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Alkoholentzug

A

Anonymer Gast

Gast
Hallo an alle...

ich habe nach einer Krise angefangen zu trinken (ausschlüsslich Bier) ca 10 Flaschen am Tag. Über vier monate...

... inzischen hab ich eine total liebe Frau kennen gelernt..

Möchte für mich aber vorallem für mich damit aufhören. Ich habe die Therapie heute begonnen.. seid Sonntag trinke ich gar nichts mehr an Alkoholischen getränken.

Da sind auch schon die ersten Symptome aufgetreten..

-Unruhe
-Schweissausbrüche
-Glieder schmerzen
-ich bin gereitzt

Heute morgen bin ich zum arzt gegangen und Sie hat mir Lorazepam verschrieben.. die dosierung hole ich mir jeden Tag ab.

Hat jemand eine Erfahrung wie lange das dauert bis sich alles wieder normalliesiert hat.

Und vom Loarazepam wird mann auch abhängig. Uch wenn ich das nur eine Wochelang drei mal täglich bekomme?

Viele liebe Grüße

von Anonym
 

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karma

Aktives Mitglied
Du bist einfach nüchtern gesagt ein Alkoholiker. Und da Alkoholismus eine Krankheit ist und viele Ursachen hat, verstehe ich deine Ärztin nicht. Du gehörst nach meiner Auffassung in eine Terapie, damit man die genaue Ursache findet. Alles andere ist Augenwischerei und Verzögerung. Denn solange du nicht die Ursache kennst kannst du deine Krankheit auch nicht annehmen. Und damit bist du immer gefärdet das sie wieder und wieder auftritt. Suche eine Drogenberatungsstelle auf und hole dir richtige Hilfe. Und das auf Dauer.
 
G

Gast Anonym

Gast
Ich sollte aber erstmal den Entzug machen. Sie hatte mir auch Empfohlen eine Therapie zu machen.. das werde ich aber erst machen wenn der Entzug vorrüber ist. Da ich immer noch an Erscheinungen leide. Die Gründe sind für mich eigentlich klar.
Aber die will ich hier jetzt nicht breittreten.

Im Grundegenommen war ich verzweifelt und daherraus habe ich dann angefangen zu trinken. Ich wollte eh aufhören.. aber die Frau war dann die beschläunigung dafür.

Sie wollte mich ja auch einweisen.. aber das wollte ich wiederum nicht.

Ich werde aber auf jeden Fall einen Therapeuten aufsuchen.

Aber vieleicht kann mir jemand sagen der selber damit erfahrung hat.. was da auf mich zukommen würde.
 
M

Miro

Gast
Hallo an alle...

ich habe nach einer Krise angefangen zu trinken (ausschlüsslich Bier) ca 10 Flaschen am Tag. Über vier monate...

... inzischen hab ich eine total liebe Frau kennen gelernt..

Möchte für mich aber vorallem für mich damit aufhören. Ich habe die Therapie heute begonnen.. seid Sonntag trinke ich gar nichts mehr an Alkoholischen getränken.

Da sind auch schon die ersten Symptome aufgetreten..

-Unruhe
-Schweissausbrüche
-Glieder schmerzen
-ich bin gereitzt

Heute morgen bin ich zum arzt gegangen und Sie hat mir Lorazepam verschrieben.. die dosierung hole ich mir jeden Tag ab.

Hat jemand eine Erfahrung wie lange das dauert bis sich alles wieder normalliesiert hat.

Und vom Loarazepam wird mann auch abhängig. Uch wenn ich das nur eine Wochelang drei mal täglich bekomme?

Viele liebe Grüße

von Anonym
Hallo,

zunächst finde ich das gut von deiner Ärztin, dir etwas zu verschreiben, da oft viel Zeit zur Entgiftung durch die Therapieanträge usw. verloren geht, und gleich nach der Entgiftung sollte man ja zur Therapie, sonst droht der Rückfall. Allerdings stehst du so natürlich vor demselben Problem: Was nach der Entgiftung?
Ich drücke dir die Daumen, und da du "erst vier Monate volle Lotte trinkst", glaube ich schon, dass die gröbsten Entzugserscheinungen, zumindest die Schweißausbrüche, nach ein, zwei Wochen vorbei sind. Solange du unter ärztlicher Kontrolle bist, sollte sich das in Grenzen halten.
Die beste Voraussetzung bringst du jedenfalls mit: aufhören zu wollen, das kann keine Therapie und kein Psychologe ersetzen. Allerdings soll das nicht heißen, dass du nicht anschließend in Therapie gehen solltest, nicht falsch verstehen bitte.

Und abhängig vom Suchtersatzmittel wirst du nicht so schnell - das bekommst du in einer Entgiftungsstation meines Wissens ca. zwei Wochen lang in hoher Dosis. Gegen Ende der Entgiftung wird das langsam ausgeschlichen, glaube ich, da solltest du aber darauf achten, dass die Ärztin nicht zu lange verschreibt.

Wie gehts dir eigentlich im Moment?

Schöne Grüße

Miro
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Günter

Gast
Hallo Anonymer Gast

Hat jemand eine Erfahrung wie lange das dauert bis sich alles wieder normalliesiert hat.
Die Entzugserscheinungen dauern bis zu etwa einer Woche. Die ersten zwei bis drei Tage sind am schwersten. Eine stationäre Entgiftung würde beispielsweise in der Regel etwa 2 Wochen dauern. Danach kannst Du noch So etwas wie Unruhe, oder Schlafstörungen haben, was aber nicht direkt mit dem Alkohol zusammenhängt.

Und vom Loarazepam wird mann auch abhängig. Uch wenn ich das nur eine Wochelang drei mal täglich bekomme?
Das weiß ich nicht. Da solltest Du einfach mal Deinen Arzt fragen.

Ich werde aber auf jeden Fall einen Therapeuten aufsuchen.

Aber vieleicht kann mir jemand sagen der selber damit erfahrung hat.. was da auf mich zukommen würde.
Erste Anlaufstelle ist in der Regel eine Suchtberatungsstelle. Dort kannst Du einen Termin ausmachen, teilweise haben sie auch offene Sprechstunden. Die Beratungsstelle kann Dir Selbsthilfegruppen in Deiner Nähe nennen, teilweise haben sie auch eigene Gruppen. Evtl können sie Dir auch Therapeuten nennen, die mit Alkoholikern arbeiten. Sie wären z.B. auch für den Antrag für eine eventuelle stationäre Therapie zuständig. Mit denen kannst Du besprechen, wie es am besten weiter gehen soll.

Solche Beratungsstellen gibt es in jeder größeren Stadt. Auf dieser Seite kannst Du nach Beratungsstellen in Deiner Nähe schauen:

www.alkohol-hilfe.de/Beratungsstellen Deutschland

Es gibt übrigens auch ein ganz gutes Alkoholikerforum:

Angehörige und - Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum

Günter
 

Diesuse

Neues Mitglied
Hallo, ich bin zwar erst seit heute im Chat, aber vielleicht liest Du diese Mail ja doch noch. Ich bin selbst Alkoholikerin und kenne die Entzugserscheinungen. Ich möchte Dir natürlich nichts unterstellen, aber ich denke nicht, dass Du erst seit vier Monaten trinkst. Auch wenn es zehn Bier am Tag waren. Was Günther Dir geschrieben hat ist richtig. Wenn ich es jedoch richtig verstanden habe, hast Du Dich jedoch davor gescheut eine stationäre Entgiftung zu machen. Nimm es mir nicht übel, aber mit den Dir verschriebene Tabletten setzt Du letztendlich Deine Abhängigkeit fort und es kann Dir passieren, dass die Entzugserscheinungen wesentlich länger andauern. Mein Rat an Dich: Geh in eine stationäre Entgiftung und lass Dich dort von den Ärzten und Schwestern beraten. Sie kennen sich mit der Krankheit bestens aus und was mir immer sehr geholfen hat, waren die Mitpatienten. Von mir selbst kann ich nur sagen, dass ich zu keinem Suchttherapeuten aufgesucht hätte, wenn ich die stationäre Entgiftung nicht hinter mich gebracht und Starthilfe bekommen hätte. Wir Alkoholiker machen uns leider lange genug etwas vor. Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Du den richtigen Weg einschlägst.
 

Kabuki

Mitglied
Nach vier Monaten solche Symptome??! :confused:
Du brauchst ´ne Frau, die Dich zur Abwechslung mal nicht langweilt, ´nen paar Erfolgserlebnisse im Leben und ´n Job, der Dir einigermaßen Spaß macht,... !!! ´Nen einfacher Psychologe tät´s in Deinem Falle vielleicht - ´ne Entgiftung brauchste NICHT!!! :rolleyes:
Bei Dir reicht die Russen-Methode: Drei Tage ans Bett fesseln - dann pennst´ wie ´n Baby und träumst´ von Essen, statt vom Suff!!! :eek:
 
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