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Ablauf anonyme geburt

Ich schließe mich dem an, was hier schon gesagt wurde.

Du kannst NACH der Geburt zurück. Wenn das Kind also nicht mehr "sichtbar" ist. Dann soll quasi alles so sein wie früher, was es für Dich ja aber gar nicht sein kann.

Wie geht es Dir damit, was sind Deine Gedanken? Magst Du sie hier teilen?
 
Ich kann die Befürchtungen hier verstehen, aber.. wir wissen doch gar nicht, was die Mutter denkt. Dass sie einfach nur will, dass alles wieder wie früher wird, kann man doch aus den paar Sätzen nicht herauslesen. Chichilo will doch mindestens bis zur Geburt sowieso in der Einrichtung bleiben, das hat sie ihrer Mutter sicher auch so gesagt. Und mal eben umziehen ist nicht für alle Leute so einfach machbar. Ich finde es schön, dass sie sich annähern und die Mutter jetzt auch wieder Schritte auf ihre Tochter zugeht und zeigt, dass sie ihr wichtig ist. Es ist vielleicht nicht alles perfekt, und natürlich will ich auch, dass sichergestellt ist, dass der Täter über die Mutter keinen Zugriff mehr hat, aber ganz verhindern könnte man das ja sowieso nur, wenn Chiara dann gar keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter hat. Ich finde das nicht besonders realistisch und vor allem entspricht es ja überhaupt nicht ihrem Wunsch.
 
Hallo!
Wie geht es dir?
Ich verstehe,dass deine Mutter dir fehlt.
Hat sie dich schon Mal besucht?
Oder sprecht ihr nur über Telefon?
Du hast noch Zeit zu überlegen,was du nach der Geburt machst.
Nur ein Gedanke von mir dazu.
Was im Prozess passiert ist,dass die Schuld des Täters bewiesen wurde,dürfte für deine Mutter keine Bedeutung haben.
Von ( m)einer Mutter erwarte ich,dass sie mir glaubt,auch sogar wenn die Schuld des Täters nicht wäre bewiesen worden.Dass sie mir bei steht,wenn es mir schlecht geht.
Die Unterstützung sehe ich hier nicht,von dem was du geschrieben hast.Ich könnte das nicht so leicht verzeihen.
Aber ich bin nicht du.
Du bist ein tolles Mädchen,du wirst auch hier die richtige Entscheidung für dich treffen wenn du dir Zeit gibst.
Mach mal erst einmal ein Schritt ,nach dem anderen.
Ganz liebe Grüße!🌞
 
Ich würde auch zu Vorsicht raten.

Und das heißt, ja, Du kannst (wenn DU das möchtest) Kontakt mit Deiner Mutter haben, sie treffen oder -vielleicht- später sogar besuchen. In die Wohnung zurück zu kehren, sei es auch nur zu Besuch, halte ich allerdings für schwierig.

Ich verstehe, dass Du Deine Mutter vermisst. Ich kann sogar verstehen, dass sie sagt, dass sie Dich "vermisst".
Allerdings befürchte ich, sie vermisst vor allem die Zeit, in der ihre (!) Welt noch in Ordnung war.

Vielleicht bin ich ungerecht Deiner Mutter gegenüber, aber ich glaube nicht, dass sie wirklich nachvollziehen und verstehen kann bzw bis jetzt konnte, was Du durchmachen musstest, was das mit Dir und Deinem Leben gemacht hat.

Jetzt wo bald von dem ganzen Geschehen "von Außen" nichts mehr sichtbar ist (keine Schwangerschaft mehr, kein Kind bei Dir), da macht sie diesen Vorschlag??! Damit alles so aussieht, wie früher?

Allein die Idee, dass Du dort wieder einziehst, halte ich für eine Zumutung, Zimmertausch hin oder her.
Das mindeste, was ich von ihr erwarten würde, bevor (!) sie mit so einem Vorschlag ankommt, ist ein Umzug.

Ich würde Dir raten, nach der Geburt erst mal die Kur an der Nordsee zu machen. Du brauchst Zeit, das alles für Dich zu beleuchten, Dir in Ruhe alle Möglichkeiten anzuschauen, wie es für Dich weitergehen kann, ohne dass die Befindlichkeiten Deiner Mutter das in irgendeiner Weise beeinflussen.

Du hast soviele Möglichkeiten, Dein Leben unabhängig von Deiner Mutter zu gestalten. Wohngruppe, später betreutes Wohnen oder eine eigene Wohnung.
Das Argument Schule zählt nicht. Schulen gibt es überall. Du musst nicht in die alte Schule zurück, um einen Abschluss zu machen. Das geht auch anderswo.

Und zuletzt: Deine Mutter hat Dir nicht geglaubt, Dich nicht beschützt und Dich nicht unterstützt. Das allein ist schon schwer auszuhalten.
Ich (!) hätte Schwierigkeiten, mich sicher und geborgen bei ihr zu fühlen und darauf zu vertrauen, dass sie das das nächste Mal, wenn es nötig wird, besser kann.

Liebe @chichilo , DU und Dein Kind, ihr seid jetzt die wichtigsten Personen in Deinem Leben.
Für das Kind sorgst Du so gut wie Du nur irgend kannst, und Du machst das großartig.
Nun sorge bitte auch genau so gut für Dich!
 
Liebe Chichilo,
ich glaube, du bist reflektiert genug, um die Situation mit deiner Mama in eine für dich gute Richtung zu lenken.
Man kann nicht aus dem Moment heraus beurteilen, warum sie genau so reagiert hat, wie sie reagiert hat. Es gibt viele Möglichkeiten die dazu geführt haben können.
Wichtig ist für den Moment, dass du klar sagst, wie du die die nahe Zukunft gestalten möchtest. Mach ganz in Ruhe deine Kur, finde dich erst einmal selbst wieder, bevor du da weitere Entscheidungen triffst. Du hast so viel zu verarbeiten.
Das einzige, was ich jetzt schon zur absoluten Bedingung machen würde um zu ihr zurück zu gehen wäre, dass sie eine Therapie macht. Denn irgend etwas ist da bei deiner Mama angetickt worden und das muss sie lernen zu sehen und zu verändern, bevor das mit euch funktionieren kann ohne dass du in Gefahr bist, erneut sehr verletzt zu werden.
Und dann muss die Zeit zeigen, wie es funktioniert. Das wäre für mich Grundvoraussetzung um zurück zu kehren. Und danach kann dann überlegt werden, ob die Wohnung noch gut für dich ist. Mach einen Schritt nach dem anderen, Schule kannst du überall machen. Ich freue mich, dass du deine Schule und damit deine Zukunft gut im Blick hast.
Du machst das (wie schon die ganze Zeit) super.
Liebe Grüße
 
Hey du, ich hab nicht viel Zeit, aber möchte kurz sagen: mach dir nichts draus, versuch lieber, aus den Antworten das rauszuziehen, was für DICH hilfreich ist. Es wäre sehr schade, wenn du dich davon abbringen lässt, hier von den Dingen zu erzählen, die dich beschäftigen. Alle, die hier schreiben, wissen ganz genau, dass am Ende nur du allein die Entscheidungen triffst und werden (und müssen) das akzeptieren, auch wenn sie vielleicht eine andere Entscheidung treffen würden.
 
ok wow ich glaube das thema lasse ich hier besser.
Liebe @chichilo, korrigier mich, wenn ich falsch liege:

Es überfordert dich gerade, dass wir hier so geschlossen deine Mutter verurteilen. Das mag man von Fremden/Außenstehenden einfach nicht hören.

Aber leider ist das nicht so selten, dass Mütter ihre Töchter im Stich lassen, ihnen die Schuld geben und die fadenscheinigen Ausreden des Missbrauchers unbedingt glauben wollen. Ist einer Freundin von mir auch passiert, die lief dann mit 15 weg und rutschte in die Drogensucht ab (mittlerweile geht es ihr aber gut). Da wird man einfach wütend.

Wie sind denn deine Gefühle ihr gegenüber im Moment?
 
ok wow ich glaube das thema lasse ich hier besser.
Ich glaube Dir, dass Du das, was Du hier liest, was auch ich geschrieben habe, lieber nicht gehabt hättest.

Ich glaube Dir, dass Du Sehnsucht nach Deiner Mama hast, Sehnsucht nach dem Jetzt-wird-alles-gut-Gefühl. Dass Du möchtest, dass alles gut ist zwischen Dir und Deiner Mutter, dass Dein Leben wieder wird, wie es war, bevor "er" kam. Dass Du dieses Kapitel abschließen möchtest und aus einem Alptraum aufwachen möchtest und da ist Mama und nimmt Dich in den Arm und alles wird gut, denn Du hast sie lieb und sie hat Dich lieb.

Und ich wünsche Dir sehr, dass Du und Deine Mutter wieder zueinander finden könnt ohne wenn und aber und damals als.

Aber Du kennst meine Bedenken und ich denke, es ist nicht unmöglich, aber es ist ein langer Weg bis dahin.
Und ich denke, was sie Dir vorschlägt, ist nicht der beste Weg.
Bitte glaub mir, ich bin nicht gegen Deine Mutter. Sie ist nicht die böse Hexe. Aber sie hat Fehler gemacht, sie hat Dich allein gelassen. Daraus ergibt sich eine völlig neue Situation, mit der ihr beide umgehen lernen müsst. Und das braucht Zeit und Vorbereitung.

Wie immer: ich behaupte nicht, dass ich wüsste, was genau zu tun ist, was das Beste für Dich ist oder was Du tun oder lassen müsstest.
Das kannst nur Du wissen und darfst nur Du entscheiden.

Aber da es diesen Thread gibt, schreibe ich Dir, was mir dazu durch den Kopf geht. Ob und wenn ja was Du davon mitnehmen möchtest, entscheidest Du.

Ich wünsche mir, dass Du in Deinem weiteren Leben nie mehr so allein solchen schwierigen Situationen gegenüber stehen und damit zurechtkommen musst.
 
Zu 99 Prozent wird das Jugendamt eine Sozialpädagogische Familienhilfe oder einen Erziehungsbeistand anbieten, wenn chichilo in die Wohnung der Mutter zurückkehrt. Ich denke nicht, dass sie es Verlangen können, aber sie bieten es an. Und ich glaube nicht, daß eine von beiden das ablehnt.

Es wird also einen Ansprechpartner geben. Jemand der auch eingreift wenn es nötig ist und die beiden einander wieder annähert.

Und bevor sie das alles anbieten, wird mit chichilo besprochen, ob sie das wirklich will und welche Alternativen es gibt. Ich denke eigentlich, das es eine gute Entscheidung wird, die chichilo treffen wird!
 

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