Ich habe Angst, dass ich mal in ein Heim komme.... Endstation - so offensichtlich...
Mich macht das zuversichtlich, weil es Heime gibt. Unsere Oma hatte es dort gut. Mein Sohn samt Familie hat ein Haus neben so einem Heim, also nett wärs, wenn ich dann dort hin käme.
Liebe Giulia, viel mehr würde ich mich sorgen, wenn ich krank und hilflos alleine wäre in einer Wohnung und keiner merkt, wenn ich hinfalle und nicht mehr aufstehen kann.
Bei uns am Land ist das wesentlich leichter alles, weil jeder jeden kennt und jederzeit um Hilfe bitten könnte, so ist es jedenfalls bei mir im Dorf.
Ehrlich gesagt, für das müsste man ja vorsorgen, dass man nicht einsam ist, tust du das nicht? Bestimmt gibt es in deiner Umgebung wen, der drauf wartet, dass du dich mit ihm zusammentust, weil auch jener keinen hat. Was fürchtest du? Es freut sich doch schnell wer, wenn er in guter Nachbarschaft lebt, mit wem, der in einer ähnlichen Situation ist.
Meine Freundinnen und ich haben oft schon ein Modell durchdacht, wo wir in einer Art Alters-WG wohnen, wie die Golden Girls.
Versuche dich abzusichern, jetzt schon. Mach Ende mit Zurückgezogenheit und geh liebe Bekanntschaften machen. Solche kommen meist zustande, wenn man an Projekten teilnimmt, wie die Tafel, oder ein Gesangsverein, oder ein Seniorenturnen usw. oder bei Gemeinschaftsgärten etc. Gibt es das nicht in deiner Nähe?