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Ärger mit PayPal als Privatverkäufer

*Bienchen*

Mitglied
Moin,
ich habe aktuell einen Fall, der mich sehr ärgert. Und zwar habe ich bei Ebay Kleinanzeigen als Privatverkauf etwas verkauft (Konsolenspiel mit Zubehör). Der Käufer hat mir per PayPal (wollte er ausdrücklich!) das Geld gezahlt, ich habe den Artikel verschickt.
Jetzt meldet er sich gestern dass der Artikel angekommen sei. Aber überhaupt nicht in dem Zustand den er erwartet hätte. Das Spiel war als gebraucht gekennzeichnet und es lässt sich problemlos abspielen. Dass es ein paar mehr Jahre alt ist stand in der Anzeige (ist auch logisch weil es die Konsole seit Jahren nicht mehr neu gibt). Es handelt sich um eine Sonderausgabe/Sammleredition des Spiels.

Nun,er will es also unbedingt zurückschicken und sein Geld zurück. Ich muss dazu sagen, dass der Käufer nicht ausfallend oder gar beleidigend wurde, sondern zwar seinen Ärger äußerte,aber trotzdem die Form wahrte. Soweit ok. Auch vorher war der Kontakt nett.

Ich habe ihm sein Geld zurückgeschickt, ihm aber gesagt dass ich die Versandkosten nicht trage. Das war für ihn vorerst ok. Später schrieb er dann er hätte mit jemandem geredet und er sieht nicht ein den Versand für den "Schrott" zu zahlen den ich ihm gesendet habe.
Er schrieb er würde das Paket dann heute unfrei an mich zurückschicken wenn ich den Versand nicht überweise.

Ich habe ihm den Versand geschickt, bin dann allerdings nicht mehr so freundlich geblieben wir zuvor. Erst schreiben er übernimmt den Rückversand (ich hatte ja schon Verluste durch die PayPal Gebühren die ich gezahlt habe weil ER unbedingt PayPal wollte), und dann nach meiner Zahlung sagen er will doch nicht, finde ich mehr als unfair. Zumal mein Spiel kein "Schrott" ist, ich habe es selbst noch problemlos abgespielt.

Ich würde gerne für zukünftge Fälle wissen, wie man sich da schützen kann. Es geht mir nicht darum dass er es zurückgeben möchte wenn er unzufrieden ist. Soll er halt machen,aber er kündigte ja auch an er hätte sich auch an PayPal wenden können, dann hätte er sein Geld sowieso zurückbekommen.

Es kann auch sein dass ich als Privatverkäufer verpflichtet bin den Rückversand zu übernehmen. Keine Ahnung. Ich werde aus dem Internet diesbezüglich nicht schlau.
Ich habe das erste Mal Ärger mit so etwas.

Andere Erfahrugen würden mich interessieren.
Wenn ich etwas kaufe bevorzuge ich auch Paypal. Es geht schnell, keiner sieht meine Kontodaten und ich habe Käuferschutz. Aber vielleicht ist es als Verkäufer doch nicht gut?!
Mir ist jetzt auf PayPal erstmal die Lust vergangen... bzw auf E Verkäufe allgemein.

LG
 

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mikenull

Urgestein
Du mußt den Rückversand bezahlen, wenn der Artikel über 40 Euro gekostet hat.
Richtig ist, daß er bei Paypal das Geld sprerren lassen könnte.
Bei der Rückabwicklung über Paypal kriegt er sein Geld und Du Deine Gebühren zurück.
( mir passiert obiges auch schon mal - daß Kunden dann auch nicht den Rückversand übernehmen wollen, wobei meine Artikel in der Regel unter 40 Euro sind )
 

Yannick

Moderator
Teammitglied
Ich lehne Bezahlung über Paypal strikt ab und habe in über
8 Jahren noch nie eine negative oder neutrale Bewertung
erhalten.

Um den Grund der Rücksendung zu verstehen würde es mich
interessieren, aus welchem Grund der Käufer das tei als Schrott
bezeichnet. Hattest Du ein Foto dabei, auf dem der Zustand
ersichtlich war?
 

*Bienchen*

Mitglied
Naja, ihm ans "Bein pissen" ist nicht das worum es mir geht. Ich habe auch keine Lust auf tagelange Diskussionen, vor allem nicht kurz vor Weihnachten wo hier gerade privat und auf der Arbeit genug Stress da ist. Da möchte ich mich nicht nach Feierabend wegen 5 Euro Versandkosten streiten. Das ist es mir nicht wert.

Aber grundsätzlich ist es natürlich für die Zukunft interessant was zu tuh ist. Selbstverständlich war das Spiel als gebraucht gekennzeichnet und fotografiert(!). Ich nehme an dass er quasi einen "Neuzustand" erwartet hat, das stand aber weder in der Anzeige noch ist das realistisch.
Das Spiel lag bei 40 Euro, er hat diese sowie 5 Euro Versand bezahlt. Da ich noch die Pay Pal Gebühren tragen musste, war mein Verdienst dann bei 39 Euro. Was ok ist(Entsprach dem mittleren Schnitt der Angebote anderer Verkäufer)

Da ich dann gestern ergooglet habe dass Pay Pal nahezu IMMER dem Käufer recht gibt wenn er einen Fall meldet, hab ich dann wie gesagt gute Mine zum bösen Spie gemacht und ihm diese 5 Euro nachüberwiesen.
Ist es nicht aber so, dass wenn er mir schreibt es ist ok dass er den Versand trägt, dass es dann ungültig ist wenn er mir zwei Stunden später schreibt er zahlt doch nicht und schickt das Paket unfrei zurück??
 

Portion Control

Urgestein
Bei stark gebrauchten Artikeln im Privatbereich das nächste mal kein PayPal anbieten.
Dann erinnern sich die Käufer viel schneller daran, dass der eingestellte Artikel mit der Lieferung übereinstimmt und es mit der Ware eigentlich kein Problem gibt. :p

Der zweite Fehler war das du auf die Rücksendung der Ware nicht gewartet hast, bevor du die Erstattung vorgenommen hast. Würde mir nicht im Traum einfallen.
 

*Bienchen*

Mitglied
Bei stark gebrauchten Artikeln im Privatbereich das nächste mal kein PayPal anbieten.
Dann erinnern sich die Käufer viel schneller daran, dass der eingestellte Artikel mit der Lieferung übereinstimmt und es mit der Ware eigentlich kein Problem gibt. :p

Der zweite Fehler war das du auf die Rücksendung der Ware nicht gewartet hast, bevor du die Erstattung vorgenommen hast. Würde mir nicht im Traum einfallen.
Nein ist auch sicher nicht klug gewesen, aber das Problem ist,wenn ich ihm das Geld nicht zurückgegeben hätte, hätte er sich an Pay Pal gewandt und sich das Geld zurückgeholt. Und dann hätte er Spiel UND Geld gehabt.
Und da der KOntakt an sich ok war gehe ich davon aus dass er das Spiel zurückschickt. Ich habe ja seien Adresse etc. Folglich würde ich ihn wegen Betruges anzeigen, wenn er nichts zurückschickt.
Davon gehe ich aber nicht aus.

Und klar muss ich unfreie Sendungen nicht annehmen, aber wenn ich sie ablehne geht das Spiel ja an ihn zurück. Also so oder so scheint man mit Pay pal als VERkäufer am A.... zu sein wenn der Käufer "Zicken" macht. Hab ich draus gelernt ;)
 

*Bienchen*

Mitglied
Ich würde da zwischen eBay und eBay Kleinanzeigen unterscheiden. Bei eBay biete ich nie Paypal an. Bei den Kleinanzeigen schon, aber nur wenn a) der Käufer die Gebühren trägt oder b) als Freunde bezahlt.

Wenn ich selbst Käufer bin, bevorzuge ich immer Paypal, aber mir würde es im Traum nicht einfallen grundlos was zurück zu schicken. Notfalls, wenn die Beschreibung der Ware wirklich fehlerhaft ist, würde ich mich dann auf eine Teilerstattung einigen.

Ja das mit der Teilerstattung hatte ich angeboten,er wollte aber die Hälfte des Preises zurück. Und dann wahrscheinlich schön weiterverkaufen :mad:
Nun ja, ich habe jetzt meine Sachen zurück, das hat also zumindest geklappt.
Und für die Zukunft habe ich gelernt dass ich das so nicht mehr mache.
 

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