Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Abtreiben oder nicht? -Freund droht mit Trennung!

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Aber wenn ich abtreibe, ist er weg. Für immer.
Er würde es nicht übers Herz bringen.

Die Ansicht deines Freundes musst du respektieren! So wie er ja auch mit deiner endgültigen Entscheidung leben muss.

Wenn sich eure Wünsche nach Familie und Kind grundsätzlich kaum decken, sollte man ohnehin überlegen ob ihr wirklich zusammen passt. Vor diesem Hintergrund wäre auch mal interessant zu erfahren, wie alt ihr beide überhaupt seid. An dieser Stelle wäre es auch angebracht, mal kurz zu überlegen ob du überhaupt einmal Kinder möchtest. Ist dies nämlich nicht der Fall, bei deinem Partner allerdings schon, kommt dieses Problem langfristig erneut auf euch zu.

Es ist schade, wenn du grundsätzlich auch Kinder möchtest aber diese Beziehung nun zu Ende gehen sollte weil euch einfach der falsche Zeitpunkt getroffen hat. Andererseits muss man eben auch dafür Verständnis haben, wenn eine Abtreibung für einen von beiden so schwerwiegend ist, dass die Beziehung nicht fortgeführt werden kann.

Eine Frau möchte ja schließlich auch nicht vom Partner hören, dass sie doch bitte abtreiben solle weil der Zeitpunkt ungünstig für ihn ist.

Diesbezüglich gibt es leider keine Kompromisse, nur harte Entscheidungen! Am Ende wirst du so entscheiden müssen, wie es für dich persönlich am Besten ist. Wenn du dir absolut nicht vorstellen kannst aktuell ein Kind gross zu ziehen, musst du es lassen. Ich denke dieses Gefühl, es zu wollen oder nicht, muss vor allem anderen stehen. Auch wenn dein Partner damit nicht klar kommt und eben dann seinerseits die Konsequenzen daraus zieht. Das Risiko wirst du eingehen müssen.
 
Liebe TE,
ich möchte mich gar nicht mehr darüber auslassen wie ich über die Aussage deines Partners denke. Ich denke ich habe das zu genüge getan.

Aber Fakt ist:
Du solltest deine Entscheidung nicht von der Konsequenz abhängig machen, die dein Freund daraus ziehen würde.
Später würdest du ihm vielleicht sogar zum Vorwurf machen, dass du nur wegen ihm das Kind bekommen hast, obwohl du es nicht wolltest.
Es kann aber auch sein, dass du dich in deiner Mutterrolle einfindest und ihm sogar dankbar bist...
Beide Varianten sind durchaus möglich...

Du solltest tief in dich hinein hören...
- Was empfindest du wenn du an das kleine Wesen denkst was da in dir heran wächst?

- Wenn deine existenziellen Ängste nicht wären, würdest du dich dann für das Kind entscheiden?

- Hast du Menschen (abgesehen von deinem Partner) die dir ebenfalls unter die Arme greifen würden?

Denke über diese Dinge nach und schaue zu welchem Ergebnis du kommst.
Mache das Beratungsgespräch (ich würde die AWO empfehlen), die sind wirklich top dort und die beraten dich auch über Unterstützungsmöglichkeiten (wie ich schon schrieb) wenn du dich für das Kind entscheidest...

Lasse dir ein paar Wochen Zeit, bis du dich entscheidest.
Horche und fühle in dich hinein.
Nimm ganz bewusst wahr was da in dir geschieht, dann wirst du auch herausfinden was FÜR DICH das Richtige ist.

Suche dir eine liebe, möglichst neutrale, Person mit der du über deine Gedanken sprechen kannst. Eine Person, die dich nicht in irgendeine Richtung beeinflussen möchte.
Denn reden hilft ungemein.

Triff dich doch auch mal mit Frauen die bereits ein Kind haben und informiere dich was da auf dich zukommt.

Wenn du alles zusammen getragen hast was du für deine Entscheidung benötigst, dann wirst du im Nachhinein nichts bereuen.
 
Mutter wird man immer sein. Die Partnerin eines Mannes unter Umständen nicht.
Was ich damit sagen will: Seine Konsequenz ist das Ende der Beziehung, sollte sie sich gegen das Kind entscheiden. Entscheidet sie sich für das Kind, garantiert das aber nicht den Erhalt der Beziehung. Keiner weiß was die Zukunft bringt.
Man sollte auf die eigene innere Stimme hören, auf das eigene Gefühl. Dann trifft man auch die richtige Entscheidung. So eine Entscheidung für's Leben, sollte man nicht von einem Menschen abhängig machen, der irgendwann gegebenfalls troz, dass man seiner Entscheidung gefolgt ist, mal weg sein kann.
 
Selbstbestimmung ist dir wohl ein Fremdwort.
Achtung vor dem Leben - auch vor dem ungeborenen Leben - ist dir wohl ein Fremdwort. Wo bleibt eigentlich die Selbstbestimmung des Embryos? Der kann sich nicht artikulieren und nicht für seine Rechte auf Leben eintreten, seine Chance darauf, ausgetragen zu werden und leben zu dürfen - das scheint hier aber viele nicht weiter zu stören.

Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung sind eben nicht wichtiger als alles andere. Sie sind auch nicht das höchste Gut, dem sich alles andere unterzuordnen hat. Sie finden ihre Grenzen dort, wo die Rechte anderer - insbesondere Schwächerer - verletzt werden.

Wie gefällt dir eigentlich die Vorstellung, dass deine Mutter dich "selbstbestimmt" 🙄 abgetrieben hätte, nur weil ihr die Schwangerschaft zu dem Zeitpunkt aus beruflichen Gründen gerade mal nicht in den Kram passte? "Was für eine toughe Frau!" hättest du dann sicher gedacht, nicht wahr?

Worthülsen versus Recht auf Leben - es wird immer besser.

Man könnte ja auch mal nach Möglichkeiten suchen, das Kind austragen und aufziehen zu können, selbst auf die Gefahr hin, dass der Freund eines Tages weg ist. Und sich informieren, ob und inwieweit sich das Studium nicht doch noch später fortsetzen lässt. Ich bin sicher, es gäbe Möglichkeiten, beides miteinander zu vereinbaren. Zumindest das sollte einem sein eigenes Fleisch und Blut wert sein, dass man sich über solche Möglichkeiten eingehend informiert. Oder sie bringt das Kind wenigstens zur Welt und gibt es dann zur Adoption frei. Abtreibung ist hier doch nicht die einzige in Betracht kommende Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man mag geteilter Meinung sein wenn es um das Thema "Abtreibung" geht. Was auch okay ist wenn dies andere tangiert weil es ja schließlich um ungeborenes Leben geht!

Da dies allerdings in der BRD erlaubt ist, sprechen lediglich moralische Gründe dagegen. Und auf "moral" lässt sich keine sachliche Argumentation aufbauen. Also sollte man sich vielleicht selbst einen Gefallen tun, die Spucke die man hier investiert fürs Osterfeuer sparen und andere Leute machen lassen wenn sie davon überzeugt sind, abtreiben zu wollen.
 
Ich kenne eine junge Frau die vor ca. zweieinhalb Jahren ihr Kind bekommen hat. Ihr Studium hat sie bis heute nicht fortgesetzt.
 
Vorsichtshalber:

Gleich zu Beginn bat die TE, von Moralvorträgen abzusehen. Vielmehr bat sie um Hilfe mittels sachlichen Alternativen und Lösungsvorschlägen zu einer Entscheidung zu ihrer Situation zu kommen.

Moralische Grundsatzdiskussionen helfen der TE bei gar nichts, denn sie lösen nicht ihre Probleme und bieten keine Alternativen an. Sie sind OT und werden ab sofort gelöscht.
 
Selbstbestimmung ist dir wohl ein Fremdwort.
Achtung vor dem Leben - auch vor dem ungeborenen Leben - ist dir wohl ein Fremdwort. Wo bleibt eigentlich die Selbstbestimmung des Embryos? Der kann sich nicht artikulieren und nicht für seine Rechte auf Leben eintreten, seine Chance darauf, ausgetragen zu werden und leben zu dürfen - das scheint hier aber viele nicht weiter zu stören.

Ein Embryo hat kein Recht auf Selbstbestimmung. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, sofern du wissenschaftliche Erkenntnisse vorlegen kannst. Lediglich ein Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung.

Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung sind eben nicht wichtiger als alles andere. Sie sind auch nicht das höchste Gut, dem sich alles andere unterzuordnen hat. Sie finden ihre Grenzen dort, wo die Rechte anderer - insbesondere Schwächerer - verletzt werden.

Wie gefällt dir eigentlich die Vorstellung, dass deine Mutter dich "selbstbestimmt"abgetrieben hätte, nur weil ihr die Schwangerschaft zu dem Zeitpunkt aus beruflichen Gründen gerade mal nicht in den Kram passte? "Was für eine toughe Frau!" hättest du dann sicher gedacht, nicht wahr?

Dazu kann man die Gegenfrage auf deine unsinnige Theorie stellen: Was war zuerst da – die Henne oder das Ei?🙄
Hätte, hätte, Fahrradkette…..ich hätte gar nichts gedacht, weil ich ja nicht geboren wäre.

Worthülsen versus Recht auf Leben - es wird immer besser.

In welchem Buch liest du, in fast jedem deiner Abschnitte angebracht, ein "Recht" auf Leben? Die Gesetzgebung, die dir vertraut sein sollte, scheinst du auszuklammern. Lies doch mal im Schwangerschafts-Konfliktgesetz nach, bevor du von Worthülsen sprichst.

Man könnte ja auch mal nach Möglichkeiten suchen, das Kind austragen und aufziehen zu können, selbst auf die Gefahr hin, dass der Freund eines Tages weg ist. Und sich informieren, ob und inwieweit sich das Studium nicht doch noch später fortsetzen lässt. Ich bin sicher, es gäbe Möglichkeiten, beides miteinander zu vereinbaren. Zumindest das sollte einem sein eigenes Fleisch und Blut wert sein, dass man sich über solche Möglichkeiten eingehend informiert. Oder sie bringt das Kind wenigstens zur Welt und gibt es dann zur Adoption frei. Abtreibung ist hier doch nicht die einzige in Betracht kommende Lösung.

Diese Möglichkeiten sind von mir erstmals im Beitrag Nr. 3 und von anderen Forums-Usern in vielen folgenden Beiträgen aufgezeigt worden. Nur manche User, und hier bist du nicht ausgenommen, wollen fanatisch, mitunter unaufhörlich ihre Moralkeule schwingen und der TE ein schlechtes Gewissen einreden.

Im Gegensatz zu dir, wobei du eindeutig "zur Geburt des Kindes" rätst, hat hier kein einziger User jemals geschrieben "mach das Kind weg". Im Gegenteil, hier wurden sehr viele Ratschläge gegeben, Meinungen kundgetan und Erfahrungen ausgetauscht, die sehr oft auf sachlicher Ebene zu der geschilderten Situation der TE geschrieben wurden. Aber vielleicht kannst du dich nicht wirklich in die Lage der TE hineinversetzen, weil du diese Erfahrungen entweder noch nicht gelebt hast oder über geringe Erfahrungswerte aus deinem Bekannten-, Freundes- oder Familienkreis verfügst. Die Selbstbestimmung der Frau ist dir daher ein Fremdwort, verständlich.
 
Ich kenne eine junge Frau die vor ca. zweieinhalb Jahren ihr Kind bekommen hat. Ihr Studium hat sie bis heute nicht fortgesetzt.

Warum nicht? Macht das Kind zu viel Arbeit? Ist der Kindsvater auf und davon, oder was ist der Grund?

In dieser Diskussion wird überhaupt zu viel Kind gegen Mutter ausgespielt. Warum stellt niemand die Frage, inwieweit der Vater dann ab Geburt oder schon vorher bereit ist selber zurückzustecken, wenn es z. B. Probleme im Schwangerschaftsverlauf gäbe? Denn selbst wenn er sich auf das Kind freut, ist noch lange nicht gesagt, daß er den Streß mit dem Kind dann lange aushält. Da wäre ein Test angeraten, es gibt ja diese "realistischen" Babypuppen, mit denen man schlaflose, durchjammerte Nächte etc. durchspielen kann. Und natürlich muß die TE ihn mal klar fragen, wie er sich das dreisame Familienleben dann so vorstellt, mit allem, was da auf sie beide zukommt.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Giulia66 Schwiegertochter mag mich nicht... Familie 83
S Wir wissen mit Stiefsohn nicht weiter Familie 28
N Mein mann kann sich nicht von sachen trennen Familie 145

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben