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[akut] die Freiwillige Feuerwehr ,ein Kindheitstraumer und ich

Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du Deiner Angst nachgibst? Ich vermute mal - nicht so toll.

Deshalb auch mein Rat: Ausprobieren. Einen Rückzieher kann man immer machen, aber eine aus Angst verpasste Chance macht unzufrieden...
 
Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du Deiner Angst nachgibst? Ich vermute mal - nicht so toll.

Deshalb auch mein Rat: Ausprobieren. Einen Rückzieher kann man immer machen, aber eine aus Angst verpasste Chance macht unzufrieden...

Damit hast du sicherlich Recht.
Aber um genau zu sein habe ich es ja schon einmal versucht und das jetzt ist Versuch Nr Zwei.

Ich habe festgestellt ich habe mir in meinem Terminkalender sogar was nach dem ersten Versuch notiert ala: war an für sich ganz gut aber die zeitliche Bindung fühlt sich stressig an.
 
Das sind eher alle 3 Tage einer, 120 pro Jahr, nicht Monat.
Ich wäre auch dafur, das du das mal probierst, wenn es gar nicht passt, bzw. mit deiner Arbeitszeit kollidiert, dann ist das halt so.
 
Mir hilft bei solchen Entscheidungen immer zu überlegen, was wäre, wenn ich es anfange und dann sehe, dass es wirklich nicht geht. Dann kannst du doch auch wieder aussteigen. Da wird man wohl keinen Jahresvertrag unterschreiben, oder? Also eigentlich riskierst du ja nicht viel.

Du kannst ja auch bei der Feuerwehr deine Arbeitssituation schildern und gleich klarmachen, dass es halt bei dir nicht so einfach ist. Dann wissen die das und können verständnisvoller reagieren, wenn es bei dir nicht geht.

Probier es doch mal aus. Kannst ja vielleicht sogar angeben, dass du dir jetzt erstmal einen oder zwei Probemonate setzt, um zu sehen, wie es läuft.
 
Soooo...,

Wie ist das Thema Feuerwehr nun ausgegangen.

Kurz und Knapp: Ich war nicht da.


Ich habe wirklich den ganzen Tag noch hin und her überlegt. Zwischen absoluten Katastrophisieren bis hin das ich mich frage wo eigentlich das Problem ist, das wird easy da hin zu gehen, war alles dabei.

Letztlich gab es aber einen Punkt der mich davor bewahrt hat, das absolut schlechte Gefühl des Versagens zu bekommen.
Das Training ist 20 - 22 Uhr, als es am Donnerstag so langsam aber sicher 19 Uhr wurde, wurde mir deutlich klar, dass die Uhrzeit wirklich ein Manko für mich ist.

Irgendwie ist es bei mir eingefleischt das 20 Uhr Feierabend ist. Dabei gibt es natürlich ausnahmen, aber ich hab schon gemerkt, dass ich abgesehen von dem Gefühlschaos keine Lust mehr hatte jetzt noch irgendwohin zu gehen und eher die Chouch ruft.
So dass ich mit absoluter Sicherheit sagen kann, in einem halben Jahr wäre das Thema Feuerwehr alleine wegen den Trainingszeiten wieder im Sand verlaufen.
Da sich dieses Wissen auf einen Erfahrungswert stützte, den ich sehr realistisch einschätzen konnte, hat es sich in dem Moment (und auch danach) nach der richtigen Entscheidung angefühlt nicht zu gehen.


Die kleine Ironie an der Geschichte.

Am nächsten Tag bin ich mit Hund und Freund im Wald spazieren gewesen, ich hab einen leichten Feuergeruch wahrgenommen, der stärker wurde als wir weiter gingen.
Wir kreuzten einen gepflasterten Waldweg und als ich nach links sah stand da ein Feuerwehrauto.
Aber nicht irgendeins, sondern das der Feuerwache bei der ich angefangen hätte.
Wir sind den Trampelpfad weiter und der Feuerwehrtrupp kam uns entgegen.
Ich war sooo froh, das sie mich und die Story nicht kannten.

Aber wie der Mensch so ist, hat die Situation das Karussell im Kopf wieder befeuert und ich fragte mich ob das Schicksal war oder welcher Grund auch immer dahinter steckte, dass sie mir einen Tag danach begegnen mussten.
Das hat natürlich wieder schlechte Gefühle erzeugt und letztlich doch das Gefühl des Versagens getriggert.
Aber ich sage mir nach wie vor das es diesen einen Grund gibt warum ich mich dagegen entschieden hab und stehe da auch hinter.

Mein Ziel für die nächste Zeit ist, meine Wahrnehmung von mir selbst zu überprüfen sprich meine Selbstwirksamkeit wo ich stehe und so ich gerne stehen würde.
Daraus werde ich dann im besten Fall Konsequenzen ziehen und Wege finden das richtige für mich zu tun.

Möglicherweise schaffe ich es, mich mehr in unser Betrieblichen Feuerwehr einzubinden damit ich weiter an dem Thema dran bleiben kann.


Wir werden sehen.


Vielen Dank euch allen fürs Mut machen, Ratschläge geben und zuhören (lesen)
Ihr seid toll.

Ganz liebe Grüße
 
Außerdem kannst Du je nachdem, dich auch jederzeit neu orientieren und dann auch zu einer anderen Entscheidung kommen. Das Leben ist wie ein Fluß, es fließt und erfordert auch immer neue Entscheidungen, oder einfach Veränderung die wir immer wieder überdenken und neu einsortieren dürfen.

Das denke ich mir auch, ich muss mir das dann nur auch selbst erlauben. 😀

Und wie sagte eine Freundin, geht die eine Tür zu öffnet sich dafür irgendwo ein Fenster, auch das hat sich eigentlich immer bewahrheitet.

Dank dir. 🙂
 

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