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ALG1 - Sperre wegen Kündigung und Umzug

gg337

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

vielleicht kann mir jemand von Euch helfen.
Ich komme ursprünglich aus Hamburg und zur Zeit wohne ich mit meinen zwei Kindern in München. Mein Mann ist selbständig und ständig auf Montage. Wir sehen uns nur alle zwei bis drei Wochen für 2-3 Tage.
Für mich ist die Situation sehr belastend und ich würde mich besser fühlen, wenn ich zurück nach Hamburg ziehen würde. Da sind meine Freunde und meine Familie, die mich unterstützen würden.

Wenn ich nun von alleine meine aktuelle Stelle kündige, erhalte ich eine 3-Monate Sperre für ALG1, oder?
Oder wäre es bei mir unter Umständen eine Art "Familienzusammenführung"?

Danke für Eure Hilfe!

LG

Rebecca
 

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C

Catley

Gast
Wenn du selbst kündigst, droht dir normalerweise schon eine dreimonatige Sperre.

Aber es gibt Ausnahmeregelungen - rede einfach mal mit der Arge. Vielleicht kann dir diese auch sofort einen neuen Job in HH vermitteln.

Ganz viel Glück!
 

_cloudy_

Urgestein
In so einem Fall ist eine Kündigung in der Regel schadlos. Du hast ja berechtigte Gründe deine derzeitige Arbeitsstelle aufzugeben.
Da würde ich mich an deiner Stelle, TE, auf jeden Fall schlaumachen vorher.

Ich denke vielmehr, dass das eine Sperre bringt wenn du kündigst weil du umziehen möchtest.


Aber wenn du zurück willst, nützt ja alles nichts. Du wirst aber doch kaum 3 Monate arbeitslos bleiben in HH?
 

Portion Control

Urgestein
In so einem Fall ist eine Kündigung in der Regel schadlos. Du hast ja berechtigte Gründe deine derzeitige Arbeitsstelle aufzugeben.
Man hat immer einen Grund weshalb man kündigt, sonst würde man das ja nicht tun. Dennoch ist eine Sperre dann vorgesehen.

@ themenstarterin

Als erwachsene Frau mit Kindern und eigenem Hausstand kann man wohl kaum von Familienzusammenführung sprechen, nur weil du in deine Heimat umziehst. Eher das Gegenteil wäre dies wohl. ;)
 

Stachel

Aktives Mitglied
Man hat immer einen Grund weshalb man kündigt, sonst würde man das ja nicht tun. Dennoch ist eine Sperre dann vorgesehen.

@ themenstarterin

Als erwachsene Frau mit Kindern und eigenem Hausstand kann man wohl kaum von Familienzusammenführung sprechen, nur weil du in deine Heimat umziehst. Eher das Gegenteil wäre dies wohl. ;)
Sicher hat man immer einen Grund. Aber nicht alle Gründe werden anerkannt. Ein Umzug aus Familiengründen gehört aber zu den anerkannten Gründen, das steht schon im kleinen 1*1 der Jobcenter.
 

_cloudy_

Urgestein
Sicher hat man immer einen Grund. Aber nicht alle Gründe werden anerkannt. Ein Umzug aus Familiengründen gehört aber zu den anerkannten Gründen, das steht schon im kleinen 1*1 der Jobcenter.
Ich würde meinen, dass der Mann und Vater fürs Amt als "Familie" zählt.

Keine Freunde oder Eltern die man vermisst.

Und der Mann wohnt ja nicht in Hamburg.

Aber das ist wohl sogar von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter unterschiedlich.
 

Maya99

Mitglied
Warum so ein Theater? Ich würde mir kündigen lassen. Oder mit dem AG eine Absprache treffen. Bevor ich Geld verschenken würde durch eine Sperre.

Maya
 
H

Healthy

Gast
Entweder kläre es ab mit der zuständigen Behörde, bevor du selbst kündigst.
Alternativ überzeuge deinen Arbeitgeber zu einer betriebsbedingten Kündigung seinerseits.

Wenn du einfach kündigst, besteht die Gefahr, dass du eine Sperre erhältst.
Maya99 hat Recht, handel einen Deal mit dem Arbeitgeber aus und fertig.
 

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