glimmer_of_hope
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Ich muss mir mal wieder die Wut von der Seele schreiben.
Ich hatte heute einen kleinen Unfall: Ich war gestresst, habe mich zu schnell bewegt und bin mit dem Kopf voll in eine Stange geknallt. Es hat geblutet und ich musste zum Arzt. Ausgerechnet heute. Die letzte Vorlesungswoche, wo immer die wichtigsten Infos herausgegeben werden. Die verpasse ich jetzt. Wegen so einem Scheiss-Unfall.
Jetzt muss ich zu Hause bleiben. Das wäre natürlich supercool und aufregend, wenn ich noch in der Schule wäre oder Angestellter, dann hätte ich ja frei! Aber als Student beisse ich mir selbst in den Hintern.
Es macht mich extrem aggressiv. Ich bin gerade extrem wütend auf mich selbst, dass mir das passiert ist. Ich frage mich gerade, ob dieser Unfall irgendein Zeichen von oben her sein soll. Dass ich es einfach lassen soll, dieses Jurastudium. Diese Stresserei.
Ich weiss einfach nicht, wie ich meine Aggressionen loswerden kann. Jetzt habe ich Angst, dass einfach wieder alles für nichts gewesen ist, weil ich ausgerechnet die letzte und wichtigste Vorlesungswoche verpasse. Ich habe mir so viel Mühe gegeben und jetzt das.
Dieses Jurastudium stresst mich zu sehr. Ich hasse es einfach nur noch. Ich muss früh am Morgen aufstehen, was nicht gerade mein Ding ist, ich bin eher eine Eule. Dann muss ich mit einem 10kg schweren Rucksack voller Skripte und Gesetzbücher an den Bahnhof stressen. Und selbst wenn ich mich noch so beeile, ich bin oft zu spät! Und ich weiss einfach nicht, wieso, ich hatte schon immer ein Problem mit Zuspätkommen. Manchmal stehe ich dann am Bahnhof, völlig verschwitzt, aber Zug verpasst. Also quasi "trotz Bemühung kein Erfolg".
Den Mut, einfach in den Vorlesungssaal zu schleichen, habe ich nicht, es gibt zu viele böse Blicke.
Ich habe von der Schlepperei und dem Gestresse körperliche Beschwerden.
Ich weiss nicht, wie es bei euch ist, aber es ist "Alles oder Nichts" bei Jura. Das frühmorgens aufstehen, diese Stresserei um den Zug zu erwischen. In der Bibliothek muss man kurz vor der Öffnung da sein, sonst findet man keinen Platz mehr. Diese Idioten, die Bücher verstecken u.s.w. Und dass man, wenn man nur kurz Pause machen will, gleich alle seine Sachen mitnehmen muss, da sie sonst geklaut werden.
Dieser Konkurrenzkampf. Wie oft ich schon Geläster habe anhören müssen. In meinem ersten Semester habe ich in einer Übung mal eine Frage gestellt, da hat ein Kommilitone richtig beleidigend darauf reagiert und meine Frage als total hirnrissig dargestellt. Von da an traute ich mich nicht mehr, überhaupt Fragen zu stellen. Allgemein habe ich das Gefühl, dass man keine Fragen stellen darf: Die Dozenten reagieren genervt, wenn etwas nicht in ihr Schema passt.
Das Jurastudium ist für mich ein richtiger "Lebenstöter" geworden, es klaut mir alle Freude, es macht mich physisch, psychisch und mental kaputt. Es frisst alles weg, was mit Leben zu tun hat.
Das Schlimmste ist, dass man noch so viel investieren kann, es kann am Ende nicht reichen. Es genügt ein schlechter Tag im Examen und Jahre der Arbeit sind in der Mülltonne. z.B. bei den mündlichen Prüfungen, die bei uns alle am Stück und ohne Pause sind. Gerade dort kann alles zusammenbrechen, wenn man einen schlechten Tag hat.
Es geht nicht darum, ob man etwas von der Materie versteht. Es geht mehr darum, zur richtigen Zeit die richtigen Worte zu finden.
Und gerade deshalb frage ich mich, wie ich mich für dieses Studium motivieren kann. Wenn es so wäre, dass Aufwand=Ertrag auf sicher, dann wäre ich motiviert. Bei Jura ist aber der Ertrag nicht gesichert. Weil man ja eben das ganze Studium hindurch investieren kann, und am Ende steht man nach 8 Jahren mit leeren Händen da!
Sogar Zahnärzte brauchen nur 6 Jahre! Und die können auch das Leben ihrer Patienten ruinieren, wenn sie einen Fehler machen.
Ein grosses Problem ist, ich habe keine Freunde, mir fehlen die "Geheimtipps", wie man die Prüfungen bestehen kann. Ich weiss nicht, was und wie ich lernen soll...
Ich könnte noch viel mehr schreiben, bin einfach so aggressiv und weiss nicht wohin mit dem Zynismus. Ich habe das Gefühl, da hängt seit Jahren ein Damoklesschwert über meinem Kopf!
Ich hatte heute einen kleinen Unfall: Ich war gestresst, habe mich zu schnell bewegt und bin mit dem Kopf voll in eine Stange geknallt. Es hat geblutet und ich musste zum Arzt. Ausgerechnet heute. Die letzte Vorlesungswoche, wo immer die wichtigsten Infos herausgegeben werden. Die verpasse ich jetzt. Wegen so einem Scheiss-Unfall.
Jetzt muss ich zu Hause bleiben. Das wäre natürlich supercool und aufregend, wenn ich noch in der Schule wäre oder Angestellter, dann hätte ich ja frei! Aber als Student beisse ich mir selbst in den Hintern.
Es macht mich extrem aggressiv. Ich bin gerade extrem wütend auf mich selbst, dass mir das passiert ist. Ich frage mich gerade, ob dieser Unfall irgendein Zeichen von oben her sein soll. Dass ich es einfach lassen soll, dieses Jurastudium. Diese Stresserei.
Ich weiss einfach nicht, wie ich meine Aggressionen loswerden kann. Jetzt habe ich Angst, dass einfach wieder alles für nichts gewesen ist, weil ich ausgerechnet die letzte und wichtigste Vorlesungswoche verpasse. Ich habe mir so viel Mühe gegeben und jetzt das.
Dieses Jurastudium stresst mich zu sehr. Ich hasse es einfach nur noch. Ich muss früh am Morgen aufstehen, was nicht gerade mein Ding ist, ich bin eher eine Eule. Dann muss ich mit einem 10kg schweren Rucksack voller Skripte und Gesetzbücher an den Bahnhof stressen. Und selbst wenn ich mich noch so beeile, ich bin oft zu spät! Und ich weiss einfach nicht, wieso, ich hatte schon immer ein Problem mit Zuspätkommen. Manchmal stehe ich dann am Bahnhof, völlig verschwitzt, aber Zug verpasst. Also quasi "trotz Bemühung kein Erfolg".
Den Mut, einfach in den Vorlesungssaal zu schleichen, habe ich nicht, es gibt zu viele böse Blicke.
Ich habe von der Schlepperei und dem Gestresse körperliche Beschwerden.
Ich weiss nicht, wie es bei euch ist, aber es ist "Alles oder Nichts" bei Jura. Das frühmorgens aufstehen, diese Stresserei um den Zug zu erwischen. In der Bibliothek muss man kurz vor der Öffnung da sein, sonst findet man keinen Platz mehr. Diese Idioten, die Bücher verstecken u.s.w. Und dass man, wenn man nur kurz Pause machen will, gleich alle seine Sachen mitnehmen muss, da sie sonst geklaut werden.
Dieser Konkurrenzkampf. Wie oft ich schon Geläster habe anhören müssen. In meinem ersten Semester habe ich in einer Übung mal eine Frage gestellt, da hat ein Kommilitone richtig beleidigend darauf reagiert und meine Frage als total hirnrissig dargestellt. Von da an traute ich mich nicht mehr, überhaupt Fragen zu stellen. Allgemein habe ich das Gefühl, dass man keine Fragen stellen darf: Die Dozenten reagieren genervt, wenn etwas nicht in ihr Schema passt.
Das Jurastudium ist für mich ein richtiger "Lebenstöter" geworden, es klaut mir alle Freude, es macht mich physisch, psychisch und mental kaputt. Es frisst alles weg, was mit Leben zu tun hat.
Das Schlimmste ist, dass man noch so viel investieren kann, es kann am Ende nicht reichen. Es genügt ein schlechter Tag im Examen und Jahre der Arbeit sind in der Mülltonne. z.B. bei den mündlichen Prüfungen, die bei uns alle am Stück und ohne Pause sind. Gerade dort kann alles zusammenbrechen, wenn man einen schlechten Tag hat.
Es geht nicht darum, ob man etwas von der Materie versteht. Es geht mehr darum, zur richtigen Zeit die richtigen Worte zu finden.
Und gerade deshalb frage ich mich, wie ich mich für dieses Studium motivieren kann. Wenn es so wäre, dass Aufwand=Ertrag auf sicher, dann wäre ich motiviert. Bei Jura ist aber der Ertrag nicht gesichert. Weil man ja eben das ganze Studium hindurch investieren kann, und am Ende steht man nach 8 Jahren mit leeren Händen da!
Sogar Zahnärzte brauchen nur 6 Jahre! Und die können auch das Leben ihrer Patienten ruinieren, wenn sie einen Fehler machen.
Ein grosses Problem ist, ich habe keine Freunde, mir fehlen die "Geheimtipps", wie man die Prüfungen bestehen kann. Ich weiss nicht, was und wie ich lernen soll...
Ich könnte noch viel mehr schreiben, bin einfach so aggressiv und weiss nicht wohin mit dem Zynismus. Ich habe das Gefühl, da hängt seit Jahren ein Damoklesschwert über meinem Kopf!