Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Alkohol und sonstige Drogen

Ich kenne da keinen Unterschied, ob jemand aus Frust frisst, oder sich gehen lässt oder säuft, oder mit einem Fahrzeug wie ein Irrer rast, oder mit einem Messer rumläuft, aus sich einen Dieb, Bandit, einen Mörder macht etc- das alles zählt für mich zur Kathegorie "Wie du mir, so ich dir"- also eine gewisse Selbstverachtung, oder Verachtung auf jemand, etwas- das wird dahinter stecken, oder?
Meine Bekannte aus Wien, die letztes Jahr verstorben ist, die wurde rückfällig, weil sie sich schrecklich ärgerte über ihren Freund, der nicht zum ausgemachten Treffen erschien, erzählte sie mir am Telefon, sie war also Bier holen, weil nicht kam, wie sie wollte. Bei ihr bedeutete das als trockene Alkoholikerin, dass sie nach diesem einen Bier "nicht wieder zurückfand"- ihr Freund berichtete, "die ist nur mehr besoffen, was soll ich tun, sie steht nicht mehr auf"- er ließ sie also los, half nicht, griff nicht ein.

Die Frage ist, wie kann man verhindern, dass jemand krank wird und in Folge daran stirbt?
 
Ich trinke Alkohol als Ersatz für Schmerzmittel.
Abends ein bis zwei Gläser Wein, selten mehr.
Dass es nicht gut ist, weiß ich, die Schmerzmittel sind es aber auch nicht.

Bevor ich endlich die richtige Medikation hatte, war es bei mir in heftigen Schüben, die immer schneller aufeinander folgten und stärker wurden, ähnlich.
Völlig bewusst nutzte ich 2 Jahre lang alle paar Wochen über mehrere Tage abends Alkohol, um Schmerzmittel zu verstärken, damit ich etwas schlafen konnte.
Hätte sich keine Lösung gefunden und ich hätte das so fortsetzen müssen, wäre ich sicher irgendwann abhängig geworden.
 
Bevor ich endlich die richtige Medikation hatte, war es bei mir in heftigen Schüben, die immer schneller aufeinander folgten und stärker wurden, ähnlich.
Völlig bewusst nutzte ich 2 Jahre lang alle paar Wochen über mehrere Tage abends Alkohol, um Schmerzmittel zu verstärken, damit ich etwas schlafen konnte.
Hätte sich keine Lösung gefunden und ich hätte das so fortsetzen müssen, wäre ich sicher irgendwann abhängig geworden.
Ich trinke eigentlich (sehr gerne) Whisky, aus gleichem Grund habe ich ihn aus meinem Leben verbannt.
Auch Wein genieße ich, aber Whisky war eine Leidenschaft.
 
Ich könnte körperlich gar nicht jeden Tag Alkohol trinken …

Ich beneide es auch keinem der das kann oder will!

Man sagt ja Rotwein hat Inhaltsstoffe die ja Eigentlich gesund sein können .. nur das schädliche überwiegt halt im Alkohol.

Wenn man nicht schlafen kann sollte man sich Alternativen suchen ist meine Meinung da sind dann andere Dinge die man bearbeiten muss!

Ich finde es persönlich aber nicht schlimm wenn Leute einmal im Monat sich ein Glas gönnen .., das entscheidet jeder selbst.

Mir kommt Alkohol nicht mehr in meinen Körper aufgrund meiner Gesundheit und weil es gesundheitlich nur weiter schädlich wäre und ich davon keinen Benefit hätte außer das mir übel wird .. den rausch finde ich auch nicht schön! Von daher geht er mir nicht ab.
 
Ich würde das zweigeteilt betrachten:
Konsum und Abhängigkeit.

Zu Beginn steht wahrscheinlich immer der Konsum, der viele Gründe haben kann: Neugierde, Geselligkeit, Genuss oder zugrundeliegende physische/psychische Krankheiten.

Über den Konsum kann sich eine Abhängigkeit entwickeln. Dieser Vorgang ist ähnlich Komplex wie die Gründe, wieso Menschen überhaupt konsumieren (wobei die biochemische Grundlage immer das Gleiche ist).
 
Bevor ich endlich die richtige Medikation hatte, war es bei mir in heftigen Schüben, die immer schneller aufeinander folgten und stärker wurden, ähnlich.
Völlig bewusst nutzte ich 2 Jahre lang alle paar Wochen über mehrere Tage abends Alkohol, um Schmerzmittel zu verstärken, damit ich etwas schlafen konnte.
Hätte sich keine Lösung gefunden und ich hätte das so fortsetzen müssen, wäre ich sicher irgendwann abhängig geworden.
Abhängig wird man nicht, man ist es oft schon.
Merkt man nicht wenn man die Droge ( sind beliebig austauschbar ) nicht konsumiert.
Kannst auch ohne Abhängigkeit mit Suchmitteln Missbrauch betreiben.
Grad bei Alkohol, da ja legal immer verfügbar.
https://www.caritas.de/beitraege/was-ist-der-unterschied-zwischen-alkoholmissbrauch/167467/
 
Bei Alkohol wird den Menschen auch einfach von Kindesbeinen an beigebracht, dass es zum guten Ton gehöre, Alkohol zu konsumieren.
 
Alkohol ist auch ein gesellschaftliches Schmiermittel.

Es macht offener, "lustiger", hemmungsloser...weniger schüchtern. Viele tun oder sagen Dinge, die sie sich nüchtern nicht trauen würden.
 
Abhängig wird man nicht, man ist es oft schon.
Merkt man nicht wenn man die Droge ( sind beliebig austauschbar ) nicht konsumiert.
Kannst auch ohne Abhängigkeit mit Suchmitteln Missbrauch betreiben.
Grad bei Alkohol, da ja legal immer verfügbar.
https://www.caritas.de/beitraege/was-ist-der-unterschied-zwischen-alkoholmissbrauch/167467/

Wie sollte ich abhängig sein, wenn ich - abgesehen von der Phase bewusster Nutzung - nur selten mal ein Glas trinke?

Doch tatsächlich wird das Suchtthema oft falsch eingeschätzt, noch immer nur an täglichen Konsum gedacht, wobei es doch mehrere Arten von Suchtverhalten gibt.

Käme ich nochmal in eine ähnlich harte Lage, würde ich allerdings wieder dieses Risiko eingehen. Ich hoffe aber, das nie wieder erleben zu müssen.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben