Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Alkohol, ich kann es nicht lassen

Ist doch eine Gelegenheit auf ältere, intelligente Männer, so war das gemeint, sozusagen als Vorwand
Okay, wenn du meinst. Wenn ich Menschen kennenlernen möchte, dann doch in einem Umfeld, in dem auch meine Interessen vorhanden sind.

Was soll ich in einem Schachclub, wenn ich nicht Schach spielen kann?

Von intelligenten Männern hatte ich sowieso nicht gesprochen, wobei ich denke, dass es schon hilfreich wäre, wenn beide Menschen da nicht so so weit auseinander liegen. Also bei mir würde ich eine mittlere Intelligenz vermuten.

Ansonsten geht es mir natürlich auch um Empathie, eine gewisse emotionale Intelligenz und so.
 
In einem Theaterworkshop gewesen am Wochenende.
Nur Frauen.

Ist so.

Todesnachricht gestern bekommen. In dem Fall war es eine 97jährige Frau. Da darf man sterben.

Trotzdem insgesamt immer mehr Beschäftigung mit dem Tod, mit dem Alter, mit Krankheiten
.
Selbst halt immer wieder ungesunde Verhaltensweisen, die den Tod und Krankheiten näher bringen.

Aber okay, meine Ambivalenz zwischen Leben und Tod, zwischen Leben wollen und aufgeben, ist halt die ganze Zeit vorhanden.

Zwischendurch mache ich total lebendige Sachen. Das reicht aber oft nicht, um da viele Tage davon zu zehren.

Aber eigentlich interessiert das hier ja niemanden weiter. Oder überfordert auch viele.
 
Ich wohne auch allein, hab auch keine Familie, aber fühle mich wohl damit. Bin in einem Sportverein, wo ich im Sommer viel Zeit verbringe und hab ein paar gute Freunde. Ich bin 64. Es ist eine Einstellungssache. Man kann ewig darüber trauern, was man nicht hat oder einfach jeden Tag leben. Ich bevorzuge letzteres. Wenn ich was machen will und niemand Lust hat, dann mach ich es alleine. Reise auch viel allein. 5 große Bier am Tag sind problematisch, aber ich glaube nicht, dass man dafür in die Entzugsklinik muss. Das kann man in den Griff bekommen. Du trinkst aus Frust, dein Problem sind die anderen Baustellen. Wenn du es schaffst, dein Leben positiver zu gestalten, wirst du weniger trinken. In der Zwischenzeit kannst du mal reduzieren. Anstatt 5 4 Flaschen Bier als erstes. Das ist ja machbar. Immer vorausgesetzt es stimmt wie viel du trinkst und es sind keine Pillen mit im Spiel. Man kann sich Sucht auch einreden als Grund das nicht zu tun. Ich habe selbst Suchterfahrung, ich kenn das.
 
Ich wohne auch allein, hab auch keine Familie, aber fühle mich wohl damit. Bin in einem Sportverein, wo ich im Sommer viel Zeit verbringe und hab ein paar gute Freunde. Ich bin 64. Es ist eine Einstellungssache. Man kann ewig darüber trauern, was man nicht hat oder einfach jeden Tag leben. Ich bevorzuge letzteres. Wenn ich was machen will und niemand Lust hat, dann mach ich es alleine. Reise auch viel allein. 5 große Bier am Tag sind problematisch, aber ich glaube nicht, dass man dafür in die Entzugsklinik muss. Das kann man in den Griff bekommen. Du trinkst aus Frust, dein Problem sind die anderen Baustellen. Wenn du es schaffst, dein Leben positiver zu gestalten, wirst du weniger trinken. In der Zwischenzeit kannst du mal reduzieren. Anstatt 5 4 Flaschen Bier als erstes. Das ist ja machbar. Immer vorausgesetzt es stimmt wie viel du trinkst und es sind keine Pillen mit im Spiel. Man kann sich Sucht auch einreden als Grund das nicht zu tun. Ich habe selbst Suchterfahrung, ich kenn das.
Das freut mich für dich, dass du so gut alleine klar kommst.. Seit wann lebst du denn alleine?

In was für einem Sportverein bist du? Wie lange hast du gearbeitet?

Wie oft triffst du deine Freunde?

Inwieweit hast du Erfahrungen mit Sucht?

Bezüglich Pillen nehme ich Schilddrüsenhormone, Blutdrucktabletten und ein Antidepressivum.

Ich versuche schon, so gut wie möglich mein Leben auch positiv zu gestalten, dass habe ich hier auch schon beschrieben.
 
Hey @Basi
hast du wirklich alle Selbsthilfegruppen versucht. Die anonymen Alkoholiker auch?

Ich habe ein ähnliches Problem, trinke jeden Abend 1-2 Glas Wein, seit etwa 2 Jahren durchgängig. Ich habe das irgendwie nicht in den Griff bekommen. Bei einer Suchthotline sagte dann mal ein Berater, ich bräuchte jemanden, mit dem ich meine Probleme besprechen kann. Ich bin zwar nicht allein in meinem Leben, aber ich habe niemanden, der mir mal zuhört, sich ehrlich um mich kümmert. Alle wollen nur, dass ich immer funktioniere, ich werde mit Gewalt in die Spur gebracht.

Ich bin zu den anonymen Alkoholikern gegangen und siehe da, ich schaffe wieder alkoholfreie Tage, sogar ein paar am Stück. Da sind doch viele ähnliche Geschichten, langsam schleichende Entwicklung, trinken aus Gründen, um abzuschalten, um zu vergessen, um zu schlafen, aus Einsamkeit, Langeweile... Es tut gut, diese Geschichten zu hören und selbst mal was loswerden zu können. Und zu lernen, es gibt andere Strategien, man kann das lassen.

Einige der Teilnehmer sind jeden Abend in einer anderen Gruppe. So läuft das bei denen, im Zweifelsfall engmaschig. Du sagst doch, du kannst schlecht alleine leben. Ich vermute, du trinkst aus Einsamkeit und Langeweile. Das muss doch nicht sein. Die sind alle so lieb die Teilnehmer, und lustig. Da findet sich sicher jemand, der auch mal was mit dir unternimmt.

Ach so, die langfristigen Erfolge haben viele nur, weil sie halt ein Leben lang da regelmäßig hingehen, einige schon 30 Jahre lang oder mehr.

Du schaffst das schon noch. Ich drücke die Daumen. 🍀
 
Zuletzt bearbeitet:
Das freut mich für dich, dass du so gut alleine klar kommst.. Seit wann lebst du denn alleine?

In was für einem Sportverein bist du? Wie lange hast du gearbeitet?

Wie oft triffst du deine Freunde?

Inwieweit hast du Erfahrungen mit Sucht?

Bezüglich Pillen nehme ich Schilddrüsenhormone, Blutdrucktabletten und ein Antidepressivum.

Ich versuche schon, so gut wie möglich mein Leben auch positiv zu gestalten, dass habe ich hier auch schon beschrieben.
Ich lebe eigentlich schon immer allein, früher in WGs. Beziehungen waren nicht gut, ich hab zuviel Trauma gehabt aus meiner Kindheit und einer Vergewaltigung mit 14. Eine Sache, die ich so akzeptiert habe,man kann nicht alles ändern. Ich habe mit 12 Jahren mit Drogen angefangen, auch Heroin. Anfang 20 war ich richtig körperlich abhängig, aber ich war nie so tief unten und hab es in den Griff bekommen, was ein paar Jahre noch gedauert hat. Trotzdem hab ich bis Anfang 30 viel gekokst und Speed genommen und noch etwas länger ziemlich viel getrunken. Inzwischen hab ich das alles lange hinter mir, das Exzessive. Aus meiner Erfahrung sag ich, du kannst Therapie machen, alles. Ist auch gut. Aber um wie in deinem Fall von der Droge Alkohol wegzukommen, da muss es Klick machen, dann geht's. Und dafür musst Du an die Ursache. Manchmal kann man sich nur selbst helfen. Vielleicht bin ich anders, wurde mir schon gesagt, dass ich einen sehr starken Willen habe. Na ja, in meiner Suchtzeit fand ich das nicht, aber ich hab mich immer allein rausgeholt. Mit dem Heroin konnte man mir lange predigen, bis ich von selbst die Schnauze voll hatte nachdem ich ein paar Jahre auf dem Seil getanzt bin, also immer mal wieder. Und auf einmal wurde es wieder mehr und dann kam der genannte Klick eines Tages, danach nie wieder. Das muss einfach von innen kommen, ich kann es nicht gut erklären. Aber Fakt ist, Therapie und Entzug kann helfen, nur den Entschluss wirklich etwas zu lassen was nicht gut ist muss aus deiner Seele kommen. Ich hab es bis heute nicht geschafft komplett mit dem Rauchen aufzuhören 🙄

Ich bin mit 60 in den Vorruhestand, lange in IT gearbeitet. Freunde seh ich mal mehr, mal weniger, aber immer im Kontakt. Bin in einem Schwimmverein, wir machen auch andere Sachen wie Boule, Volleyball usw. Oder grillen 😊. So was ist Gold wert, gerade wenn man allein wohnt. Das sind nicht dicke Freunde, aber eine nette Gemeinschaft und wir haben Spaß. Aber ich kann auch gut allein sein, ich male gern und manchmal stell ich sogar was aus.
Das war ein Roman, hoffe alles beantwortet zu haben. Ich hab wirklich viel Schlimmes und Extremes erlebt, aber das ist ok. Das macht mich zu dem Mensch der ich bin und ich fühle keine Bitterkeit. Andere haben noch Schlimmeres erlebt. Ich freue mich dass ich noch hier bin und bin dankbar für ein gutes Leben. Natürlich war es kein leichter Weg, ich habe lange gebraucht mich einfach so zu akzeptieren.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben