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Adoption

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Sven H aus M

Neues Mitglied
Hallo Zusammen,

Erstmal vielen Dank für das Forum.
Ich habe ein Problem,
Ich hab vor kurzem meine Freundin geheiratet, meine Frau hat eine Tochter mitgebracht die fast 15 Jahre alt ist. Vor ein paar Wochen haben wir die freudige Nachricht erhalten dass meine Frau schwanger ist. Jetzt hat meine Stieftochter ein Problem damit dass sie einen anderen Nachnamen hat wie wir. Natürlich für mich kein Problem sie zu adoptieren aber ihr Erzeuger stimmt dem nicht zu. Meine Frau und der Erzeuger haben beide das Sorgerecht obwohl er sich so gut wie nie um seine Tochter gekümmert hat. Unsere Tochter hat sogar den Kontakt zu ihm abgebrochen weil sie nichts mehr von ihm wissen möchte.
Jetzt zu meiner Frage, was haben wir für Möglichkeiten die Adoption ohne seiner Zustimmung durchzuführen?
Und falls die Frage kommen sollte, Nein er zahlt keinen Unterhalt.
Kann mir da jemand ein paar Tips geben?
Vielen Dank im Voraus

Lg Sven
 

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Sisandra

Moderator
Teammitglied
Hi Sven,

zunächst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.

Ich fürchte, wenn der leibliche Vater zu einer Adoption seine Zustimmung verweigert, habt ihr keine Chance.

Eventuell ist aber die Änderung des Nachnamens deiner Stieftochter möglich. Ob auch hierzu die Zustimmung des leiblichen Vaters erforderlich ist weiß ich nicht genau.

Eventuell kann man euch hierzu beim Standesamt eueres Wohnortes Angaben machen. Ansonsten ist auch möglich ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt für Familienrecht zu machen. Das dürfte nicht so teuer sein.
 

flower55

Namhaftes Mitglied
Jetzt zu meiner Frage, was haben wir für Möglichkeiten die Adoption ohne seiner Zustimmung durchzuführen?
Und falls die Frage kommen sollte, Nein er zahlt keinen Unterhalt.
Kann mir da jemand ein paar Tips geben?
Vielen Dank im Voraus
Lg Sven
Hallo Sven H,
zu Deiner Frage: ohne seine Zustimmung habt ihr keine Chancen.

Schön, dass Du Vater wirst.

alles Liebe
flower4O
 

AnjamitVicky

Aktives Mitglied
Gleiche Situation bei uns. Mit dem Unterschied, dass mein Mann meine Tochter adoptiert hat, weil der leibliche Vater nie Interesse hatte und es daher ein leichtes war, der Sache zuzustimmen.

Lasst euch wie hier empfohlen von den nötigen Stellen (Ämtern) beraten.
 

Catley7

Aktives Mitglied
Es gibt da 2 Möglichkeiten - wir haben vor Jahren beide vorgenommen:

1. Die Einbenennung. Damit hat sie den gemeinsamen Familiennamen, ist aber noch nicht adoptiert.
Das war damals (wobei meine Tochter erst 3 war) unser erster Schritt.

2. Die Adoption durch den Stiefvater. Den haben wir dann vorgenommen, als sie 5 war.
Das alles war natürlich weitaus einfacher, weil sie noch so jung war.

Doch deine Tochter scheint da ähnliche Wünsche zumindest hinsichtlich des Namens zu haben, dann wäre Punkt 1 der erste Schritt.

Ich wünsche euch alles Gute!
 

Uri

Aktives Mitglied
Hallo Zusammen,

Erstmal vielen Dank für das Forum.
Ich habe ein Problem,
Ich hab vor kurzem meine Freundin geheiratet, meine Frau hat eine Tochter mitgebracht die fast 15 Jahre alt ist. Vor ein paar Wochen haben wir die freudige Nachricht erhalten dass meine Frau schwanger ist. Jetzt hat meine Stieftochter ein Problem damit dass sie einen anderen Nachnamen hat wie wir. Natürlich für mich kein Problem sie zu adoptieren aber ihr Erzeuger stimmt dem nicht zu. Meine Frau und der Erzeuger haben beide das Sorgerecht obwohl er sich so gut wie nie um seine Tochter gekümmert hat. Unsere Tochter hat sogar den Kontakt zu ihm abgebrochen weil sie nichts mehr von ihm wissen möchte.
Jetzt zu meiner Frage, was haben wir für Möglichkeiten die Adoption ohne seiner Zustimmung durchzuführen?
Und falls die Frage kommen sollte, Nein er zahlt keinen Unterhalt.
Kann mir da jemand ein paar Tips geben?
Vielen Dank im Voraus

Lg Sven
Das Wort "Erzeuger" ist eine Entmenschlichung. Trotz aller Kritik, die Du an ihm hast ist er Mensch und Vater - und keine Maschine.

So viele Menschen haben familiär bedingt verschiedene Nachnamen, dass es einem gerade in heutiger Zeit nicht mehr jucken muss.
Es liegt eher an Euch, wie ihr persönlich damit umgeht, als an der Tatsache, dass die Tochter Deiner Frau einen anderen Nachnamen hat.
So sehen es auch die Gerichte. D.h. ihr habt keine Chance.
Mit Sorgerecht hat das übrigens nichts zu tun.

Es wäre also besser, wenn ihr der 15-jährigen ganz klar kommuniziert, dass der Nachname wirklich egal ist.
Dazu gehört auch das Unterlassen jeglicher Bemerkungen, die eine negative Assoziation zum Nachnamen zulassen.

Bestandteil des Kindeswohls ist auch die Pflicht der Betreuenden, das Kind in seiner Identifikation des eigenen Namens/Nachnamens zu stärken (der ja auch nicht mehr änderbar ist).

Auch eine Adoption geht nicht ohne seine Zustimmung.
Ihr könntet ihm die Adoption vorschlagen und mitteilen, dass er ja damit auch von allen Verpflichtungen (Unterhalt etc.) entbunden ist.
Es ist also hilfreich mit dem Vater im Dialog zu bleiben. Denn ihr könnt nichts erzwingen.
 

_cloudy_

Urgestein
Hallo.

Wieso habt ihr das mit der Tochter nicht vor eurer Hochzeit besprochen?

Ich finde das auch nicht schön für das Mädchen, einen anderen Namen als die Mutter zu haben jetzt. Oder wie das neue Geschwisterchen.

Deine Frau hätte zumindest einen Doppelnamen nehmen können.

Gibt es überhaupt an der Klingel ein Namensschild für das Mädchen? Oder nur euer Name?

Das ist auch nicht unwichtig, das Mädchen kann sich ausgeschlossen fühlen, umsomehr wenn ihr noch ein neues Kind habt, das heisst wie ihr beide, aber sie nicht.

Da kann ich die Mutter nicht verstehen. Nicht einmal besprechen vorher mit der Tochter dass sie einen anderen Namen annehmen wird.
 

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