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Ablauf anonyme geburt

ja ich habe mega angst. erstens vor der geburt und dann wird da ein kleines baby sein für das ich verantwortlich bin. egal was mit ihr dann passiert ich muss es entscheiden. und dann muss ich hoffen, das es richtig war. bitte versteht mich nicht falsch. ich freue mich das es ihr gut geht. ich möchte das sie gesund ist. ich hasse mein baby auch nicht (sie kann auch nichts dafür für den ganzen scheiss). aber ich wollte es nie. ich wollte nie schwanger sein. schon gar nicht so. ich finde es so unfair. ich muss mich jetzt um alles kümmern. ich muss schwanger sein und es auf die welt bringen. es wird weh tun egal wie es gemacht wird. ich bin nicht so wehleidig eigentlich. aber es macht mich so wütend.
ich glaube auch nicht das sich ich sie sehe und dann ist plötzlich alles gut. bestimmt ist sie süß. aber wie sie entstanden ist dabei wird mir immer noch schlecht. ich weiss nicht ob ich das jemals loswerde. ich bin 15, ich habe noch nie ein baby gewickelt oder die flasche gegeben. mir ist das alles zu viel.
es tut mir leid meine stimmung zu dem ganzen thema ist sehr negativ gerade. manchmal sehe ich alles etwas besser, aber nicht im moment. sorry fürs jammern.
 
A

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Re: Ablauf anonyme geburt
Das braucht dir überhaupt nicht leid zu tun! Es ist sogar gut, dass du wütend bist. Es ist wirklich verdammt unfair.

Ich glaube, wir haben hier alle so ein bisschen die Hoffnung, dass am Ende alles rauskommt wie in einem schönen kitschigen Film.. das gibt ein gutes Gefühl und das wünschen wir dir natürlich am meisten. Aber es ist ja völlig klar, dass wir eben im echten Leben sind, da wird nicht immer alles schön pünktlich zum Ende aufgelöst und Gefühle passen nicht immer zu dem "idealen Skript", das man sich ausdenkt. Manchmal ist es ein auf und ab und manchmal ist es einfach S****, egal wie sehr man es anders haben will. Ich hoffe, du fühlst dich nicht so unter Druck gesetzt von dem "gut zureden". Es ist okay, wenn das nicht hilft und du trotzdem Angst hast und es trotzdem alles nicht willst!
 
es tut mir leid meine stimmung zu dem ganzen thema ist sehr negativ gerade. manchmal sehe ich alles etwas besser, aber nicht im moment. sorry fürs jammern.
Das ist doch klar, dass es dir nicht gut geht in dieser Situation. Keine Frau könnte das einfach so wegstecken.

Besprich das alles mit der Betreuerin und der Ärztin. So oft, bis du dir sicher bist.

Ich (als kinderlose Frau, die nicht viel Ahnung von Geburten hat) stimme aber denjenigen zu, die dir zu einem geplanten Kaiserschnitt raten. Da sind die Risiken viel überschaubarer als bei einer "natürlichen" Geburt, vor allem, weil du noch so jung bist.

Und zum Thema Adoption: Die potentiellen Eltern werden auf Herz und Nieren geprüft, da kommt das Kind in sichere Verhältnisse. Sowohl was das Materielle, aber auch die psychische Stabilität betrifft.

In meinen Augen die beste Lösung. Aber auch nur eine Meinung. Entscheiden musst du natürlich selbst.
 
Ich glaube, wir haben hier alle so ein bisschen die Hoffnung, dass am Ende alles rauskommt wie in einem schönen kitschigen Film.. das gibt ein gutes Gefühl und das wünschen wir dir natürlich am meisten.
ich habe das auch gewollt. ich habe nach mutter-kind-heimen gesucht und sogar babykleidung online angeschaut. ich habe gedacht vielleicht kann ich mit meiner tochter einfach abhauen. aber das ist im moment alles unmöglich für mich.
 
ich habe das auch gewollt. ich habe nach mutter-kind-heimen gesucht und sogar babykleidung online angeschaut. ich habe gedacht vielleicht kann ich mit meiner tochter einfach abhauen. aber das ist im moment alles unmöglich für mich.
Das verstehe ich 🙂 Es ist wirklich ein schöner Gedanke.
Aber ein Film könnte auch ein anderes Happy End haben. Es kann genauso gut sein, wenn dein Baby die Tochter einer anderen Familie wird und dort ein glückliches Leben hat, und du dein eigenes Leben weiterlebst, erwachsen wirst und ebenfalls glücklich bist. Das wäre ein genauso schönes Ende.

Heute, morgen und auch übermorgen musst du zum Glück noch nichts entscheiden. Die Gefühle dürfen jetzt erstmal noch durcheinander sein.
 
Vom Gefühl her würde ich sagen, dass eine Pflegefamilie das Richtige für das Kind wäre. Denen kann auch das Sorgerecht übertragen werden, so dass sie selbst für das Kind entscheiden können. Es bliebe aber dein Kind, und du könntest unbürokratisch Kontakt zu deinem Kind und den Pflegeeltern halten. Das Jugendamt würde diesem Wunsch sicher nachgehen, da es ja eine brauchbare Lösung wäre.

Vielleicht solltest du die Geburt als notwendiges Übel sehen. Es ist eben erforderlich, wie auch immer deine Pläne sein mögen.
 
Aber ein Film könnte auch ein anderes Happy End haben. Es kann genauso gut sein, wenn dein Baby die Tochter einer anderen Familie wird und dort ein glückliches Leben hat, und du dein eigenes Leben weiterlebst, erwachsen wirst und ebenfalls glücklich bist. Das wäre ein genauso schönes Ende.
Genau dasselbe habe ich auch gedacht!
Ich bin mir sicher,du triffst die richtige Entscheidung für dich und für das Kind!
Und dieses Sprichwort ist eins,das wirklich stimmt: " Kommt Zeit,kommt Rat".
Du musst im Moment noch nicht wissen was richtig ist.
Das ist okay.Wenn es soweit ist,wirst du es wissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Chichilo,

du hast noch lange Zeit, setz dich bitte nicht selbst unter Druck. Jetzt musst du dich nicht entscheiden ob du das Baby behältst.
Wenn ich anfange zu grübeln (und glaub mir, das kann ich gut), denk ich mir immer "heute ist ein Tag, und morgen auch. Heute kümmere ich mich nur um den heutigen Tag".
Auch ich ertappe mich manchmal mit dem Gedanken, wie schön ein Happy End wäre.
Aber seien wir ehrlich, die Situation in der du steckst ist in mehreren Punkten sehr ungünstig. Das weißt du ja. Und du bist so dermaßen jung. Ein Baby kostet viel Kraft. Schreit, hat die Trotzphase und so weiter. Ich war doppelt so alt wie du, als ich ein Kind bekommen habe. Ja es ist natürlich schön es zu haben, klar. Auf der anderen Seite ist man total an das Baby gebunden.
Und du weißt ja, du sollst niemand etwas beweisen.

Ich rate dir ganz klar zum Kaiserschnitt. Es ist so schon schwer genug, und manchmal hat man am Ende der Geburt trotzdem einen Kaiserschnitt. Und ich denke: es soll dir diesmal die Entscheidung nicht genommen werden was passiert. Dann wär zumindest das Ende der Schwangerschaft selbstbestimmt. Vielleicht ist das gut für deine Seele.

Alles Liebe.. Du machst das prima
 
Es muss nicht auf dich zutreffen. Ich kenne eine Mutter, deren Kind ist so entstanden. Das Kind war ihr ein und alles. Du entscheidest. Das doch das alles überfordert, ist "leider" normal. Auch andere, Schwanger mit Wunschkind, fühlen sich überfordert oder haben Angst vor dem was alles kommt. Du bist 15 Jahre. Das ist unglaublich jung. Dennoch wirst Du deinen Weg gehen. Ich glaube niemand kann dir einen Rat geben, was für dich und das Kind das beste wäre. Niemand weiß das, wenn überhaupt Du.
Ich würde dir von Herzen wünschen, der Funke springt nach der Geburt über und Du versuchst mit Hilfe das zu schaffen. Aber auch wenn es nicht so ist, bist du deswegen kein schlechter Mensch. Niemand kann und darf deine Entscheidung in Frage stellen. Nicht unter den Umständen.
 
Aber auch wenn es nicht so ist, bist du deswegen kein schlechter Mensch.
Natürlich nicht, denn du, @Calliah, bist die erste, die diesen Begriff verwendet. Ich empfinde deinen Beitrag als total manipulativ.
Ich würde dir von Herzen wünschen, der Funke springt nach der Geburt über und Du versuchst mit Hilfe das zu schaffen.
Wieso soll sie mit 15 das Kind ihres Vergewaltigers aufziehen?

Liebe @chichilo, es ist großartig von dir, dass du diesem kleinen Menschen das Leben schenkst. Aber du musst nicht dein ganzes Leben damit belasten.

Ich finde es verantwortungsvoller, das Kind in geeignete Hände zu geben.

Du hast vieles zu verarbeiten. Den Missbrauch, die Ignoranz deiner Mutter und dazu die fortschreitende Schwangerschaft - die die Vergewaltigungen ja sichtbar macht - und die Angst vor der Geburt. Da kommt sehr viel zusammen.

Du kannst hier jederzeit und immer über alles schreiben, was dich belastet. Niemand empfindet das als Gejammer.

Und selbst wenn dir mal nach danach ist, hast du jedes Recht dazu. Das ist einfach echt S****, was dir passiert ist.

Leider ist es sehr oft so, dass missbrauchten Kindern nicht geglaubt wird. Oder dem Kind unterstellt wird, "verführt" zu haben.

Wenn das dann auch noch von der eigenen Mutter kommt, ist das Urvertrauen erschüttert.
 

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