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Ängste und Gefühle bei der Berufswahl

G

Gast

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Ich entwerfe ein Trainingsprogramm und will jungen Menschen bei der Berufswahl helfen.
Leider habe ich ein wenig vergessen, wie man sich nach der Schule auf der Suche nach seiner Berufung fühlt.

Bitte helft mir und beantwortet mir folgende Fragen:

1.) Was ist deine größte Frustration, die dich auf deiner Suche begleitet?

2.) Was hast du bei deiner Berufssuche bzw. Berufswahl bereits ausprobiert, was nicht(!) geholfen hat. Hast du Gespräche geführt, Kurse besucht, mit deinen Lehrern oder Eltern gesprochen?

3.) Was ist deine größte Angst, die dich während deiner Berufswahl begleitet?

4.) Worüber machst du dir Sorgen?

5.) Wenn du eine einzige Frage über Berufswahl gerne beantwortet wüsstest, welche würde es sein? (Bitte nicht "welcher Beruf passt zu mir?")


Vielen Dank!
Ich hoffe, ich kann eure Informationen gut in mein Trainingsprogramm einbinden
 
1.) Was ist deine größte Frustration, die dich auf deiner Suche begleitet?


- Absagen
- fehlende Qualifikation
- das Abitur besteht nur aus Allgemeinbildung - im Zweifelsfall hat man keine direkte Qualifikation/Vorwissen um beispielsweise einen Auswahltest zu bestehen
- In den Stellenausschreibungen werden immer Qualifikationen erwartet. Ich finde es extrem schwierig, die nachzuweisen, wenn man noch nie einen Job hatte. Und nur ein Nachweis über Tätigkeiten wirkt realistisch und wird anerkannt. Da mir die Nachweise fehlten, habe ich mich aufgrund von zahlreichen Absagen für ein Studium entschieden, da man dafür keine besondere Zulassungsvoraussetzung erfüllen muss. Ob es die richtige Wahl war, wird sich zeigen.


2.) Was hast du bei deiner Berufssuche bzw. Berufswahl bereits ausprobiert, was nicht(!) geholfen hat. Hast du Gespräche geführt, Kurse besucht, mit deinen Lehrern oder Eltern gesprochen?
- Gespräche mit Lehrer und Eltern war erfolglos. (Mir hat niemand so richtig gesagt, was ich machen soll oder was zu mir passt)
- Die Infos der Agentur für Arbeit sind unzureichend.
- Die Beratungsgespräche der Agentur für Arbeit kann man abharken. Die Sachbearbeiter haben kein richtiges Vorwissen, können keine Empfehlungen geben.
Sie wissen nichts über Studiengänge, drücken sich vor konkreten Ratschlägen und helfen nicht wirklich weiter. Auf Nachfragen zu bestimmten Themen wirken sie genervt.


3.) Was ist deine größte Angst, die dich während deiner Berufswahl begleitet?

- Die Bewerbung. Ich habe nichts im Lebenlauf. Ich kann mich nicht von anderen Bewerben absetzen. Ich habe bisher keine Qualifikationen unter Beweis stellen könnte - bin quasi ungelernte Quereinsteiger, bei dem es bereits an den Grundlagen hapern könnte.
- Die Angst, den falschen Beruf zu wählen
- Die fehlende Infos über Berufe
- Die fehlende Praxis - man kann sich unter Beschreibungen so wenig vorstellen, Pratikastellen sind rar.

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4.) Worüber machst du dir Sorgen?

- Meine fehlende Bildung/Berufserfahrung/die Finanzen/
Depressionen, Überforderungen, Unterforderung und Mobbing am Arbeitsplatz.


5.) Wenn du eine einzige Frage über Berufswahl gerne beantwortet wüsstest, welche würde es sein? (Bitte nicht "welcher Beruf passt zu mir?")

Wie kann ich das Unternehmen davon überzeugen, dass sich eine Investition in meine Ausbildung lohnt? Wie kann ich letztendlich den Eindruck vermitteln, über die nötigen Qualifikation und Anforderungen zu verfügen, wenn ich diese mangels Möglichkeiten noch nie unter Beweis stellen konnte?
Eine Azubi einzustellen, der noch nie in irgendeiner Form gearbeitet hat, ist doch wie ein Lottospiel. Man weiß nicht, was er kann und bisher hat er sich nicht ausgezeichnet.
 
Bin zwar schon im letzten Jahr des Bachelors, aber immer wieder total unsicher.

1.) Was ist deine größte Frustration, die dich auf deiner Suche begleitet?
- recherchieren, Wo fangeich und was will ich eigentlich?

2.) Was hast du bei deiner Berufssuche bzw. Berufswahl bereits ausprobiert, was nicht(!) geholfen hat. Hast du Gespräche geführt, Kurse besucht, mit deinen Lehrern oder Eltern gesprochen?
- habe mit Lehrern, eltern, Bekannten, Freunden, etc. gesprochen, Hauptantwort: "Schaffst du schon!"
- Berufsberater (3x Arbeitsamt): Hat sich schnell von mir abwimmeln lassen, weil ich auch immer eine Alternative hatte
- Berufswahltests gemacht, aber sind alles Fragebögen und die Ergebnisbereiche waren sehr ausgeglichen
- Zeitschriften und Datenbanken vom Arbeitsamt: ein bisschen hilfreich als Überblick, aber man kommt schnell wieder zum Punkt Recherche und Entscheiden
- selber Übersichten machen zu Fähigkeiten, Motiven, Wünschen, bisherige Entwicklung, Interessen, etc. --> klebt sogar z.T. an der Wand, aber vielleicht zu viel Information, kann mich trotzdem nicht entscheiden
- Praktika: sehr hilfreich, man entdeckt viele Kompetenzen an sich und wenn man auf die Gusche fliegt, dann hat man es auch gelernt, ABER: wenn man bereichsorientiert statt berufsorientiert ist, bringt es nicht die endgültige Lösung und man muss Zeit und einen sympathischen Ort dafür finden

3.) Was ist deine größte Angst, die dich während deiner Berufswahl begleitet?
- dass man Zeit verschwendet durch eine falsche Wahl
- dass man, wenn ,an Dinge ausprobiert, die man nicht kann, trotzdem gelacht wird
- dass einem etwas gefällt, aber dafür keine Jobs oder nur wenig Gehalt existieren
- dass man mit anderen verglichen wird, vor allem im Alter oder Sympathie
- dass die Bewerbung schlecht ankommt und man nicht mal ein Feedback bekommt, sodass es beim nächsten Mal wieder schiefgeht

4.) Worüber machst du dir Sorgen?
- Zeit
- Ort (Umzug, etc.)
- Wieviel Geld muss aufopfern?
- Kollegen
- ob man den Anforderungen gerecht wird (wenn man z.B. nicht gerne im Team arbeitet, aber der Job trotzdem gefällt)
- ob man realistisch gedacht hat

5.) Wenn du eine einzige Frage über Berufswahl gerne beantwortet wüsstest, welche würde es sein? (Bitte nicht "welcher Beruf passt zu mir?")
- Kann ich mich so weiterentwickeln, dass ich am Ende doch die Voraussetzungen erfüllen werde und meinem Traum näherkommen kann?
 

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