter zur Alkoholikerin zu haben. Aber du bist nicht Schuld an der Situation. Auch mein Bruder ist Alkoholiker und ich verschweige es niemanden mehr. So verarbeite ich, was ich die ganzen Jahre miterlebt habe
und du wirst feststellen, es gibt sehr viele Leute, wo auch dieses Problem besteht und sich nur keiner getraut drüber zu reden.
Also verkrauche dich nicht, sondern fang offen an drüber zu rden, es hilft dir
wirklich.
Gruss Smallmum
 
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