D
DesignStudent
Gast
Ich bin von meinem Studium nur noch gestresst. Ich studiere Design. Am Anfang vom Studium war das auch alles perfekt. Wir haben Design erlernt und meiner Meinung nach auch ein paar unnötige Sachen gemacht, aber es war im Rahmen.
Jetzt im Hauptstudium, wo ich mein Wissen vertiefen sollte, lerne ich quasi nichts mehr. Ich merke, wie ich auf der Stelle trete. Ich bin dauernd mit Hausaufgaben beschäftigt, aber es sind keine Arbeiten, die mich als Designer ausbilden. Auf einmal besteht mein Studium aus lauter oberflächlichen Pflichtkursen, die nichts mit Design zu tun haben. Zum Beispiel musste ich nochmal einen Englischkurs belegen, Linguistik und Psychologie, es war inhaltlich lasch und wurde nicht im entferntesten mit Design in Verbindung gebracht. Wenn es wenigstens anknüpfen würde, könnte ich es verstehen, hat es aber nicht.
Sogar in Kursen, die speziell als Kunst/Medien/Design etc. ausgezeichnet sind, beschäftigen wir uns mit ganz anderen Inhalten. Die Professoren dieser Fächer sehen sich irgendwie mehr als Forscher/Künstler/Freigeister statt als Professoren des Designstudiums. 90% der Zeit wird irgendwas sinnloses diskutiert, worauf der Dozent gerade Bock hat. Es werden keine Vorlesungen gehalten, wie ich sie aus dem Grundstudium kenne. Es gibt kein Skript, es gibt keine Struktur. Es gibt nur Literaturlisten, wenn überhaupt. Einige Dozenten vertreten die Meinung, sie wollen uns nicht zu Kapitalisten ausbilden. Wtf? Wovon soll ich denn später leben? Brotloser Kunst?
Versteht mich nicht falsch. Ich habe gerne ein breites Wissen, ich bin vielseitig interessiert. Ich habe dieses Studium aber nicht gewählt, um 19-jährigen Kommilitonen in Zoom beim Philosophieren über soziale Ungerechtigkeit (oder ähnliche Späße) zuzuhören. Ich studiere nicht Linguistik, Philosophie, Englisch, Psychologie oder sonstwas. Ich studiere Design.
Mich macht das psychisch fertig. Ich muss dauernd Bücher bzw. Texte über Philosophie und Geschichte lesen und bearbeiten, habe dadurch nicht mal wirklich Zeit, mich in meiner "Freizeit" zu Design weiterzubilden, weil mein Gehirn auch nur begrenzte Kapazitäten hat. Ich fühl mich, als wäre ich vollgestopft mit unnötigen Informationen. Mir gehts nicht gut im Studium und ich habe Angst, dass ich nicht gut auf meine eigentliche Branche vorbereitet werde. Ich bin wie erstarrt, wenn ich daran denke, wie wenig ich über mein "eigentliches" Fach weiß. Noch dazu wird seit Corona erwartet, dass wir noch mehr unnützen Stoff durchbringen. Dann werden noch die Deadlines verkürzt, ohne Grund. Manche Dozenten fallen oft aus und erwarten, dass wir das abfangen, indem wir alles alleine erarbeiten.
Ich merke, dass ich an meine Grenzen komme, aber ich will auch nicht mein Studium ewig in die Länge ziehen, weil ich nicht gut damit klar komme, wenn ich mein Ziele nicht erreiche.
Kann mir bitte jemand sagen, wie ich das durchstehen kann?
Jetzt im Hauptstudium, wo ich mein Wissen vertiefen sollte, lerne ich quasi nichts mehr. Ich merke, wie ich auf der Stelle trete. Ich bin dauernd mit Hausaufgaben beschäftigt, aber es sind keine Arbeiten, die mich als Designer ausbilden. Auf einmal besteht mein Studium aus lauter oberflächlichen Pflichtkursen, die nichts mit Design zu tun haben. Zum Beispiel musste ich nochmal einen Englischkurs belegen, Linguistik und Psychologie, es war inhaltlich lasch und wurde nicht im entferntesten mit Design in Verbindung gebracht. Wenn es wenigstens anknüpfen würde, könnte ich es verstehen, hat es aber nicht.
Sogar in Kursen, die speziell als Kunst/Medien/Design etc. ausgezeichnet sind, beschäftigen wir uns mit ganz anderen Inhalten. Die Professoren dieser Fächer sehen sich irgendwie mehr als Forscher/Künstler/Freigeister statt als Professoren des Designstudiums. 90% der Zeit wird irgendwas sinnloses diskutiert, worauf der Dozent gerade Bock hat. Es werden keine Vorlesungen gehalten, wie ich sie aus dem Grundstudium kenne. Es gibt kein Skript, es gibt keine Struktur. Es gibt nur Literaturlisten, wenn überhaupt. Einige Dozenten vertreten die Meinung, sie wollen uns nicht zu Kapitalisten ausbilden. Wtf? Wovon soll ich denn später leben? Brotloser Kunst?
Versteht mich nicht falsch. Ich habe gerne ein breites Wissen, ich bin vielseitig interessiert. Ich habe dieses Studium aber nicht gewählt, um 19-jährigen Kommilitonen in Zoom beim Philosophieren über soziale Ungerechtigkeit (oder ähnliche Späße) zuzuhören. Ich studiere nicht Linguistik, Philosophie, Englisch, Psychologie oder sonstwas. Ich studiere Design.
Mich macht das psychisch fertig. Ich muss dauernd Bücher bzw. Texte über Philosophie und Geschichte lesen und bearbeiten, habe dadurch nicht mal wirklich Zeit, mich in meiner "Freizeit" zu Design weiterzubilden, weil mein Gehirn auch nur begrenzte Kapazitäten hat. Ich fühl mich, als wäre ich vollgestopft mit unnötigen Informationen. Mir gehts nicht gut im Studium und ich habe Angst, dass ich nicht gut auf meine eigentliche Branche vorbereitet werde. Ich bin wie erstarrt, wenn ich daran denke, wie wenig ich über mein "eigentliches" Fach weiß. Noch dazu wird seit Corona erwartet, dass wir noch mehr unnützen Stoff durchbringen. Dann werden noch die Deadlines verkürzt, ohne Grund. Manche Dozenten fallen oft aus und erwarten, dass wir das abfangen, indem wir alles alleine erarbeiten.
Ich merke, dass ich an meine Grenzen komme, aber ich will auch nicht mein Studium ewig in die Länge ziehen, weil ich nicht gut damit klar komme, wenn ich mein Ziele nicht erreiche.
Kann mir bitte jemand sagen, wie ich das durchstehen kann?