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Abwracken | Umweltprämie | PKW Kauf | Leasing ?

Überführungskosten würde ich ohnehin nicht bezahlen. Kurzzeitkennzeichen einpacken, Zugticket besorgen, Hotelunterkunft buchen, tolles Wochenende vor Ort wie einen Kurzurlaub genießen inklusive WERKSBESICHTIGUNG bei Abholung eines Neuwagens, was wohl nicht alle Tage bei jedem vorkommt. 🙂
Und dann mit dem neuen Bock nach Hause fahren. Die 300 euro sind da besser angelegt.
 
Egal, wie hoch der rabatt ist, der wettverlust wird jeden diesel deal in die roten zahlen drehen.

Wir verkaufen im büro gerade drei passat mit euro 6 diesel und adblue, also solche betrugsautos, die zwar adblue einspritzen aber trotzdem nur auf dem prüfstand die grenzwerte einhalten.
Wir haben nun mühsam den 1. Verkauft, liegen aber satte 5000 euro unter der prognose, was ich noch nie bei einem autoverkauf hatte.

Genau umgekehrt bei einem elaktro bmw.

Obwohl das ding ja eher hässlich ist, war der wertverlust nach 2 jahren minimal.

Kurzum: wer sich jetzt noch einen diesel kauft, hat eine menge geld zu verschenken.
 
Wir verkaufen im büro gerade drei passat mit euro 6 diesel und adblue, also solche betrugsautos, die zwar adblue einspritzen aber trotzdem nur auf dem prüfstand die grenzwerte einhalten.
Wir haben nun mühsam den 1. Verkauft, liegen aber satte 5000 euro unter der prognose, was ich noch nie bei einem autoverkauf hatte.
Seid ihr eine Firma ?
Kurzum: wer sich jetzt noch einen diesel kauft, hat eine menge geld zu verschenken.
Weshalb werden die Autos nicht weiter gefahren ?

Gruß Hajooo
 
Hallo PC,

ich weiß nicht, ob es dich unbedingt weiter bringt, aber ich berichte trotzdem mal.

Ich habe nach den ersten sehr günstigen Startautos nach dem Führerschein immer versucht, ein gutes und einigermaßen junges Gebrauchtfahrzeug zu kaufen.

Dabei habe ich alte eher runtergerockte Autos stets privat verkauft, während ich später dann dazu übergegangen bin, die Autos als weitere Verhandlungsbasis in den Kauf des nächsten (teureren) Wagens mit einzubringen.

Leasing habe ich nicht mit in Erwägung gezogen, da ich jährlich ca. 30.000 KM mache und die Angebote dann nur noch für Firmenkunden lukrativ sind. Den Leasingvertrag abzuschließen geht immer schnell und das neue Auto macht bestimmt Spaß. Allerdings kommen hier eben solche Dinge wie jährliche Laufleistung und eine Rückgabe des Wagens auf einen zu. Bei 10.000 KM im Jahr muss man sich schon jede weitere Fahrt von über 100 KM genau überlegen. Bei der Abgabe wird dann jede Abweichung vom Neuwagenstatus dem Nutzer in Rechnung gestellt. Schramme im Lack, zerkratze Felge, Fleck auf dem Sitz, usw. kostet dann alles Extra.

Bei meinem letzten Besuch im Autohaus ist es dann sogar ein Neuwagen geworden, der erneut finanziert wurde. Ich habe bereits ein hochpreisiges 2-sitziges Cabrio mit in die Verhandlungen gebracht. Dieses wäre in der nächsten Wartung inkl. TÜV etwas teurer geworden, da einige Punkte auf der Agenda standen.

Für mich war es das Gesamtangebot, was gepasst hat.
- Für mein Cabrio habe ich beim Verkauf ans Autohaus nahezu das gleiche bekommen, was ich vor 3 Jahren bezahlt hatte.
- Auf den Neuwagen habe ich auch einen netten Rabatt bekommen.
- Ich konnte ein Navi und die Winterreifen auf Aluminiumfelgen zusätzlich raushandeln.
- Da das Autohaus mit einem Versicherer zusammen arbeitet, habe ich eine 200 € günstigere Versicherung / Jahr abgeschlossen. (Habe viele Versicherungen verglichen)
- Habe eine 8-jährige Garantie abgeschlossen.
- Die Konditionen für die Finanzierungen sind weiterhin ok.

Das waren für mich genügend positive Argumente, die sich sogar rechnerisch bemerkbar machen und somit den Neuwagenkauf für mich gerechtfertigt haben. Ich kann im Jahr so viele KM fahren, wie ich will ohne auf eine Begrenzung zu achten. Jede von mir oder von fremden Leuten verursachte Schramme gehört mir, ich muss keine Rechenschaft darüber ablegen.

In den 2 Jahren bezahle ich in der Finanzierung zwar ca. 1500 € mehr, als das Leasingangebot ist, aber die anderen Punkte sprechen für sich. Ich persönlich bin der Meinung, das Leasing eher für Werksangehörige oder Firmen gemacht ist, als für Privatleute. Aber wie in vielen anderen Belangen kommt es auf die Rahmenbedingungen an. Wenn ich wirklich nur 5.000 KM im Jahr fahre, eine Beschädigung auf diesen wenigen KM ausschließen kann, ich mit der teilweise geringen Ausstattung (alles an Ausstattung mehr erhöht die Leasingrate) leben kann, so mag auch Leasing für Privatpersonen sinnvoll sein. Ein kleiner Unterschied besteht noch: Bei Kauf und Finanzierung besitze ich irgendwann das Auto, beim Leasing nicht. (Kann im Anschluss natürlich oftmals auch gekauft werden, falls gewünscht).

Edit: Natürlich kann man beim Kauf auch die genannten Prämien abgreifen. Hier kommen sie dem Kunden statt dem Autohaus zugute.

Viele Grüße Greeni
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mir gerade selbst einen neuen Wagen gekauft, einen kleinen Opel Corsa.

Ich habe mich auch mit Leasing beschäftigt, ich glaube aber nicht, dass es sich für den Normalfahrer lohnt.

Eine Kollegin von mir least alle 4 Jahre einen neuen Wagen. Sie will das Rund-herum-Sorglos Paket, sprich: Nie Reparaturen, keine Arbeit mit Verkauf, Versicherung etc alles mit im Leasing Vertrag.

Finanziell lohnen tut es sich aber nicht. Der Werteverlust ist beim Leasing größer als wenn man selber kauft und später verkauft. Außerdem gibt es viele kleine Haken. Man muss am Ende des Leasings den Wagen im vertragsmäßigen Zustand zurück geben. Viele Händler wollen dann eine Nachzahlung, weil der Wagen Kratzer o.ä. hat. Werkstattwahl ist manchmal nicht frei oder sonstwas.

Eigentlich würde ich gerne leasen, weil ich Fahrzeuge nicht ewig fahre, es bequem ist und ich wenig fahre also ein Kilometerleasing Sinn macht, aber ich hab`s 10 mal durch gerechnet. Gegenüber Barzahlung zahle ich mindestens 15-20% mehr.

Bleibt für Käufer höchstens noch die Frage: Finanzieren oder Leasen.
Hier macht Leasing m.E. höchstens dann Sinn, wenn man A) den Wagen maximal 3-4 Jahre fahren will, B) den Wagen im Topzustand zurück gibt, C) genau weiß wie viele Kilometer man fährt und D) man auch mit allen anderen Haken im Vertrag leben kann.

Bei Abwrackprämiem würde ich dreimal nachrechnen. Autoverkäufer locken immer mit Prämien. Die Dieselprämie ist aber ansicht nicht neu, nur neu verpackt. Die Frage ist nicht, was kriegt man als Abwrackprämie, sondern was kostet alles unterm Strich. Was bringen 2.000 € Prämie, wenn der Händler dafür nicht den Preis des neuen Wagens fair gestaltet?
 

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