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Absch****** auf dem Sofa

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mit job, haushalt, kids (evtl. noch alten eltern..) ist man eben ziemlich ausgelastet.

Genau darauf kommt es eben an. Ich bin von Montag bis Donnerstag täglich 12 Stunden außer Haus. Freitags halber Tag arbeiten. Ich bin also unter der Woche froh, mich mit nichts mehr hochtrabendes befassen zu müssen. Das Wochenende ist dann teilweise dazu da, um sich davon zu erholen und auch anderen Verpflichtungen nachzukommen. Freitags abends besuche ich ab und an ein paar Freunde. Aber eigentlich klingen die meisten abende allesamt ziemlich auf dem Sofa aus, aber ich kann dabei nichts schlimmes entdecken. Wenn wir mal kinderlos sind, unternehmen wir abends etwas. Fahren in eine größere Stadt, gehen Essen oder ins Kino.

Wenn man natürlich Job und Kinder nicht mehr hat und den lieben langen Tag tun und lassen kann was man möchte, kann ich die Gedanken von Lvchen nachvollziehen.
Mit mehr Zeit würden mir zig Sachen einfallen, welche ich gerne unternehmen würde. Wie zb. in der Urlaubszeit ja dann auch getan wird.
 
Leute, es geht wirklich nur um Personen dabei, die beruflich oder privat gar nicht so eingespannt sind. So wie eben meine Eltern oder auch die Eltern von Rene85.
Unsere Eltern machen ja praktisch gar nix weiter. 😉
 
Versuche sie doch zu Inspirieren. 😉
Wenn deine Eltern keinen Hund mögen, schmuggle ihnen unauffällig Prospekte über Museen und Kunstausstellungen unter. Oder erzähle begeistert von der letzten Theatervorstellung.
Du kannst das Thema natürlich auch direkt ansprechen, sicher ist es ihnen einfach nicht bewusst.
 
Ich finde es schon merkwürdig, wie hier über die Lebensplanung anderer diskutiert wird.
Es ist doch tatsächlich die Sache der jeweiligen Personen, wie sie ihr Leben gestalten und was sie und warum sie dann abends machen.

Wenn ich davon ausgehe, dass dieses Paar bestimmt 30 Jahre zusammen ist, gehört es in ihrer Langatmigkeit zu den selten Exemplaren, die wir in der jüngeren Generation nicht mehr erleben werden - anstatt sich um psychische Störungen und Befindlichkeiten zu kümmern, sitzen die beiden vor dem Fernseher und werden gemeinsam alt - so wie sie es für sich entschieden haben.

Zudem wundere ich mich, dass das Freizeitverhalten der älteren Generation mit Fernseher als Bäh erklärt wird, während das Internetverhalten sehr unkritisch gesehen wird. Da zeigt man mit dem einen Finger auf die anderen, bäh wäh - und merkt nicht, das die restlichen auf sich selbst zeigen und man sich vorsehen sollte, über andere zu urteilen und sie zu bewerten.

LVchen du kannst doch dein Leben so gestalten, wie du es möchtest. Wie du das machst, kann man ja hier im Forum nachlesen und bei manchen Beiträgen würde ich eine Partnerschaft vor dem Fernseher vorziehen als das ständige Kreisen um mich selbst.

Das was deine Eltern erleben, ist doch mitunter eine Sehnsucht nach einer Partnerschaft, in der man Gemeinsamkeiten hat, sich gemeinsam wie auch immer entwickelt und gemeinsam alt wird. das ist eine aussterbende Spezi - und rate mal warum?

Weil die Befindlichkeiten des Einzelnen so in den Vordergrund rücken, dass sich das Universum um die eigenen Befindlichkeiten zu drehen hat - da passt das nicht mit dem Entspannen vor dem Fernseher oder das Sehen von so vielen oberflächlichen Sendungen, über die deine Eltern aber auch du, tratschen und ratschen können. Auch das verbindet *gg*

Nur finde ich die Bewertungen immer wieder einfach zum Ab**** egal ob nun auf dem Sofa oder vor dem PC.
Aber wie schon in anderen Threads gesagt, wer andere abwertet bekommt das Gefühl sich selbst als etwas besseres zu sehen und sich über die anderen stellen - bei deiner Größe eigentlich überflüssig.
 
Versuche sie doch zu Inspirieren. 😉
Wenn deine Eltern keinen Hund mögen, schmuggle ihnen unauffällig Prospekte über Museen und Kunstausstellungen unter. Oder erzähle begeistert von der letzten Theatervorstellung.
Du kannst das Thema natürlich auch direkt ansprechen, sicher ist es ihnen einfach nicht bewusst.


Ich gehe davon aus, dass ihre Eltern sehr selbst wissen, was für sie gut ist und was nicht.
Wenn es LVchen nicht passt, dann kann sie sich selbst ja für ein anderes Leben entscheiden.

Es sind ihre Eltern und nicht ihre Patienten. *Gg
 
So alt dürften deine Eltern ja noch gar nicht sein, oder? - Aber wenn sie es sich leisten können, haben sie wohl alles richtig gemacht.

Sollten sie allerdings nur zuhause sitzen und nix dazu lernen, glaube ich schon, dass ihr euch mehr oder weniger immer weiter voneinander entfernt und auseinander lebt.

Kommt also aufs TV-Programm an. 😉
 
Manchen Älteren ist die "Welt da draußen" auch zu schnelllebig geworden. Meinen Opa konnte man früher nicht mal bewegen, mal mit einen Supermarkt oder ein Einkaufszentrum zu kommen. Da waren ihm viel zu viele Leute, zuviel Hektik, zuviel blinkende Reklame und was weiß ich. Am liebsten war er zu Hause. Meine Eltern sind heute auch nicht viel anders. Meine Mutter unternimmt schon ab und zu was mit ein paar Frauen aus der Umgebung, aber auch nicht oft. Mein Vater hat keinen Bock auf sowas.
Die zwei verbringen ihre Abende auch vorm TV.

Ist eben ne andere Generation. Ich sag zwar auch ab und zu mal was in Richtung "Mensch, ihr habt doch jetzt Zeit, macht doch mal das und das, fahrt mal dort und dahin". Aber letztlich weiß ich, dass sie es nunmal selber wissen müssen. Zumindest haben sie dank Haus und großem Grundstück tagsüber immer was zu werkeln.

Was bisschen fehlt, ist eben der geistige Input. Ich finde das gerade auch bei etwas Älteren schon auch schade, weil man so irgendwann nur noch um sich selber kreist und am Ende auch geistige Beweglichkeit leidet und man sich mit den gleichaltrigen Nachbarn am Ende nur noch über jedes Zipperlein und die neuestes Todesanzeigen in der Tageszeitung unterhält. DAS finde ich dann deutlich schlimmer als das Dasein als Couch-Potato. Aber auch da ist eben jeder seines Glückes Schmied. Wer weiß, wie wir mal später so drauf sind😉
 
Manchen Älteren ist die "Welt da draußen" auch zu schnelllebig geworden. Meinen Opa konnte man früher nicht mal bewegen, mal mit einen Supermarkt oder ein Einkaufszentrum zu kommen. Da waren ihm viel zu viele Leute, zuviel Hektik, zuviel blinkende Reklame und was weiß ich. Am liebsten war er zu Hause. Meine Eltern sind heute auch nicht viel anders. Meine Mutter unternimmt schon ab und zu was mit ein paar Frauen aus der Umgebung, aber auch nicht oft. Mein Vater hat keinen Bock auf sowas.
Die zwei verbringen ihre Abende auch vorm TV.

Ist eben ne andere Generation. Ich sag zwar auch ab und zu mal was in Richtung "Mensch, ihr habt doch jetzt Zeit, macht doch mal das und das, fahrt mal dort und dahin". Aber letztlich weiß ich, dass sie es nunmal selber wissen müssen. Zumindest haben sie dank Haus und großem Grundstück tagsüber immer was zu werkeln.

Was bisschen fehlt, ist eben der geistige Input. Ich finde das gerade auch bei etwas Älteren schon auch schade, weil man so irgendwann nur noch um sich selber kreist und am Ende auch geistige Beweglichkeit leidet und man sich mit den gleichaltrigen Nachbarn am Ende nur noch über jedes Zipperlein und die neuestes Todesanzeigen in der Tageszeitung unterhält. DAS finde ich dann deutlich schlimmer als das Dasein als Couch-Potato. Aber auch da ist eben jeder seines Glückes Schmied. Wer weiß, wie wir mal später so drauf sind😉
Das hast du wirklich phänomenal auf den Punkt gebracht. So sehe ich das auch. 😉 Vor allem der fehlende geistige Input macht sich auch bemerkbar und man kann nun auch nicht gerade sagen, dass meine Eltern speziell nur Sendungen schauen, die der Weiterbildung dienen. Eigentlich fast gar nicht.

Dass das eine Generationenfrage ist, sehe ich absolut nicht so. Meine Oma, einige Vereinsbekannte von mir (die auch z.T. über 50 oder 60 sind), machen ja auch deutlich mehr... oder eben auch Nachbarn von meiner Oma... oder Verwandte von uns, die in den USA leben.
Meine Oma hat praktisch schon immer mehr gemacht, als meine Eltern. Die ist oft und viel weggegangen. Aber jetzt nicht unbedingt auf Tanz- oder Partyveranstaltungen, sondern zu Vereinen, zu Freunden, Fortbildungen, zu humanitären Veranstaltungen usw.

Meine Eltern haben, als sie jünger waren, sehr viel gemacht, aber das hat nachgelassen, als sie so 24, 25 waren.
 
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